DDR

MIZ 3/20 erschienen:
30 Jahre ohne Mauer
Nachdem die MIZ vor einem Jahr einen Blick auf Religion und Kirche in der DDR geworfen hatte, stellt der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe die Frage, was sich 30 Jahre nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten "im Osten" diesbezüglich verändert hat. Das gezeichnete Bild ist vielschichtig, aber eines zeichnet sich deutlich ab: Verliererinnen sind die Frauen.

Rezension
Die DDR als kulturhistorisches Phänomen
Pünktlich zum 30. Jahrestag des Beitritts der DDR zum Geltungsgebiet des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 erschien der repräsentative Band zur DDR als kulturellem Phänomen. Er enthält an die 20 Texte, von denen die meisten etwa ein Jahr zuvor auf einer wissenschaftlichen Tagung der Leibniz-Sozietät gehalten und diskutiert wurden.

"Das unzufriedene Volk"
Welchen politischen Einfluss hatten und haben die Ostdeutschen vom Ende der DDR bis zu den heutigen rechtspopulistischen Protesten? Dieser Frage geht Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack in einer neuen Studie nach.

Gegen den diktatorischen "real existierenden Sozialismus"
Erinnerungen an die intellektuelle Opposition
Der Publizist Marko Martin legt in seinem Buch "Dissidentisches Denken. Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters" persönliche Portraits von Intellektuellen vor, die zur intellektuellen Opposition gegen den diktatorischen "real existierenden Sozialismus" gehörten.

MIZ 3/19 erschienen
Alltag, Religion und Kirche in der DDR
Dass die DDR in Sachen Religion eine andere Linie verfolgte als die BRD, ist bekannt. Es gab keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, kein kirchliches Arbeitsrecht, keine vom Staat eingetriebene Kirchensteuer. Aber wie präsent war Religion im DDR-Alltag und welche Bedeutung hatte der Wissenschaftliche Atheismus für die Menschen?

Entwicklungen in Deutschland von 1972 bis heute
Legalisierte Abtreibung: Ein Geschenk der DDR zum Frauentag
Es war eine Art "Frauentagsgeschenk", als die Volkskammer der DDR am 9. März 1972 das "Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft" verabschiedete. Und es kam einer Sensation gleich: Mit einer sogenannten Fristenlösung übertrug weltweit erstmalig ein Staat Frauen das Recht, innerhalb von zwölf Wochen "zur Bestimmung der Anzahl, des Zeitpunktes und der zeitlichen Aufeinanderfolge von Geburten … über die Unterbrechung einer Schwangerschaft in eigener Verantwortung zu entscheiden."

Ausstellung: "Der Frühling starb im August"
August 1968 – Sachsen im Kriegszustand
Über den Prager Frühling 1968 wurde und wird viel geschrieben. Die Fotos von brennenden Panzern und verzweifeltem Protest gingen um die ganze Welt. Die Berichterstattung zum 50. Jahrestag der Niederschlagung des "Prager Frühlings" beschäftigt sich auch heute wieder zum großen Teil mit den Ereignissen in der goldenen Stadt, wie Prag gern genannt wird. Was aber geschah in jenen Tagen an der Grenze zur ČSSR?

Rezension
Ein Pfarrer verbrennt sich
Ein ungewöhnliches Buch über den "Fall Brüsewitz" liegt vor. Es ist mit fast 700 Seiten trotz leserunfreundlicher kleiner Schrift auch außerordentlich dick, geschrieben mit einer eigenwilligen Sicht auf die DDR und ihre Kirchengeschichte, entwickelt aus der Mehrseitenbetrachtung der historischen Realität, die akribisch erkundet wird.

Tausend Rosen zum Gedenken
BERLIN. (hpd) Der 17. Juni ist in der deutschen Nachkriegsgeschichte ein markantes Datum und war deshalb heute Anlass des Gedenkens. Auch bei der SPD gibt es die Tradition, vor dem ehemaligen Haus der Ministerien in der DDR, das heute das Bundesfinanzministerium beherbergt, auf dem "Platz des 17. Juni" an den Volksaufstand zu erinnern und im Gedenken an die Opfer tausend Rosen niederzulegen.

Deutschland Deine Kinder (22)
"Vertiefte Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR"
BERLIN. (hpd) Unter der Prämisse "Vertiefte Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR" fanden sich im Dezember 2012 zwölf WissenschaftlerInnen zusammen, die sich zuvor schon für Transparenz der Informationen zur Heimerziehung eingesetzt hatten. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor.

Eine politikwissenschaftliche Studie
War die DDR eine totalitäre Diktatur?
(hpd) Der Politikwissenschaftler Florian Gräßler geht in seiner Studie “War die DDR totalitär?” der im Titel enthaltenen Frage im Sinne einer Fallstudie zur Prüfung der genannten Ansätze nach. Es handelt sich um eine gelungene Kombination von empirischem und theoretischem Vorgehen, wobei die belegte Angemessenheit der Totalitarismuskonzepte nicht mit einer Ignoranz gegenüber ihren Schwächen einhergeht.
Die DDR und der Humanismus
WEIMAR. (hpd)Der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp, langjähriger Hochschullehrer an der Berliner Humboldt-Universität und von 2003 bis 2009 Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland (HVD), hat mit dem jetzt vorgelegten Buch „Der ganze Mensch“ eigene Studien aus den Jahren 1989-1993 zur Kulturgeschichte der DDR wieder aufgegriffen und vertieft. Ein wertvolles und notwendiges Buch.
Das Horrorkabinett der „Affenmutti“ aus Hönow
BRANDENBURG. (hpd)Die Institution „Zirkus“ zählte seit je zu den staatstragenden Traditionen des „real existierenden Sozialismus“. Auch in der DDR wurde diese Tradition hochgehalten: Anfang der 1960er wurden die ursprünglich privaten ZirkusunternehmenAeros, Barley (später umbenannt inOlympia und letztlich inBerolina) und Busch auf Anordnung des Kultusministeriums zurVEB Zentral-Zirkus zusammengefasst und firmierten hinfort und hochoffiziell als „Staatszirkusse der DDR“.