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Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Kram, …

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Kramm. ‘(geringwertige) Gegenstände, Zeug, Krempel’, übertragen ‘nicht näher bezeichnete lästige Angelegenheiten’, ein nur imDt. undNl. heimisches Wort, das allerdings auf Grund ausgedehnter Handelsbeziehungen hansischer Kaufleute insNordgerm., insBalt. undSlaw. entlehnt wird. Die Herkunft vonahd.krām ‘Kaufmannsbude, Zelt’ (Hs. 12. Jh.),mhd.krām ‘ausgespanntes Tuch, Zeltdecke, Kaufmannsbude, Handelsgeschäft, Kaufmannsware’,mnd.krām ‘Verkaufszelt, Waren, Kleinhandel, Gardine des Wochenbetts, Wochenbett’,mnl.crāme,craem,nl.kraam ist unbekannt. Anzunehmen ist eine Grundbedeutung ‘Zeltdach über einem Verkaufsstand bzw. über dem Wagen eines reisenden Händlers’; doch Anschluß an die s-lose Variante der unterSchirm (s. d.) behandeltenie. Wurzel bleibt unsicher. Vgl.G. Richter in: Zur Ausbildung d. Norm d. dt. Literaturspr. 2 (1976) 173 ff.kramen Vb. ‘herumwühlen’,mhd.krāmen ‘Kramhandel treiben’.Kramladenm. ‘Laden mit Kleinwaren’ (17. Jh.).Krämerm. ‘Lebensmittel-, Kleinwarenhändler’, übertragen ‘kleinlicher, engherziger Mensch’ (wofür auchKrämerseele, um 1800),ahd.krāmāri,krāmeri ‘Kleinhändler, Schankwirt’ (Hs. 12. Jh.),mhd.krāmære,kræmer.
Zitationshilfe
„Kram“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Kram>.

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