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Wustrow (Fischland)

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WappenDeutschlandkarte
Wustrow (Fischland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wustrow hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten:54° 21′ N,12° 24′ O54.3512.42Koordinaten:54° 21′ N,12° 24′ O
Bundesland:Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis:Vorpommern-Rügen
Amt:Darß/Fischland
Höhe:2 m ü. NHN
Fläche:6,88 km²
Einwohner:1134 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:165 Einwohner je km²
Postleitzahl:18347
Vorwahl:038220
Kfz-Kennzeichen:VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel:13 0 73 103
Adresse der Amtsverwaltung:Chausseestr. 68A
18375 Born a. Darß
Website:www.ostseebad-wustrow.de
Bürgermeister:Olaf Müller
Lage der Gemeinde Wustrow im Landkreis Vorpommern-Rügen
Karte
Karte

DasOstseebadWustrow ist eine aus einem ehemaligen Fischer- und Seefahrerdorf hervorgegangene Gemeinde inMecklenburg-Vorpommern an derOstsee, im LandesteilMecklenburg.[2] Heute ist Wustrow vor allem durch den Tourismus geprägt.

Wustrow liegt auf demFischland zwischenOstsee undSaaler Bodden. Unmittelbar südlich des Ortes beimPermin liegt die mit nur 100 m Breite schmalste Stelle der Halbinsel.

Geografie

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Wustrow liegt auf der Halbinsel Fischland an der beginnenden Verengung zwischen der Ostsee und dem Saaler Bodden. Als ehemalige Insel wurde das Fischland durch die bis ins 14. Jahrhundert schiffbaren Mündungsarme derRecknitz begrenzt: im Süden den Permin, im Norden denLoop.

Geschichte

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Name

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Der Name Wustrow leitet sich aus dem Slawischen ab und bedeutet „Umflossener Ort“ bzw. „Ort auf der Insel“.[3]

Altertum und Mittelalter

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Auf dem Gebiet des heutigen Fischlandes siedelte sich nach derVölkerwanderung derslawische Stamm derWilzen an. Das Fischland war damals eine Insel, auf der auf einem künstlichen Hügel an der Stelle der heutigen Kirche ein slawisches Heiligtum errichtet wurde (siehe auchSvantovit). Der Ort hieß deshalb auch früherSwante Wustrow (heilige Insel).

Wustrow wurde erstmals 1235 in einer Schenkungsurkunde PapstGregors IX. an dasZisterzienserklosterDünamünde inLivland erwähnt. 1395 wurde der Permin südlich Wustrows im Auftrag vonHansestädten zugeschüttet, um dem KonkurrentenRibnitz den Zugang zur Ostsee zu erschweren. Seitdem liegt Wustrow nicht mehr auf einer Insel. 1528 kam das Fischland und somit auch Wustrow in den Besitz desRibnitzer Nonnenklosters, wechselte dann später in den so genannten Dominalbesitz, wurde also Eigentum desmecklenburgischen Herzogs.

1800 bis 1900

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Die in Wustrow ansässigen Landwirte waren keine freien Bauern, sondern hatten ihreHufen als Erblehen erhalten. Erst 1870 wurden sie Erbpächter und schließlich 1919 Eigentümer der Ländereien. Stark geprägt wurde der Ort durch Fischerei undSeeschifffahrt. Der Fischreichtum der Region, insbesondere die Bestände anHering, wurde zu einer wichtigen Einnahmequelle. Selbst nach Sachsen wurde Räucherhering vom Fischland exportiert. Zur Blütezeit der Segelschifffahrt in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten etwa 240 Schiffe in Wustrow ihren Heimathafen. Die Schifffahrt forderte im Laufe der Zeit das Leben von circa 500 Bewohnern des Fischlandes, die von der See nicht zurückkamen. Die sich entwickelnde Motorschifffahrt beendete in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Segelschifffahrt als wichtigen Wirtschaftszweig in Wustrow und Umgebung.

1846 wurde in Wustrow dieGroßherzogliche Mecklenburgische Navigationsschule gegründet. Sie wurde später inSeefahrtsschule umbenannt und 1969 zurIngenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde-Wustrow ausgebaut, der ersten Hochschule für zivile Schiffsoffiziere und Kapitäne im deutschsprachigen Raum. 1991 wurde die Hochschule geschlossen und die Gebäude in der Folgezeit teilweise abgerissen.

Strand von Wustrow, der zurFischland-Halbinsel gehört.
Historisches Hochdielenhaus in Wustrow

1869 zerstörte ein Großfeuer in Wustrow 43Büdnerhäuser und fünfBauernhöfe. DerDeutsch-Französische Krieg 1870/71 brachte der Handelsschifffahrt erhebliche Störungen ein. 1872 gab es an den Küsten Mecklenburgs und Vorpommerns einschweres Sturmhochwasser. Viele Häuser in Wustrow wurden zerstört und große Teile derDünen weggeschwemmt. Über den Durchbruch der Ostsee zum Bodden musste eine Notbrücke geschlagen werden. Als Reaktion auf dieseNaturkatastrophe wurde ein neuer Deich errichtet.

1873 weihte der mecklenburgische Großherzog die anstelle der 1869 abgerissenen baufälligen Feldsteinkirche neu errichtete Backsteinkirche ein. Von 32.711 Talern Baukosten hatte er 30.671 selbst übernommen. Außerdem waren bis 1873 fast alle Schäden des großen Brandes beseitigt. Dies brachte größere und massivere Häuser mit sich und prägte so ebenfalls das neue Bild des Dorfes. Einige Bauernhöfe wurden nach außerhalb verlegt.

1880 wurde ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs gegründet. Dieser spielte in der Folgezeit eine zunehmend wichtige Rolle im örtlichen Wirtschaftsleben.

Neuere Zeit

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Hafen von Wustrow

1926 erhielt Wustrow die BezeichnungOstseebad.[4]

Zum Ende desZweiten Weltkrieges wurden Wustrow und der Darß von den einmarschierendensowjetischen Truppen befreit. Nach Kriegsende wurde Wustrow Teil dersowjetischen Besatzungszone und gehörte ab 1949 zurDDR.

1846 wurde in Wustrow dieSeefahrtschule gegründet und 1948 mit der inWarnemünde gegründeten Ingenieurschule fürSchiffstechnik zusammengelegt. 1969 entstand daraus dieIngenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow.[5][6]

Vom 6. bis 14. Juli 1985 wurde das Jubiläum 750 Jahre Wustrow mit einer Festwoche begangen.

Seit 1990 wurden Hotels und zahlreiche Ferienhäuser errichtet. Der Ortskern wurde im Rahmen derStädtebauförderung seit 1991 gründlich saniert. 1993 wurde wieder eineSeebrücke gebaut und trägt seit 2014 dasLeuchtfeuer als Ersatz für den altenLeuchtturm.

2000 beherbergte Wustrow rund 36.000 Gäste. Auf dem Gelände der (seit 1991 geschlossenen)Seefahrtschule am Ortsrand wurde 2020 ein Komplex von Ferien- und Eigentumswohnungen unter Integration ehemaliger Schulgebäude fertiggestellt.

Die RegionFischland-Darß-Zingst mit dem dazugehörigen Ort Wustrow war Drehort der 2018–2022 veröffentlichten TV-SerieElla Schön mitAnnette Frier undJulia Richter in den Hauptrollen.

Kreiszugehörigkeit

Von 1933 bis 1952 war Wustrow Teil desLandkreises Rostock, dann desKreises Ribnitz-Damgarten. Von 1994 bis 2011 gehörte die Gemeinde zumLandkreis Nordvorpommern, seit derKreisgebietsreform 2011 zumLandkreis Vorpommern-Rügen.

Bevölkerung

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JahrEinwohner
19901506
19951408
20001384
20051291
20101209
20151157
JahrEinwohner
20201049
20211054
20221071
20231090

Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres[7]

Politik

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Gemeindevertretung

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DieGemeindevertretung von Wustrow besteht aus zehn Mitgliedern. DieKommunalwahl am 9. Juni 2024 führte zu folgendem Ergebnis:[8]

Partei / WählergruppeStimmenanteil
2019[9]
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
Gemeinsam für Wustrow (GfW)29,7 %341,1 %4
Zukunft Wustrow27,1 %3
CDU23,8 %212,9 %1
Einzelbewerber Frank Hartmann.106,4 %1
Einzelbewerber Michael Unger07,5 %104,6 %1
Einzelbewerber Daniel Schimmelpfennig04,2 %
Einzelbewerber Thomas Knopp03,9 %03,7 %
Wählergemeinschaft Schossow-Levien-Dabels (SLD).2
Insgesamt100 %9100 %10

Bei der Wahl 2019 kandidierte Daniel Schossow (SLD) sowohl als Gemeindevertreter als auch als Bürgermeister. Da er die Wahl zum Bürgermeister annahm und seine Wählergruppe nur drei Kandidaten nominiert hatte, blieb ein Sitz in der Gemeindevertretung unbesetzt.

Bürgermeister

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  • 2014–2019: Daniel Schossow
  • 2019–2024: Daniel Schimmelpfennig (CDU)
  • seit 2024: Olaf Müller (Gemeinsam für Wustrow)

Bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 wurde Schossow in seinem Amt bestätigt.[10] Im Juli 2019 trat er zurück.[11] Daniel Schimmelpfennig wurde am 17. November 2019 zu seinem Nachfolger gewählt.[12]

Bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 wurde Müller mit 68,5 % der gültigen Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.[13] Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.[14]

Wappen

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Das von Andreas Dietzel aus Ribnitz-Damgarten gestaltete Wappen wurde am 20. August 1997 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 134 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Blau eine silberneBrigg, begleitet oben rechts von einer strahlenden goldenen Sonne.“

Sehenswürdigkeiten

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Wustrower Kirche
Kunstscheune Barnsdorf
Leuchtturm Wustrow auf der Seebrücke

Siehe auchListe der Baudenkmale in Wustrow (Fischland)

  • Kirche Wustrow, 1870 bis 1873 errichtet, erlaubt von ihrem Turm einen Rundumblick über dasFischland, denSaaler Bodden und dieOstsee. Der 18 Meter hohe Kirchturm war früher auch alsSeezeichen von Bedeutung. Der freie Umgang um den Turm sollte den Seefahrtsschülern die Möglichkeit bieten, hier dasNavigieren zu üben. Im Sommer finden in der Kirche regelmäßig Orgelkonzerte an der neuen großenOrgel statt.
  • Fischlandhaus, ehemaliges Kapitänshaus, in dem heute Lesungen, Konzerte, Kabarett und ganzjährig wechselnde Ausstellungen zu ortsgeschichtlichen Themen oder von Werken von Künstlern der Region stattfinden. Das Gebäude entstand um 1800 alsBüdnerei mit dem für den Bodden typischenreetgedecktenKrüppelwalmdach.[15] Derdenkmalgeschützte Bau wurde 2010 zur 775-Jahr-Feier Wustrows saniert.
  • Schifferwiege in der Neuen Straße, denkmalgeschützt, ältestes Haus der Gemeinde. Ihr Name leitet sich von einerHebamme ab, die hier gewohnt haben soll und Kinder auf die Welt gebracht hat, die später als Kapitäne oder Steuerleute zur See fuhren.[16] Andere Quellen geben an, dass der Name auf einen gleichnamigen Roman von Carl von Bremen von 1935 zurückzuführen ist.[17]
  • Ehemaligeskaiserliches Postamt von 1895, denkmalgeschützt, 2001 nach der Einstellung des Postbetriebes saniert und seit 2003 Sitz derTouristeninformation alsHaus des Gastes
  • SkulpturengruppeDas Tor zum Jahr 2000 von Künstlern der Region neben der Bäderstraße auf der Ostseeseite, bildet am Deich ein neues Wahrzeichen. 2008 wurde von der Gemeinde ein KulturpfadFolgen Sie den blauen Steinen eingerichtet. Mit diesem Zeichen wurden sehenswerte Orte markiert, an denen Persönlichkeiten aus dem maritimen Leben, Kunst oder Kultur lebten und arbeiteten, die die Gemeinde prägten.[18]
  • Bauernhöfe mit den typischen niederdeutschenHallenhäusern, die aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammen, im denkmalgeschützten Ortsteil Barnstorf auf einer kleinen Halbinsel direkt am Saaler Bodden. In einer der Scheunen, derKunstscheune Barnstorf von Gabi und Peter Eymael, finden Ausstellungen von Arbeiten vorwiegend norddeutscher Künstler statt. Darunter befinden sich malerische Kunst, Plastiken, Skulpturen, Schmuck und Keramik.
  • Hafen amSaaler Bodden, bekannt vor allem für dieZeesenboote, ehemalige Fischerboote, markant durch die braune Farbe ihrer Segel. Seit 1985 Anfang Juli stattfindendeZeesenbootregatta.[19]
  • Seebrücke, reicht 240 Meter ins Meer hinaus
  • Gräber von Kapitänen und Künstlern u. a. vonHedwig Woermann, auf dem nordwestlich gelegenen Friedhof
  • Wustrower Windkraftanlage von 1989 mit einer Rotorhöhe von 25 Metern,technisches Denkmal

Rettungsstation der DGzRS

DGzRS-Logo
DGzRS-Logo

Seit 1990 betreibt dieDeutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wieder die Rettungsstation von Wustrow mit dem alten Rettungsschuppen von 1905. Er liegt an der Strandstraße, an deren Ende sich dieSeebrücke befindet. Im Schuppen lagert einSeenotrettungsboot auf einem Anhänger und kann mit einem Zugfahrzeug an die Ostsee oder den Bodden zum Einsatz gefahren werden.

Hauptartikel:Seenotrettungsstation Wustrow

Verkehr

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Etwa 15 Kilometer südöstlich der Gemeinde befinden sich die StadtRibnitz-Damgarten und dieB 105, etwa 40 Kilometer südwestlich liegtRostock. DieA 19 ist über die AnschlussstelleRostock-Ost (ca. 35 Kilometer) zu erreichen.

Wustrow ist an denOstseeküsten-Radweg angeschlossen,[20] der als eine der europäischenEuroVelo-Routen um die ganze Ostsee führt.[21]

Persönlichkeiten

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Söhne und Töchter der Gemeinde

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Mit Wustrow verbunden

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  • Nicolaus Permien (1792–1860), Gründer der Privaten Navigationsschule Wustrow von 1824/1825
  • Ernst Friedrich Schütz (1821–1880), von 1846 bis 1880 erste Direktor der Großherzoglichen Mecklenburgischen Navigationsschule
  • Christian Johann Friedrich Peters (1822–1889), von 1840 bis 1884Elementarlehrer an der Navigationsschule, Autor der ersten historisch zusammenhängenden Darstellung des Fischlandes
  • Ulrich Lettow (1865–1934), Fischlandarzt und Bodendenkmalpfleger mit einer Sammlungsteinzeitlicher Funde der Region
  • Johann Jaenichen (1873–1945), Bildhauer, von 1919 bis 1945 in Wustrow
  • Dora Menzler (1874–1951), Gymnastiklehrerin, unterrichtete von 1920 bis 1931 in Wustrow
  • Ludwig Mât (1878–1924), Lehrer in Wustrow, sammelte steinzeitliche Funde auf dem Fischland, insbesondere am Hohen Ufer Althagen/Niehagen, Bericht dazu von 1908 ff.[22]
  • Hedwig Jaenichen-Woermann (1879–1960), Malerin und Bildhauerin, lebte und arbeitete ab 1919 im Storchenhaus
  • Erich Theodor Holtz (1885–1956), Maler, lebte und arbeitete in Wustrow
  • Walter Homburg (1885–1977), Navigationslehrer und Autor, unterrichtete von 1911 bis 1945 an der Navigationsschule, StandardwerkNautische Navigation
  • Walter Steinfatt (1900–1988), Navigationslehrer, unterrichtete von 1931 bis 1945 an verschiedenen Seefahrtschulen
  • Heinrich Hauser (1901–1955), Schriftsteller, Dokumentarfilmer und Fotograf, lebte und arbeitete von 1925 bis 1938 in Wustrow. Sein Roman „Brackwasser“, der mit demGerhart-Hauptmann-Preis ausgezeichnet wurde, spielt in der Gemeinde.
  • Hedwig Holtz-Sommer (1901–1970), Malerin, lebte in Wustrow
  • Walter Kramer (1902–1990), Goldschmied, Begründer desFischlandschmucks
  • Gerhard Rose (1906–1978), Seefahrtschullehrer von 1949 bis 1969 und Autor
  • Gerhard Vetter (1918–1971), von 1956 bis 1967Aktfotograf in Wustrow
  • Claus Stier (1936–2016), Pastor und Autor, lebte in Wustrow
  • Joachim Gauck (* 1940), Pastor und Bundespräsident, lebte als Kind in Wustrow

Weblinks

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Commons: Wustrow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Wustrow (Fischland) – Reiseführer

Einzelnachweise

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  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise und Gemeinden 2024 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Ostseebad Wustrow auf der Website des Amtes Darß-Fischland (Memento vom 2. Oktober 2017 imInternet Archive), abgerufen am 12. Oktober 2017
  3. Paul Kühnel:Die slawischen Ortsnamen in Meklenburg. In:Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Bd. 46 (1881), S. 162
  4. Bekanntmachung vom 19. April 1926 (RBl. S. 168)
  5. Eckard Moeck (Hrsg.) mit Klaus Wangemann u. a.Mitautoren:Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow. Rektor der IH für Seefahrt Warnemünde/Wustrow (Hrsg.), 1. Aufl. Rostock 1979, Abschnitt Aus- und Weiterbildung, Seite 9 -DNB945171315.
  6. EintragIngenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow – Nautical Engineering College. In:Ulrich Scharnow (Hrsg.), Lothar Uhlig,Max Oesau u. a.:transpress Lexikon Seefahrt. (3. Aufl. 1981), Seite 232 –DNB203375165.
  7. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024
  9. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  10. Wahlkrimi auf dem Darß bot viele Facetten. In: Ostsee-Zeitung. 27. Mai 2019, abgerufen am 27. Oktober 2024. 
  11. Wustrower Bürgermeister legt sein Amt nieder. In: Ostsee-Zeitung. 18. Juli 2019, abgerufen am 27. Oktober 2024. 
  12. Wustrower wählen Daniel Schimmelpfennig zum Bürgermeister. In: Ostsee-Zeitung. 17. November 2019, abgerufen am 27. Oktober 2024. 
  13. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024
  14. Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)
  15. Fischlandhaus Wustrow
  16. Maja Kunze:Fischland Darß Zingst 3. Auflage. Tanja Onken via reise verlag, Berlin, 2011,ISBN 978-3-935029-41-4, Seite 44
  17. Kurverwaltung Ostseebad Wustrow (Hrsg.):kulturpfad – Ostseebad Wustrow. Klatschmohn Verlag Druck+Werbung GmbH & Co. KG, Bentwisch 2008
  18. Entlang der blauen Steine Webseite des Ostseebades Wustrow, abgerufen am 18. Juli 2012.
  19. Zeesbootregatten, auf braune-segel.de
  20. Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.:Ostseeküsten-Radweg. In:Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (auf-nach-mv.de [abgerufen am 12. Mai 2017]). 
  21. translator2: EuroVelo 10 – EuroVelo. Abgerufen am 12. Mai 2017. 
  22. https://www.kulturwerte-mv.de/
Seebäder in Mecklenburg und Vorpommern
Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Rügen

Ahrenshagen-Daskow |Ahrenshoop |Altefähr |Altenkirchen |Altenpleen |Baabe |Bad Sülze |Barth |Bergen auf Rügen |Binz |Born a. Darß |Breege |Buschvitz |Dettmannsdorf |Deyelsdorf |Dierhagen |Divitz-Spoldershagen |Dranske |Drechow |Dreschvitz |Eixen |Elmenhorst |Franzburg |Fuhlendorf |Garz/Rügen |Gingst |Glewitz |Glowe |Göhren |Grammendorf |Gransebieth |Gremersdorf-Buchholz |Grimmen |Groß Kordshagen |Groß Mohrdorf |Gustow |Hugoldsdorf |Insel Hiddensee |Jakobsdorf |Karnin |Kenz-Küstrow |Klausdorf |Kluis |Kramerhof |Lancken-Granitz |Lietzow |Lindholz |Löbnitz |Lohme |Lüdershagen |Lüssow |Marlow |Millienhagen-Oebelitz |Mönchgut |Neuenkirchen |Niepars |Pantelitz |Papenhagen |Parchtitz |Patzig |Poseritz |Preetz |Prerow |Prohn |Pruchten |Putbus |Putgarten |Ralswiek |Rambin |Rappin |Ribnitz-Damgarten |Richtenberg |Saal |Sagard |Samtens |Sassnitz |Schaprode |Schlemmin |Sehlen |Sellin |Semlow |Splietsdorf |Steinhagen |Stralsund |Süderholz |Sundhagen |Trent |Tribsees |Trinwillershagen |Ummanz |Velgast |Weitenhagen |Wendisch Baggendorf |Wendorf |Wieck a. Darß |Wiek |Wittenhagen |Wustrow |Zarrendorf |Zingst |Zirkow

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