
DerZoot Suit ist einAnzug mit wattierten Schultern und eng zulaufender Hose, der in den 1930er und 1940er Jahren in denUSA vor allem vonAfroamerikanern,mexikanischen Amerikanern,Puertoricanern,Italo-Amerikanern undFilipino-Amerikanern getragen wurde.[1][2][3]
Der Zoot Suit besteht meist aus einer hochsitzenden, in den Beinen weit geschnittenen und an den Füßen eng zulaufenden Hose (Spanisch:tramas), einem langenMantel mit weiten Ärmeln und wattierten Schultern (Spanischcarlango). Dazu wurde meist derFedora, manchmal mit einer langen, weißen Feder (Spanisch:tapa odertanda) sowie spitzen Schuhen (Spanisch:calcos) getragen. Er wurde auch als klassischer Dreiteiler mit Herrenweste,Anzughemd undKrawatte getragen.

Diese Art von Anzug war zunächst in derJazz-KulturHarlems beliebt, dort wurden sie zum Ende der 1930er Jahre alsdrapes bekannt. InLos Angeles wurde der Anzug dann von jungenMexiko-Amerikanern, speziell denPachucos, übernommen. Der Stil verbreitete sich daraufhin in den ganzen USA. Er war unter anderem auch Markenzeichen vonAl Capone. Auch dieZoot Suit Riots in den USA erhielten ihren Namen von dem Anzug.
Der Stil der Zoot Suits wurde in den 1940er Jahren auch von schwarzen Einwanderern aus derKaribik nachGroßbritannien gebracht. Der englische MalerEdward Burra stellte 1948 in einem Werk (Aquarell mit Tusche)Zoot Suits eine Gruppe junger Einwanderer nach der Mode gekleidet dar.[4]
In den 1950er Jahren aus der Mode gekommen, wird der Anzug heute nur noch selten getragen.