„Verletzt beim Wenden die Staatsgrenze“ – Als James Bond ins Visier der Stasi geriet
An einem brisanten Ort des Kalten Krieges geriet Film-Agent James Bond 1982 in das Visier ganz realer Geheimdienstler des Ostblocks. Der Grund waren die Dreharbeiten zum 007-Abenteuer „Octopussy“ – bei denen ein diplomatischer Fauxpas passierte.
„Nationalstaaten sind ein Projekt der Eliten“
Erst die baltischen Staaten, dann die Tschechoslowakei, schließlich Polen: 1918 veränderte sich Ostmitteleuropas Landkarte rapide. Der Publizist Kersten Knipp erklärt, was vor hundert Jahren geschah.
Karajan – Aufstieg und Fall in Hitlers Reich
Der Dirigent Herbert von Karajan wurde in der Nazi-Zeit zum Star. Das gelang auch, weil Göring und Goebbels in Berlin miteinander konkurrierten. Der Historiker Michael Wolfssohn beschreibt, wie eine Wagner-Aufführung Hitler enorm missfiel – mit Folgen.
„Die taktischen Atomwaffen sind nichts weiter als die Weiterentwicklung der Artillerie“
Sollte die Bundeswehr über eigene Atomwaffen verfügen? Diese Frage erhält nach der Münchner Sicherheitskonferenz neue Relevanz. Die Debatte erinnert an jene, die schon in den 1950er-Jahren hochkochte. Ein Rückblick.
Sturm aufs Kanzleramt – „Politiker und Narren haben eine Menge gemeinsam“
Die Minister trauten ihren Augen nicht: Zur letzten Kabinettssitzung vor der „fünften Jahreszeit“ 1976 salutierten ihnen am Eingang zum Kanzleramt Garden statt Grenzschützer. Hausherr Helmut Schmidt machte nach einer Schrecksekunde gute Miene zum karnevalistischen Spiel.
„Herrgott, es spricht“ – Wie das Telefon die Welt eroberte
Das erste schmale Fernsprechverzeichnis der Reichshauptstadt wurde Ende 1881 noch als „Buch der 94 Narren“ verhöhnt. Sehr bald begann der Siegeszug des „Tele-Phonierens“. Der Fernsprecher wurde Statussymbol, Synonym für Schnelligkeit und Modernität.
„Ach du lieber Gott“ – Als Hitler die linken Nazis ausbremste
Wie sozialistisch waren die Nationalsozialisten? Über diese Frage wird bis heute gestritten. Sicher ist: Im Februar 1926 redete der NSDAP-„Führer“ Adolf Hitler Tacheles. Erst danach wechselte Joseph Goebbels mit wehenden Fahnen auf Hitlers Seite.
GESCHICHTE ZUM HÖREN
Neues aus der Geschichte
„Wo es der Feind am meisten spüren wird“ – Der Untergang des alten Dresdens 1945
Das Wetter meinte es gut mit dem Bomber Command der Royal Air Force am 13. Februar 1945. Die Folgen waren für die sächsische Residenzstadt an der Elbe dramatisch: Bis zu 25.000 Menschen kamen beim Luftangriff und dem anschließenden Feuersturm ums Leben.
Diese Stadt wurde zum Stalingrad der Waffen-SS
52 Tage lang dauerte 1944/45 die Schlacht um das zur „Festung“ erklärte Budapest. Obwohl die Chance zum Ausbruch bestand, klammerte sich der kommandierende SS-General an Hitlers Haltebefehl. Der Rückzug endete unter sowjetischen Panzern.
Fünf Minuten in Moskau – so tauchten die beiden Top-Verräter wieder auf
Die Einladung klang mysteriös: Am 11. Februar 1956 sollten zwei britische Korrespondenten kurzfristig in ein Hotel der sowjetischen Hauptstadt kommen. Dort trafen sie die beiden meistgesuchten Ex-Diplomaten der Welt.
Bei Dante landete ein Papst in der Hölle, wie ein Meuchelmörder lebendig begraben
Im 13. Jahrhundert wechselten sich Päpste in schneller Folge ab. 1276 gelangten sogar vier Männer auf den Stuhl Petri, darunter ein Arzt ohne Weihe. Ihnen folgte 1277 ein Nepotist nach, dem die Zeitgenossen Höllenqualen an den Hals wünschten.
Er war trotz Kopfschüssen „nicht totzukriegen“ und „mochte den Weltkrieg“
Einer der härtesten Krieger aller Zeiten: Adrian Carton de Wiart überlebte zwei Weltkriege sowie weitere Einsätze, trotz diverser Verwundungen sowie zweier Flugzeugabstürze. Der Militärdienst war für ihn Passion, denn er hatte „den Drang zu kämpfen“.
Die „Jugendlocke“ war in Mode – So lebten Mädchen und Jungen einst unter den Pharaonen
Vieles war ähnlich wie heute, doch manches eben ganz anders: Eine Schau in München widmet sich dem Aufwachsen von Kindern im Alten Ägypten. Wie ihr Alltag aussah und warum sie immer nackt dargestellt wurden.
Gefangene Bayern wurden nackt zusammen mit Katzen in Säcke gesteckt
Die Innere Mani, Südspitze der Peloponnes, war jahrhundertelang ein Rückzugsgebiet, in dem bis ins 20. Jahrhundert die Blutrache galt. Mit welcher Konsequenz die Bewohner ihre Selbstständigkeit verteidigten, zeigen neue Genanalysen.
Als der Traumurlaub in der DomRep tödlich endete
Am späten Abend des 6. Februar 1996 stürzte eine Boeing 757 auf dem Flug nach Deutschland kurz nach dem Start in der Karibik ab. 189 Menschen, Touristen und Besatzung, starben. Verantwortlich waren menschliches Versagen, Schlamperei – und ein totes Insekt.
Wer die beste Foltermethode erdachte, durfte sie ausprobieren
Im siechenden Osmanischen Reich gelang es Ali von Ioannina, mit Brutalität und Skrupellosigkeit ein autonomes Regime in Albanien und Griechenland zu errichten. Er soll reicher gewesen sein als der Sultan – bis dieser die Geduld verlor.
Während Hitler seine letzte Rede hielt, detonierten drei Torpedos
Am 30. Januar 1945 war die „Wilhelm Gustloff“ mit mehr als 10.000 Menschen auf dem Weg nach Westen. Die Passagiere glaubten, das Schlimmste hinter sich zu haben. Doch ein sowjetisches U-Boot ortete den Dampfer. Es war die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten.
„Die Panzerschiffe haben den Handelskrieg aufzunehmen“
Mit der Versenkung der SS „Clement“ eröffnete das deutsche Panzerschiff „Admiral Graf Spee“ 1939 den Handelskrieg gegen britische Schiffe. Kapitän Hans Langsdorff hielt sich an alle Regeln. Er blieb eine Ausnahme.
Verschwenderisch ließ es sich die NS-Elite schmecken
Weil er tonnenweise rationierte Lebensmittel an die NS-Führung geliefert hatte, wurde der Feinkosthändler August Nöthling 1943 verhaftet. Goebbels wollte ein Exempel statuieren. Aber es kam anders.
So dachte der Jüngste der Verschwörer vom 20. Juli
Friedrich Karl Klausing war 24 Jahre alt, als er vor den Volksgerichtshof treten musste. Er gehörte als Adjutant Stauffenbergs zum engeren Kreis des Widerstandes. Jetzt sind Privatbriefe aufgetaucht.
Und manchmal liegen dort Knochen der Bombenopfer
80 Jahre nach Kriegsende: In Essen untersuchen Stadtarchäologen Luftschutzanlagen, die vergessen oder verschüttet waren. Dabei entdecken sie Graffiti, die ersten Fanta-Flaschen der Geschichte und Spuren der Menschen, die darin ums Leben kamen.
Der Tag, an dem britische Panzer auf Hamburgs Rathaus zurollten
Am 3. Mai jährt sich für Hamburg der Tag der Befreiung von der NS-Diktatur zum 80. Mal. Der Historiker Helmut Stubbe da Luz geht der Frage nach, inwieweit der Stadt ansonsten die „totale Vernichtung“ gedroht hätte – und wer sich als Retter feiern lassen darf
Verwundete bekamen eine tödliche Dosis oder den Gnadenschuss
Für den Einsatz hinter den japanischen Linien drillte der Brite Orde Wingate im Zweiten Weltkrieg die Spezialeinheit der Chindits. Ihre Operationen in Burma 1943/44 bewiesen, dass auch europäische Truppen im Dschungel kämpfen konnten.
Die ersten „smarten Bomben“ setzte die Wehrmacht ein
Gelenkte Bomben mit Funk- oder Drahtsteuerung: Ab 1943 setzte die Wehrmacht neue Systeme ein, die Ziele punktgenau zerstören sollten. Fritz X und Hs-293 waren ihrer Zeit voraus – und begründeten eine völlig neue Kategorie von Waffen.
„Wie Enten auf einem Kirmesstand“ wurden die Amerikaner abgeschossen
Sechs Monate dauerte 1942/43 das Ringen um die Pazifikinsel Guadalcanal. Die US Navy setzte darauf, mit ihrem modernen Radar die japanische Überlegenheit in Nachtgefechten zu brechen. Eine schwere Niederlage war die Folge.
Mehr Geschichte
„Je mehr Sie töten und niederbrennen, desto besser wird mir das gefallen“
Der Krieg, den die Vereinigten Staaten 1898 gegen Spanien führten, hatte eine antikolonialistische Stoßrichtung. Der Gewinn der Philippinen machte die USA jedoch selbst zur Kolonialmacht. Bei Widerstand kam es zu großer Brutalität.
„Früher galt der Satz: Bilder lügen nicht. Das ist vorbei“
„Historische“ KI-Fotos kursieren im Netz, auch falsche Bilder zum Holocaust. Das wird ebenfalls zum Problem für Archive. Der Chef des Archivars-Verbands sagt: Wer versteht, was Authentizität ausmacht, ist weniger anfällig für Fälschungen.
Wer hat den größten, lautet die entscheidende Frage
Schon die römischen Kaiser, Maria Theresia und Napoleon ließen sich teilweise gigantische Ehrenbögen bauen. Donald Trump will den mächtigsten der Welt errichten – und liegt doch weit zurück hinter dem Alptraum Hitlers für „Germania“.
Mit dieser geheimnisvollen Waffe bekämpften die Römer Reiterkrieger
Auf dem Schlachtfeld verließ sich Rom nicht nur auf seine Legionäre, sondern setzte auf technische Innovationen. Der Einsatz der „Arcuballista“ war leicht zu erlernen und höchst wirkungsvoll, wie Experimente mit modernen Nachbauten zeigen.
Die legendären Könige des Spätprogramms – und ihre erbitterten Schlachten um die Krone
Am 1. Februar 1982 ging David Letterman mit seiner Late-Night-Show auf Sendung und schuf einen Klassiker des TV-Formats. Dessen langjähriger, unangefochtener Champion war damals Johnny Carson. Um seine Nachfolge entbrannte ein erbitterter Konkurrenzkampf.
„Kein Mädchen-Verein“ – Diese Doku entlarvt das Denken der Stasi
Wegen „versuchter Republikflucht“ musste Peter Keup 1981/82 acht Monate hinter Gittern verbringen. Jetzt erzählen US-Produzenten seine Geschichte in einem Dokumentarfilm. Das Ergebnis ist ähnlich bedeutend wie „Das Leben der Anderen“.
„Eine Stunde später, und die meisten der Geretteten wären tot gewesen“
Obwohl man auf der Brücke des Schnelldampfers „Elbe“ den entgegenkommenden Dampfer kommen sah, kam es Ende Januar 1895 im Kanal zur Kollision. Eine unglückliche Verkettung verschiedener Faktoren kostete 312 Menschen an Bord das Leben.
Wo blieben die Frauen und Sklaven? Verblüffende Funde auf dem Varusschlachtfeld
Wer auf dem antiken Schlachtfeld von Kalkriese starb, ist umstritten. Neue Studien liefern starke Argumente für Varus. Hier kämpfte eine Legion, die unter dem Kommando des römischen Statthalters stand, als er 9 n. Chr. in Germanien einfiel.
Pfeil in der Brust – So brutal legitimierten die Ägypter ihre Expansion
Bereits vor der Begründung ihres Alten Reiches unternahmen die Ägypter vor 5000 Jahren Expeditionen in den Sinai. Um den Handel mit Bodenschätzen sicherzustellen, gingen sie nicht zimperlich vor, wie ein erstaunlicher Inschriftenfund belegt.
„Alle anderen sind Ko-Erfinder“ – die spannende Frage nach den wahren Pionieren des Kinos
Frankreich gilt als Wiege des Kinos – doch schon zuvor begeisterten zwei Brüder in Berlin ihr Publikum. Wer erfand das Kino wirklich? Die Antwort ist komplexer, als es der Mythos vermuten lässt.
Start trotz dringender Warnungen – warum die „Challenger“ explodierte
Das Problem war bekannt: Die Dichtringe zwischen den Teilen der Feststoffstartraketen des Space-Shuttles waren undicht – und das umso mehr, je kälter es war. Am 28. Januar 1986 kam es bei Minus-Graden in Florida zum Schlimmsten.
So wird mit KI der Holocaust verfälscht
Gegenwärtig fluten frei erfundene „Fotografien“ zu zeithistorischen Themen, vor allem NS-Verbrechen, die sozialen Medien. Zahlreiche Gedenkstätten warnen in einem Offenen Brief vor vermeintlichen Situationen in Konzentrationslagern.
„Schnee-Sahara“ – So kalt, dass die Niagarafälle einfroren
Am 27. Januar 1936 erstarrte einer der größten Wasserfälle der Welt unter dickem Eis. Eine Kältewelle hatte Nordamerika fest im Griff. Ähnliches ist nur aus dem Jahr 1848, von 1911/12 sowie von 1938 überliefert. Wenige Monate später kam ungeheure Hitze.
In Ost-Berlin tappte der mutige Fluchthelfer Schubert in eine Falle der Stasi
Am 26. Januar 1976 verurteilte das Ost-Berliner Stadtgericht den West-Berliner Fluchthelfer Rainer Schubert zu 15 Jahren Haft. Sein Fall zeigt, wie im Westen mit Widerstand gegen die SED-Diktatur umgegangen wurde – und die Unterschiede zu heutigen Schleusern.
„Bond. James Bond.“ – An Connerys Leistung mussten sich alle Nachfolger messen lassen
Am 25. Januar 1963 startete der erste James-Bond-Film „Dr. No“ in der Bundesrepublik: der Auftakt einer jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte. In der Rolle des Geheimagenten 007 wurde Sean Connery zum Superstar. Über die Zukunft der einst so gloriosen Filmreihe wird aktuell viel spekuliert.
Wie die Totenmaske des Preußenkönigs verschwand – und wieder auftauchte
Zum 264. Geburtstag Friedrichs II. vermeldete WELT am 24. Januar 1976 eine Sensation: Die drei Jahrzehnte lang verschollene Totenmaske sei wieder aufgetaucht. Das entsprach dem seinerzeitigen Wissen – und stimmte trotzdem nicht.
Warum der „Tiger“-Panzer die berühmteste Waffe der Wehrmacht ist
„Der Tiger“ stürmt die Streaming-Charts von Amazon Prime Video. Das ist erstaunlich. Denn der Panzer, der in Thomas Gansels Film die Hauptrolle spielt, erwies sich im Zweiten Weltkrieg keineswegs als die Wunderwaffe, als die ihn die NS-Propaganda pries.
Skelette wurden auf Straßen geworfen, dann massakrierten verfeindete Milizen Zivilisten
Im Januar 1976 eskalierte der Bürgerkrieg im Libanon. Das frühere „Paris des Ostens“ versank für drei Jahrzehnte im Chaos. Die Wurzeln des Konflikts lagen im Krieg der arabischen Machthaber gegen Israel und bei der gewaltbereiten PLO.
Kaum ein Brite entkam. Die meisten wurden entkleidet und ausgeweidet
Nach der Eingliederung der Burenrepublik Transvaal ins Empire griffen britische Truppen im Januar 1879 das Königreich der Zulu an. Überheblichkeit und Inkompetenz sorgten dafür, dass ein Teil der Armee bei Isandhlwana in einen Hinterhalt geriet.
„Es ist schön, der Welt zeigen zu können, dass wir eine Zukunft haben“
Am 21. Januar 1976 hoben zwei Überschalljets in London und Paris zu den ersten kommerziellen Flügen mit Mach 2 ab. Kostendeckend, das war vorher klar, würden sie niemals sein. Rückblick auf eine unvernünftige und dennoch faszinierende Innovation.
„Die Beine waren zerschossen; der Kopf war zerfetzt, die Nase war weg, die Wangen auch“
Bei Temperaturen bis 20 Grad unter Null eröffneten drei französische Armeen im Januar 1871 eine Großoffensive gegen die deutschen Truppen. Bei Le Mans, Belfort und Saint Quentin kam es zu Schlachten, die von Desorganisation gekennzeichnet waren.
„Die Toten waren durch das Weinen mit den Lebenden verbunden“
Das Erdbeben, das im Januar 1556 China erschütterte, gilt als das opferreichste der Geschichte. Dennoch hat es kaum Spuren in der Überlieferung hinterlassen. Auch die Hilfe, zu der sich Kaiser Jiajing aufraffte, war kaum der Rede wert.
„Hofdamen, die schwanger wurden, bekamen 60.000 Gulden und einen Garde-Offizier“
Nachdem Napoleon Bayern 1806 zum Königreich erhoben hatte, setzten die Wittelsbacher auf Modernisierung. Ihr Spiegelbild wurde der Hofstaat, der keineswegs das „nutzlose Relikt aus dem alten Reich“ war, als das er lange galt.
„Es kommt mit voller Wucht und ich erschaffe und erschaffe und erschaffe einfach weiter“
David Bowie sang von den Sternen und einer idealisierten Zukunft, die so nie eintrat. Wie bahnbrechend das androgyne Multitalent war, ist zehn Jahre nach seinem Tod offensichtlicher denn je.
WELTPlus-Bestseller
„Die russische Armee ist noch weniger gut, als man meinte“
Als Japan 1904 Russland den Krieg erklärte, erhielt General Kuropatkin den Oberbefehl über die zarischen Truppen. In der Riesenschlacht bei Mukden versuchte er, den Gegner zu stoppen. Seine Niederlage führte in die Revolution.
Der Auftritt von Hitlers Admiral führte an einer Schule zur Tragödie
Nur eine „Fragestunde“: Anfang 1963 trat der ehemalige Großadmiral und Hitler-Nachfolger Karl Dönitz an einem Gymnasium in Geesthacht auf. Eingeladen hatte ihn ein Schülersprecher namens Uwe Barschel. Ein Skandal war die Folge.
Als Kinder einen Zweijährigen entführten, misshandelten und töteten
Die grausame Bluttat sorgte 1993 weltweit für Entsetzen: Damals erst zehn Jahre alte Täter töteten den zweijährigen Jamie Bulger. Vor dem Gerichtsgebäude in Liverpool versammelte sich ein Lynchmob. Auch drei Jahrzehnte später lässt der Fall Großbritannien keine Ruhe.
Als der deutsche Kanzler einen Krieg gegen den Papst führte
Am 5. Februar 1875 erklärte Papst Pius IX. Gesetze im Deutschen Reich für nichtig, die seine Macht beschnitten. Reichskanzler Otto von Bismarck hielt stand – musste aber später vor allem aus einem Grund eine Niederlage hinnehmen.
Warum Wolgograd nun wieder Stalingrad heißt
Ein Symbol für russische Zähigkeit: Am 2. Februar 2023 besucht der Kremlherr Wladimir Putin die Stadt an der Wolga, um den Sieg im Zweiten Weltkrieg gegen die deutsche 6. Armee zu feiern. Ob er veranlasst, dass die Namensänderung bleibt?
Leseempfehlung
Die aberwitzige Mischung aus Seifenoper, Mystery und Klamauk ist bis heute Kult
Eine der seltsamsten Serien aller Zeiten: Mit „Twin Peaks“ traf David Lynch 1990 beim Publikum einen Nerv und beeinflusste spätere TV-Produktionen. Die vielen Rätsel der Serie wollte er nie auflösen.
„Mit den Zähnen zogen sie sich Pfeile aus dem Fleisch, um sich beim Kampf nicht zu behindern“
Der römische Kaiser Caracalla genießt nicht den besten Ruf. Daher warf sein Germanien-Feldzug 212 n. Chr. lange Zweifel auf. Verblüffende Funde in Sachsen-Anhalt belegen nun, dass römische Heere damals tief in Germanien operierten.
Wie der reichste Mann der Welt die Schweizergarde in den Vatikan brachte
Als vor einem halben Jahrtausend Jakob Fugger in Augsburg starb, da schied der seinerzeit wohl reichste Mensch der Welt dahin. Von seinem geschäftlichen Wirken ist Großes überliefert. Über sein Privatleben wird spekuliert.
„Alle alliierten Soldaten erinnerten sich an diesen deutschen Panzer mit Respekt“
Der aktuelle Film „Der Tiger“ rührt einmal mehr an der Legende dieses Panzers. Dabei wurden die wenigen Exemplare den technischen und taktischen Anforderungen kaum gerecht. Dennoch gelten sie als berühmteste Waffen der Wehrmacht.
Für den Tribut musste Judas König sogar das Goldblech am Tempel herausbrechen
Für seinen Aufstand gegen das Assyrische Reich wurde Juda 701 v. Chr. drastisch bestraft. Ein spektakulärer Fund in Jerusalem zeigt, wie die Großmacht den gedemütigten Vasallenstaat zur Zahlung seiner Steuerschulden antrieb.
„Mir war 15 Jahre lang immer noch kalt“
Bereits beim Untergang des Segelschulschiffs „Pamir“ hatte die „MS Brandenburg“ eine Rolle gespielt. Im Januar 1971 war der Untergang des Frachters Höhepunkt einer Katastrophenserie im Ärmelkanal, die Dutzende Menschenleben kostete.