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Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 17.02.2026, 21.37 Uhr
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Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

August 2006

Die Magazinrundschau

29.08.2006. Vanity Fair sieht die New York Times am Internet und Arthur Sulzberger jr. untergehen. In Elet es Irodalom fragt Rudolf Ungvary, warum Günter Grass nach seinen Erfahrungen im Dritten Reich schweigt, wenn der Iran Israel bedroht. Im Express sprechen Ornette Coleman und Bob Dylan über ihre Musik. Im Spiegel beschreibt Salman Rusdie die islamischen Terroristen als bourgeoise Abenteurer. Il Foglio empfielt UN-Soldaten im Libanon Rossinis "Die Italienerin in Algier" als Handbuch für Benehmen im Feindesland. Die Gazeta Wyborcza beobachtet den Aufbau einer nationalen ukrainischen Geschichtsversion. Prospect feiert den sowjetischen Schriftsteller Wassilij Grossman. In den Blättern für deutsche und internationale Politik erklärt der inhaftierte iranische Philosoph Ramin Jahanbegloo seinen Begriff des "weichen Universalismus". In Babelia wettert der holländische Architekt Felix Claus wider den Geniekult seiner Zunft. Wired erklärt den Erfolg des Internetmagazins Pitchfork.

Die Magazinrundschau

22.08.2006. Die WochenzeitungWprost enthüllte jetzt, dassZbigniew Herbert für denpolnischen Geheimdienst gearbeitet hat: DieGazeta Wyborcza amüsiert das nicht. DerNew Yorker betrachtetDaniel Libeskinds Denver Art Museum. InOutlook India ruftTaslima Nasrin ein dreifaches Hurra aufAyaan Hirsi Ali.Heti Vilaggazdasag will sich weder vonGünter Grass noch vonIstvan Szabo mehr belehren lassen.De Groene Amsterdammer erklärt, warum die Website der University ofVirginia imIran nicht gefunden werden kann.

Die Magazinrundschau

15.08.2006. DieGazeta Wyborcza sieht dieEU in Nationalismen versinken. ImSpiegel ruftIrene Dische dem norwegischen SchriftstellerJostein Gaarder zu: Suchen Sie sich andere Objekte für Ihren Hass! ImNew Yorker forscht Seymour Hersh nach den wahrenInteressen Amerikas an Israels Militärschlag im Libanon. InAl Ahram warntHaim Bresheeth vor der "jüdischen Lobby". In derLondon Review kritisiertYitzhak Laor vor dem "jüdischen Goliath". InHeti Valasz fragt sich der HistorikerAndreas Oplatka, obImre Nagy wirklich als Kommunist durchgehen kann.Il Foglio erzähltchinesisch-taiwanesische Spionagegeschichten. ImSpectator besteht Boris Johnson darauf, dass er einbritischer Fisch ist.Folio verbreitet ausschließlichLügen. Und derGuardian porträtiert den großartigen australischen KünstlerRon Mueck.

Die Magazinrundschau

08.08.2006. FürWalrus reist Lisa Moore vonNeufundland nachTasmanien. InOutlook India skizziertAsiya Andrabi mit Wonne die kommendeislamische Weltherrschaft. DerSpectator gibtRussland die Schuld an derExistenz Israels. DieGazeta Wyborcza stellt den neuestenpolnischen Exportschlager vor: Priester. DieWeltwoche experimentiert mitMeerschweinchenhoden. InProspect seziertJorge Castaneda die lateinamerikanische Linke. In Le Point fragtBernard-Henri Levy, warum sich kein Demonstrant fürermordete Muslime interessiert, dienicht von Israelis getötet wurden. ImBeliever denktSteven Soderbergh über die Wechselwirkung vonPorno undPolitik nach. InElet es Irodalom erklärtLaszlo Vegel die Missverständnisse zwischen Ost- und Westintellektuellen in derHandke-Debatte.

Die Magazinrundschau

01.08.2006. In Elet es Irodalom erklärt Imre Kertesz, warum Kritik an Israel oft nur ein Vorwand für den neuen Euro-Antisemitismus ist. Der New Yorker spricht mit der Hisbollah. In der London Review of Books glaubt Elias Khoury, die Israelis wollten den Libanon aus Rache zerstören. Die New York Review of Books staunt über die neue, Koka kauende Graswurzelregierung Boliviens. Der Spectator erinnert daran, wie die britische Regierung dem General Franco in den Sattel half. Der Merkur würdigt die zwei Dissidenten der deutschen Geschichtsschreibung: Götz Aly und Gerd Koenen. Outlook India beklagt die Unwissenheit der neuen Journalistengeneration. In der Weltwoche erinnert sich Jürg Ramspeck an Zeiten, als Journalisten noch keine Edelfedern, sondern Persönlichkeiten waren. In Al Ahram ärgert sich der Chef des Washingtoner Al-Dschasira-Büros über westliche "Nahostexperten". Esprit trauert um die "totale Zeitung" des Serge July.

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