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Wireless Access Point

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Wireless Accesspoint, verbunden mit einemPower-over-Ethernet-Splitter

EinWireless Accesspoint [ˈwaɪəlɛs ˈæksɛs pɔɪnt] (englisch fürdrahtloser Zugangspunkt), auchAccesspoint (AP) oderBasisstation genannt, ist ein elektronisches Gerät, das als Schnittstelle für kabellose Kommunikationsgeräte fungiert.Endgeräte stellen perWireless Adapter (Drahtlosadapter) eine drahtlose Verbindung zum Wireless Accesspoint her, der über ein Kabel mit einem fest installierten Kommunikationsnetz verbunden sein kann. Für gewöhnlich verbinden Wireless AccesspointsNotebooks und andere mobile Endgeräte mit eingebautem Wireless Adapter über einWireless Local Area Network (WLAN, Funknetz) mit einemLocal Area Network (LAN) oder einem anderen kabelgebundenen Datennetz (Telefonnetz,Kabelfernsehnetz).

Ein Wireless Accesspoint kann zudem im sogenannten Ad-hoc-Modus (nicht zu verwechseln mitAd-hoc-Netzen, die ohne Wireless Accesspoint arbeiten) als zentrale Schnittstelle zwischen mehreren Endgeräten verwendet werden. Auf diese Weise können Geräte wieComputer undDrucker kabellos miteinander verbunden werden. Die Teilnehmeranzahl eines Routers ist etwas begrenzter als die eines Accesspoints.

Technische Einordnung

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Wireless Accesspoints erfüllen hauptsächlich dieselben Aufgaben wieBridges undSwitches: Sie verbinden verschiedene Geräte auf hardwarenahem Niveau miteinander. Dabei vermeiden sie einerseitsDatenkollisionen durch Techniken wieCSMA/CA und überbrücken andererseits Unterschiede zwischen verschiedenenÜbertragungsmedien.

ImOSI-Modell sind Wireless Accesspoints, wie Switches und Bridges, in derSicherungsschicht (Schicht 2, englischData Link Layer) angesiedelt.[1] Zum Vergleich: das bekannte ProtokollEthernet deckt ebenfalls dieSicherungsschicht ab, aber auch die darunterliegendeBitübertragungsschicht (Schicht 1, englischPhysical Layer).

WLAN-Router sind Verbundgeräte aus einemRouter mit integriertem Wireless Accesspoint. Diese Geräte betreffen durch Bereitstellung von Funktionen wieRouting,Paketfilter undDHCP-Server auch höhere Schichten des Modells.

802.11-Accesspoints

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Einem Funknetzwerk nach demIEEE-Standard 802.11 wird ein Funknetzwerkname (ESSID) zugewiesen. Über die ESSID können Clients verschiedene Netze auseinanderhalten. Ein Accesspoint kann nun regelmäßigDatenpakete mit der ESSID (und anderen Daten desWireless LAN) perBroadcast-Telegram versenden, damit Clients ein existierendes Netz identifizieren können.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von 802.11-Basisstationen ist, welche Betriebsmodi sie unterstützen: Manche Accesspoints können Verbindungen zu anderen Accesspoints und Clients gleichzeitig aufbauen.

Die möglichen Betriebsmodi eines 802.11-Accesspoints sind dasBasic Service Set (BSS), dasExtended Service Set (ESS), die Ethernet Bridge, die Wireless Bridge, der Wireless Repeater und dasWireless Distribution System. Diese Topologien werden auch alsInfrastruktur-Modus (Infrastruktur-Netzwerke) bezeichnet.

  • ImBasic Service Set wird ein einzelner Accesspoint betrieben, an dem sich beliebig viele Endgeräte einbuchen und Daten austauschen können. Die Clients eines solchen Accesspoints bilden ein autarkes Intranet.
  • Unterstützt ein Accesspoint den ModusEthernet Bridge, bietet er neben der Funkschnittstelle noch ein Netzwerkinterface mitRJ-45-Buchse als Schnittstelle in das kabelgebundeneEthernet und vermittelt die Daten zwischen Ethernet und Wireless LAN. Dieser Modus (das Bridging zwischen Wireless LAN und Ethernet auf OSI-Schicht 2) entspricht den Fähigkeiten eines gewöhnlichen, gegenwärtig marktüblichen Accesspoints. Kann der Accesspoint dagegen auch auf OSI-Schicht 3 vermitteln, insbesondereTCP/IP-Paketerouten, spricht man von einem WLAN-Router.
  • Für dasExtended Service Set verkabelt man zwei oder mehr Accesspoints über ein Ethernet und stellt den gleichen Funknetzwerknamen (ESSID) auf allen Accesspoints ein. Dadurch vergrößert sich die Reichweite des Funknetzes, denn die Clients werden automatisch zwischen den Accesspoints übergeben (Roaming), sobald sich der Standort des Clients entsprechend geändert hat.
  • Das Wireless Distribution System ermöglicht es, mehrere Accesspoints kabellos miteinander zu verbinden. Dabei unterscheidet man zwischen dem Point-to-Point-Modus (Wireless Bridge) und dem Point-to-Multipoint-Modus (Wireless Repeater). Dabei sollten Accesspoints desselben Herstellers verwendet werden.

Einige Accesspoints können imClient-Modus betrieben werden – im Sinne dieses Artikels sind es dann aber keine Accesspoints mehr, sondern funktionellWireless Adapter: Solche umkonfigurierten Accesspoints finden dann sinnvoll Anwendung, wenn ein Client (PC, Drucker o. ä.) nur über einen Ethernetanschluss verfügt und kabellos über einen Accesspoint ins LAN eingebunden werden soll.

Kompatibilitätsprobleme

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Nicht jedes Produkt unterstützt alle Betriebsmodi. Nicht jeder Accesspoint bietet eine Buchse für den einfachen Anschluss einer externen Antenne.

Im Extended-Service-Set-Modus: Oft besteht ein Problem mit derKompatibilität von Basisstationen unterschiedlicher Hersteller. Sollen diese zu einem gemeinsamen Netz verbunden werden und soll Roaming zwischen den einzelnen APs ermöglicht werden, müssen die Geräte Informationen über die eingebuchten Clients austauschen. Dafür wird einNetzwerkprotokoll benötigt, für das aber erst im Juni 2003 der StandardIEEE 802.11f verabschiedet wurde.[2] Zwischenzeitlich hatten schon viele Hersteller eigene, zueinander inkompatible Lösungen geschaffen.

Point-to-Point bzw. Multipoint: Da es sich bei dem verwendetenWDS nicht um einen anerkannten Standard handelt, sollten Geräte desselben Herstellers verwendet werden, zumindest Geräte mit dem gleichen Chipsatz.

Es wird von Problemen bei einzelnen WLAN-Karten beziehungsweise Treibern berichtet, die nicht mittels Repeatern kommunizieren können. Der Käufer sollte deshalb im Vorfeld in den gängigen Internet-Foren und auf den Herstellerseiten recherchieren, ob schon Erfolge beziehungsweise Misserfolge für die Kombination der jeweiligen Produkte vorliegen.

802.11-Accesspoints als Software-Lösung

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Es existiert Software, die einen WLAN-fähigen Rechner (PC, Laptop, Smartphone etc.) dazu befähigt, als Accesspoint zu arbeiten. BeiMac OS X auf Apple-Macintosh-Computern ist diese Fähigkeit (siehe auchTethering) bereits im Betriebssystem implementiert, allerdings ohne Kompatibilität zu WPA- bzw. WPA2-geschützten Netzwerken (StandLion).

Programme fürLinux sind z. B.fli4l,[3]WiFiAdmin,[4][5]WIFIDog[6].

Die Software-Lösung hat auch Nachteile: Die WLAN-Karten verfügen selten über einen Anschluss für eine externe Antenne, und ein PC hat einen weit größeren Strom-, Kühlungs- und Platzbedarf als ein hardwarebasierter Accesspoint.

Siehe auch

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Einzelnachweise

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  1. Ingo Lücker: #130 – Was ist ein Wireless Access Point? – ITleague GmbH – Marketing- und Vertriebsunterstützung für IT-Dienstleister. 20. Dezember 2019, abgerufen am 15. August 2025. 
  2. IEEE Standards Association. Abgerufen am 15. August 2025 (englisch). 
  3. fli4l. In: fli4l.de. net(t)work(s) e. V., abgerufen am 16. August 2025. 
  4. WiFiAdmin. The Free WiFi Web Interface. In: sourceforge.net. Abgerufen am 16. August 2025 (englisch). 
  5. WiFiAdmin: An Intelligent Web-based Management Environment for Wireless Networks. In: citeseer.ist.psu.edu. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. Dezember 2007; abgerufen am 16. August 2025 (englisch, siehe auchdoi:10.1109/ICITA.2005.311). 
  6. WIFIDog – Archivierte Kopie. (Memento vom 20. Mai 2008 imInternet Archive)
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wireless_Access_Point&oldid=258902339
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