Ein zufriedener, aktiver, erholter, sozial integrierter und zuversichtlicher Mensch ist auf Dauer gesünder. Wenn er sich regelmäßig in der Natur aufhält, kann der Mensch seine Gesundheit in jeder Hinsicht stärken. Der Schutz von Natur und Landschaft dient somit nicht nur dem Erhalt bestimmter Lebensräume, sondern auch der Gesundheitsvorsorge des Menschen. Intuitiv ist vielen bekannt, dass ein Waldspaziergang oder in städtischen Parks das Wohlbefinden steigert. Auch die Ergebnisse der Naturbewusstseinsstudien, die das BfN und das BMU alle zwei Jahre in der Bevölkerung Deutschlands (ab 18 Jahren) durchführt, unterstreichen den persönlichen Wert von Natur für „Erholung und Entspannung“, „Gesundheit“ und „Lebensqualität“.
Seit ca. 25 Jahren gibt es eine wachsende Zahl empirischer Studien, die aufzeigen, wie wichtig Natur und Naturkontakt für menschliches Wohlbefinden und die Gesundheit sind. Beteiligt an diesen Arbeiten sind vor allem Akteure aus Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaften.