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| Wes Janson | |
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| Beschreibung | |
| Spezies: | |
| Geschlecht: | männlich |
| Hautfarbe: | Hell |
| Augenfarbe: | Braun |
| Biografische Informationen | |
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Wes Janson war ein menschlicherPilot vonTaanab, der während desGalaktischen Bürgerkrieges für dieRebellen-Allianz kämpfte. Er flog in derSchlacht von Hoth alsBordschütze vonWedge Antilles in einemT-47 Luftgleiter als Renegat 3 in derRenegaten-Staffel. Die beiden schafften es einen der angreifendenAT-ATs mit auszuschalten, indem sie die Harpunenkanone des Gleiters nutzten und ein Drahtseil um die Beine des Kampfläufers wickelten, wodurch dieser umfiel. Diese Taktik war vonLuke Skywalker vorgeschlagen worden, doch dessen SchützeDak Ralter war während des Kampfes schon außer Gefecht gesetzt worden.
Wes Janson war einPilot derRebellen-Allianz. Er war eines der letzten Mitglieder derGelben Tierfon Asse und wurde nach derSchlacht von Yavin Mitglied derRenegaten-Staffel. Wes Janson war eines der bekanntesten Mitglieder dieser Staffel und einer der größten Helden der Allianz. Was ihn einzigartig machte, war sein schon fast kindlicher Humor, womit er selbst in den dunkelsten Stunden der Rebellion die Moral heben konnte.
Wes Janson trat der Rebellen-Allianz ungefähr1 VSY bei. Was der zu diesem Zeitpunkt 18-Jährige bis dahin gemacht hatte, ist nicht bekannt. Aufgrund seines großen Wissens mitSchusswaffen ist aber anzunehmen, dass Wes eine harte Jugend hatte.
Er trat derRebellen-Allianz in einer ihrer dunkelsten Stunden bei, die Rebellen waren zahlenmäßig unterlegen und brauchten dringend Siege, um die Moral zu heben. Dementsprechend war Wes Jansons Ausbildung als Pilot nicht sehr umfangreich. Er wurde im Anschluss an seine Ausbildung direkt an die legendären Tierfon Yellow Aces, eine sehr erfolgreicheY-Flüglerstaffel, überstellt. Hier lernte er erst unter dem StaffelkommandantenJek Porkins, einenSternenjäger richtig zu fliegen. Dennoch war Wes erster Einsatz ein Fehlschlag.
Die Tierfon Yellow Aces wollten einenimperialenTransporter mit Munition, Treibstoff und Ersatzteilen abfangen. Als der Transporter in das System, wo sie im Hinterhalt lagen, sprang, hatte er aber eine stärkere Eskorte bei sich, als die Rebellen erwartet hatten. Einer der Rebellen-Piloten, ein ehemaliger Frachterpilot vonAlderaan mit NamenKissek Doran, verlor die Nerven und startete seinen Y-Flügler vorzeitig. Jek und Wes folgten ihm, er durfte nicht über den Horizont desPlaneten steigen, sonst wäre die Mission gescheitert und die Staffel wäre vermutlich vernichtet worden. Porkins redete gut auf den Mann ein, aber es half nichts. Schließlich setzte Janson sich hinter den Alderaaner und schoss mit seinenLaserkanonen auf ihn. Seine Schüsse trafen das Cockpit des anderen Jägers und rissen es auf. Kissek Doran starb einen kalten Tod im Vakuum des Weltraums, weil sein Schutzanzug versagte. Wes Janson hatte mit Kissek seinen ersten Abschuss erzielt. Diese Tat sollte ihn Jahre später noch einholen.
Wes blieb bis zurSchlacht von Yavin bei den Tierfon Yellow Aces, nach der Schlacht wurde die Einheit aufgelöst und er war allein. Jek Porkins war beim Angriff auf denersten Todesstern umgekommen und Wes, der während der Schlacht mit Fieber auf der Krankenstation gelegen hatte, plagten Schuldgefühle. Doch die Erlösung kam für ihn in Form vonLuke Skywalker, der den jungenLeutnant für die neu aufgestellte Renegaten-Staffel rekrutierte. Wes wurde klar gemacht, dass er sehr gefährliche Einsätze fliegen würde, dass seine Chance auf Überleben sehr gering wären, aber Luke nahm an, Wes Janson liebte den Nervenkitzel des Krieges.
Obwohl derX-Flügler für denBomberpiloten eine neue Erfahrung war, fand Wes schnell Gefallen an dem Jäger. Trotzdem setzte er sich immer wieder für sein favorisiertesRaumschiff ein, wann immer die Einsatzparameter die Feuerkraft eines Y-Flüglers erforderten, war er der erste, der im Cockpit saß.
Wes flog die meisten Einsätze als Rogue Sechs, wobei er mitDerek "Hobbie" Klivian, der die Position Rogue Fünf hatte, zusammen kam. Obwohl beide grundverschieden waren, entwickelte sich eine Art Hassfreundschaft zwischen ihnen.

Die Missionen waren ganz nach dem Geschmack von Wes, sie forderten von ihm und den Anderen Bestleistungen. Er flog einen Eskorteinsatz aufBarkhesh und war auch bei der Rettungsaktion des abgestürzten FrachtersNonnah über den Seen vonChorax dabei. Als die Renegaten-Staffel ausgeschickt wurde, um den geflohenen imperialenOffizierCrix Madine aufCorellia zu retten, fungierte Wes das erste Mal als Bordschütze vonWedge Antilles. Das erforderte blindes Vertrauen vom jeweils anderen. Wes zeigte, dass er ein erstklassiger Kanonier war, etwas, was er seiner Zeit als Y-Flügler Pilot zuschrieb.
AufGerrard V waren nun bei der nächsten Mission genau diese Fähigkeiten gefordert, die Renegaten-Staffel flog zum Teil Y-Flügler und musste die fliehenden imperialen Yachten lahmlegen. Der Kampf war hart. Zusätzlich zu den unzähligenTurbolasern undRaketentürmen trafen die Rebellen auf die128. TIE-Abfangjägerstaffel. Im Verlauf des Kampfes gelang es Wes, den beschädigten Jäger der feindlichenKommandantinKasan Moor mit seinenIonenkanonen zur Landung zu zwingen.
Wes war einer der wenigen, der eine neutrale Meinung zu der imperialen Pilotin hatte. Etwas, was darauf beruhte, dass sein Mentor Jek Porkins auch ein ehemaliger Imperialer war. So misstraute er ihr auch nicht, als sie von ihr zu den imperialen Basen auf demJade-Mond, einem Mond vonLoronar, undBalmorra geführt wurden. Auf Balmorra war es wieder Wes Janson, der den finalen Schuss als Bordschütze von Wedge Antilles gab, und dieKampfläuferfabrik einäscherte.
AufKile II war man wieder auf die Feuerkraft der Y-Flügler angewiesen und Wes erfüllte seinen Anteil an der Mission. Doch obwohl die Mission ein Erfolg war, war es zugleich ein Fiasko. Rogue Sieben stürzte tödlich ab und Rogue Drei, Wedge Antilles, legte in den Canyons eine Bruchlandung hin. Die nächste Mission war klar: Wedge Antilles retten. Auch daran war Wes beteiligt, die Renegaten-Staffel flog nachKessel und rettete den vermissten Piloten.
Weitere Missionen aufTaloraan,Fest undChandrila folgten. Bei einem Angriff aufSullust saß Wes wieder in einem Y-Flügler und legte gemeinsam mitLuke Skywalker die Basis in Schutt und Asche.
Eine Zeit nachdem die Renegaten-Staffel ihre neue Basis auf der EisweltHoth bezogen hatte, fand das Imperium dieBasis. Bevor GeneralRieekan die Basis evakuieren konnte, hatte dasTodesschwadron unter Führung desSupersternzerstörersExekutor Stellung über dem Planeten bezogen. Nun lag es in den Händen der Renegaten-Staffel, den fliehenden Transportern Zeit zu verschaffen, und Wes Janson legte sein Leben wieder in die Hände von Wedge Antilles.
Während der folgendenSchlacht von Hoth, gelang es den beiden in ihremSchneegleiter, einen der angreifendenAT-ATKampfläufer derBlizzard-Einheit lahm zu legen. Dabei flog ihnen Skywalker voraus, der seinen eigenen Bordschützen bereits verloren hatte. Wedges Flugtalent und Wes ruhige Hand schafften das, was die gesamten Truppen derEcho-Basis mit ihrer Feuerkraft nicht ausrichten konnten. Dennoch konnten sie die Imperialen nicht aufhalten und im Chaos nach der Schlacht gelang es den beiden Piloten, ihreX-Flügler zu besteigen und als Eskorte eines Frachters zu fliehen.
Die Einsätze, die Wes in der folgenden Zeit mit der Renegaten-Staffel flog, waren meist Missionen, die der Rebellen-Allianz Ruhe vor dem Imperium beschaffen sollte. Was Wes besonders getroffen hatte war, dass sein Freund Hobbie auf Hoth schwer verletzt worden war und lange Zeit als Pilot ausfiel. Ein weiterer Schock ereignete sich über dem Mond vonGall. Während eines Versuches,Han Solo aus den KlauenBoba Fetts zu retten, übernahm urplötzlich WesR5-Droide die Kontrolle über seinen Jäger und griff Luke Skywalker an. Der Droide war von derSchwarzen Sonne programmiert worden. Zwar gelang es Luke, Wes X-Flügler auszuschalten ohne den Piloten zu verletzten, dennoch war es ein Misserfolg in doppelter Sache: Boba Fett entkam und Hobbies ErsatzmannDix Rivan wurde getötet.
Wes Janson war auch bei dem finalen Schlag gegen das Imperium beiEndor dabei, diesmal wieder mit Hobbie als Flügelmann. Es gelang zwar keinem von beiden wie geplant in die Kernstruktur deszweiten Todessterns einzudringen, aber sie erzielten eine Menge Abschüsse und überlebten dieSchlacht von Endor auch. Allerdings waren die Beiden nach Wedge Antilles die einzigen überlebenden Veteranen der Renegaten-Staffel.
In den Tagen nach Endor, wurde Wes auch zu „Routineaufgaben“ eingesetzt: Endlose Patrouillen in den Wäldern Endors nach versprengten Imperialen. Wes arbeitete hierbei erstmals mit dem späteren Renegaten-StaffelpilotenTycho Celchu zusammen. Bei der Suche nach einer TruppeSpürtruppler, die einigeEwoks angeblich gesehen hatten, machten die beiden unfreiwillige Bekanntschaft mit demjenigen, der die Spürtruppen erledigte hatte – einemGorax. Tycho lenkte den Gorax ab und Wes bewies, dass er ein hervorragender Schütze war und erledigte die Kreatur mit nur einem Schuss. Kurz darauf erhielten beide den Befehl, sich am westlichen Gebirge einzufinden, man hätte einen speziellen Auftrag für sie.
Dieser spezielle Auftrag war von Luke Skywalker in die Wege geleitet worden. Es ging darum, die Übernahmebereitschaft descorellianischen Sektors zu überprüfen. Außer Wes waren noch Luke Skywalker, Wedge Antilles, Tycho Celchu und derB-Flügler PilotTen Numb dabei.
Eine Woche später befand sich das Team schon inCoronet, der Hauptstadt Corellias. Allerdings nutzten die fünf Piloten die Mission auch, um etwas Erholung zu erfahren. Wes hatte gerade an einem Bartresen Platz genommen, als Imperiale Truppen unter dem Kommando GeneralWeirs die Stadt verwüsteten. Den fünf Piloten gelang es, die Stellung lange genug zu halten, bis sich die Imperialen zurückzogen. Allerdings schafften es Imperiale Truppen Ten Numb gefangen zu nehmen. Wes und die anderen folgten den Imperialen zu ihrer geheimen Basis aufTralus. In den unterirdischen Höhlen des Planeten stießen sie auf eine selonianische Siedlung. DieSelonier führten die vier Rebellen weiter zu der eigentlichen Basis. Es gelang Wes zwar, Ten mit Hilfe vonR2-D2 zu finden, aber derSullustaner war bereits unter der Folter gestorben. Auch wenn es Wedge und Tycho gelang den flüchtigen General gefangen zu nehmen, so war es dennoch ein Verlust.
Kurz nach diesen Ereignissen gab Luke Skywalker das Kommando über die Renegaten-Staffel an Wedge Antilles ab, was weiter dazu führte, dass Wes die Position Fünf und damit das Kommando über die zweite Gruppe übernahm. Der erste Einsatz führte ihn mit den anderen nachCilpar, wo es nur darum ging, den Weg für einen Konvoi nachMrlsst zu ebnen. Bei einem Kampf in der Atmosphäre des Planeten stürzte Wes allerdings ab und brach sich einige Rippen samt einem Bein. Tycho Celchu landete unweit von ihm und zog ihn gerade noch aus dem X-Flügler, bevor dieser explodierte. Beide fanden Zuflucht in einer Höhle, wo sie später von der Rebellen AgentinWinter entdeckt wurden. Diese überließ Tycho eine imperiale Uniform und gab ihm einige Anweisungen, wie er sich in die imperiale Garnison einzuschleichen habe. Einige Stunden später wurden sie und Wes von imperialen Truppen gefangen genommen und abtransportiert. Zwar wurden beide später von den anderen Rogues befreit, allerdings fiel Wes für den Weiterflug nach Mrlsst aus, so dass sein Jäger von dem neuesten Mitglied der StaffelElscol Loro weiter geflogen wurde und er musste sich mit dem Flug in einer Fähre begnügen.

Mrlsst bestand für Wes fast ausschließlich aus seinem Krankenhauszimmer, nicht mal mit den Krankenschwestern war er zufrieden, da diese alleMrlssi waren und er deshalb keine Annäherungsversuche starten konnte. Erst als Wedge und die anderen in eine Falle getappt waren und fliehen mussten, wurde Wes mit einbezogen. Da er nicht laufen konnte, nahmen sie ihn mit seinem kurzum requiriertenRepulsor-Bett mit. Während der Verfolgungsjagd ging dieses zwar in die Brüche, rettet ihnen allen aber das Leben.
Bei den Einsätzen aufTatooine undEiattu VI, wo die Renegaten-Staffel meist in zwei Gruppen agierte, kommandierte Wes Janson zumeist die zweite Gruppe. So war die Tatsache, dass er keiner Kneipenschlägerei aus dem Weg ging auf Tatooine hilfreich und seine Kenntnisse als Guerillakämpfer in den Dschungeln Eiattus überlebenswichtig.
Kurz vor derSchlacht von Brentaal IV, flog die Renegaten-Staffel einen Aufklärungseinsatz über dem Mond des Planeten. Hierbei schoss Wes zweiProtonentorpedos auf einenTIE-Jäger ab. Die Torpedos verfehlten den Jäger und schlugen in eine derHangarbuchten ein. Ein kleiner Sieg, der sich bei dem folgenden Angriff der Rebellen-Flotte, dennoch als hilfreich erwies. Bei dem folgenden Angriff auf den Planeten geriet die Renegaten-Staffel und dasAggressor-Geschwader in einen Hinterhalt der181. Imperialen Jägergruppe unterBaronSoontir Fel. Rogue Zwei, dieMon CalamariIbtisam, stützte ab. Wes selbst wurde von einemTIE-Abfangjäger abgeschossen. Er stieg mit dem Schleudersitz aus und kam auch in der Nähe der Mon Calamari und floh gemeinsam mit ihr.

In der Nacht wurden beide von imperialenSturmtruppen entdeckt und gefangen genommen. Später stellte sich heraus, dass es Kommandos der Rebellen waren und dass ihr Anführer derDevaronianerKapp Dendo war. Kapp und seine Männer waren dort, um die schweren Maschinen, die die Festungswälle vonVuultin, der Hauptstadt Brentaal IV bauten, zu zerstören. Wes bot wieder mal seine Fähigkeiten als Infanterist an und war bei dem Angriff dabei. Es war ein voller Erfolg, auch wenn Wes leicht verletzt wurde, so hatte er seinen Anteil an der Befreiung des Planeten geleistet, wenn auch anders als erwartet. Eine weitere Folge der Schlacht von Brentaal war, dass Soontir Fel in die Renegaten-Staffel eintrat, was bei der kompletten Staffel mit Ausnahme von Wedge Antilles auf großen Protest stieß. Der imperiale Spitzenpilot hatte nur eine Forderung gestellt, danach die Rebellen seine Frau und seine Familie aufCorellia aus dem Einflussbereich des Imperiums retten sollten. Wedge sandte Wes zusammen mit Hobbie und Plourr Ilo nach Corellia, um die Sache zu erledigen.
Der Auftrag war komplizierter als alle drei annahmen. Auf Corellia angekommen fanden sie zwar Fels Verwandtschaft, allerdings nicht seine Frau. Problematischer Weise wollten Fels Bruder Todr und seine Frau Ajaj nicht mitkommen, da ihr Sohn Fyric entführt worden war. Wes bot an, als Vermittler zu fungieren. Die drei Rogues stellten Kontakt zu dem EntführerIlir Post her. Bei der Übergabe platzten allerdings dieCorSec-OffiziereCorran Horn undIella Wessiri herein. Die ganze Sache endete in einer Schießerei, bei der Ilir Post entkam. Gemeinsam mit den beiden corellianischen Offizieren brachen die drei Rebellen in der folgenden Nacht in das Anwesen Posts ein, töteten den Entführer und seine Lakaien und retten den zweijährigen Fyric. Die Flucht mit den drei Fels in ihrem Schiff verlief allerdings nicht unproblematisch. Einige TIE-Bastarde von Posts Organisation stellten sich dem Rebellen-Frachtschiff in den Weg. Und egal, wie Janson manövrierte und wie gut Plourr schoss, sie wurden die Verfolger nicht los, bis ein grüner X-Flügler in den Kampf eingriff. Corran Horn rettete ihnen das Leben.
Schon seit Brentaal stand die Renegaten-Staffel auf der Abschussliste der imperialen Geheimdienst DirektorinYsanne Isard. Diese hatte ihre AgentinLeonia Tavira in die PiratenorganisationKavil's Corsairs eingeschleust. Und Tavira setzte den Rebellen mit Hilfe der Piraten ziemlich zu. Es ging soweit, dass die Renegaten-Staffel mit geheimen Befehlen nach Axxila entsandt wurde, um den ein Ende zu bereiten. Wes und Hobbie klapperten alle Cantinas ab, um eine Verbindung zu finden. Sie fanden sie auch, allerdings endete die Aktion mit einem Kampf im Hangar der Piraten, in den die beiden ohne Vorahnung hineingeraten waren.
Zwar gelang ihnen die Flucht, aber der Axxila-Einsatz wandelte sich mehr und mehr in eine Katastrophe. Bei einem Luftgefecht mit den Piraten griffen zusätzlich noch imperiale Jäger und einSternenzerstörer ein. Nun in einer tödlichen Unterzahl mussten die Rogues Deckung finden. Wes und Hobbie landeten Kurzerhand im Möbelhaus eineRodianers, wobei sie ein Schaufenster und unzählige Möbel zerlegten.
Wes letzter Einsatz war die Deckung von Rebellen-Kommandos bei der BefreiungSate Pestages. Während derSchlacht von Ciutric verlor er seinenAstromechdroiden und beinahe sein Leben. Nur das beherzte Eingreifen von General Salms Aggressor Geschwaders rette ihn. Dennoch wurde nach dem gescheiterten Einsatz die Renegaten-Staffel aufgelöst. Wes war bis zu diesem Zeitpunkt in nur zwei Einheiten gewesen, denTierfon Yellow Aces und der Renegaten-Staffel. Und nun waren beide Geschichte. Der einzige Trost war, dass er seinen zukünftigen Dienst als Ausbilder zusammen mit Hobbie verrichten konnte. Er verabschiedete sich von seinen Kameraden in der Hoffnung, sie wieder zu sehen.
Wes und Hobbie verbrachten einige Zeit auf Reisen, die den neuen Verbündeten der Republik die Helden des Bürgerkrieges zeigen sollte. Aber beide zog es zurück in das Cockpit der X-Flügler. Allerdings wurden beide zum Dienst als Anwerber und Ausbilder für das Sternenjägerkorps derNeuen Republik beordert. In dieser Zeit bildeten sie die drei X-Flügler Staffeln aus,Challenge,Corsair undKralle.
Wes, der alles andere als ein Lehrer war, wollte dennoch möglichst bald wieder in den aktiven Dienst. Diese Möglichkeit bot sich als die Renegaten-Staffel den Dienst quittierte, um denBacta-Krieg auszutragen. Eine neue Renegaten-Staffel musste her, um die Moral der Republik zu stützen und Wes und sein alter Freund Hobbie meldeten sich freiwillig.
Als die „echte“ Renegaten-Staffel, aber zurückkehrte, bekamen beide die Chance wieder unter dem Kommando von Wedge Antilles zu fliegen, wobei Wes von Wedge das Angebot bekam, als sein Stellvertreter für seine neue Staffel zu fungieren. Wes nahm an und wusste nicht, dass es ihn zwangsläufig mit einen Teil seiner Vergangenheit konfrontieren würde, den er lieber vergessen hätte.
Auf dem trostlosen MondFolor war es nun an Wes Piloten für die neue Staffel auszusuchen. Er hatte es mit fünfzig Piloten zu tun, die alle eine zweite, wenn nicht schon dritte Chance bekamen. Kleptomanen, Gewalttäter, Hacker, Piloten, die wegen Befehlsverweigerung Ärger hatten und sogar welche wegen groben Unfugs. Seine Zeit als Fluglehrer war eine gewisse Hilfe, weshalb er sich um die praktische Ausbildung der „Versager“ kümmerte. Während der Zusammenstellung der Staffel, kam es allerdings zu einer unfreiwilligen Bekanntschaft. Einer der Piloten, ein junger Mann vonSluis Van, derKell Tainer hieß, war der Sohn des PilotenKissek Doran, den Wes vor Jahren getötet hatte. Tainer und er lösten das Problem, indem sie sich weitestgehend aus dem Weg gingen, dennoch war Wes nach wie vor für die Ausbildung verantwortlich. Eine Zeit lang bat er Wedge sogar gegen Hobbie ausgetauscht zu werden. Dennoch blieb er bei der Staffel und versuchte, so gut wie möglich mit Tainer auszukommen. Tainer fürchtete, dass Janson ihn nach dem kleinsten Fehler töten würde, während Janson fürchtete, dass der ehemalige Kommandosoldat seinen X-Flügler mit einer Bombe präparieren würde. Nichtsdestotrotz wurde dieGespensterstaffel gegründet.
Ein Angriff des imperialen AdmiralsTrigit machte der Ausbildung ein vorzeitiges Ende. Die Gespensterstaffel war dazu gezwungen Folor zusammen mit den dort stationierten Personal zu evakuieren. Die Flucht durch denHyperraum lief nicht wie geplant und Wes und die anderen wurden von einer Ionenmine aus dem Hyperraum gerissen. Wes Jäger war beschädigt worden und er musste ihn mit den anderen auf Xobome VI reparieren.
Auch nach einem Angriff der imperialen KorvetteNight Caller existierten seine und Wedges Schützlinge noch. Die Gespenster hatten das Schiff kurzerhand geentert.

Die folgende Zeit bei den Gespenstern bot Wes unterschiedliche Möglichkeiten seine vielen Talente auszuüben. So fungierte er aufXartun nebenMyn Donos als zweiter Scharfschütze. AufStorinal wusste der Gespenster PilotFace Jansons etwas exzentrischen Charakter als Identität für einen längst verstorbenen Senator zu nutzen. Die Rolle passte zu Wes, er konnte viel reden, ging seiner Umgebung auf die Nerven und wurde dennoch hoch geschätzt. Allerdings war er erst am Ende der Mission von Hilfe als es darum ging einige TIE-Jäger zu stehlen. Vorher war er nur ein Ablenkungsmanöver.
Auf derNight Caller gelang es ihm auch endlich die Sache mit Kell Tainer zu regeln. Er begegnete Tainer nachts im Hangar, nachdem dieser ein Gespräch zwischen Wes und Commander Antilles belauscht hatte. In dem Gespräch war um den apathischen Myn Donos und darum wie man ihn schützen könnte gegangen. Tainer und Janson konnten ihre Differenzen regeln, sie würden nie Freunde werden, aber zumindest waren sie nun Kameraden.
Während eines Aufenthalts aufCoruscant, wurden die Gespenster von AgentenZsinjs angegriffen, Wes wurde dabei verletzt. Trotz Verletzung war er bei der folgenden verdeckten Operation dabei. Die Gespenster mussten sich das Vertrauen des Kriegsherrn erschleichen und bauten deshalb die Fassade der Piratengruppe derFlederfalken auf. Während dieser Zeit schuf Wes den Piloten LeutnantKettch, einenEwok mit dem er den anderen Piloten immer wieder auf die Nerven ging. Eine Ewokpuppe in Pilotenkluft.
Erst auf derMon Remonda drehten seine Kameraden den Spieß um und lockten ihn in eine Falle. Am Ende des Streiches stand Wes nackt vor der ganzen Staffel und musste sich den Spot gefallen lassen den sonst er verteilte. Er nahm es mit Humor, ein Racheschwur blieb aber nicht aus.
Als es derMon Remonda im Selaggis-System gelang den Supersternzerstörer zu stellen, entbrannte eine schwer Raumschlacht, bei der Wes mehrere TIEs abschoss bevor er beschädigt aus dem Gefecht geschleppt wurde.
Die Staffel überlebte und gewann die Schlacht, aber Wes Jansons Tage bei den Gespenstern waren gezählt. Wie Wochen zuvor vereinbart, kehrte er mit Wedge Antilles zur Renegaten-Staffel zurück und harrte der Dinge, die da kommen würden.
Nach der Krise um den letzten imperialen GroßadmiralThrawn wurde Wes zum Major befördert. Eine seiner Meinung überfällige Sache. Als Wedge Antilles das Kommando über die Renegaten-Staffel an Tycho Celchu abgab, wurde Wes zum stellvertretenden Kommandanten der Staffel.

Als Folge davon wurde er 12 NSY zusammen mit Wedge, Tycho und seinem alten Freund Hobbie für eine spezielle Mission auf den lange verschollenen PlanetenAdumar geschickt. Dort sollte er an Wedges Seite Verhandlungen über die Aufnahme des Planeten in die Neue Republik führen. Die Adumari, die ein kriegerisches Volk waren, verehrten Kampfpiloten abgöttisch. So wurden Wedge und Wes bereits im Anflug auf den Planeten zu einem Luftkampf herausgefordert. Die übereifrigen Adumari waren den erprobten Piloten nicht gewachsen.
Für Wes war der Planet ein Traum, hier gab es Leute die ihn trotz seiner Makel verehrten. Er genoss die Zeit auf dem Planeten, besonders gefiel ihm die auffällige modischen Gegebenheiten. So trug er selbst zu seiner republikanischen Gala-Uniform einen mehr als grotesken Umhang, der sämtliche Betrachter beleidigte. Ebenso war er von denBlasterschwertern der Adumari fasziniert und konnte er kaum erwarten eine dieser Waffen in die Finger zu bekommen.
Bei einem der vielen Empfänge fiel ihm eine alte Bekannte auf, die Geheimdienstmitarbeiterin Iella Wessiri. Er machte Wedge auf sie aufmerksam, was zur Folge hatte, dass er mit seinem Kommandanten die nächste Zeit damit verbrachte ihr hinterher zu spionieren. Und so kam es, dass die Beiden herausfanden, dass sie Teil eines viel größeren Plans waren und da sie in den Augen vieler Adumari nicht so gut wie die imperiale Delegation waren, wurden sie schließlich verbannt. Sie hatten sich bei unzähligen Gelegenheiten geweigert, Adumari in Ehrenduellen zu töten.
Ihre Flucht endete allerdings nur in einem anderen Land des Planeten, wo sie gebeten wurden, dem expandierenden Land Cartann Einhalt zu gebieten. Da die vier Piloten fest saßen, halfen sie den bedrohten Adumari.
Auch wenn sich Adumar im Endeffekt der Republik anschloss, war es die erste und letzte diplomatische Mission von Wes Janson.
Wes Janson war von je her ein ruheloser Geist, einer der Gründe warum es im nach seinem Ausscheiden aus der Renegaten-Staffel nicht gelang sesshaft zu werden. Er suchte immer noch das Abenteuer. So war er wohl einer der wenigen, die in derYuuzhan Vong mehr eine Beschäftigung als eine Bedrohung sah.
Er suchte sich auf Taanab, seiner Heimat, einige Sponsoren und kaufte von den Geldern Vorräte, Waffen und unterschiedliche Sternenjäger. Er versammelte eine Gruppe Freiwillige um sich und stellte dieGelben Taanab Asse auf, eine Jägerstaffel ausA-Flüglern undE-Flüglern auf. Der Name der Staffel war eine Huldigung seinerseits an seine erste Staffel, die Tierfon Yellow Aces.
Wes charterte noch denGallofree-TransporterReckless Abandon und schmierte einige Leute um seine Operation geheim zu halten. Dann brach er mit seiner Staffel und dem Transporter zum belagerten PlanetenBorleias auf um den dortigen Truppen der Republik zu helfen.
Wie er es geplant hatte traf er überraschend ein und musste sich mit derZwillingssonnenstaffel derJediJaina Solo als Empfangskomitee zufrieden geben. Da er nicht wusste wer den X-Flügler flog, machte er der jungen Pilotin spitzzüngig wie er war einige bissige Avancen. Erst als er sich auf dem Boden Borleias befand, stellten Wedge Antilles und Tycho Celchu klar wenn er angebaggert hatte. Wes wollte sich daraufhin spaßeshalber in einLichtschwert stürzten, doch seine beiden Kameraden hielten ihn davon ab. Das Angebot sich zur Renegaten-Staffel versetzen zu lassen, schlug er aus. Seine Begründung lautete, dass er für seine Leute ein Anführer und eine Respektsperson war. Er musste selber lachen als er das sagte.
29 NSY nahm er mit seiner Staffel an derSchlacht von Selvaris teil, bei der wichtige Mitglieder derGalaktischen Allianz befreit werden konnten.
Wes Janson hatte zwei Jahrzehnte gegen das Imperium und andere Feinde der Rebellen und der Republik gekämpft und wurde dennoch nie wirklich erwachsen. Auch wenn er zum Zeitpunkt seiner Pensionierung den Rang eines Majors bekleidete, hätte er wohl nie zu den Offizieren gehört, die als gute Beispiele und Vorbilder aufgeführt werden. Man wusste nie, ob man Wes für voll nehmen soll, er war auch keine Respektsperson.
Wes war die Art von Pilot, die nie erwachsen werden und die ewig Soldaten bleiben. Er war nicht jemand, der Untergebene anschreit, er setzte sich mit ihnen zusammen, riss Witze und trank einen oder zwei. Er war der typische Fliegerkamerad, jemand, auf den man sich immer verlassen konnte und jemand, der aufgrund seiner Fähigkeiten nie ein Leben im Frieden führen konnte.
Wes ging prinzipiell nie einer Konfrontation aus dem Weg, besonders dann nicht, wenn jemand anders bedroht war. Auch wenn man es seinem sonstigen humorvollen Charakter nicht ansah, war er bereit, für seine Kameraden zu sterben, und hätte nie jemanden zurückgelassen.
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