"Kultur ist Reichtum anProblemen, und wir finden einZeitalter um so aufgeklärter, je mehr Rätsel es entdeckt hat." -Egon Friedell, Abschaffung des Genies. Essays bis 1918. Hrsg. von Heribert Illig. 2. Auflage. Wien und München: Löcker, 1984. S. 237.ISBN 3854090676
"Reichtum bedeutet nicht, dass man viele große Eigenschaft hat, aber Reichtum ist Selbst-Zufriedenheit." -Mohammed, Sahih Buchari
"Damit die Bürger wohlhabend werden, ist zweierlei nötig:Arbeit undSparsamkeit." -Thomas Hobbes, Grundzüge der Philosophie
"Dem anwachsenden Vermögen folgt die Sorge." -Horaz, Carmina 3, 16, 17
"DerArme sollsparsam sein, der Reiche soll ausgeben." -Paul Ernst, Erdachte Gespräche
"DerNarr lebtarm, um reich zu sterben." -Barthold Heinrich Brockes, Der Geitz-Hals / Desselben Inhalts. In: Irdisches Vergnügen in Gott: bestehend in Physicalisch- und Moralischen Gedichten, nebst einem Anhange etlicher übersetzten Fabeln des Herrn de la Motte. Erster Theil. Hamburg Christian Herold 1744. S. 502Google Books
"Der Reiche ist entweder ein Schelm oder eines SchelmenErbe." -Hieronymus, Briefe
"[…] unter der majestätischenGleichheit desGesetzes, das Reichen wieArmen verbietet, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen." -Anatole France, »Le lys rouge«, 1894, (deutscher Titel: »Die rote Lilie«)
"Durch Ausnützung derGelegenheit kann der Geringe und derArme dem Vornehmen und Reichen überlegen werden und derKleine und Schwache denGroßen und Starken bändigen." -Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 222
"Es istBetrug, auf reichlicheBelohnung zu hoffen bei geringen Verdiensten. Es ist Hinterlist, nachRuhm und Reichtum zu streben ohne Verdienste. Den Weg des Betruges und der Hinterlist geht ein anständiger Mensch nicht." -Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 32
"Es spielen sind eher zehnearm als einer reich." -Christoph Lehmann, Florilegium Politicum, Politischer Blumengarten, 1662
"Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschengesund, reich undklug." -Benjamin Franklin, Weg zum Reichtum
"Gib denArmen nichts; so kommen sie nicht wieder: // Von Reichen suche Geld: so werden sie dichfliehn." -Friedrich von Hagedorn, Der gute Rath eines Dervis. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 178.Google Books
"Je rascher dieArbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung derMacht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnenKetten zu schmieden, woran dieBourgeoisie sie hinter sich herschleift." -Karl Marx, Lohnarbeit und Kapital, 1849, MEW 6, S. 416
"Kennt ihr den Unterschied zwischenArm und Reich? Die Armen verkaufenDrogen, um sich Nikes zu kaufen, und die Reichenverkaufen Nikes, um sich Drogen zu kaufen." -Frédéric Beigbeder, 39,90, Hamburg 2001, S. 227
"Mein ganzerReichthum sei meinLied." -Georg Herwegh, Leicht Gepäck, zitiert nach: Encyclopädie der deutschen Nationalliteratur, Hrsg.: Dr. Wolff, Achter oder Supplementsband, Verlag von Otto Wigand, Leipzig 1847, S.230,Google Books
"Niemand ist so reich, sich seine Vergangenheit zurückzukaufen." -nachOscar Wilde, Ein idealer Gatte
"Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten." -Paul Sethe, SPIEGEL, 5. Mai 1965
"Reich sein auf dieser Erde und für sich nur so viel verwenden, als man zur Erhaltung seiner selbst höchst nötig braucht, also karg sein gegen sich, um desto freigebiger gegen die Armen sein zu können, dies, dies ist die größte Gottähnlichkeit schon im Fleische dieser Erde!" -Jakob Lorber Das große Evangelium Johannes Band 3, Kapitel 192, Absatz 11
"Reichthum allein thut's nicht auf Erden, // Das ist nun einmal weltbekannt;" -Albert Lortzing, Der Waffenschmied, Erster Akt, Marie. In: Der Waffenschmied, Komische Oper in drei Akten, Gedruckt bei Georg Franz, München 1846, S. 22,books.google.de
"Reichtum der Welt für eine dünne Schicht. Arbeit für alle zu jämmerlichen Löhnen." -Arnold Zweig,Die Zeit ist reif. Aufbau-Verlag 1967, S. 622
"Wenn derArme es dem Reichen gleich tun will, so geht er zugrunde." -Phaedrus, Fabeln
"Was denArmen zuwünschen wäre // für eine bessereZukunft? // Nur dass sie alle // imKampf gegen die Reichen // so unbeirrbar sein sollen // so findig // und so beständig // wie es die Reichen // im Kampf gegen die Armen sind" -Erich Fried, Völlig veraltete Klassenkampftheorie, in: Am Rand unserer Lebenszeit, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1987,ISBN 3-8031-0156-5
"Wenn ein Mann erzählt, er sei durch harteArbeit reich geworden, dann frage ihn, durch wessen Arbeit" -Don Marquis, zitiert in "Arbeit muss menschenwürdig sein" beijesus.ch, Absatz "Gier eingrenzen"
"Wenn ihr behauptet, alle müsstenarbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen." -Leo Tolstoi, Tagebücher, 1910
"Wer an einem Tag reich werden will, wird in einemJahr gehängt werden." -Leonardo da Vinci, Aforismi, novelle e profezie
"Wer gernverschenkt, von dem ist Reichtum fern, und wer den Reichtum hat, verschenkt nicht gern." -Saadi, Rosengarten
"Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an denBienen einBeispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seineQuellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen." -Siddhartha Gautama, Längere Sammlung, 31
"Werde nie // So reich amGeist, daßarm du würd'st amHerzen." -Otto Ludwig, Makkabäer, I, 3 (Mattathias). Aus: Werke. Hrsg. von Dr. Viktor Schweizer. Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut, [1898].S. 287
"Wirklich reich ist, wer mehrTräume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann." -Hans Kruppa, »Reichtum«, Aphorismen,hans-kruppa.de