Bundesland Nordrhein-Westfalen | |
Hauptstadt | Düsseldorf |
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Einwohnerzahl | 17.572.000 (2013) |
Fläche | 34.113 km² |
Postleitzahl | |
Vorwahl | |
Webseite | www.land.nrw |
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Nordrhein-Westfalen (NRW) ist eindeutsches Bundesland. Es grenzt an die BundesländerNiedersachsen im Nordosten/Osten,Hessen im Südosten sowie anRheinland-Pfalz im Süden. Internationale Grenzen hat es mit denNiederlanden und mitBelgien im Westen.
Die meisten Reisenden aus anderen Ländern verbindenNRW in erster Linie mit großen Städten und Ballungsräumen wie demRuhrgebiet, der LandeshauptstadtDüsseldorf und der MillionenstadtKöln. Der Düsseldorfer Flughafen ist von internationaler Bedeutung und Köln ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Es gibt aber durchaus auch viele ländliche und naturnahe Gegenden. Während man im Norden des Landes vorwiegend Tieflandslandschaften findet, gibt es im Süden mehrere Mittelgebirge.
von Nord nach Süd:
Die zehn größten Städte in NRW
Weitere größere und touristisch relevante Städte – alphabetisch geordnet
Siehe auch dieListe von Städten, Gemeinden und touristischen Zielen.
Vor 1815 gab es im Gebiet des heutigen NRW viele kleinere und etwas größere Herrschaften wie das Erzbistum Köln oder das Herzogtum Berg. Dann aber gelangte fast das gesamte Gebiet an Preußen, und zwar als Provinz Westfalen und als Rheinprovinz. Erst im Jahr 1946 wurde das Bundesland Nordrhein-Westfalen unter britischer Besatzung gegründet. Im Jahr darauf entschied sich das kleine Lippe, sich NRW anzuschließen.
Die Römer hatten seit dem 1. vorchristlichen Jahrhundert vor allem das Gebiet links des Rheines kolonisiert. Die bedeutendsten Städte im heutigen NRW waren die Colonia Claudia Ara Agrippinensum, also das heutige Köln, und die Colonia Ulpia Traiana, direkt neben Xanten. Die Besonderheit von Xanten ist, dass diese mittelalterliche Stadt nicht auf der alten Colonia, sondern in unmittelbarer Nähe gebaut wurde. Daher gab es die Gelegenheit, einen großen Archäologischen Park Xanten auf der alten Colonia einzurichten. Ansonsten haben die Römer eine Zeitlang versucht, bereits das Land bis zur Lippe zu erobern - die späte Folge davon ist ein Römermuseum in Haltern.
Städtegründungen rechts des Rheines stammen eher aus der Zeit des frühen und hohen Mittelalters. Der wichtigste entsprechende Heilige, der das Land christianisiert hat, ist Liudger aus der Zeit Karls des Großen. Nach ihm sind viele Kirchen in der Region benannt, beispielsweise in Münster und Essen. Wichtige Reichsstädte im heutigen NRW wurden Aachen, Essen und Dortmund; Köln und Münster wurden bedeutende Bischofsstädte, die auch ein großes Umland regierten.
Im 19. Jahrhundert kam fast das gesamte heutige NRW an das Königreich Preußen, das dort zuvor bereits einzelne Gebiete besessen hatte (Wesel zum Beispiel, wo es ein großes Preußenmuseum gibt). Das teils protestantische, vor allem aber katholische Gebiet erlebte unter Preußen die großen Modernisierungen und auch die Industrialisierung. Die erste moderne Fabrik auf dem europäischen Kontinent entstand 1784, woran das Industriemuseum in Ratingen erinnert. In den 1840ern begann der größere Kohlenabbau nördlich derRuhr, die bei Duisburg-Ruhrort in den Rhein fließt; in den 1870er- und 1880er-Jahren eroberte der Bergbau das heutige Ruhrgebiet. Es zog viele Einwanderer aus ganz Preußen an und wurde ein Industrie- und Ballungsraum von nationaler und europäischer Bedeutung. Die Route der Industriekultur erinnert an diese Zeit, die in den 1960er-Jahren durch den "Strukturwandel" langsam zu Ende ging.
NRW besteht aus dem Großraum Rhein-Ruhr, mit knapp 10 Millionen Einwohnern, und den eher ländlichen sonstigen Gebieten des nördlichen Rheinlands und Westfalen-Lippes. Flach im Westen, trifft man im Süden und Osten des Bundeslandes auf die deutschen Mittelgebirge. Davon ist das Sauerland im Süden ein beliebtes Wintersportgebiet.
Metropolen wie Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund, die weiteren Großstädte und die ländlichen Gegenden entsprechen touristisch dem, was man jeweils typischerweise erwartet. Das Ruhrgebiet gilt dabei ein wenig als Sorgenkind, als trostlos, industriell verschmutzt, mit Großstadtproblemen und hoher Arbeitslosigkeit. Das dürfte von Stadt zu Stadt, beziehungsweise Stadtteil zu Stadtteil, sehr verschieden sein. Vor allem gibt es, anders als in Berlin oder Hamburg, keine wirkliche Mitte mit Einkaufszonen, Museen und Freizeiteinrichtungen. Diese verteilen sich deutlich mehr über das gesamte Gebiet.
Die wichtigsten internationalen Flughäfen sind der1Flughafen Düsseldorf (IATA:DUS)51.2809256.7573111111111, der mit Abstand am stärksten frequentierte Passagierflughafen des Landes, und der2Flughafen Köln-Bonn (IATA:CGN)50.8659166666677.1427444444444, der vor allem ein beliebtes Ziel für Billigflieger ist.
Weitere nationale und internationale Flughäfen sind die3Flughafen Dortmund (IATA:DTM)51.5183138888897.6122416666667,4Flughafen Münster Osnabrück (IATA:FMO)52.1346416666677.6848305555556,5Flughafen Paderborn Lippstadt (IATA:PAD)51.6140888888898.6163166666667,6Flughafen Weeze (IATA:NRN)51.6024138888896.1421722222222Typ aus Wikidata bezogen und im benachbarten Holland der7Flughafen Maastricht Aachen (IATA:MST)50.9125585.769536.
Nahe den Landesgrenzen oder gut erreichbar sind beispielsweise die FlughäfenFlughafen Hannover (IATA:HAJ)52.4602138888899.6835222222222,Flughafen Frankfurt (IATA:FRA)50.0333055555568.5704555555556 (ICE-Verbindung direkt vom Flughafen nach Köln in unter einer Stunde),Flughafen Brüssel-Zaventem (IATA:BRU)50.9013888888894.4844444444444 undFlughafen Amsterdam-Schiphol (IATA:AMS)52.30814.7641694444444..
Ein dichtes Schienenwegenetz durchzieht das Land. Städte mit IC/ICE-Anschluss sind:Aachen,Bielefeld,Bochum,Bonn,Dortmund,Düsseldorf,Duisburg,Essen,Hagen,Hamm,Köln,Münster,Oberhausen undWuppertal. Mit geringerer IC/ICE-Taktfrequenz werden zusätzlich die Städte Altenbeken, Bad Bentheim, Bad Oeynhausen, Bünde, Geilenkirchen, Gelsenkirchen, Gütersloh, Herford, Herzogenrath, Ibbenbüren, Krefeld, Lippstadt, Minden, Mönchengladbach, Paderborn, Recklinghausen, Rheine, Rheydt, Siegburg, Soest, Solingen, Viersen, Wanne-Eickel und Warburg bedient; hier halten nicht alle Schnellverkehrszüge.
Durch die Liberalisierung des Busfernverkehrs ergeben sich laufend neue Möglichkeiten der Anreise. Die Entwicklung des Fernbusmarktes unterliegt derzeit einem raschen Wandel, sowohl hinsichtlich Anbieter als auch hinsichtlich Routen.
Nordrhein-Westfalen ist als bevölkerungsreichstes Bundesland mit einer dichten Straßeninfrastruktur versehen. Allerdings müssen sich Reisende immer wieder auf Staus einstellen, die vor allem zu den Stoßzeiten und zu Ferienbeginn die Reise verzögern.
Die Hauptfernanbindungen sind in Nord-Süd-Richtung die Bundesautobahnen 1 (Puttgarden - Saarbrücken) und 3 (Emmerich - Passau). Kürzere Strecken sind die Autobahnen 31 (Emden - Bottrop), 33 (Osnabrück - Bad Wünnenberg), 43 (Münster-Wuppertal), 45 (Dortmund - Seligenstadt), 57 (Kleve - Köln), 59 (Dinslaken - Bonn) und 61 (Kaldenkirchen - Hockenheim). In Ost-West-Richtung sind die Autobahnen 2 (Oberhausen-Berlin), 4 (Aachen - Görlitz), 30 (Bad Oeynhausen - Bad Bentheim), 40 (Straelen - Dortmund), 52 (Mönchengladbach - Marl) als Anbindung an dieNiederlande, 44 (Aachen - Kassel) als Anschluss an das belgische Straßennetz und die 46 (Heinsberg - Bestwig) als VerbindungNiederlande -Sauerland von Bedeutung für den Fernverkehr.
Nordrhein-Westfalen verfügt über schiffbare Binnengewässer:Rhein,Weser,Ruhr, Binnenkanäle, u.a. Mittellandkanal.
Nordrhein-Westfalen wird von Fern-Radwanderrouten erreicht, beispielsweiseRhein-Radweg,Weser-Radweg,Lahntalradweg. Zur steigungsarmen Anreise sind die Wege entlang der Flüsse geeignet; darüber hinaus sind große Teile des Landes ohnehin eher flach bis hügelig und daher leicht zugänglich.
Innerhalb von Nordrhein-Westfalen kann man mit Eurostar (ehemals Thalys) (Aachen - Köln - Düsseldorf - Duisburg - Essen - Dortmund), ICE, IC und Flixtrain (ehemals HKX) (Köln - Düsseldorf - Duisburg - Essen - Gelsenkirchen - Münster -Osnabrück - Hamburg) reisen, im Regionalverkehr der DB und ihrer Wettbewerber mit RE, RB, den S-Bahnen Rhein-Sieg (Köln, Bonn) und Rhein-Ruhr (Düsseldorf, Ruhrgebiet) sowie mit den Stadtbahnen im Bereich der VerdichtungsräumeKöln-Bonn, Düsseldorf und der Städte des Ruhrgebiets.
Einen Überblick über die Bahnlinien in NRW gibt derRegionalverkehrsplan (Downloads → Tickets, Tarife, Mobilität), den die Verkehrsverbünde gemeinsam herausgegeben haben. Weitere Informationen zum verbundübergreifenden NRW-Tarif können über die Webseitemobil.nrw abgerufen werden.
In NRW gibt es insgesamt vier regionale Verkehrstarife für den öffentlichen Nahverkehr mit Bus und (Regional-)Bahn. Das sind im Uhrzeigersinn aufgezählt: Westfalentarif, VRS (Rhein-Sieg), AVV (Aachen) und VRR (Rhein-Ruhr). Solange man sich in einem der Verbünde bewegt, sind dessen Tickets meist billiger als das NRW-Ticket. Erst bei der Reise über mehr als einen Verkehrsverbund hinweg benötigt man NRW-Tickets, da dann die lokalen Tickets nicht mehr gelten.
Für diese Verbünde und Fahrten in Kombination mit diesen hat man ein elektronisches, per App abzurechnendes, Ticket eingeführt,eezy.nrw. Die Fahrt berechnet sich aus einem Grundpreis und dem Preis für die Luftlinienkilometer zwischen Start und Ziel. Abgerechnet wird hinterher, ein Bewegungsprofil stellt der Kunde den Verkehrsbetrieben und Datenhändlern kostenlos zur Verfügung. Pro Monat gilt eine Obergrenze, die dem Preis des Deutschlandtickets entspricht.
TagesTicket NRW Ein Tagesticket für 1 Person (NRW Single) kostet z. Zeit z. B. 31,90 €. (Stand Fahrplanjahr 2023)
In NRW gibt es ein dichtes Netz anRadwanderrouten und Radwegen. Die Gesamtlänge beträgt ca. 14.000 Kilometer. In immer mehr Regionen in Nordrhein-Westfalen gibt es ein sogenanntesKnotenpunktnetz. Dabei gibt es ein Netz an Fahrradrouten, deren Kreuzungen (Knotenpunkte) mit individuellen Nummern gekennzeichnet sind. Da diese Nummern und Routen auch in der (landesweit einheitlichen) Radwegweisung berücksichtigt sind (an den Knotenpunkten sind die jeweils nächstgelegenen Nummern an den Wegweisern gekennzeichnet), kann man sich so recht einfach individuell eine Route zusammenstellen.Nähere Infos und weitere Erläuterungen gibt es exemplarisch auf der Internetseite für die Region Rheinland.
Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen über 7.000 km markierte Rad-Fernrouten.
Eine Übersicht über Radfernwege und Regionalrouten ist im ArtikelRadrouten in Nordrhein-Westfalen zu finden.
In den Mittelgebirgen gibt es eine sehr große Auswahl an Wanderwegen, nicht zuletzt dank des großen Einsatzes der Wandervereine. Einer der bekanntesten ist wohl derRothaarsteig, der 2001 eröffnet wurde. Er führt über 154 km über den Kamm des Rothaargebirges.
DasRothaargebirge ist eines der nördlichsten Wintersportgebiete im Westteil Deutschlands, weshalb viele Norddeutsche und Niederländer hierher kommen, denen der Weg in die Alpen zu weit ist. Wintersportort Nr. 1 in Nordrhein-Westfalen istWinterberg. Im Rothaargebirge findet man aber noch einige weitere Wintersportgebiete. Eine Übersicht ist im ArtikelWintersport im Sauerland und Rothaargebirge zu finden.
Falls das Wetter nicht mitspielt, findet man im Bundesland gleich zwei Skihallen:
In Nordrhein-Westfalen befinden sich mehrere der größten und bekanntestenMusical-Theater Deutschlands: dasStarlight Express Theater inBochum, dasCapitol Theater inDüsseldorf, dasColosseum Theater inEssen, derMusical Dome inKöln und dasMetronom Theater inOberhausen.
„Leuchttürme“ derHochkultur in NRW sind das TheaterAachen, TheaterBielefeld, Schauspielhaus Bochum, TheaterBonn, das LandestheaterDetmold, das TheaterDortmund, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Aalto-Theater in Essen, das MusiktheaterGelsenkirchen, das Staatenhaus und das Schauspiel Köln, das Theater Oberhausen, das OpernhausWuppertal sowie dieDeutsche Oper am Rhein mit Spielstätten in Düsseldorf und Duisburg. Die Ruhrfestspiele inRecklinghausen (jedes Jahr im Mai und Juni) gehören zu den größten und renommiertesten Theaterfestivals Europas und die Ruhrtriennale ist ein kunstformübergreifendes Festival von internationalem Rang.
Auch in NRW ist Hochdeutsch die Standardsprache. Durch das Bundesland geht die wichtige Benrather Linie: Nördlich dieser Linie sagen oder sagten die Menschen maken, südlich davon machen. Diese wichtige Dialektgrenze gilt als Grenze zwischen Niederdeutsch und dem übrigen Deutsch. Benannt ist sie nach einem Ort, der heute zu Düsseldorf gehört. Bei Benrath überquert die Linie nämlich den Rhein.
Auch wenn manche Menschen das Niederdeutsche (Plattdeutsche) pflegen, so sprechen die Menschen in NRW allesamt Hochdeutsch oder einen Dialekt des Hochdeutschen. Das gilt auch für das sogenannte Ruhrdeutsch, mit dem man die meisten Dialekte des Ruhrgebiets zusammenfasst. Beliebte Kabarettisten und Schauspieler dieses Dialektes waren oder sind Jürgen von Manger (als Adolf Tegtmeier), Tana Schanzara, Uwe Lyko (als Herbert Knebel) und die Missfits.
Der Westen des Landes kennt viele dialekte Unterschiede: Er gehört zum Rheinischen Fächer, wo der Übergang vom Mitteldeutschen zum Niederdeutschen mehrere wichtige Dialektgrenzen hat. Das Niederrheinische gehört zum Niederfränkischen und ähnelt stark dem Niederdeutschen. Ein bekannter Kabarettist vom Niederhein war Hanns-Dieter Hüsch.
Einer der bekanntesten Stadtdialekte Deutschlands ist wohl derjenige von Köln und Umgebung. Er gehört zum Mittelfränkischen und klingt schon deutlich mehr nach den mitteldeutschen Dialekten, wenngleich auch viel Niederdeutsch erkennbar ist (etwa an „dat“ und „wat“). Bekannt ist Kölsch durch den Karneval, das Millowitsch-Theater, Kabarettisten wie Jürgen Becker und Musikgruppen wie die Bläck Fööss.
Informationen zur Küche findet man auch auf den SeitenEssen und Trinken im Rheinland undEssen und Trinken in Westfalen
Universitäten und Hochschulen gibt es in folgenden Städten:
Aachen, Alfter, Bad Honnef, Bad Münstereifel, Bielefeld, Bochum, Bonn, Brühl, Detmold (Musik), Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen (Fern-Universität), Hamm, Herford, Iserlohn, Kleve, Köln, Krefeld, Lemgo, Minden, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Nordkirchen, Paderborn, Rheine, Siegen, St. Augustin, Unna, Witten/Herdecke und Wuppertal
Termin | Name | Bedeutung |
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Do, 1. Jan. 2026 | Neujahr | Neujahrstag |
Fr, 18. Apr. 2025 | Karfreitag | höchster christlicher Feiertag, Gedenken an die Kreuzigung Christi |
So, 20. Apr. 2025 | Ostersonntag | Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi |
Mo, 21. Apr. 2025 | Ostermontag | Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi |
Do, 1. Mai 2025 | Maifeiertag | Internationaler Tag der Arbeit |
Do, 29. Mai 2025 | Christi Himmelfahrt | 40 Tage nach Ostern, Gedenken an die Himmelfahrt Christi |
So, 8. Jun. 2025 | Pfingstsonntag | 7 Wochen nach Ostern, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes |
Mo, 9. Jun. 2025 | Pfingstmontag | 1 Tag nach Pfingstsonntag, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes |
Do, 19. Jun. 2025 | Fronleichnam | Katholisches Hochfest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie |
Fr, 3. Okt. 2025 | Tag der Deutschen Einheit | Nationalfeiertag |
Sa, 1. Nov. 2025 | Allerheiligen | Christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird |
Do, 25. Dez. 2025 | 1. Weihnachtstag | Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt |
Fr, 26. Dez. 2025 | 2. Weihnachtstag | Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt |
Keine gesetzlichen Feiertage sind Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember). Dennoch sind an diesen Tagen viele Betriebe ganztägig und viele Läden und Freizeiteinrichtungen ab mittags geschlossen. Je nach Stadt kann der öffentliche Nahverkehr ab dem Nachmittag stark eingeschränkt oder sogar eingestellt sein. Heiligabend ist auch der Großteil der Restaurants geschlossen.
Ferien | 2025 | 2026 |
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Ostern | 14.04.-26.04. | 30.03.-11.04. |
Pfingsten | 10.06. | 26.05. |
Sommer | 14.07.-26.08. | 20.07.-01.09. |
Herbst | 13.10.-25.10. | 17.10.-21.10. |
Weihnachten | 22.12.-06.01. | 23.12.-06.01. |
Des weiteren gibt es in NRW drei bis vier bewegliche Ferientage, die lokal festgelegt werden. Dabei handelt es sich häufig um die sogenannten Brückentage zwischen Feiertagen und Wochenenden.
Die langfristig festgelegten Sommerferientermine können bei derKultusministerkonferenz nachgelesen werden.
Die sichersten Städte Deutschlands liegen in Nordrhein-Westfalen: Zwölf der 20 Großstädte mit über 200.000 Einwohnern mit der niedrigsten Kriminalitätsrate befinden sich im bevölkerungsreichsten Bundesland. Gemäß einer Statistik des Bundeskriminalamts für 2006 istWuppertal die sicherste Großstadt Deutschlands, gefolgt vonBielefeld auf Platz 2. MitMönchengladbach (Platz 4),Essen (5),Gelsenkirchen (6) undAachen (10) liegen vier weitere NRW-Städte unter den zehn Erstplatzierten. In der bundesweiten Liste der Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern folgenDuisburg (12),Münster (15),Krefeld (16),Oberhausen (18),Bonn (19) undDortmund (20). Kehrseite der Medaille: Die LandeshauptstadtDüsseldorf muss mit der zweithöchsten Kriminalitätsrate Deutschlands kämpfen, lediglich Frankfurt am Main ist ein noch unsichereres Pflaster.
Gelegentlich gibt es unterschwellig negative Schwingungen zwischen Rheinländern und Westfalen, oder auch Westfalen und Lippern. Reisende sollten besser nicht in der Wunde herumstochern, wenn sie nicht stundenlange Vorträge über Benachteiligungen gegenüber der anderen Region hören möchten.