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Visual Studio

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Visual Studio


Visual Studio 2012
Basisdaten

EntwicklerMicrosoft Corporation
Erscheinungsjahr1997
Aktuelle Version2026 (Intern 18)
(11. November 2025)
Aktuelle Vorabversion2026 Insider
(9. September 2025)
BetriebssystemWindows,[1]macOS[2]
Programmier­spracheC++[3], C#[3]
KategorieIDE
LizenzEULA (proprietär)
deutschsprachigja
visualstudio.microsoft.com/de/vs/

Visual Studio ist eine von dem UnternehmenMicrosoft angeboteneintegrierte Entwicklungsumgebung für verschiedeneHochsprachen.

Die aktuelle Version Visual Studio 2026 (interne Nummer 18) unterstütztVisual Basic .NET,C,C++,C++/CLI,C++/CX,C#,F#,SQL Server,TypeScript undPython sowieHTML,JavaScript undCSS für die Entwicklung vonWebanwendungen, Windows-Desktop- undWindows-Store-Apps. Visual Studio ermöglicht esProgrammierern, sowohl nativeWin32/Win64-Programme als auch Anwendungen für die.NET-Plattform (inklusive des Vorgängers.Net-Framework) zu entwickeln. Darüber hinaus lassen sich mit Visual StudioWindows-Apps, dynamischeWebseiten bzw.Webservices für dasInternet/Intranet oderAzure-Services entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von mobilen Apps fürWindows Phone,Android undiOS mit durchXamarin bereitgestellten Tools.

Bestandteile

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Funktionen

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Visual Studio gilt als komfortable Entwicklungsumgebung mit vielen Funktionen. Der Editor unterstützt z. B. einevon der Cursorposition abhängige Online-Hilfe, das Ein- und Ausblenden von Codeblöcken, farbliche Hervorhebung von Schlüsselwörtern, automatische Syntaxprüfung undIntelliSense, die automatische Methoden- und Funktionsergänzung während der Quelltext-Eingabe. Des Weiteren bietet die Entwicklungsumgebung grafische Schnittstellen zur Einbindung vonWebservices,ActiveX- und .NET-Bibliotheken, einen „Server-Explorer“ zum Zugriff auf Datenquellen wie z. B.Microsoft SQL Server, den Windows-Nachrichtendienst oderWMI, sowieWYSIWYG-Editoren zur Entwicklung der Benutzeroberfläche von Windows- und Web-Anwendungen, zur Bearbeitung von Icons und von XML-Dokumenten.

Seit Visual Studio .NET (2002) erweiterte sich der Umfang der unterstützten Sprachen stark. Hierbei wirkt sich vor allem ein Zertifizierungsprogramm von Microsoft aus, das es Drittanbietern ermöglicht, eigene Sprachen als Ergänzungen zum Visual Studio anzubieten. Beispiele sindDelphi,Eiffel,F# oderProlog. In Visual Studio 2008 wurde die Unterstützung für MicrosoftsJava-Variante Visual J# aufgegeben.

Visual Studio enthält einen integriertenDebugger. Dieser enthält die Funktion „Bearbeiten und Fortfahren“ und erlaubt das nachträgliche Anhängen an bereits laufende Prozesse, sowohl am lokalen Rechner als auch über das Netzwerk.

Für die Entwicklung von ASP.NET-Anwendungen enthält Visual Studio ab Version 2005 einen integrierten Webserver, sodass keine eigeneIIS-Installation mehr notwendig ist. Ebenfalls neu in dieser Version sind Funktionen für dasRefactoring, die bisher durch Zusatzprodukte („Add-Ins“) wieReSharper oder Refactor! Pro nachgerüstet werden mussten.

Editoren

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Für die Entwicklung der Anwendungen stellt Visual Studio eine Vielzahl vonEditoren zur Verfügung. Einige wichtige sind:

  • Code-Editoren für die oben genanntenProgrammiersprachen (textuell)
  • Editoren für grafische Benutzeroberflächen (grafisch)
  • Datenbank-/Datenbankschema-Editoren (grafisch, teilweise textuell)
  • Editoren fürHTML-Webseiten (grafisch und textuell)
  • Editoren fürXML,XSLT, Stylesheets und diverse auf XML basierende Konfigurationsdateien (textuell)
  • Editor fürXSD (grafisch und textuell)
  • Grafikeditoren (Icons undRastergrafiken)
  • Editoren fürBinärdateien (halbgrafisch)
  • Editoren zum Erstellen von Installationsprogrammen für Anwendungen (grafisch)
  • Editor fürKlassendiagramme (grafisch, von Visual Studio 2005 an)
  • Editor fürSequenzdiagramme (grafisch, von Visual Studio 2010 an)

Alle Texteditoren unterstützenSyntaxprüfung (Korrektheit des Sourcecodes),Syntaxhervorhebung, IntelliSense (automatischer Vorschlag von Elementen) und Autocomplete (automatische Vervollständigung von Elementen).

Versionsgeschichte (Windows)

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Übersicht

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VersionErschei-
nungs-
datum
Versionsnummer
internProjekt-
mappen-
datei (*.sln)
97199705keine
6.0199806
.NET13. Feb. 20020707
.NET 200324. Apr. 200307.108
20057. Nov. 20050809
200819. Nov. 20070910
201012. Apr. 20101011
201212. Sep. 20121112
201317. Okt. 20131212
201520. Juli 20151412
20177. März 20171512
20192. Apr. 20191612
20228. Nov. 20211712
202611. Nov. 20251812

Neben dem offiziellen Vermarktungsnamen (z. B.Visual Studio 2015) gibt es für Visual Studio eine interne Versionsnummer, bei der es sich etwa in VS 2015 um die 14 handelt. Die Versionsnummerierung des Formats der Projektmappendateien (*.sln) ist nicht identisch mit der internen VS-Versionsnummerierung. Seit VS 2012 ist die Versionsnummer des Formats der Projektmappendatei unverändert geblieben, sodass Aufwärtskompatibilität mit späteren VS-Versionen besteht.

Version 97

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Vor dem Erscheinen von Visual Studio 97 wurden die Produkte zur Programmierung von Microsoft einzeln vermarktet. NachdemVisual C++ 4.0 ab Ende 1995 mit dem „Developer Studio“ bereits eineintegrierte Entwicklungsumgebung (IDE) erhalten hatte, die auch von weiteren Sprachen und Tools verwendet wurde (insb.Fortran,Visual SourceSafe,Visual J++ und der MSDN Library), bot Microsoft ab 1997 alle aktuellen Produkte zusätzlich im Paket an. Visual Studio 97 erschien in zwei Editionen: In der „Professional“-Ausgabe sindVisual Basic 5.0, Visual C++ 5.0,Visual FoxPro 5.0, Visual J++ 1.1 undVisual InterDev 1.0 (ein neues Produkt für die Entwicklung von Webapplikationen) enthalten, außerdemInstallShield (in einer reduzierten Free Edition) und schließlich eine Reihe von SDK-Tools. Die „Enterprise“-Version weist zusätzlich die Versionsverwaltung Visual SourceSafe,Microsofts SQL-Server 6.5, Microsoft Transaction Server und weitere Datenbankwerkzeuge auf. „Fortran PowerStation“ ist nicht Bestandteil von Visual Studio, wohl da Microsoft das Produkt kurz zuvor eingestellt hatte und den Fortran-Übersetzer eines anderen Anbieters propagierte.[4] Die enthaltenen Compiler unterstützen keinen 16-Bit-Code mehr. Für Visual Studio 97 erschienen drei (kumulative) Service-Packs.

Version 6.0

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Das 1998 veröffentlichte Visual Studio 6.0 ist mit der Vorversion weitgehend vergleichbar, es erschien wieder in zwei Editionen. Die einzelnen Produkte weisen hier alle die Version 6.0 auf (wobei man zum Teil einfach Versionsnummern übersprungen hat). Neben vielen Verbesserungen ist die Sammlung an Entwicklungswerkzeugen und Zusatzkomponenten auch noch üppiger, insb. in der „Enterprise“-Ausgabe. Allerdings machte gerade dieser Umfang seinerzeit doch recht deutlich, dass Visual Studio im Grunde kein Produkt „aus einem Guss“ war. Während sich einige Programmiersprachen eine IDE teilen, kommen Visual C++, Visual Basic und Visual FoxPro weiter mit ihren eigenen Entwicklungsumgebungen daher. Eine ganze Reihe von Tools müssen auch separat installiert werden. Hingegen umfasst die Hilfe und Dokumentation, basierend auf der MSDN Library nun praktisch alle Produkte unter einem Dach (ein Umstand, der die gezielte Informationssuche jedoch nicht immer vereinfacht). Für Visual Studio 6.0 erschienen insgesamt sechs Service-Packs, davon war SP 5 kumulativ, SP 6 nur auf Visual Basic und Visual C++ bezogen.

Danach endete bei Microsoft die Ära der „klassischen“ Entwicklungswerkzeuge. Die nachfolgenden Versionen von Visual Studio basieren auf dem .NET Framework und weisen auch eine deutlich andere Zusammensetzung auf.
Visual J++ wurde eingestellt, nachdemSun die Weiterentwicklung untersagt (bzw. die erteilteJava-Lizenz aufgekündigt) hatte. Visual FoxPro erschien noch in den Versionen 7.0, 8.0 und 9.0, jedoch ausschließlich als Einzelprodukt. Visual Basic 6.0 erfreute sich noch längere Zeit einer relativ großen Beliebtheit, da es die letzte Version zur Erzeugung nativer Windows-Programme war. Microsoft hat eine Support-Erklärung für das Produkt wie auch einzelne Sicherheitsupdates herausgebracht.[5][6]

Version .NET

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Visual Studio in den Versionen 7 („2002“) und 7.1 („2003“) erhielt den Namenszusatz „.NET“ (alsoMicrosoft Visual Studio .NET), da Version 7 erstmals die Entwicklung von Anwendungen erlaubte, die unter Microsofts.Net-Framework-Plattform liefen. Schwerpunkt bei dieser Version war die Einführung des .NET Frameworks 1.0 sowie der zugehörigen neuen ProgrammiersprachenC#,J# undVisual Basic.NET. Alle drei sind ausschließlich zur Entwicklung von Programmen geeignet, die unter der .NET-Laufzeitumgebung laufen. Visual Basic.NET ersetzte dabeiVisual Basic 6, dessen Kompilate noch nativ unter Win32 liefen und das nicht weiterentwickelt wurde.[7]

Version 2005

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Der Nachfolger „Visual Studio 2005“ verwendet intern die Versionsnummer 8. Hier wurde der Namenszusatz „.NET“ wieder fallen gelassen, um zu verdeutlichen, dass die Entwicklung nativer Programme mit diesem Produkt ebenfalls möglich ist (allerdings nur noch in C++). Die Entwicklungsumgebung selbst benötigt das Framework, stellt es dem Entwickler jedoch frei, ob die Programme darauf basieren sollen oder nicht, abhängig von der verwendeten Programmiersprache. Mit VS 2005 wurde die Programmierung für das .NET Framework 2.0 forciert. Ein weiterer Pluspunkt ist die Integration sogenannterMDAs. Mit den abgespeckten Visual Studio Express Editionen (z. B. Visual C# 2005 Express Edition[8]) standen erstmals kostenfreie Entwicklungsumgebungen von Microsoft selbst zur Verfügung.

Version 2008

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Visual Studio 2008 (interne Versionsnummer 9) ist auf die neuen Möglichkeiten des .NET Framework der Versionen 3.0 und 3.5 ausgerichtet und bietet z. B. mitLINQ neue Funktionen.J# gehört nicht mehr zum Lieferumfang und ist auch nicht mehr separat erhältlich, da die Entwicklung eingestellt wurde.

DasService Pack Nummer 1 (kurz SP1) wurde am 11. August 2008 für den deutschen Sprachraum veröffentlicht.[9] Mit enthalten ist das Service Pack 1 für das.NET Framework in der Version 3.5. Mit diesem Service Pack werden Probleme behoben, die durch die Zusammenarbeit mit Microsoft-Kunden und -Partnern sowie durch interne Tests erkannt wurden. Zudem bieten diese Service Packs Verbesserungen des Reaktionsverhaltens, der Stabilität und der Leistung.

Bis Visual Studio 2008 wurde mit dem.NET Compact Framework auch die Softwareentwicklung für mobile Geräte, wieSmartphones undPDAs, unterstützt. Ab Visual Studio 2010 ist stattdessen eine Unterstützung der Entwicklung fürWindows Phone verfügbar.[10]

Version 2010

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Visual Studio 2010 (interne Versionsnummer 10) besitzt eine umfassend überarbeitete Oberfläche, die auf derWindows Presentation Foundation basiert und mehrere angeschlossene Bildschirme unterstützt.F# wird nun erstmals mit dem Visual Studio ausgeliefert. Außerdem wurde eine neue Erweiterungsschnittstelle für den Code Editor eingeführt. Weiterhin beinhaltet Visual Studio 2010 einen neuen sogenannten Rückblick-Debugger, der Laufzeitinformationen (z. B. Variableninhalte) von ausgeführtem Code, dervor einem Haltepunkt liegt, anzeigen kann.[11][12] Ferner stehen 64-Bit Compiler zur Verfügung. Wie bereits in der Vorgängerversion stellt Visual Studio 2010 einen integrierten Webserver für die Entwicklung bereit.

Als offizieller Erscheinungstermin für Visual Studio 2010 (zusammen mit dem .NET Framework 4.0) war von Microsoft der 22. März 2010 genannt worden,[13] aber wegen der unbefriedigenden Arbeitsgeschwindigkeit der Beta-Versionen wurde der Releasetermin auf den 12. April 2010 verschoben,[14] welcher letztlich auch eingehalten wurde. Anfang Dezember 2010 begann derBetatest des ersten Service Packs zu Visual Studio 2010,[15] welches im März 2011 veröffentlicht wurde.

Mit dieser Version stellt Microsoft die Unterstützung von Windows 2000 als Ziel-Plattform ein.Programmdateien, die mit Microsoft Visual C++ 2010 erzeugt wurden, setzen mindestensWindows XPmit Service Pack 2 voraus,[16] da die „Visual C++ 2010“-Laufzeitbibliotheken auf Funktionen derWin32 API aufbauen, die in früheren Versionen von Microsoft Windows noch nicht verfügbar waren.[17] Visual Studio 2010 gestattet es jedoch, auf das „Toolset“ von Visual Studio 2008 zurückzugreifen (sofern dieses ebenfalls auf dem Entwickler-System installiert ist), um weiterhin ältere Windows-Versionen als Ziel-Plattform unterstützen zu können.[18]

Version 2012

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Zusammen mit derWindows-8-Entwicklervorschau(Developer Preview) wurde Ende 2011 auch die Beta von Visual Studio 11 vorgestellt, die später auch als „Visual Studio 2012“ (interne Versionsnummer 11) benannt wurde.[19] Visual Studio 2012 ist vor allem für die Programmierung von sogenanntenMetro-Apps optimiert worden, die auch mitHTML5,JavaScript undCSS3 programmiert werden können. Entwickler können diese dann direkt imWindows Store veröffentlichen. Ferner soll sie durch weniger Bedienelemente am oberen und unteren Rand und ein zurückhaltenderes Design die Effektivität des Programmierens verbessern.[20]

Mit dem nativen Compiler von Visual Studio 2012 war es zunächst nicht mehr möglich, in C++ programmierte Applikationen zu erstellen, die unter Windows XP und Windows Server 2003 lauffähig sind. Es werden nur noch neuere Betriebssysteme unterstützt.[21] DieCompiler-Unterstützung für Windows XP und Server 2003 wurde im Rahmen des ersten Updates für Visual Studio 2012 nachgerüstet, welches zu diesem Zweck auch eine frühere Version des Windows SDK mitbringt (die aktuelle Version des Windows SDK, die mit Visual Studio 2012 ausgeliefert wurde, unterstützt Windows XP weiterhin nicht).[22][23][24] Von Anfang an existierte in Visual Studio 2012 außerdem ein „Multi-Targeting“-Mechanismus, mit dem man aus der Visual-Studio-2012-Umgebung heraus die Visual-Studio-2010-Compiler starten kann, welche Windows XP und Server 2003 unterstützen.

Die in der Vorversion noch unterstützten ProjekttypenSetup-Projekt undMergemodulprojekt, mit denen verhältnismäßig einfach ohne zusätzliche Werkzeuge Windows-Installer-Pakete (MSI-Dateien) oder Mergemodule (MSM-Dateien) erzeugt werden konnten, stehen in Visual Studio 2012 nicht mehr zur Verfügung.

Version 2013

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Visual Studio 2013 (interne Versionsnummer 12) enthält einige Verbesserungen gegenüber Visual Studio 2012, d. h. verstärkte Unterstützung des ISO-C/C++-Standards, verbesserte C++-Bibliotheken und höhere Performance im C++-Bereich. Im JavaScript-Bereich kamen neue Funktionen hinzu. Ebenso wurde F# verbessert und gleichzeitig kam mit Visual Studio 2013 auch Unterstützung für das .NET Framework 4.5.1 hinzu. In den Debugger wurde dieJust my Code-Funktion (die System-, Frameworkfunktionen etc. überspringt) eingebaut und dieEdit and Continue-Funktionalität (Sourcecode ändern und weiterlaufenlassen des Programmes) für 64 Bit kam hinzu (native C/C++ Programme werden aber weiterhin nicht durchEdit and Continue unterstützt). Des Weiteren sind die Analysemöglichkeit des Hauptspeichers im .NET Framework und Verbesserungen beiUnit Tests hinzugekommen.[25][26]

Version 2015

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Für die Version 2015 gab es eine Reihe von CTP (Community Technology Previews) Releases und eine Visual Studio 2015 Preview vom November 2014. Ausgeliefert wurde Visual Studio 2015 (interne Versionsnummer 14) am 20. Juli 2015.

Neuerungen sind für die .NET-Entwicklung die Umstellung auf die neueRoslyn-Compilerplatform, die Unterstützung für Themen wieASP.NET and Web Development vNext oder.NET Native für Apps. Eine neue Ansicht „Diagnosetools“ zeigt CPU und Speicherauslastung der Anwendung an.[27]

Die IDE bietet erstmals die Möglichkeit, Ansichten (also die Fensteraufteilung) explizit zu speichern, anzuwenden oder zu verwalten. Dabei gehört wie bisher zu unterschiedlichen Betriebszuständen (wie Debugging und Code Editing) eine dem Modus angepasste Ansicht.Im Bereich C++ gab es Erweiterungen. So gibt es eine neue Compiler-Option namens „Control Flow Guard“, die die Verwundbarkeit von C/C++ Programmen reduzieren soll.Diese muss aber vom Entwickler aktiv eingeschaltet werden.[28]Darüber hinaus wird die Software-Entwicklung fürAndroid durch einen „Visual Studio Emulator for Android“ sowie füriOS unterstützt.[29]

In Visual Studio 2015 wurde die Unterstützung für das.NET Framework 4.6 und dasKinect for Windows 2.0 SDK hinzugefügt.[30] DieMicrosoft Foundation Classes werden nicht mehr standardmäßig installiert, sondern müssen explizit ausgewählt werden.[31]

In der Version 2015 ist.NET Native enthalten, einePräkompilierungstechnologie für das Erstellen und Verteilen von Windows-Apps.[32]

Version 2017

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Am 30. März 2016 erschien Visual Studio „15“ Preview.[33] „15“ stellte dabei die interne Versionsnummer dar. Am 16. November 2016 gab Microsoft bekannt, dass die neue Version den Namen „Visual Studio 2017“ tragen wird und veröffentlichte gleichzeitig einen Release Candidate.[34] Am 7. März 2017 wurde die finale Version 15.0 veröffentlicht. Seither gab es eine Reihe von Updates, auch mit funktionalen Erweiterungen.

Der Installer wurde grundlegend überarbeitet und beschleunigt. Er ermöglicht es jetzt, sehr detailliert zu steuern, welche Entwicklungskomponenten installiert werden. Als eigenständiges Programm ist er dauerhaft verfügbar und unterstützt auch die Aktualisierung der Installation (vom Benutzer gesteuert).

Es gibt etliche Veränderungen betreffs der Pfade, zum Beispiel

  • wird das Programm nicht mehr unterC:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 1x.0, sondern unterC:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio\20xx\<Name der Edition> installiert.
  • sind die Skripte zum Setzen der Umgebungsvariablen unterc:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio\20xx\<Name der Edition>\VC\Auxiliary\Build zu finden.

Zudem lässt sich die IDE nur noch über den Webinstaller einrichten, da die bislang verfügbare ISO-Installationsdatei bei dieser Version nicht mehr vorhanden ist.[35] Für das Herunterladen des Produkts zwecks Installation in einer Offline-Umgebung benötigt man mindestens 35 GB Plattenplatz.[36]

Mit der Version 15.7 wird die Entwicklung von.NET Core und ASP.NET Core voll umfänglich unterstützt und die neuen Sprachfeatures von C# 7.0, Visual Basic 15, Type Script 2.1 und F# 4.1 bereitgestellt. Es gab zahlreiche weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen, die man in der offiziellen Freigabemitteilung nachlesen kann.[37]

Version 2019

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Die VersionVisual Studio 2019 (Interne Versionsnummer 16) für Windows und Mac ist seit dem 2. April 2019 erhältlich. Im Dezember 2018 waren bereits im Rahmen der Connect();-Konferenz erste Preview-Versionen veröffentlicht worden.[38][39] Neuerungen sind u. a. ein überarbeiteter Dialog für das Starten neuer Projekte, KI-unterstützte Eingabehilfen („Intellicode“), Verbesserungen bei Debugging und Refactoring sowie die Funktion „Live Share“ zur Remote-Zusammenarbeit an gemeinsamem Code.[40] Die neue Version 8 der Programmiersprache C# und die dritte Version des Frameworks .NET Core wurden im September 2019 gemeinsam mit der Version 16.3 freigegeben.[41][42]

Version 2022

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Im Juni 2021 begann man mit der Veröffentlichung von Vorschauversionen fürVisual Studio 2022 (interne Versionsnummer 17). Eine grundlegende Verbesserung ist hierbei die interne Umstellung zu einer 64-Bit Anwendung, die das Arbeiten mit einer hohen Anzahl von Projekten ermöglicht.[43] Visual Studio 2022 ist für die Entwicklung von.NET 6.0-Projekten erforderlich, unterstützt aber auch alle älteren Compilerversionen. Die Version 2022 erschien im November 2021.[44] Das Produkt erhält regelmäßig kleinere Updates mit Verbesserungen. So wurde ab der Version VS2022 - 17.10 KI-Unterstützung unter der BezeichnungGitHub Copilot integriert. Die KI-Nutzung ist allerdings kostenpflichtig, das freie Angebot von derzeit 50 Anfragen monatlich sehr knapp bemessen, während die Copilot-Nutzung an verschiedenen Stellen in Windows 11, Edge oder über eine App auf dem Smartphone wesentlich großzügiger gehandhabt wird.[45][46]

Version 2026

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Im September 2025 begann man mit der Veröffentlichung von Vorschauversionen fürVisual Studio 2026 unter der neuen Bezeichnung "Visual Studio 2026 Insiders".[47] Die (erste) offizielle Version von Visual Studio 2026 wurde dann im November im Rahmen der .NET Conf 2025 herausgegeben.[48]

Editionen von Visual Studio

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Kommerzielle Editionen

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VersionStandardProfessionalEnterpriseTest Prof.PremiumUltimateTeam SystemAcademic
97 (1997)neinjajaneinneinneinneinnein
6.0 (1998)neinjajaneinneinneinneinnein
.NET (2002)neinjaJa / Ja[49]neinneinneinneinja
.NET 2003neinjaJa / Ja[49]neinneinneinneinja
2005jajaneinneinneinneinjanein
2008jajaneinneinneinneinjanein
2010neinjaneinjajajaneinnein
2012neinjaneinjajajaneinnein
2013neinjaneinjajajaneinnein
2015neinjajajaneinneinneinnein
2017neinjajajaneinneinneinnein
2019neinjajaneinneinneinneinnein
2022neinjajaneinneinneinneinnein

Kommerzielle Varianten bis Visual Studio 2008

  • Standard Edition
  • DieProfessional Edition enthält zusätzliche Integration mit demMicrosoft SQL Server, einen Remote-Debugger und die Möglichkeit, Programme für mobile Endgeräte und Microsofts Office-Anwendungen (mit denVisual Studio Tools for Office) zu entwickeln. Diese Variante ist auch in einerAcademic Edition verfügbar, die lizenzrechtlich vergleichbar mit den SSL-Versionen vonMicrosoft Office ist.
  • BeiTeam System handelt es sich um eine Sammlung mehrerer verschiedener, auf bestimmte Entwicklerrollen zugeschnittener Editionen:Architecture Edition,Database Edition,Development Edition,Test Edition. Team System dient zur gesamtenVerwaltung des Anwendungslebenszyklus für Softwareteams. AlsBackend wird derMicrosoft Team Foundation Server verwendet. Die Team System Editionen sind somit für den professionellen Entwicklungseinsatz ausgerichtet und sind hauptsächlich in mittleren und großen Softwareunternehmen anzutreffen.

Kommerzielle Editionen ab Visual Studio 2010

Mit der Veröffentlichung vonVisual Studio 2010 (am 12. April 2010) wurde die Aufteilung in unterschiedliche „Editionen“ geändert:[50] Verfügbar sind Visual Studio 2010 Professional,[51] Visual Studio 2010 Premium,[52] Visual Studio 2010 Ultimate[53] und Visual Studio 2010 Test Professional.[54]

  • Visual Studio Professional verfügt über die Kernfunktionen zur Entwicklung für Windows, Web, SharePoint, Cloud und weitere Plattformen.
  • Visual Studio Premium verfügt über alle Funktionen von Visual Studio Professional. Hinzu kommen Funktionen zur Datenbankentwicklung und Qualitätssicherung.
  • Visual Studio Ultimate tritt an die Stelle vonVisual Studio Team System und deckt das gesamteApplication Lifecycle Management ab.
  • Visual Studio Test Professional ist eine Testlösung, die mit demTeam Foundation Server integriert ist.

Kommerzielle Editionen ab Visual Studio 2015

Ab VS 2015 gab es VS nur noch in den kommerziellen Editionen Professional, Test Professional und Enterprise. Die letztere fasst die zuvor erhältlichen Varianten Premium und Ultimate zusammen.

Seit VS 2019 gibt es kostenpflichtig nur noch die Editionen Professional und Enterprise.

Kostenlose Editionen

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Express-Editionen
Ver-
sion
Windows
Desktop
Web,
Visual Web
Developer
WindowsTFS,
Azure DevOps
Server
Windows
8
Windows
Phone
C#C++VBJ#Community
Edition
2005neinjaneinneinneinneinjajajajanein
2008neinjaneinneinneinneinjajajaneinnein
2010neinjaneinneinneinjajajajaneinnein
2012jajaneinjajajaneinneinneinneinnein
2013jajajajaneinneinneinneinneinneinja
2015jajajajaneinneinneinneinneinneinja
2017janeinneinJa („TFS 2018“)neinneinneinneinneinneinja
2019neinneinneinJa („ADS 2020“)neinneinneinneinneinneinja
2022neinneinneinneinneinneinneinneinneinneinja

Express-Editionen

DieExpress Editions sind kostenlose, jedoch im Funktionsumfang eingeschränkte Abkömmlinge(stripped-down versions) von Visual Studio, die es ab der Version Visual Studio 2005 gibt.

Bis einschließlich Visual Studio 2010 gab es jeweils getrennt eine Ausgabe für Windows-Anwendungen in C#, in J# (nur 2005), in Visual Basic und in C++, sowie eine für ASP.NET-Webanwendungen in mehreren .NET-Sprachen. In Visual Studio 2010 kam eine Ausgabe zur Erstellung von Apps fürWindows Phone hinzu.[55] In Version 2012 wurden die drei Ausgaben für C++, C# und VB zu einer Ausgabe für „Windows Desktop“ zusammengefasst, und es kamen eine Ausgabe für Windows-8-Apps und die Serveranwendung „Team Foundation Server Express“ hinzu. In den Versionen 2013 und 2015 wurden die Versionen für Windows-Phone-Apps und für Windows-8-Apps durch eine Version für Windows-Store-Apps ersetzt. In Visual Studio 2017 gibt es nur noch die Express-Ausgabe für Windows Desktop, die anderen Ausgaben werden in Version 2015 weiter zum Download angeboten.

Die Express-Editionen sollten anfangs zu Werbezwecken für einen begrenzten Zeitraum kostenlos verfügbar sein, entwickelten sich aber schnell zu einem zeitgemäßen Programmierwerkzeug für Schüler und andere, die auf die Leistungen derVollversionen verzichten können. Letztlich konnte Microsoft durch die dauerhafte Verfügbarkeit der Expressversionen dieMarktdurchdringung erhöhen, die Nachfrage nach Schwarzkopien und alternativen Konkurrenzprodukten verringern und sein Image verbessern, ohne den Absatz der Vollversionen zu stören. Die Express-Editionen können jeweils zunächst 30 Tage lang genutzt werden, danach ist zur weiteren Nutzung eine kostenlose Registrierung bei Microsoft erforderlich.

Den Express-Editionen fehlen Fähigkeiten wie Remote-Debugging, Teamfähigkeit, Anbindung an ein Quellcode-Verwaltungssystem, Anbindung an dieMFC. Auch können von den früheren Versionen keine Anwendungen für mobile Geräte entworfen werden. Weiter fehlen zusätzliche Werkzeuge wie der Ressourcen-Editor oder die 64-Bit-Compiler. Projekte, die dieafxres.h-Datei einbinden, können dennoch kompiliert werden, wenn man stattdessen diewindows.h-Datei an dieser Stelle einbindet.

Die Express Editions dürfen auch für kommerzielle Projekte verwendet werden, und damit erstellte Programme und Arbeiten, an denen man selbst dieUrheberrechte hält, dürfen auch zu gewerblichen Zwecken genutzt, verkauft oder veröffentlicht werden.[56]

Eine Haftung für Schäden und die gewerbliche Verbreitung wird in den Lizenzbedingungen allerdings ausgeschlossen. Zudem verpflichten sie den Nutzer, „Microsoft von allen Ansprüchen freizustellen und gegen alle Ansprüche zu verteidigen, einschließlich Anwaltsgebühren, die mit dem Vertrieb oder der Verwendung Ihrer Programme in Zusammenhang stehen“. In den Lizenzbedingungen ist auch eine „Zustimmung für internetbasierte Dienste“ „ohne gesonderten Hinweis“ enthalten.

Community-Edition

Am 12. November 2014 erschien erstmals eine neue kostenlose Variante von Visual Studio 2013, die im Funktionsumfang weitgehend der Professional Edition entspricht und nach den Plänen von Microsoft die Express Editions ablösen sollte. Sie heißtCommunity Edition und darf ebenso wie die Express Editions für kommerzielle Projekte verwendet werden, ist dabei aber beschränkt auf Unternehmen mit einem Jahresumsatz von maximal 1 Million US-Dollar und fünf Nutzer. Private Anwender, Schüler, Studenten und Bildungseinrichtungen dürfen diese Edition unbegrenzt verwenden, zudem ist auch die Entwicklung von Open-Source-Projekten damit unbegrenzt erlaubt.[57]

Auch für Visual Studio 2015, 2017, 2019 und 2022 ist diese Community Edition mit entsprechenden Lizenzeinschränkungen kostenlos verfügbar.[44][58] Die Community-Edition von Visual Studio 2022 erfordert im Gegensatz zu früheren Versionen[59] keine Anmeldung bei Microsoft.[60]

Die kostenlose Nutzung von Visual Studio Community ist für folgende Nutzer/Einsatzzwecke[61] zulässig:

  • Einzelpersonen bzw. Einzel-Entwickler können Visual Studio Community nutzen und kostenlose wie auch kostenpflichtige Apps entwickeln.
  • In Organisationen (Firmen) mit maximal 250 PCs und maximal 1 Million Dollar Jahresumsatz dürfen maximal 5 Benutzer Visual Studio Community nutzen.
  • In Organisationen kann Visual Studio Community generell in Schulungsumgebungen, für die akademische Forschung wie auch für Open-Source-Projekte eingesetzt werden.

In Organisationen (Firmen) mit mehr als 250 PCs oder mehr als 1 Million Dollar Jahresumsatz ist der Einsatz von Visual Studio Communitynicht zulässig.

Varianten und Adaptionen

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Visual Studio LightSwitch

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LightSwitch ist eine Variante von Visual Studio, die speziell dem SoftwareentwicklungsmodellRapid Application Development dient.[62] Die erste LightSwitch-Version erschien im Jahr 2011 als separates Produkt. Ab Version 2013 war Lightswitch in Visual Studio Professional und höher enthalten. LightSwitch ist ein Werkzeug für die schnelle Entwicklung von datengetriebenen Geschäftsanwendungen in Form von Desktop- oder Webanwendungen. Für solche Anwendungen bietet es gegenüber dem herkömmlichen Visual Studio eine erhebliche Vereinfachung der Entwicklung, sodass es auch von weniger erfahrenen Entwicklern benutzt werden kann. Die Umgebung stellt vorkonfigurierte Komponenten zur Verfügung, darunter auch Standardeingabemasken. Mit LightSwitch erstellte Anwendungen lassen sich auch im herkömmlichen Visual Studio bearbeiten sowie den Nutzern unterMicrosoft Azure bereitstellen.

Microsoft gab im Oktober 2016 bekannt, LightSwitch nicht mehr weiterzuentwickeln. In Visual Studio 2017 ist LightSwitch nicht mehr enthalten,[63] als Nachfolger nennt Microsoft das alsSaaS angebotenePowerApps.[64]

Azure DevOps (bis 2018: Visual Studio Team Services)

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Hauptartikel:Azure DevOps Server

Azure DevOps ist ein Angebot von Microsoft, mit dem sich kollaborativ Anwendungen perCloud Computing entwickeln lassen. Es handelt sich um eine in der Cloud gehostete Version vonTeam Foundation Server (ab Version 2019:Azure DevOps Server). Enthalten sind Möglichkeiten für dasApplication Lifecycle Management, darunter Versionskontrolle und Build-Management. Das Produkt erschien 2013 zunächst unter dem NamenVisual Studio Online und als Nachfolger des zuvor von Microsoft angebotenen Team Foundation Service. Im April 2015 wurde die Umbenennung inVisual Studio Team Services bekannt gegeben, im September 2018 wurde das Produkt abermals umbenannt und heißt seitdemAzure DevOps.[65]

Visual Studio Code

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Hauptartikel:Visual Studio Code

Visual Studio Code ist ein offiziell seit Anfang 2015 verfügbarer kostenloser Quelltext-Editor, der der plattformübergreifenden Entwicklung von Anwendungen dient. Er funktioniert sowohl unter Windows als auch unter Linux und macOS als eine Desktop-Anwendung. Für die Entwicklung von VS Code war auchErich Gamma verantwortlich. Anfangs noch nicht als Open-Source-Anwendung verfügbar, wurde im November 2015 bekannt, dass VS Code zu einem Open-Source-Projekt wird. VS Code unterstützt auchIntelliSense. Im April 2016 verließ VS Code die Beta-Phase und Microsoft veröffentlichte die erste finale Version der Software.[66]

Visual Studio für Mac

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Visual Studio für Mac

Basisdaten

EntwicklerMicrosoft Corporation
Erscheinungsjahr2017
Aktuelle Version2022: 17.6.14
(Format invalid)
Aktuelle Vorabversion2022 17.4 Preview 1[68]
(9. August 2022)
BetriebssystemmacOS
Programmier­spracheC#
KategorieIDE
Lizenzproprietäre Lizenz
visualstudio.microsoft.com/de/vs/mac/

Visual Studio für Mac war als Entwicklungsplattform verfügbar von 2017 bis 2024. Die erste Version vonVisual Studio fürMac (Visual Studio 2017 for Mac) erschien am 10. Mai 2017.[69] Es basierte auf Xamarin Studio.[70] Mit Visual Studio for Mac war es möglich, basierend aufXamarin,.NET Core undUnity, Anwendungen und Spiele zu entwickeln. Zielplattformen waren dabeiAndroid,macOS,iOS, dasWeb und dieCloud. Schwerpunktmäßig wurdenC# undF# sowieHTML,CSS undJSON unterstützt.

Das im Mai 2022 erschieneneVisual Studio 2022 for Mac[71] war die erste nativ aufApples M1-Prozessoren (ARM64) laufende Ausgabe, die Entwicklungsumgebung wurde dadurch deutlich beschleunigt.

Im August 2023 wurde bekanntgegeben, dass die Entwicklung anVisual Studio for Mac eingestellt wird.[72] Ab dem 31. August 2024 wurde auch der Support für die letzte Version 17.6 beendet.[73] Mit bereits installiertem System ist es zwar weiterhin möglich, damit als Legacy-Produkt zu arbeiten, aber ein Download ist nur noch bei bestimmten Bedingungen möglich und es wird empfohlen, auf die ErweiterungC# Dev Kit fürVisual Studio Code zu wechseln.[74]

Siehe auch

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Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Systemanforderungen der Visual Studio 2022--Produktfamilie abgerufen am 14. Februar 2022
  2. Visual Studio 2019 for Mac Product Family System Requirements, abgerufen am 14. Februar 2022
    Visual Studio 2019 for Mac version 8.10 Release Notes, abgerufen am 14. Februar 2022
  3. abThe Programming Languages Beacon. März 2016 (abgerufen am 12. Dezember 2018).
  4. DIGITAL and Microsoft Announce Developer Studio Licensing Agreement. Microsoft Pressenachricht
  5. paulyuk: Support Statement for Visual Basic 6.0. In: msdn.microsoft.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch). 
  6. Visual Basic 6.0 Downloads. In: msdn.microsoft.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch).  Archiveddocs
  7. Hajo Schulz:.NET zum Anfassen. In:c’t. Heise Verlag, Hannover Mai 2002,S. 224. 
  8. Panagiotis Kolokythas:Gratis: Visual Studio 2005 Express Editionen von Microsoft. In:PC-WELT. (pcwelt.de [abgerufen am 3. November 2017]). 
  9. Microsoft Visual Studio 2008 Service Pack 1 – Artikel beiMicrosoft, vom 11. August 2008
  10. MSDN Smart Device Development - Stellungnahme in der MSDN-Bibliothek zur Zukunft der Entwicklung für mobile Geräte
  11. IntelliTrace in Visual Studio 2010 Ultimate. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch). 
  12. 10-4 Episode 28: An Introduction to the Historical Debugger. In: Channel 9. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch). 
  13. Microsoft names Visual Studio 2010 dates. Abgerufen im 1. Januar 1 (britisches Englisch). 
  14. Alexander Neumann: Neuer Release-Termin für Visual Studio 2010 bekannt gegeben. In: heise Developer. Abgerufen im 1. Januar 1 
  15. Jason Zander:Announcing Visual Studio 2010 Service Pack 1 Beta. blogs.msdn.com, 7. Dezember 2010; abgerufen am 21. Januar 2011.
  16. Windows Platforms (CRT). In: msdn.microsoft.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch). 
  17. Targeting Windows 2000/XP RTM/XP SP1 from Visual Studio 2010 – Zach Burlingame. In: www.zachburlingame.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch). 
  18. How to: Modify the Target Framework and Platform Toolset. In: msdn.microsoft.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch). 
  19. Visual Studio 2012 auf der Zielgeraden.Heise online, 1. Juni 2012; abgerufen am 3. Juni 2012.
  20. Was ist neu in Visual Studio 2012 RC.MSDN, Stand: 27. April 2012; abgerufen am 4. Juni 2012.
  21. A look ahead at the Visual Studio 11 product lineup and platform support. The Visual Studio Blog, 18. Mai 2012 (englisch); abgerufen am 4. Juni 2012.
  22. Targeting Windows XP with C++ in Visual Studio 2012. Visual C++ Team Blog, 15. Juni 2012 (englisch); abgerufen am 1. Juli 2012.
  23. Christian Binder:Verfügbar: Visual Studio 2012 Update 1. MSDN Blog.
  24. Windows XP Targeting with C++ in Visual Studio 2012 - Visual C++ Team Blog, abgerufen am 16. November 2012
  25. What’s New in Visual Studio 2013. MSDN (englisch); abgerufen am 17. Dezember 2013.
  26. Holger Schwichtenberg:Die wichtigsten Neuerungen von .NET 4.5.1, Visual Studio 2013 und TFS 2013. Heise Developer, 23. Juli 2013; abgerufen am 17. Dezember 2013.
  27. Debug- und Diagnoseverbesserungen in Visual Studio 2015. In: msdn.microsoft.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (deutsch). 
  28. Control Flow Guard, in:MSDN, abgerufen am 11. Juni 2017
  29. Willkommen bei Visual Studio 2015. msdn.microsoft.com; abgerufen am 2. November 2015.
  30. Visual Studio 2015 Preview. visualstudio.com; abgerufen am 17. Januar 2015.
  31. MFC and ATL. In: msdn.microsoft.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (amerikanisches Englisch). 
  32. Compiling Apps with .NET Native.MSDN; abgerufen am 30. November 2015.
  33. visualstudio.com
  34. The Visual Studio Blog: Visual Studio 2017 Release Candidate. 16. November 2016, abgerufen am 17. November 2016 (englisch). 
  35. Visual Studio 2017 im Test. 1. Juni 2017, abgerufen am 2. Juni 2017. 
  36. timsneath: Install on low bandwidth or unreliable network environments. Abgerufen am 21. November 2017 (amerikanisches Englisch). 
  37. Visual Studio 2017 - Versionsanmerkungen. Microsoft, 5. März 2018, abgerufen am 8. März 2018. 
  38. John Montgomery: Making every developer more productive with Visual Studio 2019. In: Visual Studio Blog. Microsoft, 4. Dezember 2018, abgerufen am 15. Januar 2019 (englisch). 
  39. Holger Schwichtenberg: Microsoft Connect() 2018: Erste Vorabversion von Visual Studio 2019. In: Heise Online. 5. Dezember 2018, abgerufen am 15. Januar 2019. 
  40. devblogs.microsoft.com: Join us April 2nd for the Launch of Visual Studio 2019!
  41. Holger Schwichtenberg: Entwicklungsumgebung: Visual Studio 2019 ist fertig. In: Heise Online. 3. April 2019, abgerufen am 3. April 2019. 
  42. jawiddis: Visual Studio 2019 – Versionshinweise. Abgerufen am 21. Oktober 2019 (deutsch). 
  43. Visual Studio 2022 Preview 1 now available! 17. Juni 2021, abgerufen am 14. Juli 2021 (amerikanisches Englisch). 
  44. abheise online: Visual Studio 2022 läuft nun mit 64 Bit. Abgerufen am 23. Mai 2022. 
  45. Mark Downie: Visual Studio 2022 17.10 and GitHub Copilot: Your Coding Partner for Faster and Smarter Development. In: Visual Studio Blog. 21. Mai 2024, abgerufen am 25. August 2025 (amerikanisches Englisch). 
  46. Visual Studio mit GitHub Copilot – KI-Paarprogrammierung. In: Visual Studio. Abgerufen am 11. November 2025 (deutsch). 
  47. Visual Studio 2026 Insiders - Faster, smarter IDE. In:Visual Studio. (microsoft.com [abgerufen am 10. September 2025]). 
  48. DeDiv-VR: Versionshinweise zu Visual Studio 2026. Abgerufen am 12. November 2025 (deutsch). 
  49. abGemeint sind die EditionenEnterprise Developer undEnterprise Architect.
  50. microsoft.com. Microsoft; abgerufen im 1. Januar 1 (deutsch). 
  51. microsoft.com. Microsoft; abgerufen im 1. Januar 1 (deutsch). 
  52. microsoft.com. Microsoft; abgerufen im 1. Januar 1 (deutsch). 
  53. microsoft.com. Microsoft; abgerufen im 1. Januar 1 (deutsch). 
  54. microsoft.com. Microsoft; abgerufen im 1. Januar 1 (deutsch). 
  55. microsoft.com. Archiviert vom Original am 6. Oktober 2010; abgerufen am 24. Mai 2010 (englisch). 
  56. microsoft.com – Blitz-FAQ beiMicrosoft, vom Mai 2010
  57. heise.de abgerufen am 20. November 2014.
  58. Free Dev Tools - Visual Studio Community 2013. In: Microsoft Visual Studio. Abgerufen am 4. September 2016. 
  59. Anmelden bei Visual Studio. Abgerufen am 6. Dezember 2018. 
  60. Anmelden oder Wechseln von Visual Studio-Benutzerkonten. Abgerufen am 21. Dezember 2024. 
  61. Visual Studio Community, Verwendung. Abgerufen am 16. April 2023. 
  62. Blog des Microsoft-VP Jason Zander: Introducing Microsoft Visual Studio LightSwitch. In: Microsoft MSDN. 3. August 2010, abgerufen am 7. September 2018 (englisch). 
  63. Projektmigration und Upgradereferenz für Visual Studio 2017. In: Microsoft Docs. 19. Juni 2018, abgerufen am 7. September 2018. 
  64. Michael Domingo:Visual Studio LightSwitch Gets Turned Off. In:Visual Studio Magazine, 17. Oktober 2016; abgerufen am 18. Oktober 2016
  65. Holger Schwichtenberg: Azure DevOps ist der Nachfolger von Visual Studio Team Services und Team Foundation Server. In: Heise Online. 10. September 2018, abgerufen am 3. April 2019. 
  66. Rainald Menge-Sonnentag: Visual Studio Code verlässt die Beta-Phase. In: heise Developer. Abgerufen im 1. Januar 1 
  67. Visual Studio 2022 for Mac v17.6 Release Notes. Microsoft, 13. August 2024, abgerufen am 16. August 2024. 
  68. docs.microsoft.com. (abgerufen am 23. August 2022).
  69. Visual Studio for Mac: now generally available. Visual Studio Blog, 10. Mai 2017, abgerufen am 16. August 2024. 
  70. Holger Schwichtenberg: Connect();: Microsoft kündigt Visual Studio für den Mac an. In: heise Developer. 14. November 2016, abgerufen am 16. August 2024. 
  71. Jordan Matthiesen: Visual Studio 2022 for Mac is now available. Visual Studio Blog, 23. Mai 2022, abgerufen am 16. August 2024 (englisch). 
  72. Anthony Cangialosi: Visual Studio for Mac Retirement Announcement. Visual Studio Blog, 30. August 2023, abgerufen am 16. August 2024 (englisch). 
  73. What’s happening to Visual Studio for Mac? Microsoft, 14. Juni 2024, abgerufen am 16. August 2024 (englisch). 
  74. C# Dev Kit for Visual Studio Code. In: Visual Studio Marketplace. Abgerufen im 1. Januar 1 (englisch). 
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