
Walter Stanborough Sutton (*5. April1877 inUtica (New York); †10. November1916 inKansas City) war ein US-amerikanischer Genetiker und Arzt.
Sutton entstammte einer Farmerfamilie inKansas. 1896 begann er ein Studium der Ingenieurwissenschaften an derUniversity of Kansas, wechselte aber, nachdem einer seiner Brüder anTyphus gestorben war, bald in den Fachbereich Biologie und Medizin. Nach dem Abschluss alsMaster war er beiEdmund B. Wilson an derColumbia University tätig.
In seinem 1903 erschienenen AufsatzThe chromosomes in heredity formulierte Sutton als erster dieChromosomentheorie der Vererbung, in der die kurz zuvor wiederentdecktenMendelschen Regeln der Vererbung auf das Verhalten derChromosomen bei derMeiose zurückgeführt werden.
Nachdem er 1907 in Medizinpromoviert hatte, arbeitete Sutton überwiegend alsChirurg, bis er 1916 an den Folgen einer akutenBlinddarmentzündung starb.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sutton, Walter |
| ALTERNATIVNAMEN | Sutton, Walter Stanborough (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Genetiker |
| GEBURTSDATUM | 5. April 1877 |
| GEBURTSORT | Utica (New York) |
| STERBEDATUM | 10. November 1916 |
| STERBEORT | Kansas City |