Perlentaucher-Autor
Matthias Küntzel
Matthias Küntzel, geboren 1955, ist Politikwissenschaftler und Publizist. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und ist spezialisiert auf Antisemitismus und die Außenpolitik Deutschlands.
11 Artikel
Verleugnete Kontinuität
Essay05.08.2024Wie ein Dogma wiederholenOmer Bartovund andere Historiker die Behauptung, die Morde der Hamas hättenmit dem Holocaustnichts zu tun. Sie wenden sich damit gegen die Evidenz. Die ideologischen, historischen und semantischen Beziehungen, die den Antisemitismus der Hamas mit dem der Nazis verbinden und die wissenschaftliche Literatur, die diesen Zusammenhang belegt, kann mittlerweile nur noch übersehen, wer siepartout übersehenwill. Seit dem 7. Oktober lässt sich die Holocaust-Geschichtevon der Gegenwartnicht länger trennen. VonMatthias KüntzelAber irgendwie doch
Intervention30.03.2021Den AutorInnen der "Jerusalem Declaration on Antisemitism" geht es nicht um eine Präzisierung der Antisemitismus-Definition der IHRA, sondern um dieFreisprechung vom Antisemitismusverdacht, sofern es um Äußerungen oder Aktionengegen Israel geht. Sie wollen einen Freibrief fürisraelbezogenen Antisemitismus. VonMatthias KüntzelAufgeplusterte Empörung
Essay18.08.2020Der "menschenverachtende"Skandal, der den "Offenen Brief" von sechzig Intellektuellen an die Bundeskanzlerin auslöste, istan Lächerlichkeitkaum zu überbieten: Der AutorArye Sharuz Shalicar hat den AutorReiner Bernstein angegriffen. Bernstein hat sich dagegen vor Gericht gewehrt und verloren. Die Gruppe umWolfgang Benzund andere macht daraus eine Aktion derisraelischen Regierung, der sich deutsche Gerichte angeblich unterwerfen und deren schärfste Waffe derAntisemitimusvorwurfsei. Rekonstruktion einerJagd nach Hirngespinsten. VonMatthias KüntzelEine Pandemie made in China
Essay08.04.2020Das wichtigstechinesische Forschungsinstitut für Corona-Viren befindet sich in Wuhan. Seit 2002/2003, seit der SARS-Krise, war gerade dort bekannt,welche Gefahr von Corona-Viren ausgeht. Heute spielt sich die chinesische Regierung als Retter auf. Dabei ist sie zuallererst für den weltweiten Ausbruch von Covid-19 verantwortlich. Undder Westen an zweiter Stelle. VonMatthias KüntzelEs war nicht Glück!
Essay31.10.2019Äußerungen vonSigmar Gabrielund anderen Politikern zeigen, dass die Politik die wahreKatastrophe von Hallenicht verstanden hat: Dieses Massaker wäre gelungen, wenn sich die Juden von Hallenicht selbst geschützthätten. Und auch nach "Halle" zeigt sich in Deutschland bestürzend wenig Erschrecken. Mit schuld daran ist diedeutsche Außenpolitik. VonMatthias KüntzelIslam, Totalitarismus und Kritik
Essay22.12.2014Die Proteste der Pegida sind rassistisch: Sie verrühren Islamismus und Islam - so wie die Islamisten selbst es tun. Aber zu sagen, der "Islamische Staat" habe mit dem Islam "nichts zu tun" ist ebenso falsch. Statt dessen gilt es,Islamkritikan der Seite aufgeklärter Muslime zu entfalten. VonMatthias KüntzelErstaunliche Nonchalance
Essay10.06.2013DieZeit ist liberal - besonders im Umgang mit demiranischen Regime. Gegen die beschönigende Wahlberichterstattung aus dem Gottesstaat, der die Opposition seit den Aufständen vor vier Jahrenbrutaler unterdrücktals je.VonMatthias Küntzel
Kontaminiertes Terrain
Essay08.08.2012Uralt-Ängste, Ressentiments und Projektionen imdeutschen Beschneidungsdiskurs. Anmerkungen zu einer laufenden Diskussion VonMatthias KüntzelDas Dilemma der Wirklichkeitsverweigerer
Essay06.09.2011Lässt sichAnders Breiviks Attentat tatsächlich als "spiegelsymmetrische Entsprechung" zu9/11 betrachten? Und warum wird ausgerechnet Henryk Broder dafür in Haftung genommen? Eine fällige Nachbetrachtung aus Anlass eines Jahrestags VonMatthias KüntzelBrennende Sorge?
Essay06.12.2010Warum erwähnt das jüngst verabschiedete Papier des Bundestags zur Menschenrechtslage imIran die beiden JournalistenMarcus Hellwig undJens Koch nicht? Wie erklärt sich die Zurückhaltung der Medien? VonMatthias KüntzelVon der grünen Spielwiese in die Hölle
Essay09.04.2010Vor zehn Jahren fand in Berlin auf Initiative derGrünen und der Böll-Stiftung die "Irankonferenz" statt. Ihre Teilnehmer wurden nach ihrer Rückkehrinhaftiert und gefoltert. Für sie konnten die Grünen "wenig bis nichts" tun, undJoschka Fischer ließ sich in seiner konzilianten Iranpolitik nicht beirren.VonMatthias Küntzel
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- 7. Oktober
- Adorno, Theodor W.
- Altes Testament
- Anschlag von Utoya
- Antisemitismus
- Atheismus
- Atta, Mohammed
- Auswärtiges Amt
- Bartov, Omer
- Bax, Daniel
- Ben Nemsi, Kara
- Benz, Wolfgang
- Berliner Konferenz
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- Boko Haram
- Breivik, Anders
- Broder, Henryk M.
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- Bush, George W.
- Böll, Heinrich
- Börne, Ludwig
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