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Wassigny

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Wassigny
Wassigny (Frankreich)
Wassigny (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionHauts-de-France
Département (Nr.)Aisne (02)
ArrondissementVervins
KantonGuise
GemeindeverbandThiérache Sambre et Oise
Koordinaten50° 1′ N,3° 36′ O50.0130555555563.6Koordinaten:50° 1′ N,3° 36′ O
Höhe137–161 m
Fläche6,79 km²
Einwohner927(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte137 Einw./km²
Postleitzahl02630
INSEE-Code02830

Mairie Wassigny

Wassigny ist einefranzösische Gemeinde mit 927 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartement Aisne in derRegionHauts-de-France. Sie gehört zumArrondissement Vervins, zumGemeindeverbandThiérache Sambre et Oise und zumKanton Guise.

Geographie

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Lage

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Wassigny liegt an der Grenze zumDépartement Nord am Nordrand der LandschaftThiérache auf einer mittleren Höhe von157 m, 29 Kilometer nordöstlich vonSaint-Quentin und etwa 30 Kilometer nordwestlich vonVervins. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 6,82 Quadratkilometern. Nachbargemeinden von Wassigny sindRibeauville im Norden,Mazinghien im Nordosten,Oisy undÉtreux im Osten,Vénérolles im Südosten,Hannapes im Süden,Mennevret im Südwesten sowieLa Vallée-Mulâtre im Westen.

Klima

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Wassigny ist einer Klimazone des Typs Cfb (nachKöppen und Geiger) zugeordnet:Warmgemäßigtes Regenklima (C),vollfeucht (f), wärmster Monat unter 22 °C, mindestens vier Monate über 10 °C (b). Es herrschtSeeklima mit gemäßigtem Sommer.

Geschichte

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Von 1793 bis 2015 war die GemeindeHauptort (französischchef-lieu) des Kantons Wassigny.[1]

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr196219681975198219901999200620132022
Einwohner102610361011104710431026995966946

Sehenswürdigkeiten

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DieMairie mit Schule wurde 1868 nach Plänen des Architekten Pudepièce gebaut. 1904 wurde die Mairie vergrößert. Nach demErsten Weltkrieg (1914–1918) wurde das Gebäude restauriert. 1924 kaufte die Gemeinde das Nachbargebäude hinzu, um die Schule zu vergrößern.

Die Pfarrkirchede l’Assomption (Mariä Aufnahme in den Himmel) wurde von 1872 bis 1874 auf den Fundamenten einer älteren Kirche errichtet. Im Ersten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt. Danach wurde die Kirche restauriert, die Restaurierungsarbeiten wurden erst gegen Ende des dritten Viertels des 20. Jahrhunderts beendet.

DasPfarrhaus brannte 1845 nieder und wurde unter Verwendung der noch erhaltenen Teile wiedererbaut. Auch dieses Gebäude musste nach dem Ersten Weltkrieg restauriert werden.

Der Friedhof wurde 1873 eingerichtet. Nach demZweiten Weltkrieg (1939–1945) wurde dort ein Denkmal für die Soldaten derTirailleurs sénégalais errichtet, die bei der Verteidigung von Wassigny im Mai 1940 gefallen waren.[2][3]

  • Kirche Notre-Dame
    Kirche Notre-Dame
  • Protestantische Kirche
    Protestantische Kirche
  • Ehemaliger Bahnhof
    Ehemaliger Bahnhof
  • Taubenturm
    Taubenturm
  • Gefallenendenkmal
    Gefallenendenkmal

Wirtschaft und Infrastruktur

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1793 erhielt Wassigny im Zuge derFranzösischen Revolution (1789–1799) den Status einer Gemeinde und wurdeHauptort einesKantons. 1801 erhielt die Gemeinde durch die Verwaltungsreform unterNapoleon Bonaparte (1769–1821) das Recht aufkommunale Selbstverwaltung. 1831 hatte Wassigny 1155 Einwohner, Haupterwerbszweig zu jener Zeit war der Anbau vonHopfen.[4] Am meisten Einwohner (1379) hatte die Ortschaft 1866 und am wenigsten (750) im Jahr 1793.[1]

Wassigny besaß einen Bahnhof an der 1885 eröffnetenBahnstrecke Busigny–Hirson. 1892 wurde außerdem die LinieValenciennes –Le Cateau – Wassigny eingerichtet und 1896 die Linie Wassigny –Guise. 1959 wurde der Abschnitt Le Cateau – Wassigny geschlossen und der Personenverkehr auf den übrigen Strecken eingestellt. In den 1980er Jahren wurde der Verkehr auf der Linie Wassigny – Guise eingestellt. 2005 wurde die Linie endgültig geschlossen.[5]

Belege

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  1. abWassigny - notice communale. In: cassini.ehess.fr. Abgerufen am 21. November 2011 (französisch). 
  2. Les combats du 19-20 juin 1940 au Nord de Lyon. Crime raciste assurément. In: Mémoire-net. Evelyne Marsura, 9. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2011; abgerufen am 21. November 2011 (französisch). 
  3. Eintrag Nr. 02830 in derBase Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. Eusèbe Girault de Saint-Fargeau (1799–1855):Département de l’Aisne. In:Guide pittoresque du voyageur en France. contenant la statistique et la description complète des quatre-vingt-six départements, orné de 740 vignettes et portraits gravés sur acier, de quatre-vingt-six cartes de départements et d’une grande carte routière de la France.Band 5. F. Didot frères, Paris 1838 (französisch,online). 
  5. Guy Laurence: La Ligne de Chemin de Fer à Voie normale Busgny - Hirson. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2008; abgerufen am 21. November 2011 (französisch). 

Weblinks

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Commons: Wassigny – Sammlung von Bildern
Gemeinden imArrondissement Vervins

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