Magazinrundschau
Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
Januar 2012
Pakt des Nicht-Lesens
31.01.2012. In der französischenHuffington Post erklärt die PhilosophinCatherine Clement, warum der GriotYoussou N'Dour kaum Chancen hat, Präsident des Senegal zu werden. Womit haben wirPitchfork verdient, fragtN+1.Businessweekporträtiert denAlbtraum amerikanischer Verleger, Amazons Larry Kirshbaum.Peter Sloterdijk(inLe Monde) undUmberto Eco(imEspresso) denken über dasVergessennach.Al Ahrambegutachtet dieDepressionder jungen Revolutionäre in Ägypten. DasNew York Magazinefindet dieneuen Dekabristen auch nicht gerade in Hochstimmung vor. DasTLSflüchtet zu den Kaminfeuern des britischenLandadels.So roch die Welt der Männer
24.01.2012. Wie schnell man sogar alsIngenieur arbeitsloswerden kann, lernt dieNYT. Eh alles nurbezahlte Bourgeoisie, schnaubt Slavoj Zizek in derLondon Review.Il Soleweint über einen lachendenVincenzo Consolo. InNewsweekwarntSimon Schamadie Amerikaner vor derkulturellen Nekrophilieder Briten. InBabeliaruft Javier Goma Lanzon:Lobt mich!Outlook India ärgert sich über dieFeigheitindischer Politiker vorreligiösen Fanatikern.GQerzählt von einem gruseligen Fall vonWebcam-Hijacking. In derNYRB suchtSimon LeysmitLiu Xiaobodie Wurzeln des heutigen Zynismus. Quo vadis, Hungaria, fragtOsteuropa.Ständige Verwirrung
17.01.2012. ImGuardian blickenarabische Autoren nach vorn.The Atlantic betrachtet eineJammergestalt im Chanelkostüm. InNepszabadsag erkennt der DramatikerGyörgy Spiro im heutigen Ungarn dasFrankreich des 19. Jahrhunderts. InOpen Democracy wünschen sichBoris Akunin undAlexej Nawalnyj, Russland hätte die gleiche Anziehungskraft wie Amerika - oder China.Businessweek findetMicrosoftsSteve Ballmer nicht so irrelevant wie Steve Jobs.The Awl verkündet dasgrünste Ding in Sachen Bestattung.Hm, das ist komisch
10.01.2012.WerdenBücher bald eine ArtWiki von Autor und Übersetzer, fragtIl Sole 24 Ore.Rue 89 berichtet aus demTangokrieg in Buenos Aires. Wie wurdeLuther populär? Mit Hilfesozialer Netzwerke, weiß derEconomist. InGuernica spricht die koreanische DichterinKim Hyesoon mit der Stimme des Außenseiters. DieBoston Review denkt mit Michael Nielsen überwissenschaftliche Evidenz nach. InVanity Fair lässt Christopher Hitchensein, zwei Dostojewskis fallen. DerNew Yorker schildert den EinstiegYoutubes insTV-Geschäft.Das Ohr des Präsidenten
03.01.2012.Es ist ja doch was dran andiesem französischen Philosophenmit der üppigen Haarmähne, staunenNew York Magazine undTLS. DieRevista Piauiporträtiert einenirakischen Geologen, der dieNorwegervor ihrer Ölindustrie beschützt hat. DieNew York Review of Booksstellt nach Lektüre der Briefe vonGeorgia O'KeefeundAlfred Stieglitzfest: schlechte Behandlung macht die Frau zum Charakter.Al Ahramveröffentlicht dasManifest eines ehrenwerten Bürgers.Slate.frmeldet: Auf kanadischen Webseiten kann man jetzt legal und kostenlosCelinerunterladen.Wired begutachtet dasUnited Artists des Internets.



