VS. Muschas
VS. Muschas ist das 45. Kapitel desGelb Arc und ein Kapitel des „Pocket Monsters SPECIAL“-Mangas.
Wichtige Ereignisse
- Major Bob verlässt die Gruppe auf der Suche nachSabrina undKoga.
- Die Pokémon-Armeen stehlen denFarb- undQuellorden.
- Blau undKoga besiegenAgathesGengar.
- Agathe erscheint wieder, erklärt den Plan der Top Vier und verschwindet, wie Koga kurz zuvor.
Handlung
WährendRot an den gegangenenBruno denkt, fällt plötzlichBill auf ihn. Wütend richtet dieser sich anMajor Bob, der ihn aus dem Schutzraum derMagneton geworfen hat. Doch Bob erklärt, dass die Abmachung ein zu bekämpfendesTop Vier-Mitglied pro Team war und da dieses nun besiegt ist, möchte erSabrina undKoga suchen, woraufhin er verschwindet. Bill indes ist sauer auf Bobs Haltung, als er ein Loch in der Wand bemerkt, dass durchBlitzasNadelrakete entstanden ist, und einen Durchgang freigelegt hat. Nachdem Rot und Bill sich dort hinein begeben haben, entdecken sie einenPokédex, den Rot als seinen erkennt, sowie ein Skizzenbuch mit einem Bild desChamps. Bill erkennt sofort, dass es sich umGelbs Buch handeln muss, doch da Rot diese nicht kennt, erklärt Bill ihm erst einmal, dass sie die Trainerin war, die aufPika aufgepasst hat und nun mitPyro gegen ein Top Vier-Mitglied kämpfen muss. Rot will diese Trainerin nun unbedingt finden, um wieder mit seinemPikachu vereint zu sein, doch zuerst möchte er Pikachus Zustand mittels eines Extras auf seinem Pokédex ermitteln, dasProfessor Eich eingebaut hatte. Dieses sagt jedoch aus, dass Pikachu in Gefahr ist, weshalb Rot unmittelbar auf seinFahrrad steigt und mit Bill im Gepäck auf die Suche nach seinem Pokémon geht. Dabei möchte Bill ihn fragen, wie es Rot damals gelungen ist, aus dem Eis zu fliehen, dass ihn amMondberg festgehalten hatte und woher er plötzlich die legendärenEvolutionssteine hat. Rot jedoch antwortet, dass er nicht selbst entkommen ist, sondern ihm jemand geholfen hat. Nämlich derselbe, der ihm auch die Steine gab.
Indes gelingt es denMuschas inPrismania City denFarborden vonErika zu entwenden, während dieAlpollo inAzuria CityMistysQuellorden stehlen. Über Telefon verbunden vermitteln beide Frauen ihre Situationen und Erika merkt an, dass die Pokémon wohl von der Energie derOrden angezogen werden und diejenigen klauen, die sie noch nicht in ihrem Besitz haben. Außerdem hatteTeam Rocket vor einiger Zeit den Plan, die Macht der acht Orden zu benutzen, weshalb die Top Vier nun dasselbe Ziel haben könnten.
Unterdes kämpftBlau immer noch gegenAgathesGengar. Allerdings wird ihm klar, dass langsam etwas passieren muss, da er und seine Pokémon sonst ihre Limits erreicht haben. Dabei macht er sich zwei Dinge über seinen Gegner bewusst: Zum einen kann Gengar von Schatten zu Schatten springen und zum anderen greift es während des Sprungs immer an. Außerdem springt es immer dann, wenn ein Schatten den anderen berührt. Deshalb ist es dem Gengar aufgrund der Entfernung von Blau und Koga momentan nicht möglich, durch einen Sprung vom einen zum anderen zu gelangen. Nach weiterem Nachdenken hat Blau eine Idee worauf genau Gengar vor einer Attacke reagiert und probiert etwas aus, indem er seinen Schuh am Boden reibt. Plötzlich greift Gengar aus Blaus Schatten heraus an, was der jedoch erwartete und erkennt, dass sein Gegner wie vermutet auf Geräusche reagiert. Da Agathe nicht da ist, muss sie Gengar damit eine andere Kommandomethode beigebracht haben. Nachdem er weiterhin festgestellt hat, dass nur Agathe so tief sinken konnte, stellt er sich die Frage, was er nun tun soll. Als ihm dabei ein Schweißtropfen zu Boden fällt, reagiert Gengar erneut und greift an. Blau kann knapp ausweichen und ist wütend darüber, dass er nicht mal in Ruhe schwitzen kann, als er plötzlich Rauch bemerkt, der von KogasSmogon herrührt. Stumm verständigen sich die beiden kollaborierenden Trainer nun und Koga macht seinen Zug: Durch ein Geräusch angeregt, greift Gengar an und bemerkt zu spät, dass es bloß der lange zuvor abgetrennte Schwanz von KogasArbok ist, den jener fallen gelassen hat. Den Trick ausnutzend, erscheint Blau mitPorygon hinter seinem Gegner und lässt mitPsystrahl angreifen, wodurch Gengar besiegt werden kann.
Koga erklärt Blau nun wie erstaunt er darüber ist, dass dieser bloß mittels des Rauchs verstanden hat, was zu tun ist, da dies der einzige Weg war, ihm die NachrichtSchwanz zu vermitteln, ohne etwas zu sagen oder ein Geräusch zu machen. Der Schwanz von Arbok war deshalb hilfreich, da er auch ohne Körper noch Bewegungen machen kann, um einen Feind beispielsweise vom Hauptpokémon wegzulocken. Koga erklärt des Weiteren zum einen, dass dies eine seiner Ninjatechniken ist, und zum anderen, dass Gengar ebenfalls eine sehr ungewöhnliche Angriffsmethode hatte, die Agathe ihm wohl als Eigenkreation beigebracht haben muss. Gleichzeitig bedeutet dies, dass sie besiegt worden sein muss und so kein Grund mehr für eine Teambildung zwischen ihm und Blau besteht. Da Sabrina und Bob wohl auch dabei sind, ihre Gegner zu besiegen, sollte laut Koga die Mission bald zu Ende sein. Nichtsdestotrotz lobt er Blau für seine Kampftechniken, macht aber klar, dass diese ihm bei ihrem nächsten Zusammentreffen nicht mehr viel helfen werden, was Blau zurückgibt.
Als Gengar wieder aufstehen will, benutzt BlauGolbatsKonfustrahl, um das Areal zu erhellen und so zu verhindern, dass Schatten entstehen, in die Gengar schlüpfen kann. Dabei entdeckt er auch Agathe, die sich im Hintergrund versteckt hielt und seine Intelligenz herausstellt. Blau erklärt dabei, dass, hätte er dies schon während des Kampfes gemacht, Geräusche entstanden wären. Nur wenn Gengar besiegt wurde, hätte es funktioniert, wie eben jetzt. Zusätzlich merkt er an, dass eben jenes Golbat, für dessen Rettung ihn Agathe zuvor ausgelacht hatte, sie nun enttarnt hat. Lachend stellt Agahte erneut Blaus Können hervor und vergleicht es mit dem seinesGroßvaters: Als sie ihn in der Vergangenheit an griff, benutzte Eich denIrrschlag seinesKangama, obwohl dieser bei Geistern keine Wirkung hat, mit Hintergedanken. Wie auch immer, nun ist er laut Agahte bloß noch ein Schatten seiner selbst und fristet sein Dasein damit idiotische Spielereien wie den Pokédex zu erfinden. Nebenbei erklärt sie Blau noch, dass er bei seiner Aktion mit dem Konfustrahl etwas übersehen hat. Als er deshalb in den Himmel starrt, der durch eine Felslücke in der Höhle zu sehen ist, erkennt er eine Nachricht in den Sternen, die von einemStarmie kommen muss. Koga liest, dass eine Armee von DrachenKanto auf der Suche nach Orden überrannt hat und das Ziel der Top Vier das Nutzen der Ordenenergie ist. Agathe bestätigt dies und muss sich eingestehen, dass sie ohne ein Pokémon nun nur noch in der Lage ist zu fliehen und verschwindet. Allerdings nicht, ohne vorher noch zu sagen, dass der Krieg am Ende trotzdem von ihrem Team gewonnen wird, denn selbst, wenn drei von ihnen besiegt wurden, wird ihr Anführer ihren Plan vollenden. Plötzlich taucht sie mittelsNebulak nochmals auf und attackiert Koga, der mit Hilfe von Golbat undSleimok jedoch eine weitere Ninjatechnik anwenden kann und nun selbst verschwindet.
Schlussendlich erzählt Agathe Blau noch, dass das Zusammenführen aller acht Orden auf der Insel den Plan vollenden wird und bloß noch einer fehlt. Diesen suchen jedoch nun alle Pokémon-Armeen der Top Vier und selbst wenn sie ihn nicht finden, hat Siegfried bereits eine Idee dafür. Blau erkennt, dass Agathe die Truppen in Kanto geführt hat, was sie bejaht und erklärt, dass sie bereits seit Jahren das Kommandieren anderer Trainerpokémon übt, jedoch bei der Größe der Armeen und auf die enorme Entfernung nur kleine Befehle geben kann. Deshalb vereinfachte sie die Truppenstruktur der Eis- und Kampf-Armeen, indem sie unter ihnen einen Anführer festlegte, der die anderen kontrolliert. Bei ihrer eigenen Geist-Armee hingegen hatte sie von vorneherein einen Vorteil. Des Weiteren erklärt sie, dass die kombinierte Kraft der Orden bereits Bruno in die Knie zwang, da die Bänder um seine Handgelenke, wie die Bänder an ihren Pokémon, die Kraft derer vermitteln. Da sie ihm nicht erklären muss, wie das Zusammenspiel dreier Trainer mit verschiedenen Lieblingstypen funktioniert, da er dies bereits von Team Rocket her kennt, sagt sie lediglich, dass sie so in der Lage waren, Rot zu entführen. Wütend darüber, dass sie Rot tatsächlich gefangen genommen haben, ruft BlauGlurak und sucht die ständig im Nebel ihresNebulaks verschwindende Agathe. Diese erzählt weiter, dass ihr einziger Fehler das entkommende Pikachu von Rot war. Da sie jedoch bereits zu viel gesagt hat, verabschiedet sie sich endgültig von Blau und verschwindet im Nebel.
Blau ruft ihr noch hinterher, als er plötzlich vom Licht des anbrechenden Tages geblendet wird. Verärgert bemerkt er, dass er so die Nachricht im Himmel nicht mehr lesen kann, jedoch bedankt er sich noch einmal für die Hilfe. Plötzlich reagiert sein Pokédex und Blau wird klar, dass er auf die anderen Pokédexe reagieren muss, die nahe bei ihm und gleichzeitig bei ihren wahren Besitzern sind. Rot muss also in der Nähe sein, weshalb Blau sofort losfliegt.
Bill zur gleichen Zeit fragt Rot, wer ihn denn gerettet hat, doch der weiß es selbst nicht, da er sein Gesicht nicht gesehen hatte. Jedoch gab er ihm sofort nach der Rettung die Steine und sagte, dass heute nicht die Zeit für Rot ist, um zu sterben. Dann gab er ihm noch einen Löffel, wie die anderen ihn bekommen haben, und sagte, dass er ihm folgen soll, wodurch er auf diese Insel kam. Plötzlich reagiert sein Pokédex und Rot erkennt, dass Blau und Grün in der Nähe sein müssen. Damit Rot schneller fahren kann, steigt Bill also ab und folgt ihm ab da zu Fuß.