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Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

kräuseln, …

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
kraus Adj. ‘geringelt, gelockt, faltig, ungeordnet’,mhd.krūs ‘gelockt’,mnd.krūs ‘gelockt, wirr, verschlungen’,mnl.croes,nl.kroes lassen sich wie auch (ausgerm.*kruzla)ahd.krul (Hs. 14. Jh.),mhd.krol ‘lockig’,krol,krul m.,krolle,krülle f. ‘Locke’,mnl.crulle,crolle,nl.krul ‘Locke’ auf die s-Erweiterungie.*greus-,*grūs- (wozu auchGekröse, s. d.) der Wurzelie.*ger- ‘drehen, winden’ zurückführen; dazu s. auchkrauen,kriechen,Kringel,Krüppel,Krume,krumm. –Krausef. ‘Lockigkeit, Ringelung des Haares’ (16. Jh.), ‘gefältelter Stoffstreifen am (Hals)ausschnitt der Kleidung’ (17. Jh.), älterKraus n. (Ende 16. Jh.).krausen Vb. ‘(sich) in Locken ringeln, in Falten legen’ (15. Jh.).kräuseln Vb. ‘kraus machen, in Falten legen’ (16. Jh.).Kraushaarn. ‘sehr lockiges Haar’ (15. Jh.).
Zitationshilfe
„kräuseln“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/kr%C3%A4useln>.

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