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Düsseldorf

Alice Weidel als Knusperhexe

Was Karnevals-Wagenbauer Jacques Tilly nach den tollen Tagen erlebte

Ein Satiriker, der austeilt, muss auch einstecken können

Mehrere Dutzend Hassmails, aber auch viel Lob gab es für die Mottowagen von Jacques Tilly im Düsseldorfer Rosenmontagszug. Vor allem an einem provokanten Wagen zur AfD entzündete sich die Kritik. Bis hin zu Vorwürfen, der Künstler habe sich durch eine Hakenkreuz-Darstellung strafbar gemacht.

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Alice Weidel, die Knusperhexe

Politischer Karneval beim Rosenmontagszug

Düsseldorf bietet der Weltlage die satirische Stirn

Je schlechter die Zeiten, desto besser die Satire: Stolze vierzehn politische Mottowagen hat das Team um den Bildhauer und Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung Jacques Tilly diesmal auf die Straße gebracht – ein neuer Rekord. Stoff genug gab es wahrlich.

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David Farago und Ricarda Hinz mit Löwenwagen und Moses

Kritik an Millionenförderung aus Steuergeldern für Kirchentag

Schlitzohriger David gegen gereizten Goliath

Die subversive Aktion gegen den evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf liegt nun eine Woche zurück. Die Evangelische Kirche reagierte genervt und mit juristischer Gegenwehr. Und musste es hinnehmen, dass durch das gewaltige Medienecho einer breiten Öffentlichkeit die Kritik säkularer Organisationen an der Millionenförderung des Kirchen-Events bekannt wurde. Eine Chronik des subversiven Streichs.

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Pressekonferenz in Düsseldorf

Alternativer Kirchentagsverein will sich der evangelischen Kirche nicht aufdrängen

"Mit unserem guten Namen kann die Kirche nun Subventionen in Millionenhöhe abrufen"

"Wir sind freundliche Piraten: Wer von uns nicht gekapert werden möchte, dem drängen wir uns nicht auf!" Mit diesen Worten erklärt Mario Ickert, Vorsitzender der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland sowie Vorstandsmitglied des "40. Deutscher Evangelischer Kirchentag Düsseldorf 2027 e.V.", warum der alternative Kirchentagsverein den Forderungen der evangelischen Kirche nachkommt. "Wir haben nach Abwägung aller Optionen beschlossen, der Löschung unseres Vereins nicht zu widersprechen. Mit unserem guten Namen kann die Kirche nun Subventionen in Höhe von 13 Millionen Euro abrufen."

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In diesen Minuten findet in Düsseldorf eine Pressekonferenz statt

Wird der "40. Deutsche Evangelische Kirchentag" mit einer "Nudelmesse" eröffnet?

Piraten kapern Düsseldorfer Kirchentag

Die Stadt Düsseldorf hat zugesagt, einem noch zu gründenden Verein für die Durchführung des Evangelischen Kirchentags 2027 einen Zuschuss von 5,8 Millionen Euro zukommen zu lassen. Inzwischen wurde ein entsprechender Verein beim Amtsgericht Fulda eingetragen. Allerdings stammen die Verantwortlichen des Vereins nicht aus der evangelischen Kirche, einer von ihnen ist sogar Vorsitzender der "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters". Wird der "40. Deutsche Evangelische Kirchentag" in Düsseldorf tatsächlich mit einer "Nudelmesse" eröffnet?

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Interviewerin Katrin Wiesemann (l.) mit Hendrik Cremer (r.)

"Mehr Menschen müssen erkennen, was auf dem Spiel steht"

Der promovierte Jurist und Autor Hendrik Cremer warnt eindringlich vor den von der AfD ausgehenden Gefahren. In Düsseldorf spricht er über Ziele und Strategien der sich immer weiter radikalisierenden Partei.

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Andreas Edmüller beim Düsseldorfer Aufklärungsdient

Andreas Edmüller und seine Attacke gegen wokes Denken

"Frontalangriff auf die Werte von Wissenschaft und Aufklärung"

Andreas Edmüller, Privatdozent an der Ludwig-Maximilian-Universität in München, drückt sich nicht um eine klare Position: Bei einer Veranstaltung des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes (DA!) bespricht er ein Beispiel für Wokeness aus Neuseeland. Und überträgt dies auf die Diskussionskultur auch hierzulande. Mit dem Ergebnis: Wokeness und Aufklärung seien nicht miteinander vereinbar.

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DA! Art Award: Düsseldorfer Kunstpreis "Check Your Dogma"

Kunst prüft Glaubenswahrheiten

Dogma – das ist eine Aussage oder Wertvorstellung, die der Einzelne oder ganze Gruppen als unumstößlich ansehen. Als für sich verbindlich. Der eigene Standpunkt wird als absolut empfunden. Wir kennen das von Religionen. Aber auch in Zeiten politisch verhärteter Fronten haben wir es oft mit Dogmen zu tun. Sie sind wie innere Stützpfeiler, auf die sich der Einzelne verlässt, um sich und auch der Gruppe, der er sich zugehörig fühlt, sicher zu sein. Um Halt zu finden. Doch ist es richtig, an Positionen festzuhalten, nur weil man sie schon immer hatte? Oder weil die eigene Bubble sie einfordert? Nur wie kommt man raus aus eingefahrenen Bahnen?

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Die Maske abreißen

"Correctiv"-Reporter Marcus Bensmann: Blick in die Gedankenwelt der AfD

"Remigration heißt Vertreibung"

Vor der Düsseldorfer Kunsthalle steht ein Karnevals-Mottowagen von Jacques Tilly. Passanten wundern sich. Schließlich ist es ein Mittwochabend im Juni. Das Motiv der Großplastik: Ein Clown reißt einem AfD-Mann die Maske vom Gesicht. Dahinter kommt eine hässliche Hitlerfratze zum Vorschein. Die drastische Karikatur macht aufmerksam auf den Vortrag von einem, der selbst daran beteiligt war, als der AfD im Januar so etwas wie eine Maske vom Gesicht gerissen wurde. Marcus Bensmann ist einer der Rechercheure der Investigativplattform Correctiv. Er spricht auf Einladung des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes.

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Der Toleranzwagen beim Düsseldorfer Karneval 2024

Kommentar

Toleranz mit Ausnahmen

Beim diesjährigen Karnevalszug durch Düsseldorf gab es nach drei Jahren Pause wieder einen sogenannten "Toleranzwagen". Dort waren Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen der drei Buchreligionen vertreten. Konfessionsfreie wurden nicht hinzugebeten, obwohl die Mehrheit der Düsseldorfer keiner Religionsgemeinschaft angehört. Muslime waren nur teils vertreten – weil einige ein Problem mit der Rolle des Alkohols im Karneval haben.

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Politischer Karneval in Düsseldorf

Der Hohlkopf und die Medien

Höhepunkt beim diesjährigen Rosenmontagszug durch Düsseldorf waren wie in jedem Jahr die politischen Mottowagen von Jacques Tilly. Der Bildhauer und Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung hat mit seinem Team wieder auf aktuelle Ereignisse reagiert.

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Mario Gembus

Online-Themenabend des AK Säkulare & der AfA Düsseldorf

Gleiches Recht für kirchlich Beschäftigte?! Das kirchliche Arbeitsrecht auf dem Prüfstand

Schon seit dem Jahr 2013 ist die Abschaffung des kirchlichen Sonderarbeitsrechts Beschlusslage der SPD. Mario Gembus, Gewerkschaftssekretär der ver.di-Bundesverwaltung und dortiger Ansprechpartner für Kirchen, Caritas und Diakonie, gab einen umfangreichen Überblick über die aktuelle Gemengelage in politischer, rechtlicher und in gewerkschaftlicher Hinsicht.

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Bei der Pressekonferenz vor dem Düsseldorfer Rathaus

Kirchentagsfinanzierung in Düsseldorf

Bürgerbegehren konnte über 10.000 Unterschriften sammeln

15.000 Unterschriften wären zum Erreichen eines Bürgerentscheids über die städtische Kirchentagsfinanzierung in Düsseldorf notwendig gewesen. Diese Zahl wird wohl nicht mehr erreicht werden. Dennoch werten die Initiatoren das Bürgerbegehren als Erfolg.

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David Farago und Ricarda Hinz mit Löwenwagen und Moses

Endspurt beim Kirchentags-Bürgerbegehren in Düsseldorf

Auf den letzten Metern bekommt sie nochmal politischen Rückenwind – die Initiative des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes (DA!). Das Bürgerbegehren, mit dem die Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung den Ratsbeschluss bekämpft, den Evangelischen Kirchentag 2027 mit mindestens 5,8 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren. Noch bis zum 20. April ist Zeit, die erforderlichen knapp 15.000 Stimmen zu sammeln, um einen Bürgerentscheid zu erreichen.

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Moses mit seinem 11. Gebot unterstützt den DA! beim Unterschriftensammeln

Düsseldorf

Bürgerbegehren gegen Kirchentagsfinanzierung erhält Unterstützung der Ampel-Parteijugend

Die Jugendorganisationen der Düsseldorfer Fraktionen von Grünen, SPD und FDP haben sich alle drei positiv zum Bürgerbegehren des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes (DA!) geäußert, das die städtische Finanzierung des Evangelischen Kirchentags 2027 verhindern will. Die Jungen Liberalen halfen am vergangenen Wochenende gar selbst beim Unterschriftensammeln.

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