Vorsichtig optimistisch ins neue Messejahr
Die Schauen wandeln sich verstärkt von Verkaufsplattformen zu Kommunikations- und Netzwerk-Events für die Branche. Wegen der Pandemie konnten viele Veranstaltungen nicht stattfinden. Die Veranstalter wollen künftig wieder an das Vor-Corona-Niveau anschließen.
Messen helfen Flüchtlingen
Vielerorts werden wieder temporäre Notunterkünfte in Hallen eingerichtet. Die Flüchtlinge werden dort untergebracht und die Städte versuchen, das Problem zu lösen. Eine dauerhafte Lösung kann die Unterbringung in Messehallen indes nicht sein, heißt es aus der Branche.
Weniger Geld für Deutsche Pavillons
Gelder für die Beteiligung mittelständischer Unternehmen auf Auslands-Messen werden vom Bund gestrichen. So stehen 2023 36,7 Millionen Euro für diese Form der wichtigen Außenwirtschaftsförderung bereit. Das sind 20 Prozent weniger, als für 2020 und 2021 vorgeschlagen waren.
Energiekrise verteuert Hallenauftritte
Messen werden für Aussteller und Besucher teurer. Gestiegene Personal- und Energiekosten tragen dazu bei. Vor allem die Beleuchtung sowie das Heizen und Kühlen der Hallen verschlingen viel Energie. Trotzdem wolle man bei der Preisgestaltung mit Augenmaß vorgehen.
Schritt für Schritt auf dem langen Weg ins Grüne
Um die steigenden Erwartungen an den Umweltschutz zu erfüllen, will die Messewirtschaft bis 2040 klimaneutral werden. Denn die Emissionen der Messen sind enorm. Das Zwischenziel: Bis 2025 wird die Komplettversorgung mit Ökostrom angestrebt. Einige Standorte sind hier bereits auf einem guten Weg.
Spiel auf Zeit
Die erste Expo in einem arabischen Land ist zu Ende gegangen. Der deutsche Pavillon wurde ausgezeichnet. Die meisten der futuristischen Bauten waren nicht für die Ewigkeit errichtet, aber das Wahrzeichen der Weltausstellung, der Al-Wasl-Dome wird jetzt Zentrum eines ganz neuen Stadtteils.
Messegesellschaften kappen Beziehungen zu Russland
Mehrere Veranstalter aus Deutschland sperren ihre Aktivitäten für russische Aussteller und Besucher. Gleichzeitig setzen viele Unternehmen ihr Veranstaltungsgeschäft mit dem Land bis auf Weiteres aus.
Stillstand in der Messebranche
Die Messewirtschaft ist von der Pandemie extrem getroffen. Die Verluste für 2021 belaufen sich auf Milliardenhöhe. Und es hagelt erneut Absagen oder Verschiebungen. Sonderfonds reicht nicht mehr aus.
Messewirtschaft zwischen Hoffen und Bangen
Angesichts der Pandemielage werden in Deutschland wieder Messen abgesagt oder verschoben. Die Lage ist aber uneinheitlich. Zumal sich eine große Zwickmühle beim eigens aufgelegten Ausfallfonds zeigt.
Sonderfonds soll Messen absichern
Bund und Länder stellen 600 Millionen Euro zur Verfügung, damit Messen trotz Pandemie organisiert werden können. Die Branche begrüßt die Planungssicherheit. Es gibt aber Kritik an der Ausgestaltung.
Imagewerbung am Persischen Golf
Das Management von Expo-Beteiligungen ist in der Messewelt eine gefragte Aufgabe. Auf der jüngst gestarteten Weltausstellung in Dubai organisiert die Kölnmesse den Deutschland-Auftritt
Deutschlands Messegesellschaften halten an 3G fest
Für die Branche beginnt nach vielen Monaten Zwangspause der Re-Start. Und dabei wollen die Veranstalter keine Gruppen ausschließen. Vom Tisch ist das Thema 2G aber noch nicht.
Zerreißprobe für die Messewirtschaft
Ein Gutachten stellt die Marktstruktur des Messewesens in Deutschland mit sowohl privaten als auch öffentlich-rechtlichen Veranstaltern infrage. Die Privatwirtschaft fühlt sich benachteiligt.
Messebranche uneins über den Neustart im Herbst
Nach vielen Monaten Pause dürfen Messen wieder stattfinden. Nicht jeder in der Branche ist begeistert vom Wiederbeginn im Herbst. Das Ausfallrisiko sei angesichts der Delta-Variante viel zu hoch.
Zwischenschritt für die Messe-Welt
Bis Aussteller und Besucher wieder in Messehallen dürfen, setzen die Veranstalter auf digitale Events. Im ersten Halbjahr 2021 gibt es allein 55 davon. Danach sollen hybride Messen etabliert werden.
„Von allen Seiten überholt“ – Wie Deutschland seine Weltmarktstellung verspielt
In anderen Ländern sind Messen teils schon seit Monaten wieder möglich. Doch ausgerechnet in der Bundesrepublik, dem Messeland Nummer eins, fehlt jegliche Perspektive. Experten fürchten einen dauerhaften Abstieg – und einen enormen Verlust an Arbeitsplätzen.
Nicht jedes Unternehmen stört Wegfall von Messen
Vor allem jüngere Entscheider sehen digitale Veranstaltungen als Ersatz. Gerade mal 21 Prozent der Befragten wollen weiter aktiv ausstellen. Organisatoren verlegen Spielwarenmesse auf Frühjahr 2022.
„Das Ziehen von Schlussstrichen beginnt“
Nach dem Absturz der Messewirtschaft werden erste Branchenschauen aus dem Programm genommen.
Historischer Einbruch für die Messewirtschaft
Im Pandemie-Jahr 2020 hat nur ein Bruchteil der Messen stattfinden können. Die Branche erlebt einen Einbruch von rund 70 Prozent. Besserung ist bislang nicht in Sicht.
Massiver Jobabbau in der Messewirtschaft
Die Branche stößt an ihre Grenzen und versucht, mit Rettungsplänen zukunftsfähig zu bleiben. Stellenstreichungen auf allen Ebenen gehören dazu.
Diese Durststrecke dürfte Milliarden kosten
Abgesagte Messen bringen nicht nur die Veranstalter, sondern auch viele Teilnehmer in höchste Existenznot. Die bisherige Unterstützung von Bund und Ländern reicht nicht aus, klagen die Fachverbände.
Deutschlands Messegelände werden zu Impfzentren
In vielen deutschen Städten werden große Hallen momentan umgerüstet, um Menschen massenhaft impfen zu können. Dabei fällt Miete an, die den Messeveranstaltern ein wenig über die Umsatzeinbrüche hinweghilft.
Branche kritisiert „fatale Signale“ der Politik
Mit viel Kreativität versuchten Veranstalter, Messen trotz Corona realisieren zu können. Dann kam der erneute Stillstand. Die Messewirtschaft zeigt sich entsetzt und fordert Planungssicherheit.
„Es wird zu Insolvenzen kommen“
Seit März konnte die Messe Stuttgart keine Ausstellung mehr eröffnen. Manager Roland Bleinroth im Interview über Auswirkungen, Perspektiven und alternative Nutzungsmöglichkeiten des Geländes.
Für Messen in Deutschland wird die Luft immer dünner
Vor allem Absagen aus der Industrie sorgen für Existenznöte. Die Hannover Messe führt mit „H‘Up“ ein neues Konzept für Geschäftsanbahnungen ein. Es könnte die gesamte Branche verändern.
Rückschlag nach dem Re-Start
Nach sechs Monaten Zwangspause fanden im September erstmals wieder Messen in Deutschland statt. Doch schon werden Termine fürs nächste Jahr wieder verschoben oder storniert
Es geht wieder los
Die ersten Messen eröffnen wieder. Bundesweit stehen im Herbst bislang 85 Veranstaltungen, davon 48 mit internationaler oder mindestens nationaler Wirkkraft, auf dem Programm
Der lange Weg zurück
Aussteller und Besucher sind weiter zurückhaltend. Für Herbst geplante Messen mussten vielfach abgesagt werden. In China indes läuft das Geschäft wieder an. Die Branche hofft auf eine Signalwirkung