DieMairie mit Schule wurde 1868 nach Plänen des Architekten Pudepièce gebaut. 1904 wurde die Mairie vergrößert. Nach demErsten Weltkrieg (1914–1918) wurde das Gebäude restauriert. 1924 kaufte die Gemeinde das Nachbargebäude hinzu, um die Schule zu vergrößern.
Die Pfarrkirchede l’Assomption (Mariä Aufnahme in den Himmel) wurde von 1872 bis 1874 auf den Fundamenten einer älteren Kirche errichtet. Im Ersten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt. Danach wurde die Kirche restauriert, die Restaurierungsarbeiten wurden erst gegen Ende des dritten Viertels des 20. Jahrhunderts beendet.
DasPfarrhaus brannte 1845 nieder und wurde unter Verwendung der noch erhaltenen Teile wiedererbaut. Auch dieses Gebäude musste nach dem Ersten Weltkrieg restauriert werden.
Der Friedhof wurde 1873 eingerichtet. Nach demZweiten Weltkrieg (1939–1945) wurde dort ein Denkmal für die Soldaten derTirailleurs sénégalais errichtet, die bei der Verteidigung von Wassigny im Mai 1940 gefallen waren.[2][3]
1793 erhielt Wassigny im Zuge derFranzösischen Revolution (1789–1799) den Status einer Gemeinde und wurdeHauptort einesKantons. 1801 erhielt die Gemeinde durch die Verwaltungsreform unterNapoleon Bonaparte (1769–1821) das Recht aufkommunale Selbstverwaltung. 1831 hatte Wassigny 1155 Einwohner, Haupterwerbszweig zu jener Zeit war der Anbau vonHopfen.[4] Am meisten Einwohner (1379) hatte die Ortschaft 1866 und am wenigsten (750) im Jahr 1793.[1]
Wassigny besaß einen Bahnhof an der 1885 eröffnetenBahnstrecke Busigny–Hirson. 1892 wurde außerdem die LinieValenciennes –Le Cateau – Wassigny eingerichtet und 1896 die Linie Wassigny –Guise. 1959 wurde der Abschnitt Le Cateau – Wassigny geschlossen und der Personenverkehr auf den übrigen Strecken eingestellt. In den 1980er Jahren wurde der Verkehr auf der Linie Wassigny – Guise eingestellt. 2005 wurde die Linie endgültig geschlossen.[5]
↑Les combats du 19-20 juin 1940 au Nord de Lyon. Crime raciste assurément. In: Mémoire-net. Evelyne Marsura, 9. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2011; abgerufen am 21. November 2011 (französisch).
↑Eusèbe Girault de Saint-Fargeau (1799–1855):Département de l’Aisne. In:Guide pittoresque du voyageur en France. contenant la statistique et la description complète des quatre-vingt-six départements, orné de 740 vignettes et portraits gravés sur acier, de quatre-vingt-six cartes de départements et d’une grande carte routière de la France.Band5. F. Didot frères, Paris 1838 (französisch,online).