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Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Knüttel, …

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Knüttelm. (mit Entrundung)Knittel ‘Knüppel’,ahd.knut(t)il ‘Stock mit verdicktem Ende, Keule, Knüppel’ (um 1000),mhd.knüttel,knütel ist eine Bildung zu dem unterKnoten (s. d.) behandelten Substantiv. –Knüttel-,Knittelversm. vierhebiger, paarweise gereimter Vers mit freier Füllung der Binnen- und Eingangssenkung, ‘holpriger, schlechter Vers’.Frühnhd.clueppel versgen (um 1500),knuttel verschigen (1543 inLuthers Tischreden),Knüppelvers (um 1599) bezeichnet ein gereimtes Hexameterpaar bzw. spruchartige Verse, und in diesem Sinne wird schon früh (1579)Knüttelvers als Verdeutschung vonspätlat.versus rhopalicus gebraucht, eigentlich ein ‘Vers, in dem jedes folgende Wort um eine Silbe länger ist’, vgl.griech.rhopalikós (ῥοπαλικός) ‘wie eine Keule (nach oben dicker werdend)’, zugriech.rhópalon (ῥόπαλον) ‘Keule, Knüttel’. Liegt letztlich eine Übersetzung vonnlat.baculum ‘Kehrreim’ (lat. ‘Stock, Stab’) zugrunde?
Zitationshilfe
„Knüttel“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Kn%C3%BCttel>.

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