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Oktober 2015
Am MorgenColm Toibin über die Flüchtlingskrise. Frank Stella in New York. Mozart auf Kuba David Remnick würdigt im New Yorker die heroische Arbeit des BürgerjournalistenteamsRaqqa is Being Slaughtered Silently. Zwei seiner Journalisten wurden von den IS-Milizen in dieser Woche umgebracht. DieNZZ bringt ein großes Dossier zur Flüchtlingskrise. Zu den Autoren gehören
Am MittagReinhard Schwarz und Heiner Geißler über Martin Luther. Frederick Forsyth über Frederick Forsyth. Mit seiner Analyse von Nahtod-Erfahrungen und Jenseitsreisen bringt der EthnologeHans Peter Duerr Licht in "Die dunkle Nacht der Seele", meint dieFAZ. Mit großem Interesse liest sie außerdem die Tagebücher vonMichael Eberth, dem ehemaligen Chefdramaturgen am Deutschen
Am MorgenPKK und Feminismus. Telekom und Netzneutralität. Selfies und Kunst. Kaum hat dieTelekom die Abschaffung derNetzneutralität durchgesetzt, will sie auch schon Geld sehen, berichtetSpiegel online. DieSZ fordert angesichts der Flüchtlingkrise eine "reflektierteEigen- und Andersheit" der demokratischen Gesellschaften. DieNZZ fühlt sich fremd unter Indigenen.
Am MittagPeter Kurzecks letzter Roman, Zensur und Selbstzensur in der Türkei Wieein Gebet liest sich für dieSZPeter Kurzecks Prosa im nachgelassenen Romanfragment "Bis er kommt". WerThomas Mann liebt, sollte vielleicht besser die Finger vonTilmann Lahmes erhellender Biografie der Mann-Familie lassen, seufzt dieZeit. DieNZZ
Am MorgenAdieu Netzneutralität. Fidelio in Stuttgart. Holländische MalerstarsAdieu Netzneutralität, rufenSpiegel online,Zeit digital und dieWelt. DassBenjamin Netanjahueine Dummheit über denMufti von Jerusalem gesagt hat, heißt nicht, dass dieser Mufti keine fatale Figur war, meintGil Yaron in derWelt. ImQuotidien
Am MittagBücher von Carl Schmitt, Fred Vargas und Vasari, Netzneutralität und Deutschstunde im Medienticker Gebannt und entsetzt liest dieFAZ denBriefwechsel zweier skrupelloser Karrierejuristen:Carl Schmitt und Ernst Rudolf Huber. DieFR landet mitFred Vargas' Kommissar Adamsberg beiRobbespierre. DieNZZ rauscht mitAlexander Demandt durch eine Kulturgeschichte derZeit, und
Am MorgenDeutsche Jesiden im Nordirak, Wellness für die linke Bourgeoisie, der Israel-Bykott an britischen Unis 28.10.2015. Auf denHofer Filmtagen reist dieWelt mitdeutschen Jesiden in den Nordirak. Im Standard erzählt der Regisseur Gerd Kroske von zwei Strichen - entlang derBerliner Mauer und entlang derisraelischen Mauer.Slipped Disc wünscht sichmehr
Am MittagHeldenhafte Ärzte, gesundes Fast Food, digitale Souveränität und eine neue Stalin-Biografie 27.10.2015.msnbc undAtavist erzählen Heldengeschichten vonÄrzten. DerGuardian versucht, inKaratschi Wasser zu kaufen. InNovinky ist RegisseurPetr Zelenka froh, dassMilos Forman undVaclav Havel keinen Film über dasMünchner Abkommen gemacht haben. Hector Abad
Am MorgenWende-Stimmung im Osten, die eigenen Fluchtgeschichten und das Sterben der Blogs 27.10.2015. Wie können wirFlüchtlingen angemessen begegnen, wenn wir immer nochunsere eigenen Fluchtgeschichten verdrängen, fragtBarbara Lehmann in derNZZ.Zensur undKommunistenhatz nehmen wieder zu inIndonesien, erzähltLaksmi Pamuntjak imGuardian. DasBörsenblatt meldet zufrieden: Niemand
Am MittagBora Cosic' Jahrhundertpalaver 'Die Tutoren', Antikenschmuggel und Sehnsucht nach Relevanz 26.10.2015. "Das schmutzige Geschäft mit der Antike" lohnt sich: DieFAZ lernt vonGünther Wessel, dass Kunstschmuggler kaum Konsequenzen befürchten müssen. DieSZ liest beeindrucktNorman ManeasEssay "Wir sind alle im Exil". Dietaz preistBora Cosic' Jahrhundertroman
Am MorgenKarl Ove Knausgard über Fiktion, Timothy Snyder über den Holocaust, Monika Grütters über Kunst und Geld 26.10.2015. In einerMunch-Ausstellung träumt dieWelt mitdrei Mädchen auf einer Brücke. In derNZZ erklärtKarl Ove Knausgard, warum erkeine Fiktion schreiben wollte. Die SZ vermisstVisionen in den Entwürfen für dieBauhaus-Erweiterungen. Dienachtkritik steht
Am MorgenCastorf zur Revolution, Lebedew zur Perestroika, Schrott zur Ilias und syrischen Flüchtlingen Die Kritiker ziehen den Hut: Auch in Stuttgart gehtFrank Castorf aufs Ganze mit seiner Inszenierung vonPlatonows Revolutionsroman "Tschewengur". In derWelt beschreibtSergej Lebedew die Stimmung in Russland und dieFehler der Perestroika. In derFAZ erklärt
Am MittagAsterix und die Medizinethik. Enzensbergers Schwärmereien Wäre Musik ohne einbisschen Illegalität am Ende nicht frei geworden, fragt dieNZZ mit Stephen Witt. Die NZZ Dietaz fährt mitDomestiken und auf den neuenAsterix einigermaßen ab. In derFAZ empfehlem MedizinethikerMedizinethiker und Kirchenhistoriker
Am MorgenTanz um den Charolais-Ochsen. Joanna Newsom. Noch mehr Kermani DieSZ freut sich auf den Google-Innovationsfonds und unterhält sich mit dem milde gestimmten Google-KommunikatorCarlo D'Asaro Biondo. Dietaz berichtet über sehr harsche Sparmaßńahmen beimTagesspiegel.Hilary Mantel undJ. K. Rowling unterzeichnen imGuardianeinen Aufruf gegen
Am MittagDie Tweets von Asterix, die Augen Adolph Menzels und die IVW-Zahlen der ZeitungenDatenleaks, Twittertauben, Wildschweine undPrügelorgien - endlich wieder ein witziger, schwungvollerAsterix, freuen sich die Kritiker. Die FAZ taucht mitIsmail Kadares Erzählband "Die Schleierkarawane" ein in das Albanien unter der osmanischen Herrschaft. Die SZ begleitet mit Richard Flanagans
Am MorgenDie Volkskirche dankt ab. Kermani als Islamkritiker. Soft Power im Kunstbetrieb Tut uns leid, Einstein, aberQuantenspuk existiert, meldet dieNew York Times. DerKollaps der Volkskirche ist eine Sache von Jahren, meint dieFAZ (aber finanziell geht's der katholischen Kirche prächtig). InHundertvierzehn.de macht sichMa Jian Sorgen um
Am MittagFrau Jenny Marx. Ulrich Raulfs kentaurischer Pakt. Haul! Tolle Frau, meintJoseph von Westphalen in derFAZnach Lektüre einer Biografie überJenny Marx, und das nicht nur, weil sie nicht aus der Familie stammt.Ulrich Raulffs Buch überPferde eignet sich auch für Schweine-Freunde, findet die
Am MorgenHippie-Harfen-Elfe Joanna Newsom. BHL über Messerattacken. Iranisches Kino Die Snuff Videos desIslamischen Staats machen Schule, konstatiertBernard-Henri Lévy inLe Pointmit Blick auf dieMesserattacken in Israel. DieNZZ zeigt, wie sichrussische Künstler ans Gängelband des Staates ketten lassen. In derSZ fordern Aladin
Am MittagDas Netz vergisst. Modi schweigt. Karl Schlögel reist in die Ukraine. 20.10.2015. InOutlook India erklärt der AutorKiran Nagarkar, wie dasSchweigen von Premier Modi die Gewalttaten radikaler Hindus beflügelt. InCaravan erklärt der karnatische MusikerT.M.Krishna, warumPerfektion nur entsteht, wenn dasUnperfekte noch eine Chance hat.
Am MorgenReligiöse Radikalisierung, Elektropop in Krakau und Forschen im akademischem Prekariat 20.10.2015. Der AutorChandrahas Choudhury beschreibt in derNZZ die zunehmendereligiöse Radikalisierung in Indien.SZ undnachtkritik packte dochUnbehagen beim Anblick der Betenden ausgerechnet in derPaulskirche. Dietaz berichtet vomElektrofestival "Unsound" in Krakau. Die Welt
Am MittagDas intime Tagebuch des Witold Gombrowicz und Peter Kurzecks Chronik der Nebensächlichkeiten 19.10.2015. Dietaz liestWitold Gombrowiczs intimes Journal "Kronos" und erkennt inPromiskuität,Hypochondrie undDepressionen des polnischen Autors die exzentrische Basis für seinen klassisch-intellektuellen Tagebücher. DieFR sucht das Licht inJan Costin Wagners dunklen Geschichten "Sonnenspiegelung".
Am MorgenBeten in der Paulskirche, Simon Rattles Beethoven-Zyklus und der gute Anzug 19.10.2015. Große Ergriffenheit der Kritiker beimgemeinsamen Gebet mit FriedensbuchpreisträgerNavid Kermani in der Paulskirche.Perlen vor die Reichen geworfen sieht dieFAZ mit dem originellen neuen GemeindezentrumThe River. In derWelt versichern die Popmusiker vonThe Hurts:
Am MorgenVorratsdatenspeicherung. Drohnenkrieg. Homeland. Karl Ove Knausgard. DieVorratsdatenspeicherunghöhlt Bürgerrechte aus und stellt jeden unter Generalverdacht, schimpfen die Medien. Dieinformationelle Selbstbestimmung macht uns überhaupt erst zu würdigen Menschen, meintJuli Zeh in derFAZ. Nur derTagesspiegel beruhigt:Missbrauch mit Metadaten kann auch ohne
Am MittagAya Utami über Indonesien unter Suharto. Michael Krüger über das Feilschen um Lizenzen. Einen tiefen Einblick ins Indonesien unter dem Suharto-Regime gewinnt die beeindruckteFR mitAya Utamis Roman "Larung". DieSZ empfiehlt Kinderbücher, darunterJasmin Adams Jugendroman "Felsenmond" und "Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen?" vonJane Baer-Krause undJan
Am MorgenErotik in Japan. Sweatshops in Italien. Visconti in München. ImDradio Kultur erkenntGarri Kasparow: Diktatoren fragen nicht nach dem Warum. Sie fragen: Warum nicht? AufZeit Online lässt Malte Spitz keine Ausreden gelten: DieVorratsdatenspeicherung ist eineTat mit Vorsatz. DieSZ wagt einen Blick in die
Am MittagEine Geschichte Polens in der Bücherschau und Datenschutzpolitik im Medienticker Hochaktuell, aber unaufgeregt istMeral Kureyshis autobiografisch gefärbter Roman über das Heimischwerden einerjungen Kosovarin in derSchweiz, lobt dieNZZ. DieFAZ empfiehltMatthias Nawrats kluge und witzigeGeschichte Polens. DieSZ bewundert die intelligente Komposition vonLeila
Am MorgenPeter Pomerantsev über Russland. Lukas Bärfuss über die Schweiz. Roberto Saviano über Italien. ImFreitag beschreibt Peter Pomerantsev denZynismus als die negative Ideologe des neuen Russlands. In derFAZ sorgt sichLukas Bärfuss um die Schweiz, wo sogar dieExtremisten stinkreich sind. InItalien reüssiert geschäftlich vor allem die Mafia, weiß
Am MittagFuminori Nakamuras "Der Dieb", ein Porträt Hans-Ulrich Wehlers und: Arno Widmann räumt Bücher vom Nachttisch 14.10.2015.Fuminori Nakamura ist das nächste große Ding in der japanischen Literaturnach Murakami, prophezeit dieWelt. DieFR folgt fasziniert dem Treiben derProphetin"Tatarinowa" im Petersburg des 19. Jahrhunderts. DieNZZ liestFriedrich Torbergs Roman über das
Am MorgenDer Wahnsinn im politischen Leben, Rushdie auf der Buchmesse und Trauer um Hilla Becher 14.10.2015. DieFreiheit des Wortes ist nicht selbstverständlich, erinnerteSalman Rushdie auf der Frankfurter Buchmesse. Vontaz bisWelt: Alle freuen sich über den Buchpreis für Frank Witzel. DieFAZ singt eine Hymne auf die SchauspielerinJana Schulz. Die
Am MittagUmberto Ecos bitterer Abgesang auf Italien, das goldene Zeitalter der Verlage und die Magazinrundschau 13.10.2015. DerBoston Globe liest das unzensierteTagebuch Iwan Maiskys, russischer Botschafter in London von 1932 bis 1943. InNepszabadsag erklärtAttila Bartis, warum er 15 Jahre für seinen zweiten Roman brauchte. InBrooklyn Rail erklärtZhao Liang, wie
Am MorgenDer Buchpreis für Frank Witzel, die Regeln tropischen Bauens und in London machen die Pubs dicht 13.10.2015.Cool irgendwie, findet dietaz denBuchpreis fürFrank Witzels Roman "Die Erfindung der Rote Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969". Die Welt beäugt dieOpfergaben, die Künstler aus aller Welt in Basel vor
Am MittagKlassische Seifenoper, innere Heimatlosigkeit und Vollkommenheit ohne Klage 12.10.2015. Mit großem Vergnügen lauscht dieFAZ Christian Vulpius' klassischer Seifenopfer "Rinaldo Rinaldini". Die Hörspielversion vonMichel Houellebecqs "Unterwerfung" überzeugt sie mit einem starken Sprecherensemble. Dieinnere Heimatlosigkeit erlebt dieSZ inKatharina Hackers Roman "Skip" und kürt ihn
Am MorgenLiteratuland Indonesien, das Attentat in Ankara und Daniele Dell'Agli über islamistische Snuff-Videos 12.10.2015. In derNZZ erklärt die indonesische SchriftstellerinAyu Utami, wie sienur aus der Literatur die Geschichte ihres Landes begreifen konnte. Außerdem erklärt uns dieNZZ mitChamisso die indonesische GedichtformPantun. DieFAS stellt das Literaturland Indonesien
Am MorgenTunesien und Syrien. Goya in London. erpenbeck. Twitter entlässt In dertaz schildert Samar Yazbek, wie diedemokratische Opposition in Syrien zerrieben wurde.tazund politico.eu würdigen die tunesischenFriedensnobelpreisträger: Ohne dieGewerkschafter und ohne die Unternehmer wäre der Friede nicht eingetreten. DieWelt fragt mit Jean-Pierre Bekolo:
Am MittagJohn Hirst über Europa. Werner Busch über Adolph Menzel. Wolfram Schütte über Swetlana Alexijewitsch. Mit der "kürzesten Geschichte Europas" hat der australische HistorikerJohn Hirst ein Meisterwerk der Vereinfachung vorgelegt, das jeder heutige und zukünftige Europäer lesen sollte, schwärmt dieSZ. DieFAZ freut sich, dass esWerner Busch in seiner Biografie von
Am MorgenLiteraturnobelpreis für Swetlana Alexijewitsch. Rushdie in Frankfurt. Begrenzung der Flüchtlingszahlen.Slate.frerzählt die Geschichte des syrischen InternetaktivistenBassel Khartabil,der seit drei Jahren im Gefängnis sitzt, weil er sich für einfreies Interneteinsetzte. IntazundFAZwird über eine Begrenzung derFlüchtlingszahlennachgedacht. BeiResonanzblogstaunt der schwedische
Bücherbrief>Die besten Bücher im Oktober< Literatur Wer sich aufKarl Ove Knausgårds autobiografisches Epos einlässt, wird süchtig, warnen die Kritiker - und stürzen sich auf diesen fünften des auf sechs Bände angelegten Zyklus. Um den Weg und die quälendenSelbstzweifel des angehenden Schriftstellers in
Am MittagTimothy Snyders "Black Earth", der Literaturnobelpreis für Alexijewitsch und der Medienticker 08.10.2015. Soreines Deutschund soschön bürgerlich: DieSZ genießt die Erinnerungen desZeit-KollegenUlrich Greiner. NachdemTimothy Snyderihr erklärt hat, wie einHolocaust jederzeit wiedergeschehen kann, fühlt sich dieFRsehr unwohl.FAZundFR
Am MorgenAdonis über Assad, Europas großes Einvernehmen und das Zaudern der Fehlfarben 08.10.2015. In derZeithältAdonisfest: Ich bin einradikaler Gegnerjeder institutionalisierten Religion. DieNZZbetrachtet diekörperliche Kunstin derkonkretenund umgekehrt. Warum sollFritz Bauers Homosexualitätnicht erwähnt werden, fragt dietaz. Außerdem lobt
TagtigallDie neue Tagtigall: Ausbruch aus dem Käfig der Verstehenshuberei 07.10.2015. Die jüngste Ausgabe desSchreibhefts veröffentlicht zeitgenössischefranzösische Dichter und ältere, derenLicht noch auf dem Weg zu uns ist. Von Marie Luise Knott.
Am MittagHotelwelten, Regenwürmer, ein Sechser und der Medienticker 07.10.2015. DieFAZ lernt vonAmy Stewart, wie man einenRegenwurm entspannt. DieNZZ vertieft sich in Ralf Nestmeyers Kulturgeschichte "Hotelwelten". Außerdem bespricht sie Kinder- und Jugendbücher, darunterMichael Morpurgos Geschichte über einen kriegsversehrten Großvater und seinen Enkel. Die
Am MorgenDie Abhörwanzen bei Ai Weiwei. Linke Religiosität. Iran boykottiert Buchmesse Alle begrüßen das Urteil desEuropäischen Gerichtshofs zum Datenschutz. Nutznießer sind nun allerdings die nationalen Datenschutzagenturen, ergänztpolitico.eu. Der Iran droht mit Boykott derFrankfurter Buchmesse, weilSalman Rushdie dort reden soll, berichtet derGuardian. Alle Identitäten verwischen sich,
Am MittagVor offenen Grenzen, in Georgiens Las Vegas, unter Thailands Royalisten 06.10.2015.The Nation porträtiert den libyschen SchriftstellerAlessandro Spina, der nicht universal, sonderneinzigartigsein wollte. InElet es Irodalum erklärt der krebskrankePeter Esterhazy seine Liebe zur Literatur. DieLRBfreut sich überoffene Grenzenin Europa: endlich
Am MorgenDie Schlümpfe in der Hosentasche, der Handschlag als Grundrecht und Liebeskinds Luxusbau in Berlin 06.10.2015.Drei fulminante Opernpremierenin Berlin, da staunen sogar die Kritiker inFAZundSZ. Besonderen Eindruck machte dierauschhafte WirkungvonMeyerbeers"Vasco da Gama".Indonesiens Nationalsprachewar eine Erfindung, um die Niederländer zu ärgern, lernt dieNZZ.
Am MittagNeue Krimis über das korrumpierte Mexiko, Istanbuls verruchte Schönheit und den Moloch Delhi 05.10.2015. Durchaus auf ihre Kosten kommt dieFAZ, wennChristoph Peters in "Der Arm des Kraken" von den Konkurrenzkämpfen zwischenjapanischer und vietnamesischer Mafia in Berlin erzählt. Schön unheimlich findet sie auchJan Costin WagnersGeschichten "Sonnenspiegelung". DieSZ
Am MorgenDer letzte Deutsche, dänische Stimmungsschwankungen und Dissidenz ist keine Schande 05.10.2015.Ferdinand von Schirachs Stück "Terror" liegt den Kritikern in Frankfurt und Berlin schwer im Magen. Wer will schonMenschenleben aufrechnen?Dissidenzist keine Schande, hält dieSZdem Museum Folkwang entgegen, das kunsthistorischübergangene Autodidaktenin die Moderne
Am MittagManfred Mittermayer über Thomas Bernhard. Das neue Literarische Quartett. Der forensische PsychologeMax Steller offenbart derFAZ die Mängel der deutschen Justiz. Dietaz erfreut sich an Doppelbödigkeit und Ambivalenz inMonique Schwitters Roman "Eins im Andern". Für die hingerisseneSZ ist Mikael Engströms Kinderbuch "Kaspar, Opa und der
Am MorgenJoan Miro, der Pianist Igor Levit und taz mit Texten von Flüchtlingen 02.10.2015. DieNZZ studiert dieBildgründe Joan Mirós. DieJungle World hofft auf eineSprechtextbombe vonRainald Goetz in Darmstadt. DieNZZ feiert den PianistenIgor Levit, der gerade drei großeVariationswerke von Bach, Beethoven und Rzewski eingespielt hat.
Am MittagEin deutsches Tagebuch von Stefan Chwin und Streit um den Ad Blocker 01.10.2015. In der FR empfiehlt Artur Becker die deutschen TagebücherStefan Chwins als eineso ernste wieironische philosophische Beschäftigung mit denDeutschen. Wer Hammett, Chandler und Highsmith mag, dem werden auch diedrei Laidlaw-Krimis des schottischen LyrikersWilliam
Am Morgen10 Jahre nach den Mohammed-Karikaturen. Joshua Oppenheimer. Trauer um Hellmuth Karasek. LautRecode greift nunGoogle in die Debatte um Internetwerbung ein und verlangt "akzeptable Werbeformate". In derSZ versucht der ukrainische AutorJurko Prochasko die "unheimliche Anziehungskraft derKreml-Propaganda" zu ergründen. In derZeit kritisiertMartin Roth vom Victoria
Elias Hirschl: Schleifen
Julian Barnes: Abschied(e)
Jana Hensel: Es war einmal ein Land
Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen