Magazinrundschau
Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
April 2011
Was ist ein Buch?
26.04.2011.Gigaominformiert überneue Publikationsformenfür journalistische Artikel.Tehelkaberichtet überneue Widerstandsformengegen als unfair empfundene journalistische Berichterstattung. InLe Mondestreiten sichTariq RamadanundAbdelwahab Meddebüber die Rolle des Islams bei den arabischen Aufständen. Wie gut war die alteungarische Verfassung, wenn sie ihre eigeneDemontageerlaubte, fragtElet es Irodalom. DieLRBstürzt sich in denHoppelpoppelvon Mark Twains Autobiografie. DieNYRBerklärt, warumlibysche IslamistenOsama bin Laden ablehnen.Mein Messer ist so schön und scharf
19.04.2011. Hauptnutznießer derErmordung von Malcolm X warLouis Farrakhan, lernt derGuardian aus Manning Marables "Malcolm X"-Biografie. VonJournalisten, die sich alsJack the Ripper ausgaben, erzählt dasTLS. FürOsteuropa reist Wassili Golowanow über dieBarentssee. ImBookforum kennt Rian Malan ein Gegenmittel für diesüßen Lügen südafrikanischer Politik. InLe Monde stellt Claude Lanzmann klar: die Intervention in Libyen istKrieg.Diese ätzende Eloquenz simpler Zahlen
12.04.2011.In derNYRB bewundertZadie Smith Christian Marclays 24-stündigeFilmmontage "The Clock".Geisteswissenschaft ist keine rhetorische Meinungsäußerung, erklärtAndras Balint Kovacs inElet es Irodalom. DerNew Yorker lässt sich erklären, warum ChinesenEuropa bereisen. In Micromega streiten sichJean-Luc Nancy undAlain Badiou über die Intervention inLibyen.Reuters erklärt, warum Rupert Murdoch mitMySpace scheiterte. InOpen Demcracy antwortet Irina Borogan aufAndrej Kontschalowskis Behauptung, nicht Gorbatschow, sondernAndropov habe mit dem sowjetischen Totalitarismus aufgeräumt.DieNYT bespricht Deborah E. Lipstadts Buch über denEichmann-Prozess.Material für weitere Vaudevilles
05.04.2011.DerGlobe and Mailreist insarktische Nunavut, das einfailed statezu werden droht.TehelkaporträtiertOnir, den einzigen offen schwulen Filmregisseur Bollywoods. InSalonfragt sichJachym Topol, warum die tschechische Kritik so harsch aufVaclav Havels Debütfilmreagiert. DerNew Yorkerentwirrt die komplizierte Gemengelage imJemen.Politykastellt fest: DiePolen lesen nicht. WennGandhi nicht bisexuellwar, warum macht Joseph Lelyveld dann so viele Andeutungen in die Richtung, fragtOutlook India.



