Wolfgang Taute (*18. Mai1934[1] inBerlin; †29. November1995 inMehren) war ein deutscherPrähistorischer Archäologe und Hochschullehrer.
Nach einem Studium in Kiel, Köln und Tübingen promovierte er 1962 über die Stielspitzen-Gruppen im nördlichen Mitteleuropa. Während seiner Zeit als Assistent am Institut für Urgeschichte derUniversität Tübingen war er auch Mitarbeiter amTübinger Atlas des Vorderen Orients mit dem Schwerpunkt Neolithisierung. 1971 erfolgte die Habilitation über dasSpätpaläolithikum undMesolithikum inSüddeutschland.
Seit 1980 bis zu seinem Tod 1995 hatte Taute eine Professur für Jüngere Steinzeiten (Mesolithikum und Neolithikum) am Institut für Ur- und Frühgeschichte derUniversität zu Köln.
Der Schwerpunkt seiner Forschung galt der spätenAltsteinzeit, derMittelsteinzeit und derfrühen Jungsteinzeit in Nord- und Süddeutschland. Er führte den BegriffBeuronien in die Literatur ein.
Taute starb während eines Spazierganges unweit seines Wohnortes Mehren im Westerwald überraschend an einem Gehirnschlag.
Von 1970 bis 1972 war Wolfgang Taute stellvertretender Vorsitzender derDeutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Taute, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Prähistoriker |
| GEBURTSDATUM | 18. Mai 1934 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 29. November 1995 |
| STERBEORT | Mehren (Westerwald) |