| B1-Kampfdroide | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Hersteller: | |
| Klasse: | |
| Typ / Bezeichnung: | |
| Produktserie: | |
| Preis: | 1.800Credits |
| Besondere Merkmale: |
|
| Technische Informationen | |
| Größe: | 1,91 Meter |
| Farbe des Fotorezeptors: | Schwarz |
| Bewaffnung: | |
| Modifikationen: | Selbstmotivatoren |
| Biografische Informationen | |
| Produktionsort: | |
| Zugehörigkeit: | |
DieB1-Kampfdroiden waren eine Serie von ferngesteuertenKampfdroiden, die vonBaktoid Combat Automata im Auftrag derHandelsföderation produziert wurde. Der Grund für die Aufstellung ihrer Armee war, dass in derGalaxis Gewalt zu einer echten Bedrohung wurde und die Handelsföderation sich nicht darauf verlassen konnte, dass dieJedi oder derGalaktische Senat all ihre Konflikte lösen würde.
Diese Kampfdroiden waren in erster Linie eines: günstige Massenware. Das Ziel, einen leicht herzustellenden Infanteriedroiden zu entwerfen, zog sich durch den gesamten Entwicklungsprozess des B1. Man verzichtete auf leistungsfähige Steuerprozessoren, große Programmspeicher, integrierte Waffen und Werkzeuge und sogar auf jegliche Panzerung. DerDroide war am Ende knapp zwei Meter groß, skelettartig und hatte einen schmalen, länglichen Kopf, zwei grobe Greifklauen und einen kastenförmigen Oberkörper auf zwei dünnen Beinen. Als Waffe des B1 wurden meistE-5 Blastergewehre verwendet.
Da die Droiden mit tödlichen Blastern ausgerüstet waren, verzichtete man auf individuelles Denken. So konnten die Droiden weder aus Fehlern lernen, noch auf unbekannte Situationen spontan reagieren. Die Droiden waren zwar absolut tödlich, doch ihre Treffsicherheit war so gering, dass mehr Droiden zerstört wurden, als Droiden Gegner töteten.
Die Droiden standen in ständigem Funkkontakt mit einem Zentralcomputer, der sich auf einemDroiden-Kontrollschiff befand und von dort aus alle Bewegungen dirigierte. So konnten durch einfache Unterprogramme unzählige Einheiten kontrolliert und gesteuert werden, ohne dass auch nur ein Droide ein Elektronengehirn besaß. Neben den Standardsituationen kontrollierte der Zentralcomputer außergewöhnliche Bewegungen, die an einzelne Droiden geschickt wurden, wenn die Standardmuster versagten.

Der Transport der B1 war zudem perfekt gelöst. Sie ließen sich auf ein Drittel ihrer Gesamtgröße zusammenklappen und deaktivieren, in einen Transporter, etwa einenMTT, laden und am Ziel auf ein Signal des Kontrollschiffs hin wieder entfalten. Ein zusammengeklappter B1-Kampfdroide hatte große Ähnlichkeit mit einem humanoiden Fötus. Die Klauen umfassten dann seine angewinkelten Beine, um größtmögliche Stabilität zu erlangen, der Blaster wurde auf den Tornister befestigt. Wenn er diese Position verließ, sich also entfaltete, bogen sich erst seine Arme auf und die Beine lösten sich aus der Hocke. Nachdem die Beine voll ausgestreckt waren, wurde der Kopf als letztes in Position gebracht. Danach musste der Droide nur noch nach hinten nach seinem Blaster greifen und war dann voll einsatzbereit. Bis zu 112 Droiden konnten so auf einmal bewegt werden.
Durch das völlige Fehlen von Panzerung konnten die B1 jedoch selbst von gewöhnlichen Blastern mit wenigen Schüssen zerstört werden. Dies führte zu einer immensen Verlustrate, die zwar aufgrund der hohen Verfügbarkeit der Droiden nicht wirklich ein Problem für die Handelsföderation war, aber bei längeren Gefechten konnte es vorkommen, dass die Kampfdroiden schneller aufgerieben wurden, als Nachschub zur Verfügung stand.
Die Programmierung der Standardeinheiten war nicht auf taktisches Denken ausgelegt und arbeitete in strengen Mustern. Die Kampfordnung der Droidenarmee ließ sich durch eine gewitzte Strategie leicht in die Irre führen.Die Funkverbindung zum Kontrollschiff verursachte zudem eine gewisse Verzögerung, wenn bei einer überraschenden oder aus dem Verhaltensraster fallenden Situation individuelle Befehle nötig waren. Ein schneller Gegner, zum Beispiel ein Jedi, konnte in der Zwischenzeit mehrere Droiden ausschalten. Die ständige Verbindung zum Hauptrechner war die größte Schwachstelle. Um zu funktionieren, waren die B1 auf diese Verbindung angewiesen. Fiel der Hauptrechner aus, oder wurde ein Droiden-Kontrollschiff zerstört, wie in derSchlacht von Naboo, konnten die Droiden sich nicht mehr bewegen und brachen zusammen. Um dem in Zukunft vorzubeugen, wurden nach dieser Niederlage die Verteidigungssysteme und die Eskorte der Kontrollschiffe der Föderation verstärkt.
Die fließenden Bewegungen, die die Kampfdroiden auf dem Schlachtfeld zeigten, stammten von lebenden Soldaten. Die Bewegungsabläufe dieser Soldaten wurden prädigitalisiert und dann in den Kontrollcomputer eingespeist. Über diesen bekamen die Droiden die Muster gesendet und verhielten und bewegten sich dann danach.


Der Aufbau eines B1-Kampfdroiden war sehr simpel. Er bestand nur aus einem Metallskelett und einem Tornister auf dem Rücken. Der Signalverstärkungs- und Energiesteigerungstornister gab dem B1-Droiden die Möglichkeit, sich sehr weit von seinem Kontrollschiff zu entfernen. Dazu war er mit einer auflad- und auswechselbaren Batterie ausgestattet.
Die Arme und Beine hatten starke Ähnlichkeit mit Knochen humanoider Spezies. Der Kopf eines B1-Kampfdroiden jedoch wurde den Skeletten neimoidianischer Körper nachempfunden. Werden die Neimoidianer nach ihrem Tode nicht verbrannt oder begraben, verliert der Hirnmantel stark an Größe und das nasenlose Gesicht wird derartig verzerrt, dass die so entstehende Totenmaske als Vorbild für die Köpfe der Kampfdroiden genommen wurde. Im "Totenschädel" der B1-Kampfdroiden befanden sich keine Gehirne sondern nur Empfangsgeräte, die die Befehle des Kontrollschiffes erhielten und den Droiden somit anwiesen, was sie tun sollten.
Der Kopf des Droiden enthielt neben im Hinterkopf liegendem allgemeinen Befehlsspeicher und zwei Optiksensoren einen Gedächtnisspeicher für Bewegungsabläufe sowie einen spezialisierten Bewegungsprozessor. Das Innere des Schädels war ebenfalls sehr simpel aufgebaut. Er enthielt eine Signalempfängerphalanx, die die Befehle des Kontrollschiffes empfing und über eine Ablenkplatte an den Desynchronisierungs-Antikodefilter weitergab. Die Signalfilterseptode schickte die Befehle über eine Magnetstabilisatorstange an das Signalbestätigungsmodul, das dem Kontrollschiff die empfangenen Befehle bestätigte. Da das Empfangen manchmal etwas länger dauerte, besaß ein B1-Droide einen Dringlichkeitssignal-Rezeptor, der über eine weitaus stärkere Empfangsrate verfügte.
Im vorderen Teil des Kopfes befanden sich der Sprachprozessor eines kontrollimpulsabhängigen Vokabularspeichers und ein Vocoder, der es dem Droiden ermöglichte zu sprechen. Die so erzeugte Stimme klang jedoch recht blechern und abgehackt und war eher eine Nebenfunktion für die Kommunikation mit Lebewesen.

Um individuelle Droiden voneinander zu unterscheiden, wurden ihnen Ziffern auf die Hülle geschrieben.
Während der Klonkriege wurden die B1-Kampfdroiden mit moderneren Selbstmotivatoren mit Dauerbefehlen ausgestattet, die automatisch aktiv wurden, wenn sie keine Einsatzsignale mehr empfingen. Die KUS überarbeitete die alten B1 und ergänzte ihre Armee außerdem mit weiteren Spezialtypen:
DieKillerdroiden waren mit Scharfschützengewehren ausgerüstet, mit einem Tarnanstrich versehen und für präzise, absolut tödliche Schüsse programmiert. Sie hatten einen deutlichen Vorteil gegenüber Lebewesen, denn sie konnten Vorhaltewinkel und Flugbahn berechnen. So konnten sie gut versteckt aus der Entfernung ausgewählte Ziele ausschalten.
Für Feinarbeit und komplizierte Reparaturen, für welche die gewöhnlichen B1 viel zu ungeschickt gewesen wären, wurden die orange markiertenTechnikdroiden entwickelt. Sie konnten alle Arten von Werkzeug bedienen, benutzten aber meist den Allzweck-Fusionsschneider. Zudem konnten sie verbündete Einheiten während des Kampfes reparieren. Wurden sie bei der Arbeit eingekreist, konnten sie sich mit einem auf kurze Distanz absolut tödlichen Schrotgewehr Luft verschaffen.
DieAngriffsdroiden schließlich verfügten über die größte Feuerkraft in der Infanterie der KUS. Mit einem Raketenwerfer ausgerüstet, konnten sie selbst schwer gepanzerte Befestigungen und Fahrzeuge zerstören. Außerdem konnten sie mitMinen wichtige Bereiche sichern. Man erkannte sie an ihren roten und manchmal auch blauen Markierungen.
DieDroiden-Marines' wurden geschaffen, um gegnerische Enterkommandos aufzuhalten und feindliche Schiffe von innen heraus zu zerstören. Schildgeneratoren und Lebenserhaltungssysteme konnten sie ganz leicht mir ihrer schweren Bewaffnung zerstören. Sie wurden auf den Sternenschiffen der Konföderation und auf dem Flaggschiff von General Grievous, derUnsichtbaren Hand, stationiert.
Die so genanntenJäger-Kampfdroiden, auch Raketen-Kampfdroiden genannt, waren dazu gebaut worden, im Weltraum treibende Rettungskapseln zu zerstören. Sie flogen in einemEnter-Stachel und waren mit einem Jet-Pack, einem Flutlicht und einem Fusionsschneider ausgerüstet.
DieFeuerbekämpfungsdroiden wurden für die Bekämpfung von Bränden hergestellt. Man erkannte sie an ihrer wesentlich dunkleren Färbung, mehreren gelben Streifen und einem roten Fleck auf dem Kopf. Feuerbekämpfungsdroiden verwendeten Feuerwehrschläuche, um Brände mit Schaum zu löschen.
Alle waren in der Lage, sämtliche Fahrzeuge und Geschütze zu bedienen und waren darauf programmiert, schnell dort auszuhelfen, wo die Standard-Einheiten nicht weiterkamen. Auch in Sachen Intelligenz und Selbstständigkeit waren sie den Modellen aus der Zeit vor den Klonkriegen überlegen, sie blieben allerdings genauso verwundbar wie vorher.
Verschiedene Elemente aus dem B1 wurde aufgrund ihrer Bewährtheit und einfachen Herstellung auch für seinen moderneren Nachfolger, denB2-Superkampfdroiden, verwendet.
Mit der Schlacht von Naboo im Jahr 32 VSY erlebten die B1-Kampfdroiden ihren größten Einsatz. Grund dieses Angriffs, der von Seiten der Handelsföderation ausging, war die von KanzlerFinis Valorum geplante Besteuerung der Handelsrouten. Aus Protest legte die Handelsföderation, die insgeheim von demSith-LordDarth Sidious beeinflusst wurde, einen Blockadering um die friedliche WeltNaboo. Zunächst versuchte Kanzler Valorum eine gewaltfreie Lösung mit denNeimoidianern auszuhandeln und entsandte den JediQui-Gon Jinn und seinen PadawanObi-Wan Kenobi. Davon unbeeindruckt versuchte VizekönigNute Gunray, die beiden Jedi umzubringen. Längst waren große Kontingente an Kampfdroiden für den Angriff auf Naboos HauptstadtTheed bereitgestellt worden.
Ziel war es, den Planeten als günstige Rohstoffquelle zu verwenden, den Beschluss der erhöhten Besteuerung zu vereiteln und KöniginAmidala zu entführen, um die Blockade durch ihre Unterschrift zu legalisieren. Doch die Königin konnte gerettet werden und versuchte später mit einem Scheinangriff auf die Hauptstadt, die Blockade zu lösen. So kämpfte eine Armee von B1-Kampfdroiden gegen die zahlenmäßig unterlegenenGungans. Nachdem esAnakin Skywalker jedoch gelang, in das Droiden-Kontrollschiff einzudringen und es zu zerstören, bekamen die Kampfdroiden keine Steuersignale mehr und die Gungans konnten sie problemlos umstoßen.
Im Nachgang der Befreiung von Naboo erließ dieGalaktische Republik Gesetze, die den Einsatz von Kampfdroidenarmeen untersagten.[2] Infolge dessen begann Baktoid Kampfautomaten im Geheimen mit der Entwicklung eines Ersatzmodells für die minderwertigen B1-Kampfdroiden, bei dem sie deren Probleme zu beheben hofften. Das Ergebnis dieses Entwicklungsprozesses, dieE-5-Kampfdroiden, basierten auf dem Design des E4-Barondroiden.[2] Diese neue Generation zeichnete sich durch eine verbesserte Intelligenz und ihre Unabhängigkeit von einem zentralen Steuercomputer aus.[3] Die neuen Einheiten wurden nur für einen kurzen Zeitraum und in einer streng limitierten Stückzahl gefertigt. Sie sollten den Bedarf der Handelsföderation überbrücken, bis die Entwicklung des B2-Superkampfdroiden abgeschlossen war.[2] Mit der Entwicklung und serienmäßigen Fertigung des B2-Superkampfdroiden wurde der E-5-Kampfdroide bald darauf überflüssig.[4]
Zehn Jahre später fanden die B1-Kampfdroiden zusammen mit ihren Nachfolgemodellen in derSchlacht von Geonosis erneut Verwendung. Auch in den weiteren Schlachten derKlonkriege kämpften die Kampfdroiden auf breiter Front. Auf Befehl seines Meisters deaktivierteDarth Vader im Jahr19 VSY die komplette Streitmacht derKonföderation unabhängiger Systeme.
Im Jahr19 VSY, nach derOrder 66, begaben sich die JediRoan Shryne,Olee Starstone,Siadem Forte samt Besatzung derDrunk Dancer zu einem Separatistenstützpunkt auf dem Mond vonJaguada. Sie wollten einen dort befindlichen Hyperwellensender nutzen, um sich in die Databank desJedi-Tempels zu hacken. Sie hatten vor, dort Informationen über die letzten Standorte aller Jedi zu erhalten, um Überlebende aufzuspüren und sich mit deren Hilfe demImperator zu widersetzen. Da die verbliebene Energie nicht reichte, starteten sie den Hauptgenerator, der jedoch die gesamte Einrichtung aktivierte. Darunter befanden sich etliche Kampfdroiden, die sogleich das Feuer eröffneten. AlsDarth Vader von den Machenschaften erfuhr, schickte er sofort in der Umgebung stationierteSturmtruppen, um die Jedi gefangen nehmen oder töten zu lassen. Durch einen Echoreflex darauf aufmerksam gemacht, dass sie entdeckt wurden, trennten sie die Verbindung und schalteten die Energie inklusive Droiden ab. Als sie nun die eintreffenden Trupps bemerkten, programmierten die Hacker den Generator so, dass er neu startete, wenn sie selbst in etwa die Einrichtung verlassen haben würden.[5]
Als der Generator der Einrichtung wieder eingeschaltet wurde, wurden alle Zugänge versiegelt. Eingeschlossen in den Gebäuden, mussten sich die anderen Sturmtruppler mit den reaktivierten Kampfdroiden auseinandersetzen und abwarten, bis sie eine Möglichkeit fanden, ein Tor zu sprengen. DerDrunk Dancer gelang die Flucht und der Sprung in denHyperraum.[5]
Selbst während desGalaktischen Bürgerkriegs existierten noch vereinzelt B1-Kampfdroiden. AlsWedge Antilles im Jahr3 NSY einImperiales Geleitschiff nach Geonosis verfolgte, welches zuvor beiBakura denTransporterRescue 3aufgebracht und anschließend zerstört hatte, konnte er das Geleitschiff zwar so schwerbeschädigen, dass die Besatzung das Schiff aufgab und sich in die Rettungskapseln flüchtete, konnte aber andererseits nicht verhindern, dass seinX-Flügler beschädigt wurde, so dass er notlanden musste. Als er seinen Jäger verließ, kämpften die gestrandeten Sturmtruppen bereits gegen die Kampfdroiden, welche nach 25 Jahren immer noch aktiv waren, aber offenbar einen Systemfehler erlitten hatten. Die meisten Kampfdroiden wurden bei dem Gefecht jedoch vernichtet.[1]
| DieJedipedia hat 205 Bilder von |
Modelle
B1-Kampfdroiden:Beta B1-Kampfdroide |B1-Kampfdroide |B1-A-Luftkampfdroide |Angriffsdroide |Feuerbekämpfungsdroide |Flammenkampfdroide |Hakenkampfdroide |Jäger-Kampfdroide |Kampfdroide Typ Baron |Killerdroide |Plasmakampfdroide |Raketenkampfdroide |Schnellfeuer-B1-Kampfdroide |Schwerer B1-Kampfdroide |Wasserkampfdroide
B2-Superkampfdroiden:
B2-Superkampfdroide |B2-AA-Luftangriffssuperkampfdroide |B2-HA Superkampfdroide |B3-Ultrakampfdroide |B3-A-Ultrakampfdroide |C-B3-Cortosiskampfdroide |D-60-Angriffsdroide |D-90-Projekt |Greifdroide |Kälteangriffskampfdroide |Kettensägendroide |Kreissägendroide |Ohma-D’un Superkampfdroide |Orray-Soldat |Springdroide
Sonstige:
Einheiten
Droiden-Marine |Käfer-Reiter |Scharfschützen-Droide |Thermaldetonator-Kampfdroide |Zerstörer-Droide
Eine frühe Konzeptzeichnung
Ebenfalls ein Entwurf aus dem Frühstadium
Zunehmend dürrere Erscheinung
Ein späterer Entwurf nahe an der Endversion
Entwurf mit integrierter Waffe
Konzepte der dortigen Droiden