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Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 17.02.2026, 14.48 Uhr
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Perlentaucher-Fakten

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Perlentaucher-Autor

Thierry Chervel

Thierry Chervel, geboren 1957, hat in Berlin Musikwissenschaften studiert. Er war Redakteur bei dertaz (Film, Musik, Tagesthemen), freier Autor bei derFAZund anderen Zeitungen, Kulturkorrespondent für dieSüddeutsche Zeitung in Paris und Redakteur auf der Berliner Seite derSüddeutschen. Er hat auch an der Website für seinen VaterMarc Chervel mitgearbeitet. Thierry Chervel ist Mitbegründer desPerlentauchers.
Mail:chervel@perlentaucher.de
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Bücher von Thierry Chervel finden Sie hier.
194 Artikel - Seite 1 von 17

Benennen und sprengen

Intervention21.01.2026Gern wird beim Thema "Linke und Iran" auf Michel Foucaults begeisterte Äußerungen zur iranischen Revolution hingewiesen. Gut so, aber diedeutsche Geschichtebeginnt früher und war eher noch fataler. Und der Schulterschluss der Linken mit den iranischen Mullahs setzt sich auch langenach der Revolutionnoch fort. VonThierry Chervel

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

In eigener Sache18.12.2025DerPerlentaucher hat inzwischen110.543 Rezensionsnotizen zu 67.013 Büchern. Wir spiegeln die qualifizierte literarische Öffentlichkeit dieses Jahrhunderts. Zuverlässige Information ist gerade in unzuverlässigen Zeiten wichtig: Wir machen seit dem dem 15. März 2000 eine tägliche Feuilleton-Presseschau.500.000 verschiedene Menschen besuchen denPerlentaucher monatlich mindestens einmal. Besonders danken möchten wir 2.000 unter ihnen, die uns monatlich mit einem  freiwilligen "Abo" unterstützen.  VonThierry Chervel

Zum Tod Richard Herzingers

Intervention16.10.2025Über hundert Artikel hatRichard Herzinger im Lauf der Jahre imPerlentaucher geschrieben. Sein zentrales Thema war die Bedrohung, die vonPutins Russland für Europa ausging. Und er war ein riesiger Bewunderer des heroischen Kampfes der Ukrainer für ihre eigene Existenz. Aber er hatte eine sehr breites Themenspektrum. Er griff auch in die Debatte umPeter Handke ein, würdigteThomas MannsBBC-Reden, unternahm ideengeschichtliche Exkursionen in die zwanziger Jahre. Viele Kollegen haben sich zu seinem Tod geäußert. Wir resümieren.: Nachtrag einiger Nachrufe. VonThierry Chervel

Dieser Krieg, der seinen Namen nicht sagen will

Interview10.03.2025"Wir sind beide Überlebende des Bürgerkriegs":Kamel Daoud spricht mit Thierry Chervel überBoualem Sansal, seine aktuelle Lage, das algerische Regime und seinen Schulterschluss mit den Islamisten. Das "Schwarze Jahrzehnt", das für beide Autoren ein zentrales Thema ist, traumatisiert Algerien bis heute, auch weil esverboten ist, darüber zu sprechen. Natürlich darf auch Daouds letzter Roman, der dieses Verbot bricht, in Algerien nicht erscheinen - und er selbst wurde verurteilt. VonThierry Chervel

Editorial: 25 Jahre Perlentaucher

25 Jahre Perlentaucher27.01.2025DerPerlentaucher ist so alt wie das Jahrhundert. Und langsam wird er erwachsen: Demnächst feiert er seinen25.Geburtstag. Feiern werden wir zusammen mit demDeutschen Literaturarchiv in Marbach. Und zu diesem Anlass fragen wir die bekanntesten Kritiker und Kritikerinnen: "Welches waren für Sie diefünf prägendsten Bücher der deutschsprachigen Literatur seit 2000?" VonThierry Chervel, Anja Seeliger

Die Fatwa als Handlungsmodell

Essay09.01.2025Niemand hätte heute mehr den Mut, die "Satanischen Verse" zu schreiben, geschweige denn zu publizieren. Zu machtvoll ist das mit derFatwa wieder errichtete Tabu. Aber die Fatwa war auch inspirierend: Im Kleinen hat die westliche Linke nach 1989 das Modell der Fatwa immer  wieder kopiert und sich angeeignet. Die Fatwa  als neues Verfahren zur Einschüchterung der Mehrheit begründete das Bündnis zwischen westlicher Linker und dem Islamismus. Auszug aus dem Buch "Das verordnete Schweigen", das am Montag in Berlin vorgestellt wird. VonThierry Chervel

Die Symbolik der roten Hand

Intervention12.03.2024Einige der Stars traten bei der Oscar-Verleihung mit einem auffälligen Pin auf. In einem roten Kreis wurdeeine rote Hand gezeigt, auf ihre Handfläche ist noch ein schwarzes Herz gezeichnet. Die Hand ist das Signet der Initiative "Artists Call for Cease Fire Now".  Die Hollywood-Stars sind sich der finsteren Symbolik des Zeichens offenbar nicht bewusst. VonThierry Chervel

Namenlose Verbrechen

Intervention18.12.2023Im Grunde ist es gar nicht so wichtig, ob die Hannah-Arendt-PreisträgerinMasha Gessenin ihrem Essay vergleicht, wie sie beteuert, oder gleichsetzt. Der eigentliche Skandal in Gessens Essay liegt in dem,was sie nicht benenntundnicht vergleicht. VonThierry Chervel

Mitgeschleppt

Intervention25.09.2023Axel Brüggemann zeigt in seinem Buch "Die Zwei-Klassik-Gesellschaft" die vielfältigen Aspekte der Krise im Kulturbetrieb. Sie betrifft auch denKulturjournalismus und führt zu gefährlichen Lücken in der Öffentlichkeit. Abhängigkeiten im Betrieb sind mit Blick auf den Ukraine-Krieg durchaus auch politisch von Belang. Aberim Feuilleton wird nicht recherchiert. VonThierry Chervel

Nur bitte nicht pauschal

Intervention04.07.2023Nicht wasAhmad Mansourdenkt, ist wichtig, sondern was ihn "überhaupt dazu qualifiziert". Es ist ein Muster linker Rufmordkampagnen, die Qualifikation von Diskursgegnern in Zweifel zu ziehen, statt sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen. Und prominente BDS-Lobbyisten ließen sich gerne dafür einspannen. Eine Twitter-Debatte über den Experten, und ob er einer ist, wirft ein deprimierendes Licht auf denZustand von Öffentlichkeitheute. VonThierry Chervel

Nur fürs Protokoll

Intervention18.04.2023Gestern war ein Tag historischer, fast obszöner Koinzidenzen.Wladimir Kara-Mursa wurde zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Währenddessen zeichneteFrank-Walter Steinmeier im behaglichen Ambiente des Schlosses Bellevue seine einstige ChefinAngela Merkelmit dem höchsten Orden der Republik aus. Und bei der Trauerfeier fürAnja Vollmer trafen sichGerhard Schröder undJürgen Trittin zum angelegentlichen Geplauder. VonThierry Chervel

Gespenster hinter Milchglas

Essay10.04.2023Reinhard BingenerundMarkus Wehnerzeigen in ihrem Buch "Die Moskau-Connection", wie moralische Taubheit, maßgeblich verkörpert von der SPD, in diepolitische Katastropheführte. Kumpanei mit einem Unrechtsregime trug dazu bei, es zurschlimmsten Diktaturin Europa seit Hitler und Stalin zu machen, das seine Nachbarn mit Krieg überzieht. Eine Aufarbeitung findet nicht statt. Zu breit war der gesellschaftliche Konsens für diese Politik. Heutige Koalitionspartner sindzu höflich, um einen Untersuchungsausschuss zuzulassen. Und die Opposition erst recht. VonThierry Chervel
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