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Wulfila

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Blatt 16v aus demCodex Argenteus (um 505), einer Abschrift derWulfilabibel

Wulfila [ˈvʊlfila] (latinisiertUlfilas,altgriechischΟὐλφίλαςOulphílas, auchΟὐρφίλαςOurphílas; * um311; †383 inKonstantinopel) war eingotischer Theologe und einer der ersten, wenn nicht der ersteBischof derTerwingen. Als sein besonderes Verdienst gilt die Übersetzung von Teilen der Bibel in die von ihm zu diesem Zweck entwickeltegotische Schrift, erhalten alsCodex Argenteus (s. a.Wulfilabibel) mit der gotischen Fassung desVaterunsers.

Name

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Wulfilas Name ist lateinisch alsulfila unduulfila belegt, griechisch alsοὐλφιλαςoulphilas und, wohl mit sekundärerDissimilation, alsοὐρφιλαςourphilas undsyrisch alsʾurufilʾ. Als gotische Ausgangsform wird zumeist *Wulfila (*𐍅𐌿𐌻𐍆𐌹𐌻𐌰),Diminutiv zuwulfs ‚Wolf‘, angenommen.[1]Knut Schäferdiek setzt dagegen *Ulfila als die wahrscheinlichere Lautgestalt an, weil sie der Schreibung im von seinem SchülerAuxentius festgehaltenen Glaubensbekenntnis Wulfilas genauer entspreche; der Schwund des anlautendenw im Zweitglied zusammengesetzter Personennamen ist in anderen germanischen Sprachen (allerdings nicht im Gotischen) wohlbelegt (vgl.Rudolf,Adolf etc.) und könnte leicht in eine davon abgeleitete Koseform übernommen worden sein.[2] Das angeblicheWulfilasiegel – ein 1875 inKorfu entdecktesPetschaft mit derUmschriftΟΥΡΦΙΛΑ(OURPHILA) – müsse wegen der Schreibung mitr hingegen als Fälschung aufgefasst werden; zudem sei für ein Originalsiegel Wulfilas eher eine lateinische Inschrift zu erwarten.[3][4]

Antike Quellen

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Als detailreichste Quelle zur Lebensgeschichte Wulfilas gilt ein von seinem SchülerAuxentius von Dorostorum (dem heutigenSilistra inBulgarien) verfasster Brief zur Vita Wulfilas – vonFriedrich Kauffmann unter dem TitelDe vita et obitu Ulfilae („Über Leben und Tod Ulfilas“) bekannt gemacht –, der innerhalb der sogenanntenDissertatio Maximini contra Ambrosium eingefügt worden war. Diese wohl im Jahr 383 geschriebene polemisch-apologetische Streitschrift eines „homöischen“ Christen gegen den BischofAmbrosius von Mailand gibt auch Wulfilas persönliches Glaubensbekenntnis wieder.[5]

Der in derDissertatio Maximini wiedergegebene Brief des Auxentius porträtiert und stilisiert Wulfila als einen der ersten Streiter kirchlicher Rechtgläubigkeit. Der Beglaubigung Wulfilas dient dabei eine relative Chronologie, die durchgängig Übereinstimmungen der Lebensdaten Wulfila mit denen biblischer Personen aufzuzeigen sucht. In der modernen Darstellungstradition wird häufig auf sie zurückgegriffen. Jedoch ist die christliche Historiographie nicht mit der neuzeitlichen chronologischenGeschichtsschreibung vergleichbar. Die chronologischen Daten der Abhandlung sind zum einen stark politisierend und stimmen zum anderen mit den objektiv überlieferten oder zu erschließenden Daten für Bischof Wulfilas Amtszeit nicht überein. Die Nutzung der chronologischen Daten aus diesem Brief in derDissertatio ist daher mit Schwierigkeiten behaftet. DieHandschrift derDissertatio Maximini wurde, mitsamt dem an den Rändern der Handschrift wiedergegebenen Brief des Auxentius, im Jahr 1840 imCodex latinus 8907 derPariser Nationalbibliothek entdeckt und ist in schlechtem Zustand überliefert.[4]

Als weitere Hauptquelle zur Lebensgeschichte Wulfilas gilt die Überlieferung aus einer griechischen, ‚arianischen‘ Quelle, unter möglichem Einschluss einer Vita Wufilas: die in den Jahren 425 bis 433 entstandene, nur in späteren Auszügen erhaltene Kirchengeschichte desHeterousianersPhilostorgios.[6]

Die spätantiken Kirchengeschichten vonSokrates Scholastikos[7],Sozomenos[8] undTheodoret[9] aus dem 5. Jahrhundert und dieGetica desJordanes[10] aus dem 6. Jahrhundert überliefern wenige Nachrichten zu Wulfila. Die sich teils einander widersprechenden Autoren werden, im Gegensatz zu Auxentius, als Historiographen eingeordnet.[4] Hinzu treten nachgeordnetIsidor von Sevilla mit seiner im 6. Jahrhundert verfasstenHistoria Gothorum undWalahfrid Strabo im 9. Jahrhundert. Gänzlich unbedeutend ist etwa die Erwähnung Wulfilas inCassiodorsHistoria ecclesiastica tripartita.[11]

Leben

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Wulfilas Vorfahren waren inKappadokien lebende Christen, die im Jahr 257 von Goten verschleppt wurden. Von Wulfila selbst nimmt man an, dass er einen rein gotischen Elternteil hatte, meist wird davon ausgegangen, dass dies der Vater gewesen sei.[12] Sollte es einen nichtgotischen Elternteil gegeben haben, dürfte dies für die Sozialisation des in dritter Generation bei den Goten aufwachsenden Wulfila keine maßgebliche Rolle gespielt haben: Seinen Zeitgenossen galt er als Gote.[13]

Der Reichsbischof vonKonstantinopel,Eusebius von Nikomedia, weihte Wulfila 336, spätestens 341 inAntiochia zum „Bischof der Christen im gotischen Land“.[14] Bis 348 war Wulfila missionierend im damaligen Herrschaftsbereich derTerwingen an der unteren Donau tätig. Der einsetzende Widerstand in den Völkern gegen die christlichen Missionierungsversuche vertrieb Wulfila und andereHeidenchristen zu denRömern, die diese in der ProvinzMoesia secunda beiNikopolis im heutigenNordbulgarien ansiedelten.

In diesem Exil auf dem Gebiet des Römischen Reiches entwickelte Wulfila eineSchrift für dasGotische, das zuvor eine weitgehend schriftlose Sprache war. Lediglich vereinzelte Inschriften und magische Texte wurden bis dahin inRunen festgehalten. Weiterhin entstand unter Leitung von Wulfila eine Übersetzung der Bibel ins Gotische, die sogenannteWulfilabibel.[15]

Auf derSynode in Konstantinopel zu Beginn des Jahres 360, die in der wissenschaftlichen Literatur teils alsSynode der Acacianer (nach dem dort sehr einflussreichen BischofAcacius von Caesarea), teils alsEnkänien-Synode bezeichnet wird, unterzeichnete Wulfila das sogenannteReichsdogma, dem unter der Regie von KaiserConstantius II. verabschiedeten und für die Kirche verbindlichen „homöischen“ Glaubensbekenntnis, das einen Kompromiss bieten sollte im jahrzehntelangen Streit um die „richtige“Trinitätslehre.[16]

Im Jahr 381 versuchte Wulfila vergeblich auf demKonzil von Konstantinopel die Verurteilung desArianismus zu verhindern, jedoch erreichte er im zweiten Kanon die Formulierung: „«Die Kirchen Gottes unter den barbarischen Völkern aber sollen nach der Weise regiert werden, die schon unter den Vätern herrschte»... Dadurch wurde der Freiraum geschaffen, in dem der Arianismus ... sich als gotisch-vandalische Stammeskirche halten konnte.“[17]

Wulfila starb im Jahr 383 direkt nach seiner Ankunft in Konstantinopel, wo KaiserTheodosius I. eineSynode verschiedener Kirchenparteien einberufen hatte. Er liegt dort begraben.

Lehre

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Szene: Erstes Konzil von Konstantinopel, Buchmalerei, Homilien des Gregor von Nazianz (879–882), BnF MS grec 510, folio 355; Teilnehmer am Konzil waren u. a.Acacius von Beröa,Gregor von Nazianz,Maruthas vonSophene undTagrith,Meletius von Antiochien (Vorsitz),Peter von Sebaste, Wulfila (stirbt direkt nach seiner Ankunft).

Wulfila wird im Rahmen der Synodalgeschichte als Vertreter derhomöischen Kirchenparteien bezeichnet. Eusebius, welcher Wulfila zum Bischof geweiht hatte, gehörte zur „origenistischen Mittelgruppe“ derorigenistischen Theologie.[18] Entsprechend dürfte Wulfila von dieser Richtung des Christentums geprägt worden sein, aus der sich ab etwa 358 zwei weitere Unter-Richtungen entwickelten, u. a. dieChristologie der sogenannten „Homöer“. Wulfila hat dann offenbar typische Bekenntnis-Formeln der Homöer übernommen.[19] Für ihn war Christus der anbetungswürdige „Gott und Herr“.

Die vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besonders im deutschsprachigen Raum verbreitete und in populären Darstellungen gelegentlich immer noch verbreitete Behauptung, Wulfila hätte seine Theologie zwecks leichterer Rezeption unter den Goten an gotische bzw. germanische Kulturtradition angepasst, hat keine wissenschaftliche Basis.[20]

Rezeption

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Mission

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Neben den Westgoten, die geschlossen zum Christentum übertraten, wurden auch dieOstgoten,Vandalen,Langobarden undBurgunden als Folge seiner Tätigkeit christlich. Da die Goten wie andere germanische Gruppen im Römischen Reich alsFöderaten und nicht als römische Staatsbürger galten, betraf sie das Häresie-Verbot von KaiserTheodosius I. in Folge desKonzils von Konstantinopel (381) nicht, bei dem auch die „Homöer“ verboten wurden.[21] Daraus entstanden heftige und langwierige Konflikte zwischen der neuen germanischen Oberschicht und der ansässigen Bevölkerung in den auf römischem Boden neu entstehenden Reichen der Germanen.

Bibelübersetzung

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Wulfila übersetzt die Bibel – Illustration nach der Sichtweise vonWilhelm Lindenschmit im Jahr 1879

Die herausragende Leistung Wulfilas ist die Übersetzung der Bibel oder großer Teile davon ins Gotische[22] und die Entwicklung einergotischen Schrift.[23]

Philostorgios und Sokrates erwähnen unabhängig voneinander Wulfilas Bibelübersetzung. Die Entstehung einer gotischen Schrift erwähnt auch Jordanes. Wulfilas Schüler Auxentius hingegen berichtet nichts von einer gotischen Schrift oder Übersetzung der Bibel. Ihm ging es wohl vor allem darum, Wulfila den lateinischen Geistlichen als Wahrheitszeugen für dashomöische Bekenntnis vorzustellen.[4]

Die Bibel wurde als Buch zurLiturgie ins Gotische übertragen, ihre Übersetzung steht damit in einem umfassenderen Zusammenhang. Die antiken Quellen formulieren es zwar nicht direkt, dennoch ist von diesem Zusammenhang auszugehen: Diese Bibelübersetzung muss von der Ausbildung einer gotischen Liturgie begleitet gewesen sein.[24] Von dieser Liturgie zeugt beispielsweise noch die in einer antiarianischen Abhandlung aus demWandalenreich des 5. Jahrhunderts überlieferte Gebetsformelfroja arme (bibelgotischfrauja armai, „Herr erbarme dich“).[25][4]

Dazu gehörte zudem die Einrichtung eines Schulbetriebs, um Geistliche für den Einsatz in der gotischen Kirche aufzubauen. Mit der Entwicklung einer gotischen Kirchensprache und der theologischen Festlegung auf das homöische Bekenntnis begründete Wulfila einen gotischen 'Homöerianismus' in den origenistischen Traditionen des spätantiken Christentums.[26] Seine auf (ost-)römischem Boden angesiedelte Gotengemeinschaft war die Keimzelle dieser Ausformung spätantiken Kirchentums. Die Ausbreitung des homöerischen Kirchentums der Goten begann, als nach 369 Fritigern, ein Herrscher eines Teils der Terwingen mit seiner Gruppe sich dem Christentum zuwandte und KaiserValens daraufhin eineMission ins Leben rief, in der sehr wahrscheinlich auch Christen aus der wulfilanischen Gemeinschaft wirkten.[4]

Alphabet

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Die von Wulfila entwickeltegotische Schrift war eine Abwandlung dergriechischen Schrift mit einigenlateinischen Buchstaben sowieRunen. Wulfila gab denGoten nicht nur eine neue Schrift, sondern auch neue Wörter (Neologismen,Lehnbildungen), da viele Begriffe der griechischen Sprache im Gotischen nicht existierten. Solche Wortschöpfungen waren mit die früheste Form von kontextualisierterMission, also der Versuch, christliche Konzepte, wie sie insbesondere durch die biblischen Schriften vorgegeben waren, in Kulturen zu übertragen, denen Derartiges fremd sein musste.

Wulfilas sprachliche Leistungen sind im Zusammenhang mit seinem bedeutendsten Werk zu sehen: Die sogenannteWulfilabibel ist die frühesteBibelübersetzung in eine germanische Sprache. Sie ist als Abschrift im sogenanntenCodex Argenteus erhalten, einer norditalienischenHandschrift aus dem 6. Jahrhundert, die teils mit silbernen, teils mit goldenen Lettern aufPergament geschrieben ist, das mit der kaiserlichenPurpurfarbe getränkt worden war. Seit 1648 wird der unschätzbar kostbare Kodex inUppsala aufbewahrt.

Hier dasatta unsar („Vaterunser“), um einen Begriff von der Sprache Wulfilas zu bekommen. Wulfilas Übersetzungen christlicher Literatur sollte für nachfolgende Texte in germanische Sprachen stilbildend werden:

atta unsar þu ïn himinam
weihnai namo þein
qimai þiudinassus þeins
wairþai wilja þeins
swe ïn himina jah ana airþai
hlaif unsarana þana sinteinan gif uns himma daga
jah aflet uns þatei skulans sijaima
swaswe jah weis afletam þaim skulam unsaraim
jah ni briggais uns ïn fraistubnjai
ak lausei uns af þamma ubilin
unte þeina ïst þiudangardi
jah mahts jah wulþus ïn aiwins
amen

Das „Vaterunser“ (Mt 6,9–13 EU) ist im Codex Argenteus auf den Seiten Ms4verso (erste Zeile) und Ms5recto (Rest) zu finden. Die Abbildung oben gibt eine Stelle aus (Mk 3,26–32 EU) wieder, Seite Ms16verso.

Gedenktag

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Die evangelische Kirche feiert seinen Gedenktag am26. August.

Eine Gedenktafel für ihn befindet sich in derWalhalla inDonaustauf. Ferner ist seit 2005 derWulfila-Gletscher aufGreenwich Island in der Antarktis nach ihm benannt.

Quellen

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  • Auxentius von Dorostorum:De vita et obitu Ulfilae. In: Roger Gryson (Hrsg.):Scripta Arriana Latina. Pars 1:Collectio Veronensis. Scholia in concilium Aquileiense. Fragmenta in Lucam rescripta. Fragmenta theologica rescripta. Brepols, Turnhout 1982 (= Corpus Christianorum, Series Latina 87), S. 160–166 (= Dissertatio Maximini 23–41).
  • Roger Gryson (Hrsg.):Scolies ariennes sur le concile d’Aquilée. Éditions du Cerf, Paris 1980, S. 236–251 (=Dissertatio Maximini 42–63).
  • Bruno Bleckmann,Markus Stein (Hrsg.):Philostorgios: Kirchengeschichte. Band 1:Einleitung, Text und Übersetzung; Band 2:Kommentar (=Kleine und fragmentarische Historiker der Spätantike. Modul E 7). Schöningh, Paderborn 2015.

Literatur

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Weblinks

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Commons: Wulfila – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Wulfila – Quellen und Volltexte

Anmerkungen

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  1. Ernst Albrecht Ebbinghaus:Ulfila(s) oder Wulfila. In:Historische Sprachforschung. Band 104, 1991, S. 236–238.
  2. Vgl.Knut Schäferdiek:Die Überlieferung des Namens Ulfila. In: Knut Schäferdiek:Schwellenzeit. Beiträge zur Geschichte des Christentums in Spätantike und Frühmittelalter. De Gruyter, Berlin 1996, S. 41–50.
  3. Vgl.Otto Fiebiger,Ludwig Schmidt (Hrsg.):Inschriftensammlung zur Geschichte der Ostgermanen. Nr. 169. 1917.
  4. abcdefVgl. Knut Schäferdiek: Wulfila. In:Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 34, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2007,ISBN 978-3-11-018389-4, S. 318–321. (kostenpflichtig abgerufen überGAO, De Gruyter Online)
  5. Auxentius von Dorostorum:De vita et obitu Ulfilae. In: Roger Gryson (Hrsg.):Scripta Arriana Latina. Pars 1:Collectio Veronensis. Scholia in concilium Aquileiense. Fragmenta in Lucam rescripta. Fragmenta theologica rescripta. Brepols, Turnhout 1982 (= Corpus Christianorum, Series Latina 87), S. 160–166 (= Dissertatio Maximini 23–41); Eike Faber:Von Ulfila bis Rekkared. Die Goten und ihr Christentum. Franz Steiner, Stuttgart 2014, S. 78 f.; Uta Heil:Avitus von Vienne und die homöische Kirche der Burgunder. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, S. 123.
  6. Philostorgios:Kirchengeschichte. Ediert, übersetzt und kommentiert vonBruno Bleckmann,Markus Stein. Band 2: Kommentar (=Kleine und fragmentarische Historiker der Spätantike. Modul E 7). Schöningh, Paderborn 2015, S. 115 ff.
  7. Vgl.Günther Christian Hansen (Hrsg.):Sokrates.Kirchengeschichte. Akademie Verlag, Berlin 1995,ISBN 3-05-002546-8 (kritische Edition ohne Übersetzung).
  8. Vgl. Günther Christian Hansen (Hrsg.):Sozomenos. Historia Ecclesiastica – Kirchengeschichte (= Fontes Christiani 73). 4 Bände. Brepols, Turnhout 2004; vgl.Stefan RebenichSozomenus (mit Sokrates und Theodoret). In:Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 29, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2005,ISBN 3-11-018360-9, S. 272–277. (kostenpflichtig abgerufen überGAO,De Gruyter Online)
  9. Vgl. Theodoret:Kirchengeschichte. Herausgegeben von Léon Parmentier. 2. Auflage bearbeitet vonFelix Scheidweiler. Akademie-Verlag, Berlin 1954.
  10. Vgl.Jordanes,Getica In:Theodor Mommsen (Hrsg.):Auctores antiquissimi 5,1: Iordanis Romana et Getica. Berlin 1882 (Monumenta Germaniae Historica,Digitalisat); vgl. Mathias Lawo, Johann Weißensteiner: Jordanes. In:Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 16, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2000,ISBN 3-11-016782-4, S. 76–80.
  11. Siehe etwa Elfriede Stutz:Gotische Literaturdenkmäler (=Sammlung Metzler. Band 48). Metzler, Stuttgart 1966, S. 9 f.
  12. Eike Faber:Von Ulfila bis Rekkared. Die Goten und ihr Christentum. Steiner, Stuttgart 2014, S. 77.
  13. Herwig Wolfram:Die Goten. Von den Anfängen bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. 4. Auflage. C. H. Beck, München 2001, S. 85.
  14. Eike Faber:Von Ulfila bis Rekkared. Die Goten und ihr Christentum. Steiner, Stuttgart 2014, S. 79f.
  15. Eike Faber:Von Ulfila bis Rekkared. Die Goten und ihr Christentum. Steiner, Stuttgart 2014, S. 83f.
  16. Hanns Christof Brennecke, Annette von Stockhausen, Christian Müller, Uta Heil, Angelika Wintjes (Hrsg.):Athanasius Werke. Dritter Band, erster Teil:Dokumente zur Geschichte des arianischen Streites. 4. Lieferung:Bis zur Synode von Alexandrien 362. De Gruyter, Berlin/Bosten 2014, S. 483 f. 521. 552 f.; Eike Faber:Von Ulfila bis Rekkared. Die Goten und ihr Christentum. Steiner, Stuttgart 2014, S. 82, S. 88 f.;Wolf-Dieter Hauschild,Volker Henning Drecoll:Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte. Band 1:Alte Kirche und Mittelalter. 5., vollständig überarbeitete Neuausgabe. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, S. 92.
  17. Herwig Wolfram:Die Goten. Von den Anfängen bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. 4. Auflage. C. H. Beck, München 2001, S. 94.
  18. Jan Rohls:Gott, Trinität und Geist (=Ideengeschichte des Christentums. Band 3,1). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, S. 126 f.
  19. Knut Schäferdiek:Der vermeintliche Arianismus der Ulfila-Bibel. Zum Umgang mit einem Stereotyp. In:Zeitschrift für antikes Christentum. Band 6, Heft 2, 2002, S. 320–329.
  20. Knut Schäferdiek: Wulfila. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 36, de Gruyter, Berlin / New York 2004,ISBN 3-11-017842-7, S. 374–378. (kostenpflichtig abgerufen überTRE, De Gruyter Online), S. 374–378, hier S. 377.
  21. Hanns Christof Brennecke:Augustin und der ‚Arianismus‘. In:Therese Fuhrer (Hrsg.):Die christlich-philosophischen Diskurse der Spätantike. Texte, Personen, Institutionen. Steiner, Stuttgart 2008, S. 178 f.
  22. Vgl.Heinrich BeckBibel. §2 Gotisch. In:Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 2, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1976,ISBN 3-11-006740-4, S. 488 f.; vgl.Piergiuseppe Scardigli, Knut Schäferdiek: Gotische Literatur. §1 Gotische Bibel. In:Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 12, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1998,ISBN 3-11-016227-X, S. 445–449.
  23. Vgl.Piergiuseppe ScardigliGotische Schrift. In:Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 12, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1998,ISBN 3-11-016227-X, S. 455–458.
  24. Knut Schäferdiek: Wulfila. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 36, de Gruyter, Berlin / New York 2004,ISBN 3-11-017842-7, S. 374–378. hier S. 375.
  25. Vgl.Heinrich Tiefenbach:Das wandalische Domine miserere. In:Historische Sprachforschung. Band 104, 1991, S. 251–268.
  26. Knut Schäferdiek:Der vermeintliche Arianismus der Ulfila-Bibel. Zum Umgang mit einem Stereotyp. In:Zeitschrift für antikes Christentum. Band 6, Heft 2, 2002, S. 320–329.
Personendaten
NAMEWulfila
ALTERNATIVNAMENUlfilas (lateinisch)
KURZBESCHREIBUNGBischof der Terwingen (Visigoten)
GEBURTSDATUMum 311
STERBEDATUM383
STERBEORTKonstantinopel
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