Selbst der Western ist jetzt woke
Gold in Oregon, Wolfram im Outback – und überall moralisch lupenreine Fronten. Die einen sind fast immer böse, die anderen fast immer gut. Zwei brutale Abenteuerfilme auf der Berlinale zeigen, wie identitätspolitisch korrekt selbst der Western geworden ist.
Selbst Bach stand staunend vor den Werken dieses Böhmen
Wer heute die rätselhaft schöne Musik des eigenwilligen Extremisten hört, könnte glatt gläubig werden. Bach bewunderte ihn ebenso wie die Musikwelt des Barock. Dann wurde Jan Dismas Zelenka vergessen.
ZDF verwendet KI-Bilder in „Heute Journal“-Sendung – und liefert fragwürdige Erklärung
Im „Heute Journal“ warnt Dunja Hayali vor manipulierten Videos über ICE-Einsätze in den USA – und zeigt selbst einen KI-generierten Videoschnipsel. FDP-Vize Wolfgang Kubicki spricht von einem „Medienskandal“. Tage später bittet der Sender um Verzeihung und kündigt eine Richtigstellung im TV an.
Er hätte jedem Star in jedem Film die Szene stehlen können
Unsterblich wurde er durch eine Schwärmerei: „Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen.“ Der Schauspieler Robert Duvall war berühmt für Rollen in „Apokalypse Now“ und im „Paten“. Zum Tod des ewigen Ersten in der zweiten Reihe.
Wie eingestürzte, abgebrannte und gesprengte Ingenieurbauten gerettet werden sollen
Selbst der Denkmalschutz schützt nicht vor Abriss. So geschah es dem Berliner Ahornblatt. Viele Ikonen der Ingenieurbaukunst fielen der Zeit, Katastrophen oder Ideologien zum Opfer. Ein Verein baut sie jetzt wieder auf.
Das Donald-Trump-Paradox
Revolutionsgarden im Iran, Wagner-Gruppe und brutale Gangs in Südamerika: Weltweit setzen Herrscher auf illegale Banden, um Macht zu erhalten. Donald Trump hat das perfektioniert – und folgt einem Modell, das ein katholischer Denker beschrieben hat.
„Die schmutzigen Geheimnisse, die wir wahren und enthüllen“
„Eine Hymne an das Leben“ hat Gisèle Pelicot ihre Memoiren genannt, ein Beweis mehr für die Resilienz dieser bewunderungswürdigen Frau. Doch im Buch erzählt sie, das Missbrauchsopfer, auch die Geschichte ihres verurteilten Ex-Mannes.
Die Verschwörung der Frühaufsteher – wie wir um unseren Schlaf betrogen werden
Glaubt man aufgeweckten Fünf-Uhr-Aktivisten, macht es einen zum besseren Menschen, möglichst früh und energiegeladen in den Tag zu starten. Wer sich tiefer mit dem Aufwachen beschäftigt, weiß: Nicht jedem tut das gut. Ärzte warnen bereits vor einer neuartigen Volkskrankheit durch Schlaf-Apps.
Als Harry Mulisch den Basketballer Fidel Castro bewunderte
Kuba war mal sehr angesagt bei westlichen Intellektuellen. Auch der Niederländer Harry Mulisch gehörte zu den Schriftstellern, die sich vom Castro-Regime einladen ließen. 1968 traf er Fidel Castro und staunte über dessen Athletik.
Erst kommt das Essen, dann die Moral
Weltweit boomt die Gig-Ökonomie. Wer aber sind die Diener und Knechte in unserem schönen neuen Zustell-Zeitalter? Tomer Gardi entdeckt in „Liefern“ die Menschen hinter den Kurierfahrern und gibt ihnen ein Gesicht.
„Schau, der Champagner kostet schon wieder drei Euro weniger als im letzten Jahr“
Eitelkeiten auf dem Walzerparkett, Abgründe in den VIP-Logen: Stefanie Sargnargel hat eine bitterböse Polemik gegen den berühmtesten Opernball der Welt geschrieben. Genauer gesagt: Vielsagende Dialoge abgelauscht.
Der Niederländer, der die Welt bereiste, um sie zu beschreiben
Cees Nooteboom erlebte als Kind die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg. Später zog er als Reporter in die Welt – und wurde zum Inbegriff des postmodernen Romanciers. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren gestorben.
35 Jahre später bedauert Ted Levine seine Rolle als transsexueller Killer
Im Film „Das Schweigen der Lämmer“ tötet ein Mann Frauen und näht sich aus ihrer Haut ein Kleid, um selbst zur Frau zu werden. Der Darsteller des Mörders findet das heute „fucking“ falsch. Warum dieses Denken der letzte und größte Sieg des Patriarchats ist.
„Singt sie von echtem Kokain?“ – Wie die Popbranche ihre Stars weichspült
Eine Popikone als Nervenbündel, Alexander Skarsgård als heuchlerischer Aasgeier und Kylie Jenner als Kylie Jenner: „The Moment“ über und mit Charlie xcx ist eine bitterböse Abrechnung mit Ruhm in Zeiten von Social Media – und wird auf der Berlinale selbst zum Hype.
„Ich hätte die ganze Zeit Schiss, wenn meine Kinder nach New York gehen würden“
Der Regisseur Simon Verhoeven, aufgewachsen im Schatten zweier berühmter Eltern, findet mit der Joachim-Meyerhoff-Verfilmung „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ zu einer stilleren, persönlicheren Tonlage. In einer Hauptrolle: seine Mutter Senta Berger. Ein Treffen in Berlin.
Wenn es diesem Film nicht gelingt, die Liebe und das Kino zu retten, dann keinem
Pünktlich zum Valentinstag kommt die tragische Liebesgeschichte von Cathy und Heathcliff ins Kino. Die neue „Wuthering Heights“-Verfilmung ist ein melodramatisches Meisterwerk, bei dem einfach alles stimmt. Es könnte verändern, wie wir lieben.
Neue Sachlichkeit – ein Blick, der verbindet
Die Gesichter der Neuen Sachlichkeit tragen bereits Spuren der kommenden Katastrophe. In Tel Aviv entfaltet die Kunst der 1920er-Jahre nun eine unerwartete Wucht – und wird als politische Warnung gelesen.
Ideologie beginnt im Wohnzimmer
Henrike Naumann ist mit nur 41 Jahren gestorben. Die Gegenwartskunst verliert mit ihr eine der wichtigsten Stimmen ihrer Generation. Naumanns Vermächtnis wird nun der Deutsche Pavillon auf der Biennale von Venedig.
Frauen in Räumen, die es gar nicht gibt
André Butzer nannte seine fröhlichen Comic-Figuren mal „Friedens-Siemense“. Auch auf seinen gigantischen neuen Bildern lächelt das Personal unbeirrt weiter. Butzers hochfrequente Malerei ist jetzt in der Berliner Galerie Max Hetzler zu sehen.
Die Fotografie hat ein neues Zuhause
Ein denkmalgeschütztes Kaffeelagerhaus wird zum Speichermedium der Fotografie: Das niederländische Fotomuseum archiviert Hunderte Nachlässe und Millionen Bilder. Die Architektur ist wegweisend, typisch Rotterdam – und sendet auch Impulse nach Deutschland.
Warum die Ausstellung „Metamorphosen“ ein Highlight des Frühlings ist
Das Rijksmuseum in Amsterdam hat sich mit der Galleria Borghese in Rom zusammengetan, um der Wirkung von Ovids „Metamorphosen“ auf die Bildende Kunst nachzuspüren. Zu bestaunen ist ein hochkarätiger Reigen aus Werden und Vergehen.
Und dann attackiert das Publikum auf offener Bühne den Schauspieler, der den Faschisten spielt
Zwei deutsche Theater verhandeln grundsätzliche Probleme der Gegenwart: Es geht um den Umgang mit Rechten. Während alles nach Hamburg schaute, kam es in einer anderen Stadt zu einer einzigartigen Eruption von Wut und Gewalt des Publikums.
Beim „Prozess gegen Deutschland“ gibt es die erste Absage wegen „ultrarechten Akteuren“
Die Lessing-Tage in Hamburg gehen mit einem Theater-Spektakel zu Ende, bei dem Kontroversen programmiert sind. Milo Rau inszeniert einen „Prozess“ gegen Deutschland und die AfD. Gibt es wieder Sprechchöre gegen „Faschismus“ aus dem Publikum?
Von wegen Solidarität und Sanftmut – eine Frau, die Fleisch frisst und Blut säuft
Ganz schön hart, was die Schaubühne den zartbesaiteten Berlinern mit ihrer „Salome“ zumutet. Der Gutmensch will mit solchen Weibern nichts zu tun haben? Er wird geköpft. Und die Moral? Hat immer einen Haken.
Als Markus Söder Ostermaier und Mondtag die Show stahl
Dreieinviertel Stunden lang beschwören Albert Ostermaier und Ersan Mondtag am Residenztheater vergeblich die Schwabylon-Ära. Auch Brigitte Hobmeier rettet die Münchener Klaus-Lemke-Gala nicht. Dann lieber Veitshöchheimer Frankenfasching.
WELTPlus-Bestseller
„Meine Gelüste waren unstillbar“
Eines Tages verordnet sich Melissa Febos – Autorin, Professorin, Ex-Domina – ein Jahr ohne Sex. „Trockenzeit“ nennt sie diese Phase, an deren Ende sie die Antwort auf eine Frage findet, die viele Menschen umtreibt: Warum war der Sex früher besser?
Das perfekte Eltern-Dasein ist nur mit einem Kind möglich
Das Einzelkind galt lange als Problemfall. Nun bekennen sich immer mehr Familien zum Prinzip „One and done“. Solche Kinder werden umsorgt wie kostbare Kunstwerke im Museum. Was Eltern dabei nicht bedenken und was solchen Kindern später droht.
Ich habe keine Lust mehr auf Dates – und ja, es liegt an den Männern
Dating fühlt sich nicht mehr nach Hoffnung an, sondern nach Zumutung. Kaum ein Mann gibt sich heute noch Mühe. Desinteresse gilt als cool. Was passiert, wenn wir Frauen das Spiel nicht mehr mitspielen.
„Ich schweige, weil ich es einfach nicht schaffe, von ,KollegInnen’ zu sprechen“ sagt die Lehrerin
„Niemand wird dazu gezwungen!“, behaupten Gender-Befürworter. Doch eine neue Sammlung von Fällen aus Universitäten, Schulen, ÖRR und Behörden beweist: Wer hier nicht gendert, gefährdet seine Existenz. Dafür sorgt ein ganzes Bündel von Methoden.
Schöner und länger leben als Klimaschädling und Wohnraumwegnehmer
Der Erbe, ein vaterlandsloser Geselle: Als Freund von Wohlstand hat man es satt, als Sozialproblem auf dem Weg zur totalen Gerechtigkeit zu gelten.
„Wer sich als Verbindungsstudent outet, erlebt Diskriminierungen“
Studentenverbindungen sind exotisch geworden, doch es gibt sie bis heute. Warum es seit 1968 weniger wurden und welche Tradition damit verloren zu gehen droht, erklärt ein Experte. Er weiß auch, wie Antisemitismus schon einmal zur Jugendbewegung wurde.
„Aus amerikanischer Sicht ist es egal, ob Europa von Russland oder Deutschland beherrscht wird“
Kurz nach Kriegsende sah der Schöpfer von „1984“ die Zukunft Europas voraus – in einer Welt, die von einer „Managerklasse“ und wenigen Supermächten beherrscht wird. Sein Text ist heute von erschütternder Aktualität. Hier erscheint er erstmals auf Deutsch.
Postkolonialismus als Strychnin für den Kunstgenuss
Weil Altes nicht den aktuellen Moralgeboten entspricht, kann man es zu Schuldbrei kontextualisieren: So billig plättet man auch die hübscheste Ausstellung zum woken Tribunal.
Der Opern-Welterfolg, der den Deutschen immer ein bisschen unangenehm war
Sogar Bayern lesen „Faust“ nicht mehr im Goethe-Original, sondern nehmen stattdessen eine vereinfachte Version. Aber Gounods Oper klingt wenigstens so schön, dass einst Pariser Gassenjungen ihre Arien pfiffen. Der Klang ist auch jetzt in München nicht das Problem.
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Ist es Freiheit, auf Geschirr und Besteck zu verzichten und einfach vom Tisch zu essen? Oder ist es infantil, auch weniger feste Nahrung mit den Fingern in sich hineinzustopfen? Wer solche „Dump Dinners“ für lustvoll und gesund hält, vergisst, was Mahlzeiten ausmacht – selbst für Kinder.
„Musk will Rache an den traditionellen Eliten, die sein Universum lange verachtet haben“
Die Geeks übernehmen global die Macht. Elon Musk, Vance und Meloni sind Geschöpfe dieser Popkultur. Sie definieren sich durch Tolkien, Superhelden, Science-Fiction und Games. Damien Leloup erklärt, warum Geeks in den USA rechts sind und in Frankreich linksradikal.
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Als Simon & Garfunkel davon träumten, ein Flugzeug von Amerika nach Kuba zu entführen
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Die Möchtegernindianer – warum sich manche Amerikaner als Ureinwohner ausgeben
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In den Gesichtern deutscher Kanzler lesen
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„Man sieht daran, wie eng Schuldgefühle mit Depressionen verbunden sein können“
Häufig entwickeln Menschen, die einer Katastrophe entkommen sind, eine Überlebensschuld. Der Traumaforscher Andreas Maercker erklärt, was wirklich hilft, Resilienz zu entwickeln und warum posttraumatische Belastungsstörungen in armen Ländern seltener sind.
Wie der MDR mal eine Legende schuf – und umbrachte
Der „Polizeiruf“ aus Halle schaffte etwas ganz Seltenes. Großes, menschliches Fernsehen der ostdeutschen Gegenwart. Mit der dritten melancholischen Moritat „Der Wanderer zieht von dannen“ macht der MDR sein Revier an der Saale dicht. Ein entsetzlicher Fehler.
„Ich lebe den Traum von meinem Papa“
Die Posaune sei das einzige Instrument, das er wirklich verstehe. Kurz vor seinem 70. erzählt Nils Landgren von schwedischen Orchesterbläsern mit Bierflaschen auf der Bühne und welchen deutschen Geburtstagsbrauch er völlig schräg findet.
Das Gedenken am 13. Februar braucht keinen „Mythos“
Jahr für Jahr überdröhnen nicht nur rechte und linke Demonstranten die Trauer um die Opfer der Dresdner Bombennächte vor 81 Jahren. Auch die Stadt selbst arbeitet sich eher an Narrativen ab, als von den selbstverständlichen Ritualen der Zivilgesellschaft zu lernen.
„In Bidens Amtszeit hat Putin keine derart brutalen Angriffe auf die zivile Infrastruktur gewagt“
Seit dem ersten Kriegsmorgen hält uns der preisgekrönte Übersetzer Juri Durkot aus Lemberg über die Lage in der Ukraine auf dem Laufenden. Heute berichtet er davon, wie Russlands Krieg gegen die ukrainische Bevölkerung jetzt auch den Westen des Landes frieren lässt.
„Auf der Schwelle von Tod und Wiedergeburt“ – Die WELT der Tracey Emin
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„Malen gibt mir Energie, es ist beinahe orgasmisch“
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