Heute vor fünf Jahren kam Windows Vista in den Handel. Nach massiven Verzögerungen, die unter anderem auf einen vollständigen Neubeginn der Entwicklung zurück zu führen waren, startete der Verkauf am 30. Januar 2007 offiziell - unter denkbar schlechten Vorzeichen.
Microsoft
Windows Vista brachte diverse Neuerungen unter der Haube mit, die heute einen Großteil von dem Ausmachen, was wir nach den ersten Jahren mit seinem schnell nachgeschobenen Nachfolger Windows 7 gewohnt sind. Aufgrund störender Sicherheitswarnungen, Treiberproblemen und häufiger Inkompatibilität mit diversen Hardware- und Software-Produkten geriet Vista jedoch schon vor dem Verkaufsstart massiv in die Kritik.
Letztlich waren nur wenige Anwender bereit, ihre bestehenden Systeme von Windows XP auf Windows Vista zu aktualisieren. Vista erreichte so nie bedeutende Marktanteile, was wohl einer der Gründe war, weshalb Microsoft sich beeilte, mit einem neu zusammengestellten Team den Nachfolger Windows 7 möglichst zeitnah auf den Markt zu bringen.
Vista wurde für manche Anwender sogar zum Hassobjekt, schien es doch keineswegs die hohen Erwartungen zu erfüllen, die nach den großspurigen Ankündigungen der früheren Top-Manager des Entwicklungs-Teams aufgekommen waren. Letztlich erwies sich Vista als Flop und erhielt sogar einen Platz auf Hitlisten der "zehn schlechtesten Technologieprodukte aller Zeiten".
Seit der Einführung von Windows 7 hat der Marktanteil von Windows Vista rapide nachgelassen, nachdem dieser im September 2009 kurz vor dem Launch von Windows 7 mit 19 Prozent seinen Höhepunkt erreichte. Aktuell läuft Vista den Statistiken der Marktforscher von NetApplications zufolge aber dennoch auf fast 9 Prozent der weltweit eingesetzen Computer. Damit ist es noch immer weiter verbreitet als Apples MacOS X und nach XP und Windows 7 die Nummer Drei unter den Betriebssystemen.
Screenshots:Windows Vista Final RTM-Build 6000