| Winternachtschwalbe | ||||||||||
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Winternachtschwalbe (Phalaenoptilus nuttallii) | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||
| Phalaenoptilus | ||||||||||
| Ridgway, 1880 | ||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||
| Phalaenoptilus nuttallii | ||||||||||
| (Audubon, 1844) |
DieWinternachtschwalbe (Phalaenoptilus nuttallii) ist das kleinste Mitglied derNachtschwalben-Familie inNordamerika. Sie ist der einzige Vogel, derWinterschlaf hält.

Das Gefieder der 20 cm langen Winternachtschwalbe ist graubraun gesprenkelt, mit weißen Tupfen an den Flügeln und weißer Halsbinde. Am kurzen Schnabel befinden sich lange Borsten. Flügel und Schwanz sind abgerundet.
Ihren amerikanischen Namen „Poorwill“ hat sie von ihrem Ruf, der wiepur-will klingt.

Die Winternachtschwalbe lebt in den westlichen USA, südwärts bis Mexiko im trockenen Buschland, Wüsten und lichten Wäldern.
In den wärmeren Monaten ruht die Winternachtschwalbe tagsüber am Boden. In der Nacht jagt sie Fluginsekten, niedrig über den Boden dahinfliegend oder auf einem Ansitz wartend und gezielt auf die Beute losschießend.
Im Winter, wenn die Nahrung knapp wird, sucht sich die Winternachtschwalbe einen geschützten Platz, etwa in einer Felsspalte, und fällt dort in eine ArtKältestarre oderWinterschlaf. Atmung und Herzschlag verlangsamen sich, der Stoffwechsel wird gedrosselt, und die Körpertemperatur sinkt von 40 auf unter 10 °C. In diesem Zustand kann sie mehrere Wochen verharren, bis die Bedingungen wieder besser werden.
Die Winternachtschwalbe brütet vom späten März im Süden bis zum späten Mai im Norden. Sie legt zwei Eier auf den blanken Boden.
Gewöhnlich werden sechs Unterarten der Winternachtschwalbe anerkannt:[1]
John James Audubon beschrieb die Winternachtschwalbe unter dem NamenCaprimulgus Nuttallii. DasTypusexemplar sammelte er 1843 am Oberlauf desMissouri.[7] Erst 1880 führte Robert Ridgway die neue GattungPhalaenoptilus für diese Art ein.[8] Dieser Name setzt sich aus den griechischen Wörternφάλαιναphalaena für „Nachtfalter, Motte“ undπτίλονptīlon für „Feder, Flügel“ zusammen.[9] DasArtepithetonnuttallii widmete der Autor seinem FreundThomas Nuttall.[10]Hueyi wurde zu Ehren des ZoologenLaurence M. Huey (1892–1963) vergeben, der den Balg zusammen mit May Canfield gesammelt hatte.[6]Dickeyi ist Donald Ryder Dickey gewidmet, der zuvor den schon belegten NamenPhalaenoptilus nuttallii nitidus für eine weitere Unterart verwendet hatte.[5]Adustus ist das lateinische Wort für „verbrannt“ und leitet sich vonadurere für „anzünden“ ab.[11]Californicus steht für Kalifornien, das Gebiet, in dem die Unterart vorkommt.[3]Centralis ist das lateinische Wort für „Zentrum, Mittelpunkt“ und kann auch vom griechischenκέντρονkentron für „Punkt, an dem der Zirkel angesetzt wird, Kreismittelpunkt“ abgeleitet werden.[12]