Magazinrundschau
Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
Januar 2017
Ein Neuntel eines Weißen
31.01.2017.The Atlantic sagt einepopulistische Koalition in den USA voraus.Argentinien wählt seinen ersten "normalen" Präsidenten, da spielt der Rest der Welt verrückt, klagtIdeas.Outlook erzählt, wie gutindische Politiker und Polizisten mitProstitution verdienen.Neon reist mitpi-news nachIsrael. DerNew Yorker stellt im Laufe des Prozesses gegenDylan Roof eine absurdeMathematik der Rasse auf. Alle reden wieder vonGramsci, bemerktSlate.fr. DieNew York Times begutachtet das Ende desRechts-Links-Denkens inFrankreich.Lob der Obszönität
24.01.2017.Bloßkeine Statistiken, warnt derGuardian.Flüche dagegen funktionieren immer, freut sich dieNew York Review of Books.Aktualne bringt ein Lehrstück zum offiziellendeutschen Umgang mitdiktatorischen Regimen. Außerdem:Camus,BHL,Andrew Sullivan und der Stamm derNooksack erleuchten uns in SachenIdentitätspolitik.Schmerzhaftes Quietschen
17.01.2017.ImJacobin fordert der syrische AutorYasser Munif diewestliche Linke auf, endlich die Anatomie dessyrischen Regimes anzuerkennen. ImCulturMag analysiertDominik Graf liebevoll die erstaunlichenSonderwege des deutschen Films. Es warFrauenverachtung, die Donald Trump nach oben gebracht hat, hält dieLRB fest. InHVG erklärt VerlegerSándor Mészáros, warum der slowakisch-ungarische VerlagKalligram nach 25 Jahren aufgeteilt wird.London ist der sichere Hafen fürkorruptes Kapital, lernt derGuardian.Auf der Höhe eines Tatami
10.01.2017.Vergesst Amerikaner und Briten, dieSchweden sind die wahrenFeldherren im Cyberkrieg, berichtet dieNew York Review of Books.Il Post weiß, warumHeroin ein Comeback feiert.Film Comment grübelt über dietraurigen Filme des Trump-Beraters Steve Bannon. DasNew York Magazine grübelt über diefehlenden politischen Ansichten des Trump-Beraters Jared Kushner.Slate.fr erklärt den Unterschied zwischen einemHollywoodfilm und einemIS-Film.Eine Erfindung des modernen Lebens
03.01.2017.Wer eineWirtschaft ohne Markt ersehnt, leseKarl Polanyi, empfiehltThe Nation. Nichtwestliche Länder hatten eintolles 2016, dank der Globalisierung, freut sichNovinky. ImMerkur erinnert sichAhmet Cavuldak an seine Kindheit indeutschen Asylunterkünften. Die wirklichgroßen Soziologen sind auch große Schriftsteller, behauptetLa vie des idees. DieNZZ würdigtImre Kertesz. In derNYRB stelltJ.M.Coetzee den argentinischen AutorAntonio Di Benedetto vor. In derNew York Times freut sichWoody Allen über eine saftige Mary-Astor-Biografie.



