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Der Plus/4 ist wie derC16/C116ein Vertreter der264-Reihe. Leider hat Commodore bei allenModellen dieser Reihe ein paar entscheidende Fehler gemacht, so auch beim Plus/4: Der Plus/4 ist weder softwarekompatibel zumVC20 noch zumC64. Dadurch konnte er nicht auf den großen Softwarepooldieser beiden Rechner zurückgreifen und wurde deshalb von den Käufernweitestgehend ignoriert. Der Plus/4 hat zwar als Besonderheit "eingebaute"Software, die nach dem Einschalten schon zur Verfügung steht, diese ist aber ehermittelmäßig und kaum als Ersatz für kommerzielle Software anzusehen. Die Anschlüsse des Plus/4 unterscheiden sich drastisch von denen der anderenCommodore-Rechner. Für die Joysticks und für die Datasette wurden eigeneMini-Buchsen verwendet, die entweder spezielle Commodore-Geräte oder passendeAdapter voraussetzen. Im Gegensatz zumC64 verfügen die264-Computer über keine Hardware-Sprites (stattdessenwurden die Shapes eingeführt, eine flexiblere, aber deutlich langsamereAlternative). Aber die264-Familie hatte auch ihre guten Seiten: Endlichwurde das bescheideneBasic 2.0 der alten Commodore-Rechnerabgelöst vom deutlich umfangreicherenBasic 3.5. Eine Besonderheit beim Plus/4 ist die eingebaute Software. Durch Druck auf F1 oderdurch Eingabe von SYS 1525 wird die im ROM installierte Textverarbeitung gestartet.Von hier aus sind dann die drei anderen Programme (Tabellenkalkulation, Dateiverwaltungund "Grafikprogramm") erreichbar: Drückt man die Commodore-Taste und C,gelangt man in den sogenannten Kommandomodus. Der dort erscheindende Prompt gibt an,in welchem Programm man sich gerade befindet ("W>" fürWordprocessing/Textverarbeitung, "C>" für Calculation/Tabellenkalkulationund "F>" für File/Dateiverwaltung). Mit dem Befehl T (to), gefolgt voneinem dieser Buchstaben, kann man das entsprechende Programm dann aufrufen (also z.B."TC" für die Tabellenkalkulation). Die Software ist zwar mittelmäßig bis grottenschlecht, aber dafürgleich im Lieferumfang enthalten und steht direkt nach dem Einschalten zur Verfügung.Wer etwas besseres zum Arbeiten braucht, kann sich ja immer noch ein anderes Programmin den Speicher laden.
Material:
Quellen:
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