AlsAmateur trat Bucher vor allem mit vielen Siegen beiKriterien hervor, 1949 und 1950 war er jeweils bester Amateur in der schweizerischen Jahreswertung.[3] Er startete für den Verein RV Höngg.[4] Bei denStrassenradsport-Weltmeisterschaften 1950 belegte er Rang 16 im Rennen der Amateure. Im Herbst 1950 gab er sein Debüt als Berufsfahrer bei einem Bahnrennen in Zürich. 1955 siegte er in derVier-Kantone-Rundfahrt. 1959 belegte Walter Bucher den zweiten Platz bei derMeisterschaft von Zürich. Im Jahr darauf wurde erProfi und konzentrierte sich auf denBahnradsport. Fünfmal – 1955, 1957, 1958, 1959 und 1960 – wurde er Schweizer Meister derSteher. Bei denUCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1958 inParis errang er den Weltmeister-Titel der Profi-Steher, nachdem er schon1955 inMailand und1957 den zweiten Platz sowie1956 den dritten Platz belegt hatte. Zur Zeit seines Erfolges bei der Weltmeisterschaft startete er für dasRadsportteamVictoria ausDeutschland. 1957 wurde er Dritter bei denEuropameisterschaften im Steherrennen.1959 wurde er nochmals Vize-Weltmeister. Nach einem Sturz auf der Bahn in Oerlikon beendete er seine Karriere als Steher.[3]
Walter Bucher (rechts) undHugo Koblet (links), 1957
Bucher war auch ein erfolgreicherSechstagefahrer: Er startete bei insgesamt 66 Rennen, von denen er elf gewann, die meisten davon gemeinsam mitJean Roth.[5]
1961 konnte Bucher nicht bei denUCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1961 in Zürich vor heimischem Publikum starten, weil er sich kurz zuvor bei einem Sturz schwer verletzt hatte. Im Jahr darauf fuhr er noch einige Bahnrennen und beendete seine Rennfahrerkarriere.
Sein erlernter Beruf warMaschinenschlosser.[3] 1962 gründete er eineSpedition. Einige Jahre war er als Sportlicher Leiter von Radsportteams tätig, so zum Beispiel 1970 beim TeamG.B.C.-Zimba.[6] Wegen eines schweren Arbeitsunfalls musste er 1992 frühzeitig in Rente gehen.[7]
Wenn bekannt, mit Angabe des Schrittmachers. In nicht aufgeführten Jahren wurde die Meisterschaft nicht ausgetragen, in einigen Jahren für Amateure und Steher gemeinsam („open“), seit 1993 open.