Bewegend, verstörend, bedeutend - der Berlinale-Pressespiegel
Außer Atem: Das Berlinale Blog23.02.2018[…] "Dieser Film sollte im Bundestag gezeigt werden. Mit Anwesenheitspflicht für die Abgeordneten", schreibt Thierry Chervel im Perlentaucher über Markus Imhoofs essayistischen Dokumentarfilm "Eldorado", der sich geduldig mit den Stationen beschäftigt, an denen sich Flüchtlinge in Richtung Europa entlang hangeln: Dabei ist es "erstaunlich, aber bewundernswert, wie sanft Imhoof bis in die letzten Minuten seines Films bleibt, bewundernswert, weil es die Überzeugungskraft seines Films nur noch steigert.[…] VonThomas GrohDer König hat die Schlusspointe: Die Castorf-Hommage "Partisan" (Panorama)
Außer Atem: Das Berlinale Blog22.02.2018[…] Das Letzte, was man jetzt gebrauchen kann, ist eine Hommage auf den einzigartigen, überragenden, schändlich vertriebenen und doch triumphierendenFrank Castorf. Lutz Pehnert und seine Ko-Autoren Matthias Ehlert und Adama Ulrich liefern sie: "Wir sind die Guten", prangt an einer Wand der Bühnenwerkstatt, gleich neben einem Hinweisschild für Begrüßungsgeld.[…] VonThekla DannenbergVom Nachttisch geräumt
Vom Nachttisch geräumt25.09.2002[…] Kein Leben folgt einem Prinzip und ganz sicher nicht dem der Provokation, undFrank Castorf, der Intendant der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, mag vielen als prinzipieller Provokateur erscheinen, er mag sich selbst sogar gerne in dieser Rolle inszenieren, aber einer, der sich sein Leben lang nicht aus Omas Wohnung hinaus ins Erwachenenleben getraut hat, der mag eine noch so große Provokation für seine Umwelt sein, einem Prinzip folgt er nicht; er folgt seiner Natur.[…] VonArno WidmannVorgeblättert
Vorgeblättert01.08.2002[…] Kurz zuvor ist der ehrgeizige RegisseurFrank Castorf von den Redakteuren der Westberliner Zeitschrift Theater heute streng zu seinem Theaterverständnis verhört worden.[…]Vorgeblättert
Vorgeblättert01.08.2002[…] Im Februar 1992 tauchtFrank Castorf auf den Seiten der Frauenzeitschrift Cosmopolitan auf.[…]Vorgeblättert
Vorgeblättert01.08.2002[…] Der Westen wird es nie verstehen, es wird ihn zur Weißglut treiben, und das macht den Reiz daran aus.Frank Castorf wird von "Trauerarbeit" sprechen: Wir gehen einfach ironisch mit unserer Vergangenheit um.[…]Robin Detje: Castorf
Vorgeblättert01.08.2002[…] August Zur Leseprobe Klappentext: Er hat als einer der wenigen ostdeutschen Künstler nach der Wende nicht nur durchgehalten, sondern sich zu einem vollgültigen westkompatiblen Medienphänomen entwickelt:Frank Castorf, 1951 in Berlin/Ost geboren, begann in der DDR-Provinz (Senftenberg, Brandenburg, Anklam), arbeitete sich bis in die erste Reihe vor (Karl-Marx-Stadt, Frankfurt/Oder, Berlin) und ist heute im ganzen deutschsprachigen Raum gefragt (u. a.[…]


