Perlentaucher-Autor
Wolfgang Kraushaar
Wolfgang Kraushaar, geboren 1948, ist Politologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung mit Arbeitsschwerpunkt Untersuchung von Protest und Widerstand in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR (1949 bis 1990); insbesondere 68er-Bewegung, RAF und K-Gruppen; Totalitarismus- und Extremismustheorie; Pop-Kultur und Medientheorie.
5 Artikel
Gegen den intellektuellen Dammbruch
Essay10.06.2024Wir alle sind aufgerufen,Lars-Henrik Gassden Rücken zu stärken. Es geht darum zu verhindern, dass der Antisemitismus erneut zu einemkulturellen Codewerden kann. Wie sich dieser Geist ausbreiten konnte, zeigte etwa der Adorno-Preis fürJudith Butlerim Jahr 2012 und die bis heute anhaltende Weigerung der Jury, darunter Repräsentanten derNachfolge-Generation Kritischer Theorie, sich von diesem Preis zu distanzieren. Wir übernehmenWolfgang KraushaarsLaudatio auf den Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen aus Anlass der Verleihung der Ernst-Cramer-Medaille der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. VonWolfgang KraushaarDie These vom Sound der Revolte
Interview12.10.2016Unmusikalischer alsRudiDutschke war keiner: Wer Pop und Protest assoziiert, liegt zumindest in den sechziger Jahren falsch. Erst ab 1970 begannen die Phänomene sich zu verbinden. Auszug aus einemMittelweg-Gespräch mitWolfgang Kraushaar über Vibrationen und Intensitäten. VonMartin Bauer, Wolfgang Kraushaar, Stefan MörchenDie Ethnozentriker, ihre Vordenker und die Deutschen
Essay22.04.2016DieAuseinandersetzung mit der AfD vor dem Hintergrund der Flüchtlingsfrage wirdderLackmustest für die deutsche Demokratie. Bislang hat die deutsche Politik den Rechtsextremismusschmählich verdrängt - das Versagen im NSU-Skandal reichtebis in die Spitzen des Apparats. Auf die Fünfprozenthürde für die AfD bei den Bundestagwahlen darf keiner mehr hoffen. Wie also umgehen mit der AfD und den von ihr instrumentalisierten Themen? VonWolfgang KraushaarRadikale Auslöschung
Essay19.02.2015Die vonOlivier Roy gezogene Parallele zwischen RAF-Terrorismus und "Islamischem Staat" führt in die Irre. Die Mörder aus Paris und Kopenhagen, aber auch aus Nigeria und Syrien folgen einer totalitären Liquidierungslogik, die den Begriff desexterministischen Terrorismusangemessen erscheinen lässt. Eine Begriffsklärung. VonWolfgang KraushaarHitlers Kinder? Eine Antwort auf Götz Aly
Essay25.03.2009Die 68er-Bewegung im Schatten der NS-Vergangenheit. Zur Analogiekonstruktion des NS-HistorikersGötz Aly. VonWolfgang KraushaarStichwörter
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