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Max Stirner

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Max Stirner, Ausschnitt aus einer Karikatur vonFriedrich Engels (1842)[1]

Max Stirner (1806-1856)

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deutscher Philosoph
eigentlich Johann Caspar Schmidt

Zitate mit Quellenangabe

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Der Einzige und sein Eigenthum (1845)

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Wikipedia
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel überDer Einzige und sein Eigenthum.

Alle Zitate nach:Der Einzige und sein Eigenthum, 1. Auflage, Verlag von Otto Wigand, Leipzig 1845,DTA

  • "AllesHeilige ist ein Band, eineFessel." -S. 284, hervorgehoben,DTA
  • "AusfixenIdeen entstehen dieVerbrechen." -S. 269,DTA
  • "Betrachtet einmal das Volk, das von ergebenen Patrioten geschützt wird. Die Patrioten fallen im blutigen Kampfe oder im Kampfe mit Hunger und Noth; was fragt das Volk darnach? Das Volk wird durch den Dünger ihrer Leichen ein „blühendes Volk”! Die Individuen sind „für die große Sache des Volks” gestorben, und das Volk schickt ihnen einige Worte des Dankes nach und - hat den Profit davon. Das nenn' Ich Mir einen einträglichen Egoismus." -S. 7,DTA
  • "Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache „des Menschen”. Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie u.s.w., sondern allein dasMeinige, und sie ist keine allgemeine, sondern ist -einzig, wie Ich einzig bin. // Mir geht nichts überMich!" -S. 8,DTA
  • "Dem Geiste, der nach langem Mühen die Welt los geworden ist, dem weltlosen Geiste, bleibt nach dem Verluste der Welt und des Weltlichen nichts übrig, als - der Geist und das Geistige." -S. 36,DTA
  • "DerFanatismus ist gerade bei den Gebildeten zu Hause; denn gebildet ist der Mensch, so weit er sich für Geistiges interessiert, und Interesse für Geistiges ist eben, wen es lebendig ist,Fanatismus und muß es sein; es ist ein fanatisches Interesse für das Heilige (fanum)." -S. 59,DTA
  • "Dermoralische Einfluß nimmt da seinen Anfang, wo dieDemüthigung beginnt, ja er ist nichts anderes, als diese Demüthigung selbst, die Brechung und Beugung des Muthes zurDemuth herab." -S. 107,DTA
  • "Die Revolution zielte auf neueEinrichtungen, die Empörung führt dahin, Uns nicht mehr einrichten zulassen, sondern Uns selbst einzurichten, und setzt auf „Institutionen” keine glänzende Hoffnung." -S. 422,DTA
  • "Die Selbständigkeit der Partei bedingt die Unselbständigkeit der Parteiglieder." -S. 313,DTA
  • "Doch dasGefängnis betritt man gewöhnlich nicht freiwillig und bleibt auch selten freiwillig darin, sondern hegt das egoistische Verlangen nach Freiheit." -S. 288,DTA
  • "Fort denn mit jeder Sache, die nicht ganz und gar Meine Sache ist! Ihr meint, Meine Sache müsse wenigstens die „gute Sache” sein? Was gut, was böse! Ich bin ja selber Meine Sache, und Ich bin weder gut noch böse. Beides hat für Mich keinen Sinn." -S. 8,DTA
  • "Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls aufMich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, derIch mein Alles, der Ich der Einzige bin." -S. 7,DTA
  • "Ich setze Mich nicht voraus, weil Ich Mich jeden Augenblick überhaupt erst setze oder schaffe, und nur dadurch Ich bin, daß Ich nicht vorausgesetzt, sondern gesetzt bin, und wiederum nur in dem Moment gesetzt, wo Ich Mich setzt, d. h. Ich bin Schöpfer und Geschöpf in Einem." -S. 200,DTA
  • "In derGesellschaft, der Societät, kann höchstens die menschliche Forderung befriedigt werden, indeß die egoistische stets zu kurz kommen muß." -S. 276,DTA
  • "Man sagt von Gott: „Namen nennen Dich nicht”. Das gilt von Mir: keinBegriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angiebt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir." -S. 491,DTA
  • "Mit dem Ideal der „absolutenFreiheit” wird dasselbe Unwesen getrieben, wie mit allem Absoluten, [...]." -S. 322,DTA
  • "Mündig sind die Jungen dann, wenn sie zwitschern wie die Alten; man hetzt sie durch die Schule, damit sie die alte Leier lernen, und haben sie diese inne, so erklärt man sie für mündig." -S. 86,DTA
  • "Ohne Verbrechen keinStaat: die sittliche Welt - und das ist der Staat - steckt voll Schelme, Betrüger, Lügner, Diebe u.s.w." -S. 314,DTA
  • "Von deinem und eurem Eigenthum trete Ich nicht scheu zurück, sondern sehe es stets als m e i n Eigenthum an, woran Ich nichts zu „respectiren“ brauche. Thuet doch desgleichen mit dem, was Ihr mein Eigenthum nennt!" -S. 328,DTA
  • "Was soll nicht alles Meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit, der Humanität, der Gerechtigkeit; ferner die Sache Meines Volkes, Meines Fürsten, Meines Vaterlandes; endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen. NurMeine Sache soll niemals Meine Sache sein. „Pfui über den Egoisten, der nur an sich denkt!”" -S. 5,DTA

Andere Werke

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  • "Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte grösstentheils? Hohnlächelnde Sklavenbesitzer und selber - Sklaven." -Das unwahre Princip unserer Erziehung. In: Max Stirner's Kleinere Schriften, Hrsg. John Henry Mackay, Zweite Auflage, Max Zack's Verlag, Berlin 1914,S. 251

Weblinks

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Wikisource
Wikisource
Wikisource führt Texte oder Textnachweise vonMax Stirner.
CommonsCommons führt Medien zuMax Stirner.
  1. „Ruge bei den Berliner ‚Freien‘ (1842)“. Marx-Engels-Werke. Bd. 27, gegenüber S. 400.
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