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Roland Schuhmann: Unterrichtsmaterialien -Germanische Sprachgeschichte Vorbemerkung: Bei dieser Sammlung handelt es sich nur um (noch nicht vollstandige) Unterrichtsmaterialien, die erste Informationen zur historischen Grammatik des Germanischen geben sollen. Wer Fehler oder fehlende wichtige Literatur bemerkt, darf sie mir gerne mitteilen (degu_rolli@hotmail.com). Die üblichen Handbucher und Lexika werden als bekannt vorausgesetzt.
Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB), 2008
Eine neue Einführung in die germanischen Sprachen setzt ebenso gründliche Einsicht in belegte Sprachen und Sprachstufen voraus wie theoretische Grundlagen der Phonologie, der Morphologie, der Syntax und Ð nicht zuletzt Ð der vergleichenden Sprachwissenschaft. Speyer, der diese Voraussetzungen in wesentlichen Bereichen erfüllt, skizziert eingangs seine Zielgruppe als »Studenten und Forscher, die sich mit der einen oder anderen germanischen Sprache beschäftigen und sich kurz darüber informieren wollen« (S. 11). Bemerkenswert an seiner Arbeit ist, dass die Syntax Ð und zwar in der generativen Tradition
2004
Germani und die Benennungsmotive für Völkernamen in der Antike von STEFAN ZIMMER 0. Der Name der Germanen ist nach wie vor nicht überzeugend geklärt. Auch die folgenden Ausführungen erheben keinen Anspruch, das alte Rätsel zu lösen. Die Ausführungen hier wollen erstens eine kurze kritische Stellungnahme zu der letzten Darstellung geben,' zweitens einen Überblick über die formalen Möglichkeiten der Analyse versuchen und drittens einige wenige Beispiele für Völkernamen (VN) aus verschiedenen nichtgermanischen Sprachen präsentieren, deren Etymologie als geklärt gilt; daraus kann abschließend eine tentative Zusammenstellung belegter Beneimungsmotive für antike Ethnika gewonnen werden. ' Neumann 1998b. 2 Neumann 1998b. Erst im Januar 2001 ist Parson/Sims-Williams (2000) erschienen, der wichtige Beiträge zu den altkeltischen Namen enthält. Auf einiges konnte in Fußnoten noch hingewiesen werden.
1994
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VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks, 1985
Ein erster Überblick* Abkürzungen ahd. althochdeutsch engl. englisch germ. germanisch got. gotisch gr. griechisch hdt. hochdeutsch idg. indogermanisch lat. lateinisch mhd. mittelhochdeutsch mnd. mittelniederdeutsch ndd. niederdeutsch nhd. neuhochdeutsch Der Themenbereich "Sprachwissenschaft im III. Reich" muß als ungewöhnlich wenig erforscht gelten. Linguisten haben sich daran nahezu überhaupt nicht beteiligt. Die wenigen Kenntnisse, die wir bislang über diesen Bereich haben, verdanken wir vorwiegend Zeitgeschichtsforschern (z. B. Kater 1974) oder Kulturwissenschaftlern (z. B. Emmerich 1968), in deren Arbeiten sie allerdings mehr versteckt als veröffentlicht sind. Im Vergleich zu den Kenntnissen, die Sprachwissenschaftler über die Geschichte ihres Fachs im 19. Jahrhundert oder ausländische Forschungsrichtungen wie Strukturalismus und Sprechakttheorie in der Regel haben, ist überdies das Wissen über die Linguistik im Deutschland des III. Reichs auffällig gering. * Leicht geänderte Fassung eines am 10. 6. 83 an der FU Berlin gehaltenen Vortrags. Für Durchsicht und Kritik danke ich
NOWELE, 2024
The article presents a new periodization of the language of the older runic inscriptions (until 750 AD) by dividing the whole period into four subperiods instead of two (i.e. in contrast to Krause's dichotomy of Frühurnordisch and Späturnordisch). The study focuses on the earliest layers of runic inscriptions in older fuþark, namely the pre-classical and classical group prior to 400/450 AD. The new runic finds from Svingerud in Norway reinforce the notion of an archaic, pre-classical runic layer, starting already c. 1/50 AD. In order to distinguish a pre-classical Nordic period, the nominative singular masculine of the weak n-stems is viewed as a decisive criterion, in particular the masculine nouns in-o. In addition, the article presents a valid diagnostic criterion to distinguish between 'post-classical' and 'transitional' inscriptions, viz. the phoneme-graphemecorrespondences of the starlike rune. The result of this approach is a quadripartite division of the older-fuþark inscriptions that bridges that span between late NorthWest Germanic and early Old Norse.
Direct Media Publishing house, Moscow-Berlin, 2019
The book is multi-cultural presentation of the German language with guide to its "no mistakes in grammar" method in use, commentaries are in English, but to be on the safe side, everything about German grammar is clear from the structure of the book.
The First World War and German Linguistics The First World War brought devastating consequences for German linguistics. Formerly one of the most prestigious foreign languages taught at schools and universities outside Germany, after the war German disappeared from almost all curricula abroad. Furthermore, it proved impossible to establish a structuralist school (such as the Prague school) in Germany. The article suggests that this was neither due to the long tradition of the Jungian grammarians nor due to the Nazis' official condemnation of structuralism as being incompatible with the ideology of the state. It is shown that such a development should instead be attributed to the so-called " Krieg der Geister " (" war of the intellect "), which remained present even after the military peace (1918) amid a feeling of national insecurity. The article concludes that such a nationalistic social and political environment proved to be fertile ground for Whorfianism, and the influence of the so-called 'Sprachinhaltsforschung' prevailed towards structuralism.
Historische Darstellung der Herausbildung der deutschen Standardsprache aus einem dialektorientierten Gesichtspunkt, 1998
Das deutsche Sprachgebiet kennzeichnet sich seit voralthochdeutscher Zeit in einem stärkeren Masse als andere europäische Länder durch seine dialektale Gliederung. Das ist grösstenteils durch das Fehlen einer politischen Zentralmacht bis zum Jahr 1871 bedingt, wodurch das uneingeschränkte Weiterleben der Mundarten im mündlichen Bereich ermöglicht wurde. Die situativ eindeutige und scharfe Differenzierung des Sprachgebrauchs: Mundart — Míindlichkeit / Schriftsprache— Schriftlichkeit, die vom 16.-Jh. herrschte, nimmt jedoch mit der Ausbreitung der Schriftsprache auch auf der mündlichen Ebene ab ca. 1800 cm anderes Aussehen an.
Der Sprachdienst
im Goethe-Institut Jerusalem erhält man anlässlich des 25-jährigen Bestehens Einblick in den betreffenden Briefwechsel zwischen dem damaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Bundespräsident Richard von Weizsäcker. In den Anfangsjahren war die Bibliothek stark von den deutschsprachigen Einwanderern genutzt worden. Die Rekordausleihen zeigten, wie groß das Interesse war. Der Buchbestand musste drei Mal im Jahr umgeschlagen werden. »Nie wieder habe ich Menschen mit solcher Liebe zu deutscher Landschaft, Sprache und Kultur erlebt«, erinnerte sich Gerhard Schoenberner, der damals den Übergang vom Kulturzentrum zum Goethe-Institut vorbereitet hatte. Nirgendwo sonst habe er ein derart wissensdurstiges Publikum erlebt. Diese Menschen, die in ihrer Muttersprache tief verwurzelt blieben, sind dem Goethe-Institut bis heute treu geblieben. Langsam aber sterben sie aus. Jahrelang galt es als Herausforderung, die junge Generation in Israel für deutsche Themen zu interessieren-ohne die alten Leser zu verlieren. Hier im Goethe-Institut befand sich einst die größte aller Goethe-Bibliotheken, und sie gehört heute mit einem-stark reduzierten-Bestand von 14.000 Büchern immer noch zu den größeren. Es gibt viel neuere deutschsprachige Literatur, aber auch Hörbücher und zeitgenössische Musik. In der Kinderecke spielt der zweisprachig erzogene Nachwuchs. Auch das ist eine neue Entwicklung in Israel. Es gibt heute wieder Kinder, die Deutsch sprechen, man hört sie auf Spielplätzen und sie üben in Spielgruppen. In Jerusalem gibt es eine neue Elterninitiative, die sich für die Gründung einer deutsch-hebräischen Schule einsetzt. Dieses Revival der deutschen Sprache (das sicherlich nicht für alle Kreise in Israel gilt) hat viele Gründe, einige davon habe ich hier bereits aufgeführt. Sicherlich spielt auch eine Rolle, dass man sich um die Beständigkeit des Hebräischen keine Sorgen mehr machen muss. Der zionistische Impetus, die Sprache der Bibel wiederzubeleben, ist gelungen, und so zeigt man sich wieder offener-allen anderen Muttersprachen gegenüber. Auch der deutschen-die aber wiederum eine ganz eigene Geschichte mit diesem Land verbindet. Gisela Dachs ist Israel-Korrespondentin der Zeit und Herausgeberin des Jüdischen Almanachs.
Lauree triennali) 0. Contenuti del corso Contenuti del corso Contenuti del corso 1. Introduzione: Concetto di lingua. La linguistica e lo studio della lingua; suoi settori-chiave. La lingua tedesca. 2. Fonetica e fonologia: differenza tra fonetica e fonologia. Fonetica: organi fonatori, fono e grafema. Vocali tedesche e italiane a confronto. Le consonanti in italiano e in tedesco. I dittonghi in tedesco e in italiano. Fonologia: i fonemi, tratti fonologici. 3. La sillaba. Aspetti dell'ortografia tedesca. La punteggiatura. 4. Morfologia: La flessione verbale. Un confronto italiano-tedesco Paradigma, Umlaut, Ablaut, verbi forti e deboli, separabili e inseparabili. Coniugazione del Ilaria Meloni AA

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Die historische Entwicklung des deutschen Sprachraumes ( 700-1910) Die heutige Verbreitung der deutschen Sprache in Europa Titelseite der Übersetzung des Neuen Testaments von Martin Luther Jacob Grimms Manuskript zum Deutschen Wörterbuch Die Geschichte der deutschen Sprache geht bis ins frühe Mittelalter zurück, die Epoche, in der sie sich von anderen germanischen Sprachen trennte. Wenn man aber ihre Urgeschichte berücksichtigt, ist die deutsche Sprachgeschichte viel älter und kann unter Einbeziehung ihrer germanischen und indogermanischen Wurzeln dargestellt werden. Deutsch, als eine der Sprachen der germanischen Sprachgruppe, gehört zur indogermanischen Sprachfamilie und hat ihren Ursprung in der hypothetischen indogermanischen Ursprache. Es wird angenommen, dass sich aus dieser indogermanischen Sprache im ersten Jahrtausend v. Chr. die germanische Ursprache herausbildete; als Zäsur gilt hier die Erste Lautverschiebung, die im späteren ersten Jahrtausend vor Christus stattfand. Die Prozesse, die zur Entstehung der heute gesprochenen deutschen Sprache geführt haben, dürften dagegen erst ab dem 6. Jahrhundert n. Chr. mit der Zweiten Lautverschiebung begonnen haben. 1. Indogermanische stimmlose Verschlusslaute (p, t, k, kʷ) wurden zu stimmlosen Frikativen (f, þ, h, hw).
De Gruyter eBooks, 2002
Als 1997 auf einer Jahrestagung des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim über Merkmale der Sprachentwicklung des 20. Jahrhunderts gesprochen wurde und ich dabei auf den intensiven neueren Gebrauch von Triaden und Alliterationen, so auch auf Techniken der Wortwiederholung und die geradezu modische Praxis der Formelvariationen hinwies (Schmidt 1998), ein Themenbereich, der wenig später noch durch die hochkomplexen Lexeme ergänzt wurde (Schmidt 2000b), hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Zwar fehlte 1997 nicht der Hinweis, dass die erwähnten Formuliertechniken schon weit früher und natürlich ebenso in anderen Sprachen begegnen -manche sind schon biblisch -, aber ihr aktuelles Miteinander in der Spätphase des 20. Jh. war auffällig genug. Genau dieses Miteinander gilt aber bereits für die Texte Friedrich Nietzsches, nicht immer ganz gleichartig -die Technik der hochkomplexen Lexeme ist tatsächlich aktuell wesentlich ausgebaut worden -, aber doch in beeindruckender Dichte. Die sprachliche Moderne hat ihre Geschichte, die war 1997 offensichtlich zu kurz gekommen. Jeder bedeutende Autor macht beim Reden und Schreiben auswählenden Gebrauch von grammatischen und lexikalischen Bildungsmöglichkeiten seiner Epoche und gibt das, was er empfangen hat, in durch ihn umgeprägter Qualität und Quantität an seine Partner und Adressaten, Leser wie Hörer, weiter. Alle durch ihn kreierten Neubildungen sind ein Angebot an seine Sprachgemeinschaft, die über die Annahme dieses Angebots mit den Mitteln der Traditionsbildung, also Konsolidierung (Lexikalisierung) oder Negierung, entscheidet. Die vorliegende ,Erinnerung1 an Nietzsches Sprachgebrauch geht bewusst über das hinaus, was ein allgemeinsprachliches Wörterbuch berücksichtigen könnte und dürfte (vgl. Schmidt 2000d). Die Beschäftigung mit dem Wortschatz eines Autors muss vor allem den Bildungen gelten, die die 1 Einzelne Materialien dieses Textes sind in einer früheren Fassung am 22. September 2000 in Nijmegen während einer Tagung der .
Sprachgeschichte. Ein Handbuchzur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, 2. Aufl., hg. v. W. Besch/A. Betten/O. Reichmann/S. Sonderegger, 4. Teilbd., Berlin/New York (HSK 2.4), S. 3002-3017, 2004
Der indogermanische Ursprung der heutigen europäischen Sprachen II.
August Wilhelm Schlegel und die Episteme der Geschichte, 2021
August Wilhelm Schlegel und die Episteme der Geschichte Eine Ringvorlesung zum 200jährigen Jubiläum der Universität Bonn und der »Observations sur la langue et la littérature provençales« (1818) Mit 3Abbildungen V&Runipress
2018
Ziel des Aufsatzes ist es, die schriftliche Uberlieferung zum Thema Kelten und Germanen im ersten Jahrhundert v. Chr. mit den archaologischen Funden und Befunden abzugleichen und zu deuten – ein Thema, das seit Jahrzehnten in der Forschung umstritten ist. Bei der Uberprufung der schriftlichen Uberlieferung ergibt sich, dass vor allem der Nachweis von Kelten in Suddeutschland mager ist. Sie sind durch die Boios-Inschrift von Manching (Lt D1) (Abb. 4) am sichersten nachgewiesen. Fur die Germanen sind die zeitgenossischen Aussagen Caesars grundlegend. Keltische Ortsnamen haben nur in den westlichen und sudlichen Randgebieten Suddeutschlands uberlebt. Fur die Einordnung der archaologischen Funde und Befunde ist deren absolute Datierung entscheidend. Sie wird aufgrund der Dendrochronologie und von romischen republikanischen Munzen vorgenommen. Die Untersuchung der kulturellen Entwicklung auf dieser Basis ergibt in Sudbayern einen Bruch zwischen Lt D1 (Oppida-Kultur) und Lt D2 (Sudostbaye...
Cahiers de l'ILSL (Lausanne), 2018
Le suisse allemand, comme c'est le cas de tout dialecte dans une aire dialectale, est en mouvement permanent. Quel que soit le moment envisagé, tout dialecte offre à la fois archaïsmes et innovations, dont le mélange le démarque de ses voisins. Cet article s'articulera sur trois observations. La première concerne un usage étonnant du verbe sprengen dans le dialecte bernois, qui trouve son explication dans des procédés morphologiques remontant directement au proto-indo-européen. Le deuxième exemple montrera que deux flexions concurrentes d'un même verbe, bringen, peuvent perdurer plus de 1500 ans. Enfin, le troisième exemple, qui porte sur la diversité des voyelles usitées dans la première syllabe du verbe fragen en suisse allemand, servira à illustrer le mot célèbreattribué à Voltaire -selon lequel « en étymologie les voyelles ne comptent pour rien ». Cependant, comme on le verra, la distribution des différentes qualités vocaliques obéit bel et bien à des principes définissables, qui trouvent leur explication dans les développements historiques. Cahiers de l'ILSL 56, 2018 1. Als wir etwa im Jahr 2000 bei unseren Freunden E. und M. R. in Langenthal zu Gast waren, die beiden Gastgeber während des Essens zu ihren drei kleinen Kindern sehen mussten, die mit unserer Tochter spielten, und die Gastgeberin plötzlich mit Schrecken die Ebbe in den Weingläsern bemerkte, stand ich auf und bot an, mich darum zu kümmern. Ihre entschuldigende Reaktion war: I ha di nid wöuue schpränge! Das «sprengte» mich freilich erst recht, war dies doch eine Verwendungsweise dieses Verbums, der ich vorher noch nie begegnet war.
Philologus, 2010
Christopher B. Krebs "… JHRE ALTE MUTTERSPRACHE … UNVERMENGT UND UNVERDORBEN": ZUR REZEPTION DER TACITEISCHEN GERMANIA IM 17. JAHRHUNDERT "Der alten Teutschen Macht / hat durch keine Fremde / sonderen durch gleiche teutsche Macht / nach Taciti Zeugniß / in etwas kuennen gebrochen / und zu ruekk getrieben werden: Die alten Teutschen haben jhre ungefaerbte Sitten strengiglich beobachtet / jhre Ritterliche Tugenduebungen hochnuetzlich und gantz unverfroemdet erhalten / und jhre alte Muttersprache / so wol fuer der Gewalt der Zeit / als der Auslaendischen einsleichenden Neugierigkeit unvermengt / und unverdorben bewahret / und auf uns gebracht …" 1 "Jam pridem majores nostri (quod et Tacitus, alias satis parcus nostrarum laudum pronus, fateri cogitur) avorum suorum fortes ausus carminibus antiquis celebraverunt." "Schon von alters her priesen unsere Ahnen (wie auch Tacitus zugeben muß, sonst kein allzu lauter Verkünder unseres Ruhms) die Heldentaten ihrer Väter in alten Liedern." 2 "Wir haben zwahr die Gewohnheit nicht, daß wir unsere eigene Thaten selber ruehmen / man frage aber unsere Feinde und Jhre eigenen Geschichtschreiber den Tacitus / die werden ueberfluessig bezeuegen / mit was Teuetscher Hertzhafftigkeit wir diese unsere Gewehre gebrauchet / und wie manches mahl wir den Sieg mit eben diesen breiten Schwertern haben erhalten …" 3
Deutsche Literaturgeschichte, 1992
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