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Beim Kagohl III, der Englandflieger

gotharg
Zeichnung mit freundlicher Genehmigung von Yves Duwelz / Belgien

 

Das Einsatzflugzeug Adolf Genth’s im Jahre 1917, die Gotha GIV ‘ RG‘+ 406/16. Die Buchstaben ‘ RG ‘ stehen für die Namen der Besatzung Radke (Pilot) und Genth (Kommandant / Beobachter / Bordschütze und Navigator). Warum der dritte Mann an Bord ( zumindest zeitweise war es der Heckschütze - Vizefeldwebel Gaede) nicht genannt ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Der schwarze Bug des Flugzeuges ist nicht verbürgt, wohl aber möglich. Auf den erhaltenen Fotos ist die ‘ RG ‘ immer nur in der Standard Bemalung zu sehen (Rumpf / Flächen weißgraublau und Motorgondeln ein etwas dunkleres Grau). . Es handelt sich um ein Flugzeug des ersten Bauloses (Registrierungen 401/16 - 412/16), das bei Idflieg (Inspekteur der Fliegertruppen) am 4 August 1916 geordert wurde. Diese Flugzeuge wurden noch direkt bei der Gothaer Waggonfabrik hergestellt, später ging man dazu über die Gotha GIV bei der LVG (Luft Verkehrs Gesellschaft) und bei den Siemens Schuckert Werken (SSW) in Lizenz herzustellen.

 Insgesamt wurden 232 Gotha GIV gebaut, davon nur 52 bei der Gothaer Waggonfabrik.

 

His aircraft in 1917, the Gotha G IV ‘ RG + 406/16. ‘ RG’ is a short form and stood for the names of the crew Radke (pilot) and Genth (commander and observer/frontgunner/navigator). There had been normally a third crew member, which seemed to be changed frequently - there is one photo showing Vizefeldwebel Gaede as rear gunner, but i also have hints, that there had been other rear gunners in service.

The black nose is not documentated, but also possible. The photos i have shows the ‘ RG’ always in standard camouflage (fuselage / wings in a light white/grey/blue, the engine housings in a darker grey). The 406/16 was an aircraft of the first batch (no. 401/16 - 412/16) which was ordered at Idflieg (Inspekteur der Fliegertruppen) at the 4th of August 1916. This batch was produced directly by the Gothaer Waggonfabrik, later on also other producers like LVG (Luft Verkehrs Gesellschaft) and Siemens Schuckert Werke (SSW) built Gotha G IV under licence.

All in all 232 aircraft were built, only 52 directly by the Gothaer Waggonfabrik

 

riss

Risszeichnung der Gotha GIV, da dieses Flugzeug den Grossteil der gegen England eingesetzten Maschinen darstellt. erlaube ich mir hier eine kurze Beschreibung dieses Flugzeugtyps, der durch einige Besonderheiten wie z. B. den sog. ‘Gotha Tunnel’ eine Öffnung im hinteren Rumpfbereich, der es dem Heckschützen ermöglichte durch den Rumpf von hinten unten anfliegende Gegner zu bekämpfen, einige Unruhe bei den damaligen Englischen Gegnern erzeugt hat .

Drawing of a Gotha GIV showing some detail like the so called ‘ Gotha tunnel’, which enabled the rear gunner to defend the downward rear side of the bomber. An unusual construction, which led to some surprise for the attacking British planes .....

 

Rumpf /fuselage

Sperrholzkonstruktion /plywood

Tragflächen / wings

Mit Stoff bespannte Holzkonstruktion /fabric covered plywood

Motoren / engines

Zwei Mercedes D.IVa Motoren mit je 260 PS /two Mercedes D.IVa with 260 Hp each

Besatzung /crew

Drei Mann /three men

1 Kommandant / Navigator /Beobachter / Bombenschütze /MG - Schütze vorn

1 commander / navigator / observer / bombdropper / front gunner

1 Pilot

1 Heckschütze /1 rear gunner

Bewaffnung /arms

Drei 7.92 mm Parabellum MG - eines vorne, zwei beim Heckschützen jeweils eins für den Bereich über dem Rumpf und eines für den Bereich unter dem Rumpf (Gotha Tunnel).

Diverse Bomben - bei Tageseinsätzen maximal sieben 50 Kg Bomben, Standard waren 50 und 12,5 Kg Bomben. Bei späteren Nachteinsätzen wurden auch 100 und 300 Kg Bomben verwendet.

Three 7.92 mm Parabellum MG - one at the front, two with the rear gunner (one for the upper rear area and one for the ‘ Gotha tunnel’ ).

Different bombs, at daylight raids maximum seven 50 Kg bombs, standard were 50 and 12,5 Kg bombs. During the night raids, also 100 and 300 Kg bombs were in use.

base

Die Basen der Gothas des KG III 1917/18.(Aus ‘ The Gotha Summer ’ / C .M. White)

The Gotha bases of KG III 1917/18 ( from The Gotha Summer ’ / C .M. White)

 

Ende 1916 wurde Adolf Genth vom neugegründeten Kampfgeschwader III der obersten Heeresleitung (Kagohl III) übernommen , machte mit diesem Geschwader 13 Englandeinsätze mit und schoss dabei 3 feindliche Flugzeuge ab, darunter eine Handley Page 0/400, Englands Gegenstück zum Gotha G IV Bomber . Bei der HP 0/400 dürfte es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein Flugzeug der 214 Squadron mit der Werknummer C9648 gehandelt haben, die in der Nacht vom 30 Juni zum 1 Juli 1918 an einem Angriff auf den Gotha Flughafen Mariakerke teilgenommen hat. Die Maschine wurde in der Nähe der Küste abgeschossen und musste in der Niederländischen Provinz Zeeland notlanden. Die Besatzung 2nd Lieutenant S. B. Potter, Lieutenant J. D. Vance und Sergeant R. G. Kimberley wurden in den Niederlanden interniert und das Flugzeug von der Niederländischen Luftwaffe als HP 703 übernommen, bis es am 20 März 1920 an die Engländer zurückgegeben wurde.

Die Nachtluftjagd , die in diesem Fall erfolgreich war, wurde nicht mit Gotha’ s geflogen, sondern mit wesentlich wendigeren Halberstadt C - Flugzeugen. Die Aufzeichnung der militärischen Laufbahn meines Grossvaters zeigen, das er des Öfteren versucht hat, die ‘Kollegen’ von der anderen Seite bei der Ausführung ihrer Nachteinsätze zu stören. In seinem Buch ‘ Londonflüge 1917’ beschreibt Walter Aschoff eine solche Nachtjagd, dabei erwähnt er auch, das die Besatzung Genth / Radke ,offenbar mehr Glück gehabt hatte als sie selbst und zwei Handley Page abgeschossen haben (Seite 128/129). Anscheinend wurde aber nur ein Abschuss offiziell anerkannt.

Der eigentliche Zweck seiner Ausbildung aber war der Angriff auf das Nervenzentrum des Feindes - London ! Anfangs bei Tage, mussten diese Angriffe später wegen der verbesserten Abwehr auf die Nacht verlegt werden. Neben den dafür eingesetzten Gotha G IV und G V, waren auch sog. Riesenflugzeuge vom Typ Zeppelin Staaken R VI der Rfa ( Riesenflugzeugabteilung ) 500 und Rfa 501 beteiligt, die immense Bombenlasten tragen konnten und mit vier Motoren ausgerüstet waren, die grösste damals abgeworfene Bombe war eine 1000 Kg Bombe der PuW. Diese Flugzeuge waren sogar in der Lage mittels zweier Radiostationen in Belgien eine Art Radionavigation durchzuführen. So konnte London selbst bei geschlossener Wolkendecke und Dunkelheit gefunden und angegriffen werden.

Neben dem Eisernen Kreuz I . und II. Klasse , erhielt A.G. 1918 das Ritterkreuz des Kgl. Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und war vom 7.6.1918 - Dezember 1918 Adjutant des Bombengeschwaders III.

Eine willkommene Bereicherung der Fotos aus seiner Zeit beim Kagohl III waren Aufnahmen eines anderen ehemaligen Kameraden meines Grossvaters, Lt. Erich Schlegelmilch . Ein Nachfahre dieses ehemaligen Gotha Piloten, Herr B. (er möchte nicht namentlich genannt werden und ich werde mich strikt daran halten), hat mir Scans zur Verfügung gestellt und mir erlaubt diese hier zu präsentieren, dafür möchte ich mich hier nochmals bei ihm bedanken !

At the end of 1916 Adolf Genth was transfered to the newly founded Kampfgeschwader III der obersten Heeresleitung (Kagohl III). With this squadron he flew 13 times against England und downed three enemy aircraft, a.o. a Handley Page 0/400 bomber, the counterpart of his Gotha G IV. It is possible, that the HP 0/400 had been an aircraft of the 214 Squadron, serial C9648 which was lost during the night of the 30th of June and 1st of July 1918 while flying an attack against Mariakerke. The plane was downed in the vicinity of the coast line and made a forced landing at the Netherland province of Zeeland. The crew were 2nd Lieutenant S. B. Potter, Lieutenant J. D. Vance und Sergeant R. G. Kimberley. They were interned at the Netherlands and the aircraft was used by the Netherland air force as HP 703 until it was given back to the British on March 20th 1920.

This successful nightfighting action was of course not flown with Gotha bomber, but with much more agile Halberstadt C - types. The military file of my grandfather shows, that he tried several times to give some problems to the British colleagues coming at night to bomb Gotha airfields and other targets. Also Aschoff wrote in his book ‘ Londonflüge 1917 ‘, that some bomber crews tried to do the same thing, but obviously with not much success. He mentioned, that the crew Radke/Genth was more lucky and brought down two Handley Page bomber, maybe only one of those was officially confirmed.

The main purpose of his flight trainig was of course the attack on the nerve center of Great Britain - London ! At first in bright daylight and then - due to the stronger getting resistance - at night . Beside the Gotha G IV and G V, there were some real huge aircraft in use to carry even more bombs to the British capital. These giants were called Zeppelin - Staaken R VI - a four engined bomber, which could carry also the biggest German bomb of that time, the 1000 Kg PuW bomb. They were operated by the Rfa 500 and 501 using sometimes the same bases as the Gothas, but also the airfield of Scheldewindecke (Belgium). The ZS R VI were also equipped with radio transmitters, that allowed them with the assistance of two radio stations at the Belgian coastline, to perform something like a primitve radio navigation. It enables them to find London even when the city was overcasted by clouds and in complete darkness (of course not very precisely). Only 18 of this aircraft were built, but they were pretty successful when operating at night.

After receiving the Eisernes Kreuz I . and II. class , A.G. was also honored in 1918 with the Ritterkreuz des Kgl. Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern and became Adjutant of Bombengeschwader III. in June 1918. He kept this task until December 1918 .

A very welcome addition to my grandfathers photo album is the one of Lt. Erich Schlegelmilch, also for a short time member of Kagohl III. A family member of E.S. provided me with these phantastic photos, showing Kagohl III aircraft and crew members. Find this album at the next chapter....

                                      

Brandenburgk
Der Kommandeur des Kagohl III - Hptm. Ernst Brandenburg

Commander of Kagohl III - Hptm. Ernst Brandenburg

Ludendorffk
General Ludendorf bei der Visite des Kagohl III im Frühjahr 1917 auf dem Flugplatz St. Denis-Westrem (Belgien), dem Einsatzhafen der Kasta 13, der auch mein Grossvater angehörte.

Visiting Kagohl III at St.Denis-Westrem (Belgium), harbour of Kasta 13. Today it is General Ludendorf Spring 1917.

Luschick-k
General Ludendorff mit seiner Exellenz von Schickfuss bei der Abfahrt nach der Visite.

General Ludendorff with his Exellenz von Schickfuss short before leaving the location.

 

 

GothaGIV-1k
Der nächste Besucher in St. Denis-Westrem , diesmal ist es Feldmarschall Paul von Hindenburg, der sich ebenfalls die Einsatzbereitschaft des Geschwaders ansehen möchte ....Rechts hinten sind die drei Führungsmaschinen zu erkennen, sie hatten spezielle Farbschemen, z. B. rote Seiten am hinteren Rumpfende um sie so sofort als Spezialflugzeuge kenntlich zu machen.

The next visitor at St.Denis-Westrem, this time Feldmarschall Paul von Hindenburg, who wanted to see if the squadron is ready for the first flight. In the backround, the three leader aircraft with a special paint scheme - red painted fuselage sides to be clearly visible for the rest of the flight.

 

GothaGIV-3k

Hindenburg auf dem Weg zu den bereits angetretenen Besatzungen des Kagohl III, offenbar sind hier vier Staffeln angetreten, rechts die drei Führerflugzeuge. Die Kommunikation zwischen Flugzeug und Flugzeug fand allerdings hauptsächlich durch farbige Leuchtkugeln statt - Funkgeräte waren damals noch Mangelware ....

Hindenburg on his way to the crews of KG III. It looks like four squadrons (Kasta) are waiting for him. The communication between the aircraft when airborn was mostly possible through colored flares - radios were rare in 1917 (and heavy) .

Hindik

Näher dran, der Feldmarschall wird durch Brandenburg begrüsst, auch Adolf Genth (Pfeil) ist anwesend.

A closer look, the Feldmarschall was welcomed by Brandenburg, also Adolf Genth (arrow) is present.

 

GothaGIV-2k

Die Gotha G IV 406/16, das Einsatzflugzeug meines Grossvaters zu Beginn der Angriffe. Hier noch ohne die Initialen ‘ RG ‘.

The Gotha GIV 406/16, the plane of my grandfather at the beginning of the England raids. This time still without the initials ‘ RG’.

 

GothaGIV-4k

Gotha G IV mit Besatzung, vorne Lt. Scharffenberg, Kasta 13

Gotha GIV with the crew, in front Lt. Scharffenberg, Kasta 13.

KASTA13k

DieKampfstaffel 13 des KG 3

Von oben links -Braun (B),Winsloe (B),Zahntier (B),Schulte (B) ,Heering (P?),Scharffenberg (B) ,Radke (P), darunter v. links mittlere Reihe - unbekannt (?), Fiebig (Staffelführer B) , Schwieder (B) , dann sitzend von links Stöhr (P, Technischer Offizier), Raulfs (B), Alex (P) ,Genth (B)

 B = Beobachter, P = Pilot

Gera_k

Eine ‘Fliegerehe’, Lt. Genth und Lt Radke, die Stammbesatzung der G 406/16. Der dritte Mann (Heckschütze) wechselte offenbar öfters, erwähnt sind Vizefeldwebel Gaede und Vizefeldwebel Zschenderlein (oder Tschenderlein) .

A ‘flying couple’, Lt. Genth and Lt. Radke the crew of G 406/16. The third man (rear gunner) changed frequently as it looks, i have Vizefeldwebel Gaede and Vizefeldwebel Zschenderlein (or Tschenderlein)

Radke-Gaedek

Blick vom Bugstand nach hinten, Radke und Gaede während eines Fluges mit der Gotha G IV 406/16. Man beachte den Durchgang, der es dem Bug- bzw. Heckschützen ermöglichte, während des Fluges die Positionen zu tauschen.

View from front gunner to the back while being on a mission with the Gotha G IV 406/16 . Visible is the passage that enabled the rear - or frontgunner to change positions if necessary.

Gontrode-1k

Der nächste Besucher kündigt sich an, diesmal ist es der Kommandierende General der Luftstreitkräfte Ernst von Hoeppner . Lokalität Flugplatz Melle - Gontrode (Belgien), im Hintergrund die grosse Zeppelin Halle, man beachte die Gotha links, eines der drei Führer - Flugzeuge, deutlich an der auffälligen Rumpfbemalung zu erkennen, die wohl leuchtend rot gewesen ist.

The commanding General der Luftstreitkräfte Ernst von Hoeppner is visiting Melle - Gontrode (Belgium). In the backround the big Zeppelin hangar. Left again one of the leader aircraft as to be seen at the paint scheme.

Gontrode-2k02

1 Meyer, 2 v. d. Nahmer , 3 Richter, 4 Seydlitz , 5  Brandenburg , 6 v. Höppner .

Hoeppnerk

Seine Exellenz General von Höppner .....

Gontrode-3k

Panorama der vorigen Fotos, jetzt erkennt man auch den Fotografen der letzten Aufnahmen - links ..., vermutlich ein Soldat des Geschwaders der dazu abkommandiert wurde.

A wide angle view of the preceding photo, to be seen also the photographer of the last picture - probably a soldier who was charged with this job.

St-Denis1k

Einhallen einer Gotha G IV (G 409/16) in St. Denis-Westrem, Kommandeur dieses Bombers war der Staffelführer der Kasta 13 Oblt. Fiebig. Leider gab es hier einen Lichteinfall auf der Negativ - Glasplatte, aber ich finde das Bild trotzdem gelungen.... 9 Mann arbeiten, einer überwacht das Ganze (in diesem Fall vermutlich Fiebig) ... Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt !.

Back into the hangar, Gotha G IV (G 409/16) at St. Denis-Westrem. Commander of this plane was the leader of Kasta 13, Oblt. Fiebig. A typical scene, 9 guys at work and one (Fiebig ?) is monitoring the progress... Similiarities to gentlemen living today are purely accidental and not intended !

St-Denis2k

Der Flugplatz St. Denis -Westrem aus der Luft, 19 Gothas sind auf dem Flugfeld erkennbar.

The aerodrome of St. Denis - Westrem, 19 Gotha’s to be seen on the ground.

Gera1k

Genth und Radke (mit Hund) vor einer Halle in St. Denis- Westrem, Frühjahr 1917.

Genth und Radke (with the dog) in front of a hangar at St.Denis - Westrem, spring 1917.

        

AdolfStDenisWk

Adolf Genth vor Gothas des KG III, vermutlich St. Denis Westrem 1917

Adolf Genth in front of some Gothas of KG III, probably St. Denis Westrem 1917

Gotha_18k02

Lt. Radke mit Hund vor einer Gotha G IV

Lt. Radke with a dog with a Gotha G IV in the backround.

GothaGIV-6k

Es geht das erste Mal gegen England, kurz vor dem Start des Geschwaders am 25. Mai 1917 auf dem ‘Zwischenstopp Flughafen ‘ Nieuwmuenster. Die Zwischenlandung war notwendig um noch mal nachtanken zu können. In der Mitte die 405/16, das Flugzeug Oblt. von Trotha’s mit seinem persönlichen Erkennungszeichen, einem schwarz/gelben Rumpfband.

Short before the first flight against England , Kagohl III aircraft have to refuel at Nieuwmuenster, close to the Belgian coast line. In the center of the photo the 405/16, the plane of Oblt. von Trotha with his personal marking, the black/yellow band around the fuselage.

GothaGIV-7k

Links rollt die Gotha GIV 406/16 ‘ RG ‘ zum Start, das Flugzeug der Besatzung Radke/Genth. London sollte diesmal wegen Wetter nicht erreicht werden, es wurde statt dessen als Ausweichziel Folkestone angegriffen .                         

At the left corner, the Gotha GIV 406/16 ‘ RG ‘ taxiing to the take off position . London would not be possible today, due to bad weather. The squadron attacked Folkestone instead, as secondary target.                                                                                     

GothaGIV-8k

Die Gotha GIV 405/16 im Fluge über Belgien, Oblt. von Trotha’s Flugzeug, er kam am 19 Juni 1917 bei einem Flugunfall ums Leben, als er Brandenburg zu einem Treffen mit dem Kaiser nach Bad Kreuznach geflogen hatte. Beim Start zum Rückflug nach Belgien setzte der Motor aus und die Maschine fiel herunter. Brandenburg überlebte, mußte aber wegen schwerer Verletzungen das Kommando über das KG 3 an Hauptmann Kleine abgeben.

The Gotha GIV 405/16 in flight overhead Belgium. Oblt. von Trotha’s plane, he died only a few days later, after flying Brandenburg to a meeting with Kaiser Wilhelm to Bad Kreuznach.On take off to fly back to the squadron, the engine failed and he an B. made a forced landing.

Brandenburg survived severly wounded, v. Trotha died. After this accident, B. had to withdraw from the command of KG III and Hauptmann Kleine replaced him.

GothaGIV-9k

Bruch Noack, Witte (Besatzung) ..... Der Rumpf der 395/16 wurde um 180 Grad gedreht und liegt jetzt kopfüber in die Richtung zeigend aus der die Notlandung am 20. Juni 1917 erfolgte. Die Tragflächen mit den Motoren blieben in der aufrechten Position. Die Besatzung überlebte die Landung, Witte flog nach dem Ersten Weltkrieg für die Lufthansa und setzte seine Karriere im Zweiten Weltkrieg als Pilot für die neue Deutsche Luftwaffe fort. Er starb 1963.

Crash Noack, Witte (crew) .... the fuselage of the 395/16 flipped over this 20th of June 1917, leaving the wings in position. The crew survived this crash, Witte became pilot for Lufthansa after the war ended and continued his military flying career in WW2. He died 1963.  

Drory1k02

Die Offiziere waren anscheinend staffelweise angemessen untergebracht worden, in diesem Fall heisst die Herberge Schloss Drory.

The officers were obviously housed in comfortable locations, in this case castle Drory.

1 Rodewald , 2 Walter, 3 Seydlitz , 4 Trochert, 5 v. d. Nahmer, 6 Gerlich, 7 Bülowius, 8 v. Trotha, 9 Richter, 10 Meyer, 11 Parschau

GothaGIV-10k

Die 406/16 am 7 Juli 1917 kurz vor London. Offenbar erhielt Adolf Genth für diesen Einsatz am 8 Juli 1917 das Ritterkreuz Erster Klasse verliehen.    Hier klar zu erkennen, der sog. ‘ Gotha Tunnel’ der durch den hohlen Rumpf eine weitere Abwehrmöglichkeit nach hinten unten möglich machte.

The 406/16 heading towards London 7th July 1917. For his braveness during this raid, A.G received the Ritterkreuz first class a few days later.Clearly visible the Gotha tunnel for firing through the fuselage at enemys down under.

StoehrKollbergk

Lt. Stöhr ( Technischer Offizier und Pilot des KG 3 - links) und Lt. Kollberg, der 19 Jährige Pilot der ‘ Schlangenmaschine’ - dem Einsatzflugzeug von Aschoff (Londonflüge 1917) - an dessen Rumpfseiten jeweils eine Schlange zu sehen war.

Der Hund hörte auf den Namen Hiddeck .......

Lt. Stöhr (technical officer and pilot of KG III left) and Lt. Kollberg, the only 19 years old pilot of the ‘snake plane’ the aircraft of Aschoff (author of Londonflüge 1917) - both fuselage sides of their Gotha showed a snake fom the beginning to the tail.

 

Gescharauk

von links, Lt. Genth , Lt. Scharffenberg , Lt. Alex ,Lt. Raulfs

From left to right, Lt. Genth , Lt. Scharffenberg , Lt. Alex ,Lt. Raulfs

KG3-2k

Angehörige des KG III mit Gästen vor den Resten einer Handley Page 0/100 ....

Vorne links, Stöhr , Angerstein, Fiebig, Brandenburg, Bülowius, Schultz-Dornburg, Terzembski. Hintere Reihe von links - Hasenkamp, Aschoff, Genth, Koch

Members of KG III with guests in front of the relicts of a HP 0/100.

Front line from left to right : Stöhr , Angerstein, Fiebig, Brandenburg, Bülowius, Schultz-Dornburg, Terzembski.

Rear line from left to right : Hasenkamp, Aschoff, Genth, Koch

GothaGIV-11k

Eine Gotha steigt in den Abendhimmel, vielleicht der Beginn eines Nachtangriffes ......

A Gotha climbing into the evening sky, maybe the beginning of a night attack ......

Hier folgt noch eine kleine Sammlung bei ebay erworbener Schätze, bzw alte Sanke Karten, die nicht zu dem ursprünglichen Album meines Grossvaters gehörten, aber dennoch denselben Hintergrund haben.

A little collection of treasures hunted at ebay or also old Sanke post cards which were to be found in his collection.

Gotha_1k

Diese Sanke Karte zeigt mit einiger Sicherheit das Einsatzflugzeug meines Grossvaters, die Go GIV 406/16 - wer’s nicht glaubt, sollte einen Blick auf den vergrösserten Ausschnitt im nächsten Foto machen.

This Sanke card shows nearly 100 % sure the Gotha GIV 406/16 of my grandfather. If you don’t believe me, have a look at the enlargement following.

Gotha_26k

Sieht zumindest für mich mehr nach 406/16 als 408/16 aus ........

I would say, this is the 406/16 - for me more a 6 rather than an 8 .....

Hindenburgk

Gehört zur Serie der Hindenburg - Besuchsbilder vom Mai 1917. Der Generalfeldmarschall lässt sein gefälliges Auge über eine Gotha GIV des KG III gleiten .....

An event belonging to the Hindenburg visit series in May 1917. The Feldmarschall is gently touching this Gotha with his eyes ......

GothaG.IIISchaedelk

Eine wunderbare Aufnahme aus der Terry Phillips Collection (USA), diese Gotha GIII wurde kunstvoll mit einem Totenschädel verziert, es gab offenbar auch echte Künstler unter den Soldaten ..... auch wenn das Motiv erschauern lässt !

A beautiful photo from the Terry Phillips Collection (USA). This Gotha G III got some artist painted skull at the nose. Beautiful, but also somehow ‘shaking’ !

GOGIV_1k

 

GoGVk

Der Nachfolger der Gotha GIV, die Gotha GV, u.a. wurden die leicht brennbaren Tanks in den Rumpf verlagert, die alte Position unter den Motoren hatte sich bei Bruchlandungen als fatal erwiesen ..... Dadurch konnte auch die Motorverkleidung ‘strömungsgünstiger’ gestaltet werden

Gotha GV, the following version of the Gotha GIV. A.o. the fuel tanks were moved into the fuselage. At the G IV they were located under the hot engines, which caused trouble in case of forced landings. Another effect of the new position was, that the engine nacelles became more streamline and so reduced drag.

Gotha_GV_1k

Vermutlich Bruchlandung in der Nacht, diese Gotha GV wurde am 23 Mai 1918 stark beschädigt. Man beachte das vorn aufgemalte ‘ Mondgesicht’.

Probably an accident during a night landing. This Gotha GV was damaged at the 23rd of May 1918. Watch the ‘moonface’ painted at the nose of the plane.

Morotask

Gotha GIV ‘MOROTAS’, dieses Flugzeug ging im Zuge einer Nachtlandung verloren und tötete auch gleich noch zwei unglückliche Bewohner des Hauses auf das sie fiel. Robert Karr hat ein hervorragendes Modell dieses Flugzeuges gefertigt !

Gotha GIV ‘MOROTAS’, this aircraft was lost at night in bad weather and killed a farmer couple sleeping inside. Robert Karr scratch built an exellent mold of this plane.

 

Gotha410_16k02

Noch ein ebay - Kauf, Gotha GIV 410/16, das Flugzeug Erich Schlegelmilchs (siehe seine Albumfotos auf den nachfolgenden Seiten ). Da das schwarz-weisse Rumpfband noch fehlt (Erkennungszeichen Oblt. v. Seydlitz), könnte die Maschine zum Aufnahmezeitpunkt noch von Lt. Schlegelmilch geflogen worden sein.

Another ebay success, Gotha GIV 410/16, the aircraft of Lt. Erich Schlegelmilch (look at the album the next page). Because the black/white fuselage band (personal marking of Oblt. v. Seydlitz) is still missing, it might be that Schlegelmilch still flew this plane at that time.

Gothas25051917-k

Noch eine Ergänzung zum 25.Mai 1917, dieses Foto zeigt u.a. die ‘ RG ‘ beim Zwischenstop in Nieuwmuenster, zwei Flugzeuge weiter hinten wartet auch die 408/16 ‘HG’ auf den Start ....

An addition to the refueling stop at Nieuwmuenster the 25 th May 1917, the ‘RG ‘ in the center, two aircraft behind, the 408/16 ‘HG’ is waiting for taxi...

Gotha_G.IV_408-16_Staffel_16-1k

Und hier ist sie etwas näher zu sehen, die 408/16 ‘ HG ‘, leider weiss ich nicht wessen Initialen dies waren, das Flugzeug gehörte wohl zur 16 Staffel (Gontrode). Sammlung Greg van Wyngarden.

And here she is, the Gotha G IV 408/16 ‘ HG ‘,unfortunately i have no idea who could be behind this initials ‘ HG ‘. The aircraft belonged to the 16th Staffel (Gontrode). Greg van Wyngarden collection.

millauf_k

Ein vermutlich für Historiker besonders interessanter Fund, die original Akte zur militärischen Laufbahn Adolf Genth’s ...... besonders interessant, Spalte 11 Mitgemachte Gefechte, Bemerkenswerte Leistungen. Hier wurden auch die bemerkenswertesten Flüge über England / Frankreich vermerkt, mit Datum. Aber auch Spalte 12 ist interessant, dort sind u.a. seine drei Luftsiege erwähnt.

This should be of interest for historians, the original military file of Adolf Genth. Especially of interest row 11, showing the fights he was involved in and his remarkable performance. Also the more remarkable flights to England and France are to be found. Row 12 shows a. o. his three aerial victories over British planes.

millauf2-k

Der im obigen Bild weggeklappte Zettel, da ist schon Einiges zusammengekommen, so dass dieser Zusatz notwendig wurde .....

The piece of paper flipped over from the scan above ..... it became necessary, because there was no more place to write at the original document.

Notlandeplatz-k

Ein erst kürzlich aufgetauchtes Foto des vermutlichen Notlandeplatzes Ertvelde - es stammt aus einem alten Belgischen Archiv, offenbar gab es mindestens noch eine weitere derartige Anlage in den Jahren 1917 - 1918, die vermutlich auch von den Gothas genutzt werden sollten. Die andere Lokalität war Rieme, beide befinden sich in der Nähe von Gent. Hat noch irgend jemand mehr Informationen zu diesen beiden Notlandeplätzen, ich bin für jeden Hinweis dankbar ?

This photo appeared a short time ago from an old Belgian archive, it shows the emergency landing ground of Ertvelde, probably also planned to be used by the Gotha’s. In 1917/18 there should have been at least one more of this places at Rieme - both in the vicinity of Gent. Is there anybody out there, who could give some more information regarding this subject ? Every hint would be highly appreciated !

1918_12.01_Rieme_k

Der vermutliche Notlandeplatz von Rieme hier als Lageplan..

The probably emergency landing place of Rieme, here as a drawn map.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde Adolf Genth im Januar 1919 als Demobilisierungs Offizier auf den Flugplatz Fürstenwalde versetzt. Er musste dort wohl die Vernichtung des Deutschen Fluggerätes überwachen, wie dies im Versailler Vertrag festgelegt worden war... sicherlich keine schöne Tätigkeit für ihn.

Am 19 Juni 1919 folgte die Versetzung zur Artilleriefliegerstaffel 120 nach Lyck (Ostpreussen), die im Auftrag des Grenzschutz Ost die Deutsche Ostgrenze sichern sollte, er blieb dort nur für kurze Zeit und wurde ab 2 August 1919 wieder als Demobilisierungs Offizier auf dem Fliegerhorst Neuruppin eingesetzt.

Am 5 Juli 1920 wurde er aus dem Militärdienst verabschiedet und musste sich von da ab als Zivilist ein neues Betätigungsfeld suchen.

Er tat dies in dem er mehrere leitende Tätigkeiten in wechselnden Firmen ausübte (u. a. in Saloniki / Griechenland) - die Schließlich in der Gründung einer eigenen Textil - Firma in Naumburg mündeten.

After the First World War was over Adolf Genth became a so called ‘ Demobilisierungs Offizier ‘ at the aerodrome of Fürstenwalde. He had to organize the destruction of German aircraft according to the Treaty of Versailles - i believe not a really nice job for him !

19th of July 1919 he was asked by former comrades to join the Artilleriefliegerstaffel 120 at Lyck (East Prussia). Under the command of the Grenzschutz Ost (protection of the eastern borders), he flew again for a short time against Russian and Polish aircraft who tried to test the old German borders. The Treaty of Versailles stopped every try to keep all of the the eastern German territories inside Germany and every fight against it became useless. From August 2nd 1919 he became again ‘ Demobilisierungs Offizier ‘ and had to organize the destruction of even more German airframes. The winner takes it all ! Something which Germany should have to face again only a few years later .......

August 5th 1920 he left the army and became a civilian, something absolutely new for him. He did it well and proved his talents f.e. as a manager of a Greek company in Saloniki and finally he founded his own company at Naumburg (Germany).

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