${lead}
${lead}
Mit Manjaro 0.8.5 bringt die auf Arch Linux basierende Linux-Distribution erstmals einen grafischen Installer mit. Der Manjaro Settings-Manager soll zudem wichtige Systemeinstellungen leichter zugänglich machen.
Die neueste Version 0.8.5 derLinux-Distribution Manjaro enthält erstmals einen grafischen Installer – ein Fork des Linux-Mint-Installers. Die Installation von Sprachpaketen, systemweite Spracheinstellungen, die Verwaltung von Benutzerkonten und die Konfiguration des Tastaturlayouts sind jetzt über einen grafischen Dialog, die "Manjaro Settings", leichter zugänglich. Damit sind die Entwickler ihrem Ziel, mit ihrer Linux-Distribution den Einsatz von Arch Linux zu erleichtern, wieder einen Schritt näher gekommen. Einsteiger finden zudem auf dem Desktop mit dem "User Guide for Beginners" eine 61 Seiten umfassende PDF-Anleitung.
Manjaro ist zwar kompatibel zuArch Linux, verwendet aber eigene Paketquellen, um die Software vorab testen zu können. Für die Software-Verwaltung mit pacman hält Manjaro das grafische Frontend Pamac bereit, das eine Reihe von Neuerungen mitbringt. Der Zugriff auf dasArch User Repository (AUR) ist bereits integriert. Wie sein Vorbild ist Manjaro ein Rolling Release, das sich mit dem Paketmanager permanent auf dem aktuellen Stand halten lässt.
Manjaro 0.8.5 verwendet den Linux-Kernel 3.8.5 und Xorg 1.14.0, XFCE und OpenBox stehen als Desktops zur Verfügung, als Anmeldemanager kommt Lxdm zum Einsatz. Die Software-Auswahl ist rund und umfangreich: Neben vielen kleinen Tools sind beispielsweise die BildbearbeitungGimp 2.8.4, der Browser Firefox 20, der Mail-Client Thunderbird 17 und LibreOffice 4.0.2 schon installiert. Mit VLC ist ein vielseitiger Mediaplayer an Bord, Xnoise 0.2.17 spielt Audiodateien ab und die Unterstützung vieler Multimediaformate ist gesichert. Sogar der Steam-Installer ist vorinstalliert und prominent im unteren Plank-Panel platziert. Alle Neuerungen von Manjaro 0.8.5 stelltdie Release-Ankündigung vor.
Manjaro 0.8.5 steht für 32- und 64-Bitbei Sourceforge zum Download bereit. Hier finden sich ISO-Images mitXfce 4.10 und Openbox 3.5.0 sowie eine "Net Edition" ohne Desktop-Umgebung zur Verfügung. Letztere ist eher etwas für Fortgeschrittene, hier müssen noch Multimedia-Codecs, Pulseaudio- und Drucker-Unterstützung nachgerüstet werden.(lmd)
Keine News verpassen! Jeden Morgen der frische Nachrichtenüberblick von heise online
Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unsererDatenschutzerklärung.
Nur für kurze Zeit: 7 Monate heise+ für 7 € pro Monat lesen und zusätzlich zu allen Inhalten auf heise online unsere Magazin-Inhalte entdecken.Exklusiv zum 7-jährigen Jubiläum: Lesen Sie 7 Monate heise+ für 7 € pro Monat und entdecken Sie zusätzlich zu allen Inhalten auf heise online unsere Magazin-Inhalte. Nur für kurze Zeit!
Jetzt mitfeiern