* 11.12.1882 Breslau heute Wroclaw (Polen), † 5.1.1970 Göttingen, jüdisch; evangelisch-lutherisch Prof. Dr. phil.; Dr. h.c. mult. – Physiker, Hochschullehrer
1901 Reifeprüfung am König-Wilhelm-Gymnasium in Breslau
ab 1901 Studium der Mathematik, Physik und Astronomie an den Universitäten Breslau, Heidelberg, Zürich und Göttingen
1906 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Göttingen
Weiterbildung im Fach Physik in Breslau und in Cambridge
1908 Rückkehr nach Göttingen
1909 Habilitation an der Universität Göttingen
Privatdozent in Göttingen
1915 außerordentlicher Professor in Berlin
1919 ordentlicher Professor in Frankfurt am Main
1921-1933 ordentlicher Professor in Göttingen und Direktor des Instituts für theoretische Physik
Entwicklung großer Teile der modernen Quantenmechanik, Begründer der Quantentheorie
1925/1926 Gastprofessur am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge/USA
1933 Emeritierung aufgrund der jüdischen Herkunft
Emigration nach England
1936 Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft
1933-1934 Dozent in Cambridge (England)
1936 Professor in Edinburgh
1953 nach Emeritierung in Edinburgh Rückkehr nach Deutschland mit Wohnsitz in Bad Pyrmont
1954 Nobelpreis für Physik (Wellen- und Quantenmechanik) zusammen mit Walter Bothe
1957 einer von 18 Unterzeichnern des Göttinger Manifests gegen die geplante atomare Aufrüstung der Bundeswehr
1959 ordentlicher Professor in Frankfurt am Main (Wiedergutmachung, keine Vorlesungstätigkeit)
Ehrendoktor der Universitäten Bristol, Bordeaux, Oxford, Freiburg im Breisgau, Edinburgh, Oslo, Brüssel, Frankfurt am Main, der Humboldt-Universität Berlin und der TH Stuttgart