Statusveränderungen
| In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen hinsichtlich Spielen. Du kannst ihn verbessern, indem du sierecherchierst und einfügst und anschließend diese Markierung entfernst. Nähere Angaben: Diese Spielmechanik muss an die Musterstruktur angepasst und aktualisiert werden. |
| ||||
| ||||
| ||||
|
Statusveränderungen, teils auch oftStatusprobleme genannt, stellen einen wichtigen strategischen und zu beachtenden Teil derKämpfe dar, da sie die Möglichkeiten eines Pokémon stark beeinträchtigen können. Es wird unterschieden zwischen primären Statusveränderungen, die auch nach dem Kampf bestehen bleiben, und sekundären Statusveränderungen, die nur während des Kampfes auftreten und spätestens dann verschwinden, wenn das Pokémon vom Feld genommen wird.
Primäre Statusveränderungen
Primäre Statusveränderungen halten im Normalfall auch nach dem Ende des Kampfes an. Zudem ist immer nur ein Statusproblem möglich, ist etwa ein Pokémon bereitsparalysiert, kann es nicht zusätzlichvergiftet werden und die Vergiftung kann die Paralyse auch nicht überschreiben. Der einzige Fall in dem eine primäre Statusveränderung mit einer anderen ersetzt wird, ist der Einsatz vonErholung. Hier schläft der Anwender ein und überschreibt sein vorheriges Statusproblem mitSchlaf.
In Pokémon-Legenden: Arceus lassen primäre Statusveränderungen nach einigen Runden nach und dauern nicht nach dem Kampf an. Auch das Überschreiben von Statusveränderungen ist hier ausnahmsweise möglich.
Primäre Statusprobleme werden zudem, anders als sekundäre, in denStatus-Bildschirmen angezeigt. Während desKampfes ist das jeweilige Statusproblem ebenfalls sichtbar. Während die dazugehörige Abkürzung in den ersten beidenSpielgenerationen den Platz des Pokémon-Levels übernimmt, ist sie seit derdritten Generation neben derKP-Anzeige. AbPokémon Sonne und Mond wechseln sich die Anzeige des Levels und das Statusproblem im Kampfbildschirm ab. InPokémon-Legenden: Arceus wurden kleine Icons für die Statusveränderungen eingeführt, die neben der KP-Anzeige eingeblendet werden. Weiter wird ab derfünften Generation am Sprite des Pokémon deutlich, wenn das Pokémon eine primäre Statusveränderung hat. Dies trifft mit Ausnahme von Pokémon-Legenden: Arceus auch auf die dreidimensionalen Teile der Reihe zu.
Primäre Statusveränderungen sind besonders dann hilfreich, wenn es um den Fang eines Pokémon geht, da sie dieFangchance deutlich erhöhen.
Paralyse (PAR)
- → Hauptartikel:Paralyse
Ist ein Pokémon paralysiert, wird seineInitiative auf die Hälfte seines aktuellen Wertes gesenkt und es besteht in jeder Runde die 25%-ige Wahrscheinlichkeit, dass das Pokémon vollständig paralysiert ist und nicht angreifen kann. Die Statusveränderung wird in der Regel vonElektro-Attacken ausgelöst und kann mithilfe vonPara-Heiler oder einerAmrenabeere geheilt werden.
Schlaf (SLF)
- → Hauptartikel:Schlaf
Schläft ein Pokémon, kann es bis aufSchlafrede undSchnarcher keine Attacken mehr einsetzen, bis es nach einer bestimmten Anzahl von Runden wieder aufwacht. Seit derfünften Generation sind dies 1-3 Runden und die Anzahl der zu schlafenden Runden wird nach dem Auswechseln wieder auf den ursprünglichen Wert gesetzt. Ein schlafendes Pokémon kann allerdings auch mithilfe vonAufwecker oder einerMaronbeere geheilt werden.
Schläfrigkeit
- → Hauptartikel:Schläfrigkeit
Ein schläfriges Pokémon greift entweder korrekterweise den Gegner an oder es überspringt seinen Zug. Darüber hinaus bekommt das schläfrige Pokémon mehr Schaden, wenn es angegriffen wird. Diese Statusveränderung wurde inPokémon-Legenden: Arceus eingeführt, und dient in dem Spiel als Substitut für Schlaf. Genau wie bei Schlaf kann Schläfrigkeit mithilfe einerMaronbeere geheilt werden.
Vergiftung (GIF)
- → Hauptartikel:Vergiftung
Ist ein Pokémon vergiftet, verliert es am Ende jeder Runde 1/8 seiner maximalenKP, bis zurvierten Generation wird es auch außerhalb des Kampfes kontinuierlich geschwächt. Bei der stärkeren Variante, der schweren Vergiftung, verliert das Pokémon mit jeder Runde zunehmend mehr KP. Eine Vergiftung wird überwiegend vonGift-Attacken ausgelöst und kann durch Einsatz vonGegengift oderPirsifbeeren geheilt werden.
Verbrennung (BRT)
- → Hauptartikel:Verbrennung
Ist ein Pokémon verbrannt, wird dieStärke seiner physischen Attacken halbiert und es verliert am Ende jeder Runde 1/16 seiner maximalenKP. Die Statusveränderung wird in der Regel vonFeuer-Attacken ausgelöst und kann mithilfe vonFeuerheiler oder einerFragiabeere geheilt werden.
Gefroren (GFR)
- → Hauptartikel:Frost
Ist ein Pokémon eingefroren, ist es vollkommen bewegungsunfähig und kann somit bis auf wenige Ausnahmen keine Attacken einsetzen, bis es wieder aufgetaut wird. Das Auftauen kann durch Items wieEisheiler oderWilbirbeere erfolgen, oder aber durch einige wenige offensiveFeuer- undWasser-Attacken wieFlammenrad. Zudem besteht ab derdritten Generation die 20%-ige Wahrscheinlichkeit, dass das Pokémon von selbst auftaut. Sie wird in der Regel durchEis-Attacken ausgelöst und ist das einzige Statusproblem, das nicht gezielt ausgelöst werden kann.
Frostbrand
- → Hauptartikel:Frostbrand
Wird einem Pokémon Frostbrand zugefügt, wird dieStärke seiner Spezial-Attacken halbiert und es verliert am Ende jeder Runde 1/16 seiner maximalenKP. Diese Statusveränderung wurde inPokémon-Legenden: Arceus eingeführt, und dient als Substitut für Frost. Genau wie Frost wird sie in der Regel vonEis-Attacken ausgelöst und kann mithilfe vonWilbirbeeren geheilt werden.
Besiegt (BSG)
- → Hauptartikel:Besiegt
Besiegt bzw. kampfunfähig sind Pokémon, derenKP auf 0 gesunken sind. Diese Statusveränderung kann nur durch einen Besuch desPokémon-Centers oder mit ausgewählten Items wie demBeleber behoben werden. Sind alle Pokémon in einemPokémon-Team besiegt, fällt der Trainer in Ohnmacht.
Heilung von primären Statusveränderungen
Alle primären Statusprobleme halten solange an, bis das Pokémon durchItems,Beeren,Attacken, eineFähigkeit, den Besuch einesPokémon-Centers oder eine andere Art und Weise geheilt wird. Der Zustand wird lediglich bei Schlaf nach einiger Zeit von selbst beendet.
Häufig hängt die Maßnahme, die ergriffen werden muss, um ein Statusproblem zu heilen, vom jeweiligen Zustand ab, so kann etwa einFeuerheiler Verbrennungen kurieren, nicht aber Paralyse. Während alle speziellen Maßnahmen bei der jeweiligen Statusveränderung beschrieben werden, folgt hier eine Auflistung aller Items usw., die sämtliche primären Statusveränderungen mit Ausnahme von K. O. heilen.
Items
Die folgenden Items können jede primäre Statusveränderung und die sekundäre Statusveränderung Verwirrung beseitigen:
- Wunderbeere
- Hyperheiler
- Top-Genesung
- Heilpuder
- Lavakeks
- Prunusbeere
- Spezialität
- Stratos-Eis
- Illumina-Galette
- Yantara-Sablé
- Maxi-Malasada
- Marmoria-Kräcker
- Jubelmuffin
Die Beeren können dem Pokémon auch zu tragen gegeben werden, sodass das Pokémon sich im Kampf selbst heilt, sobald es an einem Statusproblem leidet.
Attacken
Zu den Attacken, die primäre Statusveränderungen zuverlässig heilen können, gehörenVitalglocke,Aromakur,Glitzersturm,Dschungelheilung undGiga-Nektarflut. Diese Attacken wirken auf sämtliche Pokémon im eigenenTeam, auch wenn Vitalglocke erst seit derfünften Generation auch auf Pokémon mit der FähigkeitLärmschutz wirkt. Zuvor war dies nicht der FallHeilung befreit nur den Anwender vom Statusproblem. Die AttackenLunartanz undHeilopfer führen ebenfalls dazu, dass das Statusproblem eines Pokémon geheilt wird, dazu muss allerdings der Anwender sämtlicheKP, die ihm noch verbleiben, opfern. Das Pokémon, das ihn daraufhin ersetzt, ist vollkommen geheilt.
Über Umwege heilt auchErholung jedes primäre Statusproblem inklusive Verwirrung, da der Anwender bei dieser Attacke einschläft und dabei die vorangehende Statusveränderung kuriert.
In derersten Generation gibt es weiter die Möglichkeit, das gegnerische Pokémon durch Einsatz der AttackeDunkelnebel vor primären Statusveränderungen zu heilen. Das eigene Pokémon wird nicht geheilt. Seit derzweiten Generation ist dies nicht mehr der Fall und Dunkelnebel setzt nur die Änderungen derStatuswerte beider Kontrahenten zurück.
Die AttackePsybann heilt primäre Statusveränderungen nicht, sondern überträgt sie nur auf das Ziel der Attacke, falls dieses noch kein Statusproblem besitzt. Der Status des Anwenders ist dann wieder normal.
Fähigkeiten
Die FähigkeitInnere Kraft heilt primäre Stausveränderungen des Pokémon immer dann, wenn es aus dem Kampf in seinenPokéball zurückgerufen wird. Die FähigkeitHydration heilt das Pokémon, wenn es auf dem Feldregnet und Pokémon mit der FähigkeitExpidermis können sich nach jeder Runde mit einer 30%-igen Wahrscheinlichkeit selbst von einem Statusproblem heilen.
Besitzt in einemMehrfachkampf der Partner die FähigkeitHeilherz besteht ebenfalls nach jeder Runde eine 30%-ige Wahrscheinlichkeit, dass das Pokémon von seinem Statusproblem befreit wird. Das Heilherz-Pokémon kann sich allerdings nicht selbst heilen.
PokéPause
Die inPokémon Sonne und Mond eingeführtePokéPause ermöglicht es dem Spieler, ein Pokémon, das an einem Statusproblem leidet, nach dem Kampf mit der Pinzette zu heilen. Der Spieler erhält dann automatisch einen Hinweis, dass das Pokémon Pflege benötigt.
Curry
Bei einem Pokémon, welches ein imPokéCamping zubereitetes Curry, das mindestens über dieGüteklasse Hokumil verfügt, verspeist, werden alle Statusveränderungen geheilt.
Weitere Einflüsse
Es gibt verschiedene generelle Möglichkeiten, Statusprobleme zu verhindern. So verhindern sowohlBodyguard als auchNebelfeld, dass Pokémon im Wirkungsbereich eine primäre Statusveränderung erhalten, wobei Bodyguard alle Teammitglieder für fünf Runden schützt und Nebelfeld alle Pokémon auf dem Feld, die den Boden berühren, auch den Gegner. DieFähigkeitFloraschild schützt nur, solange essonnig ist. Diese Attacken und Fähigkeiten können primäre Statusveränderungen nur verhindern, heilen sie aber nicht. Ein Pokémon mit der FähigkeitDauerschlaf kann nur denSchlaf-Status haben, gegenüber den anderen primären Statusveränderungen ist es immun.
Statt Statusprobleme zu heilen oder zu verhindern gibt es auch Attacken und Fähigkeiten, die diesen Status gezielt ausnutzen. So richtet die AttackeBürde bei einem betroffenen Pokémon den doppeltenSchaden wie unter normalen Umständen an und auch die FähigkeitenNotschutz undRasanz wirken nur dann, wenn das Pokémon unter einer primären Statusveränderung leidet.
Heilung-Bug in der ersten Generation
In derersten Generation führt die Heilung einer primären Statusveränderung während eines Kampfes zu zweiBugs, die beide die Berechnung derStatuswerte eines Pokémon betreffen.
Der ersteBug tritt auf, wenn das Pokémon von einemNPC geheilt wird, der SpielerTop-Genesung einsetzt und gleichzeitig dieKP seines Pokémon heilt, es mit derPokéflöte weckt oder die Statusveränderung durchErholung geheilt wird. Er führt dazu, dass die Statuswertänderungen, die durchParalyse oderVerbrennung ausgelöst wurden, solange weiter bestehen, bis der jeweilige Statuswert neu berechnet wird. Die anderen Statusprobleme sind von diesem Bug nicht betroffen, da sie keine Statuswerte ändern.
Der andere Bug tritt auf, wenn der Spieler ein spezielles Heilitem wie etwaPara-Heiler oder einenHyperheiler einsetzt. Dazu zählt auch die Verwendung vonTop-Genesung, während das Pokémon volleKP besitzt. In gewisser Hinsicht führt auch der Einsatz vonDunkelnebel zu diesem Bug, der dazu führt, dass alleStatuswerte auf den Wert zurückgesetzt werden, den sie außerhalb des Kampfes besitzen. Alle Veränderungen, wie etwa eine durchAgilität erhöhteInitiative sind noch vorhanden, werden aber bei der Berechnung desSchadens usw. nicht angewandt, bis der Wert durch eine erneute Veränderung neu berechnet wird. Wird beispielsweise einPonita mit +2 Initiative mithilfe vonAufwecker aufgeweckt, hat es vorerst dieselbe Initiative, als wäre es eben in den Kampf geschickt worden. Setzt es einmal Agilität ein, erhält es erst jetzt statt den normalen +2 Stufen insgesamt einen Anstieg von +4.
Sekundäre Statusveränderungen
Diese Art von Statusveränderungen bleiben nur während des Kampfes bestehen und werden alle durch einenPokémonwechsel geheilt. Viele dieser Statusveränderungen verlieren ihren Effekt nach einigen Runden von selbst. Im Gegensatz zu primären Statusveränderungen kann ein Pokémon beliebig vielen sekundären unterliegen.
Verwirrung
- → Hauptartikel:Verwirrung
Mit jeweils 50 % Wahrscheinlichkeit greift das verwirrte Pokémon entweder korrekterweise den Gegner an oder fügt sich selbst Schaden zu. Mit Einführung dersiebten Generation wurde die Chance darauf, dass ein verwirrtes Pokémon sich selbst Schaden zufügt, auf 1/3 verringert.
Die Verwirrung hält 2 bis 5 Runden lang an. Die Selbstverletzung durch Verwirrung entspricht einer typlosen physischen Attacke mit Stärke 40, ausgeführt vom verwirrten Pokémon gegen sich selbst. Das heißt, wird der Angriff des verwirrten Pokémon erhöht oder die Verteidigung gesenkt, verletzt sich das Pokémon stärker. Durch das Austauschen des Pokémon wird die Verwirrung automatisch aufgehoben.
In derersten Generation kann Verwirrung nur durch Austausch des Pokémon oder Beenden des Kampfes aufgehoben werden. Erst ab derzweiten Generation helfen Items wieHyperheiler undTop-Genesung, die alle primären Statusveränderungen heilen, auch gegen Verwirrung. Seit der dritten Generation gibt es mit derGelben Flöte und derPersimbeere auch Heilungsmethoden speziell für Verwirrung.
Die sicherste Methode zur Vermeidung von Verwirrung ist ein Pokémon mit der FähigkeitGleichmut, denn mit dieser ist man immun gegen Verwirrung. Zudem schützen die AttackeBodyguard und ein aktivesNebelfeld zeitweilig vor Verwirrung (letzteres erst ab der siebten Generation und nur den Boden berührende Pokémon).
Pokémon Mystery Dungeon
In diesen Spielen kann der Status durch eineAttacke, eineFalle oder durch ein Band verursacht werden.
Falls ein Pokémon in PMD verwirrt ist, ist die Chance, welches Feld es betritt oder angreift, auf jedem Feld gleich. Das heißt, auch wenn man das Pokémon in eine Richtung dreht, um anzugreifen, besteht die Möglichkeit, dass es ein ganz anderes Feld (auch Felder ohne Gegner) angreift. Dasselbe auch beim Gehen: Egal in welche Richtung man es steuert, es entscheidet der Zufall, in welche Richtung das Pokémon geht - außer man wirft ein Wurfitem wieGeorok-Brocken oderKleinkiesel. Diese wirft das Pokémon immer in die Richtung, in die es gerade schaut. So können Pokémon ohne die IQ-FähigkeitLoyal auch ihre Team-Partner angreifen. Am sichersten ist es, eine Raum-Attacke wie z. B.Blizzard einzusetzen, da diese Attacke sogar gleich alle im Raum befindlichen Pokémon trifft und den eigenen Pokémon nicht schadet. Im Übrigen kann ein verwirrtes Pokémon nicht mit einem anderen Team-Pokémon den Platz tauschen.
Der Status kann schon vor dem Erscheinen durch dasPersimstirnband verhindert werden. Ansonsten verfällt das Pokémon nach einigen Schritten bzw. Angriffen zum normalen Status.
Pokémon Conquest
InPokémon Conquest kann ein verwirrtes Pokémon sich unkontrolliert bewegen, was es vom Attackieren abhält und außerdem verhindert, dass der Krieger ein Item benutzen oder seine Fähigkeit einsetzen kann. Hier kann Verwirrung schon in der ersten Runde geheilt werden.
Zurückschrecken
Ein Pokémon, das zurückschreckt, ist in dieser Runde nicht in der Lage, eine Attacke auszuführen. Es kann aber nur dann zurückschrecken, wenn das gegnerische Pokémon davor agiert und das zurückzuschreckende Pokémon nicht die FähigkeitKonzentrator besitzt.
Attacken, die diesen Effekt hervorrufen können, sind:
Durch Tragen des ItemsKing-Stein oderScharfzahn können alle offensiven Attacken, die sonst kein Zurückschrecken bewirken können, den Gegner mit 10%iger Wahrscheinlichkeit zurückschrecken lassen. Bis zur4. Generation sind hiervon nicht alle, sondern nur eine große Auswahl von Attacken betroffen. Außerdem verdoppelt die FähigkeitEdelmut die von der Attacke selbst stammende Chance des Zurückschreckens und seit der5. Generation auch die vom getragenen Item stammende.
Bepflanzt

Bei den AttackenEgelsamen undSprießbomben werden schmarotzende Samen auf den Gegner geschossen, die jede Runde 12,5 % seiner maximalen KP absorbieren und dem Anwender bzw. dem Pokémon an der Stelle des Anwenders zuschreiben. Diese Statusveränderung wird durch den Tausch des bepflanzten Pokémon behoben, ebenso können die Samen durch einenTurbodreher vom bepflanzten Pokémon und in der1. Generation auch durchDunkelnebel entfernt werden.Pflanzen-Pokémon sind gegen Bepflanzung immun.
Wird die Attacke auf ein Pokémon mit der FähigkeitKloakensoße eingesetzt, verliert der Anwender dieselbe Anzahl KP, wie dem Gegner abgezogen werden.
In der1. Generation absorbiert die Attacke nur 6,25 % der maximalen KP des Gegners. Zudem steigt der Schaden in jeder Runde um 6,25 %, wenn davorToxin eingesetzt wurde. Dies liegt an einer Fehlprogrammierung, bei der der Schadensalgorithmus von Toxin übernommen wird.
Blockiert
Wurde eine Attacke durchAussetzer oderTastfluch blockiert, kann sie für 4 Runden nicht mehr eingesetzt werden. Stehen dem Ziel keine anderen Attacken zur Wahl, muss esVerzweifler einsetzen.
Eine Blockade kann mitDufthülle verhindert werden. Seit derfünften Generation heiltMentalkraut den Zustand.
Umklammert

Klammerattacken lösen diesen Status aus. Auch, wenn die Effekte optisch von Attacke zu Attacke unterschiedlich ausfallen, kann nur der Effekt einer Attacke auf ein Ziel wirken.
Ist ein Ziel umklammert, werden ihm 1/8 seiner maximalenKP am Ende jeder Runde abgezogen. Trägt der Anwender einKlammerband, beträgt der Schaden 1/6 der maximalen KP des Ziels. Der Status hält 4 bis 5 Runden an. Hält der Anwender eineGriffklaue, sind es immer 7 Runden. Solange der Effekt wirkt, unterliegt das Ziel praktisch den gleichen Konditionen einerWechselsperre.
Ein Pokémon kann vorzeitig durch den Einsatz vonTurbodreher von einer Umklammerung befreit werden. Auch endet der Effekt, falls der Anwender der Klammerattackeauswechselt.
Generation 5 und früher
Dem Ziel werden am Ende einer Runde 1/16 der KP abgezogen. DasKlammerband erhöht den Schaden auf 1/8.
Generation 4 und früher
Die Dauer des Effekts liegt zwischen 2 bis 5 Runden. Die Chance, dass der Effekt für 2 oder 3 Runden lang hält, liegt bei je 37,5%, und die Chance für 4 oder 5 Runden liegt bei je 12,5%. Trägt der Auslöser des Effekts eineGriffklaue beträgt die Rundenzahl immer 5.
Generation 2 und früher
Teleport kann zur Flucht eingesetzt werden, selbst wenn eine manuelle Flucht nicht geht.
Generation 1
Es liegt keinWechselsperren-artiger Effekt vor, und das Ziel kann frei ausgetauscht werden oder flüchten. Auch gibt es am Ende jeder Runde keinen Effektschaden.
Während der Zeit, die das Ziel gefangen ist, kann es stattdessen nicht agieren, und der Anwender setzt in jeder Runde die Klammerattacke erneut ein. Setzt der Anwender dieKlammerattacken ein, bevor das Ziel agieren kann, kann das Ziel in dieser Runde auch nicht mehr angreifen. An sich kann zwar nur der erste Treffer einVolltreffer sein, die weiteren Treffer verursachen dann allerdings trotzdem denselbenSchaden.
Wird das Ziel ausgetauscht, während der Umklammerungseffekt noch nicht abgelaufen ist, wird automatisch das neu eingetauschte Ziel erneut von der Klammerattacke angegriffen und ein zusätzlicherAP wird von der Klammerattacke abgezogen. Hat die Klammerattacke in einer solchen Situation 0 AP, wird sie trotzdem weiterhin gegen das eingetauschte Pokémon eingesetzt; die momentanen AP springen dann auf 63 und die maximalen AP werden so gehandhabt, als hätte man dreiAP-Plus auf sie angewendet.
Zusätzlich können Klammerattacken die Aufladerunde vonHyperstrahl negieren, auch wenn sie danebengehen. Ist der Anwender der Klammerattacke in der Aufladerunde von Hyperstrahl schneller als der Gegner, und verfehlt ihn, dann wird Hyperstrahl sofort anstatt der Aufladerunde eingesetzt. Hat Hyperstrahl in einer solchen Situation 0 AP, wird Hyperstrahl trotzdem eingesetzt; die momentanen AP von Hyperstrahl springen dann auf 63 und die maximalen AP werden so gehandhabt, als hätte man dreiAP-Plus auf sie angewendet.
Das Ziel der Klammerattacke kann während der Effekt noch wirkt keine Attacke auswählen.
Falls das Ziel immun gegen die Klammerattacke ist werden diese trotzdem für die volle Rundenzahl gefangen gehalten.
InPokémon Stadium kann der Anwender in jeder Runde, in der die Klammerattacke wirkt, eine Attacke auswählen. Die Aufladerunde von Hyperstrahl wird nur dann negiert, wenn der Einsatz der Klammerattacke erfolgreich war. Wird das Ziel während der Wirkungsdauer der Attacke ausgewechselt, so wird das eingetauschte Pokémon nicht automatisch mit der Klammerattacke angegriffen.
Anziehung
Diese Statusveränderung wurde erst in der 2. Generation eingeführt. Wenn ein Pokémon verliebt ist, besteht nur eine Chance von 50%, dass es angreift. Es kann sich aber nur verlieben, wenn das gegnerische Pokémon vom anderenGeschlecht ist. Pokémon mit unbekanntem Geschlecht sind immun dagegen, können aber auch selbst solche Wirkungen nicht auslösen.
Möglichkeiten um Anziehung auszulösen
- Einsatz der AttackenAnziehung oderGiga-Gekuschel.
- Einsatz einer Attacke mit physischem Kontakt gegen ein Pokémon mit der FähigkeitCharmebolzen.
- Wirkung des ItemsFatumknoten. (Nur, wenn der Träger auch vernarrt wird.)
Heilungsmöglichkeiten
Man kann eine Anziehung auch vermeiden. Die Möglichkeiten sind:
- Ein Pokémon mit unbekanntem Geschlecht.
- Ein Pokémon mit der FähigkeitDösigkeit oderDufthülle.
- Ein Pokémon mit dem gleichen Geschlecht wie das des Gegners.
Fühlt sich ein Pokémon erstmal angezogen, gibt es die folgenden Möglichkeiten es zu heilen:
- Wirkung des ItemsMentalkraut.
- Einsatz derRoten Flöte. (nurIIIIV undΩRαS)
- Besiegen des Pokémon, von dem es angezogen ist.
- Durch Austausch.
Verflucht
Auch diese Statusveränderung wurde erst in der2. Generation eingeführt. Sie kann nur durch den Einsatz derAttackeFluch durch einGeister-Pokémon hervorgerufen werden. Ist ein Pokémon verflucht, verliert es jede Runde 25 % seinerKP. Ab der3. Generation ist eine Rückkehr in denPokéball die absolut einzige Heilungsmöglichkeit. Setzt das verfluchte PokémonStafette ein, wird der Fluch auf das eingewechselte Pokémon übertragen.
Nachtmahr
Einen ähnlichen Effekt wieVerflucht bewirkt die AttackeNachtmahr. Das getroffene Pokémon verliert in jeder Runde, in der es schläft, 1/4 seiner KP. Das angegriffene Pokémon muss schlafen, damit diese Attacke wirkt.
Abgesang
Alle Pokémon auf dem Feld, die die vernichtende Melodie vonAbgesang hören, werden nach drei Runden besiegt, außer wenn die Pokémon ausgewechselt werden. Nur Pokémon mit der FähigkeitLärmschutz sind von Anfang an sicher vor der Wirkung von Abgesang; es gibt sonst keinen anderen Weg, den Countdown aufzuhalten. Pokémon, die mitStafette ausgewechselt werden, geben ihren Countdown an das neue Pokémon weiter.
Erdung
- → Hauptartikel:Erdung
Ein Pokémon, welches durch fliegen oder schweben normalerweise nicht auf dem Boden steht, wird durch Schwerkraft auf den Boden geholt. Somit sind sie anfällig für bodenbedingte Attacken, wieStachler,Giftspitzen,Klebenetz und Stachler, die durchGiga-Stahlschlag hervorgerufen werden. Ist das Pokémon von TypGift, haben die Giftspitzen keine Wirkung. Ist das Pokémon von TypFlug, kann es nun durchBoden-Attacken getroffen werden. Hierbei ist es eine neutrale Effektivität. Feldeffekte undAusweglos wirken ebenfalls auf geederte Pokémon. Normalerweise nicht geerdertePflanzen-Pokémon können nun durch den Effekt durchPflüger profitieren.
Diese Statusveränderung wird durchErdanziehung,Katapult,Tausend Pfeile,Verwurzler undGiga-Astrowellen verursacht.
Erkannt

Wurde ein Pokémon erkannt, ignorieren Attacken auf es jegliche Veränderungen an seinemFluchtwert, positiv wie negativ. Je nach Attacke, die die Erkennung auslöst, verliert das Pokémon auch Immunitäten. Für diese wird stattdessen einfacherSchaden berechnet:
- Ein durchSchnüffler oderScharfblick? erkanntesGeist-Pokémon verliert seine Immunitäten gegenNormal- undKampf-Attacken.
- Ein durchWunderauge erkanntesUnlicht-Pokémon verliert seine Immunität gegenPsycho-Attacken.
Da ein Pokémon nicht von mehreren Attacken gleichzeitig erkannt werden kann, ist es nicht möglich, Normal und Kampf, sowie Psycho-Immunitäten gleichzeitig aufzuheben.
Wechselsperre
Ein Pokémon, dass einer Wechselsperre unterliegt, kann weder vom Trainerausgetauscht werden, noch kann esfliehen. Flucht mitTeleport schlägt fehl, jedoch sind jegliche Fluchtaktionen weiterhin möglich, falls das PokémonRauchball trägt oder dieFähigkeitAngsthase besitzt. Des Weiteren ermöglicht eine getrageneWechselhülle dem Trainer das Pokémon manuell auszutauschen. Pokémon vom TypGeist sind unbeeinflusst von diesem Status.
Das Pokémon kann sich durch die AttackenStafette,Voltwechsel,Kehrtwende, undAbgangstirade weiterhin austauschen lassen und wird außerdem ausgetauscht, wenn es vonBrüller,Wirbelwind,Drachenrute, undÜberkopfwurf erfasst wird. Die Effekte der ItemsRote Karte undFluchtknopf, sowie der FähigkeitenReißaus undRückzug zwingen das Pokémon zum Tausch.
Ein Pokémon wird von der Wechselsperre befreit, wenn das Pokémon, das den Status ausgelöst hat, besiegt oder ausgetauscht wird.
Der Wechselsperren-Status kann vom Ziel über Stafette weitergegeben werden.
Vor dersechsten Generation wurden Pokémon vom TypGeist von diesem Status beeinträchtigt.
Vor derfünften Generation konnte der Auslöser des Status per Stafette die Wechselsperre beim Ziel beibehalten.
Der Status wird ausgelöst durchfluchtverhindernde Attacken, wobeiFeenschloss undVerwurzler technisch gesehen andere Effekte sind. Die Effekte vonfluchtverhindernden Fähigkeiten wirken sich genau so aus, induzieren aber keinen Status.Klammerattacken haben einen Wechselsperren-ähnlichen Effekt, solange sie wirken.
- → Siehe:Umklammert
Zugabe
Zugabe forciert ein Pokémon seine zuletzt eingesetzte Attacke sofort für 3 Runden zu wiederholen. Ist die Attackeblockiert oder kann wegenFolterknecht nicht eingesetzt werden, muss esVerzweifler einsetzen. Zugabe verhindert keinen Einsatz vonZ-Attacken. Eine Zugabe endet sofort, wenn die zu wiederholende Attacke 0AP erreicht hat.
Zugabe kann mitDufthülle verhindert werden. Seit derfünften Generation heiltMentalkraut den Zustand.
Folterknecht
Ein Pokémon unter demFolterknecht-Status kann keine Attacke zwei Runden hintereinander einsetzen. Hat es nur eine Attacke zur Wahl muss es jede zweite RundeVerzweifler einsetzen. Dieser Status wird auch durch die AttackeGiga-Schmelze ausgelöst.
Folterknecht kann durchDufthülle verhindert werden. Seit derfünften Generation heiltMentalkraut den Zustand.
Verhöhner
Wird ein Pokémon vonVerhöhner betroffen kann es für 3 Runden keineStatus-Attacken mehr einsetzen.Z-Status-Attacken können jedoch weiterhin ausgeführt werden. Stehen dem Ziel keine anderen Attacken zur Wahl, muss esVerzweifler einsetzen.
Verhöhner kann mitDösigkeit (abVI) undDufthülle verhindert werden. Seit derfünften Generation heiltMentalkraut den Zustand.
Heilblockade
Ein Pokémon, das unter demHeilblockaden-Zustand leidet, kann aus eigener Kraft keineKP mehr regenerieren durchAttacken, Trage-Items undFähigkeiten, und kann auch von anderen Pokémon und Attacken nicht mehr geheilt werden. Alledirekt heilende undverzögert heilende Attacken können nicht verwendet werden.Pollenknödel kann nur nicht verwendet werden, wenn ein Mitstreiter als Ziel gewählt wird. Stehen dem Ziel keine anderen Attacken zur Wahl, muss esVerzweifler einsetzen. Heilblockade verhindert nicht die Ausführung und die Heilung durchZ-Status-Attacken. Heilblockade verhindertnicht, dass ein Pokémon durch Items geheilt wird, die vom Trainer verabreicht werden. Dieser Status wird auch durch die AttackePsycholärm ausgelöst.
H2O-Absorber,Voltabsorber, undTrockenheit bieten weiterhin ihre Immunitäten. Ein vergiftetes Pokémon mitGiftschutz wird weder geheilt noch wird ihm geschadet
Heilblockade kann mitDufthülle verhindert werden. Seit derfünften Generation heiltMentalkraut den Zustand.
Generation 5 und früher
Absorbierende Attacken können unter Heilblockade eingesetzt werden, stellen aber keine KP wieder her.
Generation 4
Heilblockade hat keinen Einfluss auf heilenden Effekte von getragenen Items oder von jeglichen Fähigkeiten.
Itemsperre
Ein Pokémon, das unter einerItemsperre steht, kann weder sebst Items oder deren Effekte nutzen, noch kann der Trainer Items auf es einsetzen.Beerenkräfte undSchleuder schlagen unter diesem Zustand fehl. WederMega-Entwicklungen durchMega-Steine nochZ-Attacken durchZ-Kristalle können verhindert werden. Itemsperre verhindert nicht den Konsum und die Nutzung von Items viaPflücker,Käferbiss undSchleuder.
Generation 4
Itemsperre wirkt nicht auf Pokémon mit der FähigkeitVariabilität oderGiratina, sofern dieses einenPlatinum-Orb trägt. Ferner kann ein Pokémon unter Itemsperre keine Items durchSchleuder konsumieren. Beeren können überKäferbiss undPflücker konsumiert werden, entfalten aber nicht ihre Wirkung.
Telekinese

Ein Pokémon unter dem Einfluss vonTelekinese beginnt zu Schweben undberührt nicht länger den Boden. Zusätzlich haben alle Attacken gegen es, außerK.O.-Attacken, eine Treffergrantie. Die Telekinese wird verhindert oder vorzeitig abgebrochen, wenn ein Effekt auf das Pokémon wirkt oder angewendet wird, welches esauf den Boden forciert.
Digda,Digdri, Mega-Gengar,Sankabuh undColossand sind allesamt gegen diesen Zustand immun.
Überrumpelt
Ein Pokémon, dass inPokémon-Legenden: Arceus von hinten überrascht wird, gilt als überrumpelt. Es ist die ersten Züge nicht handlungsfähig.
| Dieser Artikel warArtikel der Woche in der Kalenderwoche46/2022. |
