Magazinrundschau
Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
Mai 2012
Na bravo, wirklich vorbildlich
29.05.2012. ImNew Yorker erzähltColson Whitehead, wasB-Pictures ihn über dieKunst lehrten. InEl Pais Semanal möchte der PhilosophJavier Gomá Lanzón nach einemGin Tonic gern auch mal nicht vorbildlich sein. InEurozine erklärtMichael Ignatieff, warumEmpathie nicht verwaltet werden kann.La Regle du Jeu feiertJonathan Littells Notizen aus dem syrischenHoms. Wired studiert denCyberwar am BeispielLibyen.Liebe, Revolution und Verrat
22.05.2012. DieTscherkessenmöchten 2014keine Olympischen Winterspielein Sotschi: Man könnte auf den Knochen ihrerermordeten VorfahrenSki fahren, berichtetNewsweek. DieItalienermüssen verstehen, dassDemokratieauchohne Spektakeleine interessante Sache ist, meintRoberto SavianoimEspresso.Museen, fürchtet dietürkische Regierung, ruft derEconomist. DieLRBreist nachSyrien. DerNew Yorkerporträtiert FidelCastros"Nacht-und-Nebel-Mann" William Alexander Morgan. DasSmithsonian Magazine steht staunend vor demgrößten Salzseeder Welt.Nur Geld wird nie müde
15.05.2012.Mark Zuckerberg hat heute Geburtstag. 28 Jahre alt wird er und noch diese Woche voraussichtlich 25 Milliarden Dollarschwer:New York Magazine undNew York Times? Sind beeindruckt. DerEconomist? Nicht so sehr.Le Monde diplomatiquewundert sich über diegriechischen Kommunisten. Die Franzosen wollenkeine Frühaufstehermehr sein, glaubtElet es Irodalom. Sie sollten sich ein Beispiel anden Chinesen nehmen, findet Eric Hobsbawm inMicroMega. InLe Mondemacht sich Driss Ksikes Sorgen über dieIslamisten in Marokko. InLitauengewinnt geradeder Mobgegen die Gerichte, erzähltOpen Democracy.Al Ahramstellt ein Orchesterr fürblinde Mädchenvor. Sehnsucht nach absoluter Zeitgenossenschaft
08.05.2012.DieZukunft der Lyrikliegt im "unkreativen Schreiben", behauptet dieBoston Review.Gute Übersetzerbeherrschen das Handwerk desMamporrero, behauptetEl Espectador. Seit esInternetgibt, machenBücher über Musikdem Leser mehr, dem Autor weniger Spaß, behauptet dasTLS.Micromega fordert mehrCommons. InLe MondediskutierenEdgar MorinundFrancois Hollande überMultikulturalismus. Was ist in denUSAmit demSäkularismuspassiert, fragt derNew Humanist. DerHollywood Reportermeint: Gar nicht so übel, dieserKim Dotcom.Wie eine Tulpe in der Wüste
01.05.2012.Fast Company begutachtet das gemeinsamegute Werkeines verteiltenSpekulantenund einesJesuitenpaters. InAl AhramsiehtYoussef Rakha, wie die ägyptischeRevolution verratenwird. InEurozinedebattieren Timothy Garton Ash, Jeremy Waldron und Kenan Malik überRedefreiheit. DerNew Yorker lernt, wie man einIphone hypnotisiert. InVanity FairerzähltJeff Daniels, warum Schauspielerauf Zacksein müssen, wenn sie Sorkin spielen.New Republic beschäftigt sich mit denvier Göttinnender Billboard Charts. ImMerkurerklärtBeate Rössler: Junge Frauen, es gibtkeine Gleichberechtigung. InElet es IrodalomdebattierenClaudio MagrisundPeter Esterhazyüber Provinzialität und Weltbürgertum. DieNYT suchtafghanische Dichterinnen.



