| Visual Basic .NET |
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| Basisdaten |
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| Paradigmen: | multiparadigmatisch:strukturiert,imperativ,deklarativ,objektorientiert |
| Erscheinungsjahr: | 2002 |
| Designer: | Microsoft |
| Entwickler: | Microsoft |
| Aktuelle Version: | 17.13[1] (11.2.2025[2]) |
| Typisierung: | statisch,stark,explizit (optional:dynamisch,implizit) |
| WichtigeImplementierungen: | Microsoft Visual Basic .NET,SharpDevelop,MonoDevelop |
| Beeinflusst von: | Visual Basic Classic,Java,C# |
| Betriebssystem: | alle, für die eineCLI-Implementierung existiert (z. B. MicrosoftsCLR des .NET-Frameworks oder XamarinsMono) |
| Lizenz: | Apache-Lizenz, Version 2.0 |
| learn.microsoft.com/de-de/dotnet/visual-basic |
Visual Basic .NET (Abk.VB.NET) ist eineProgrammiersprache vonMicrosoft, die auf dem.NET Framework aufbaut. Sie wurde2002 publiziert und ist keine einfache Weiterentwicklung des VorgängersVisual Basic 6, sondern wurde in weiten Teilen neu konzipiert. Die Sprache wird allerdings von Microsoft seit Version 8 offiziell wieder nur alsVisual Basic bezeichnet.
Visual Basic .NET produziert einenZwischencode für eine von Microsoft entwickeltevirtuelle Maschine, dieCommon Language Runtime (CLR). Diese Maschine ist im.NET Framework enthalten.
Der Zwischencode wird erst zur Laufzeit in Maschinencode übersetzt, durch diese Zwischenstufe der virtuellen Maschine bleibt sie mit anderen .NET-Sprachen interoperabel, zur Ausführung wird jedoch das .NET Framework benötigt.
Visual Basic .NET unterstützt dieobjektorientierte Programmierung vollständig und verfügt über eineAusnahmebehandlung, wie sie auch aus anderen Programmiersprachen wieJava oderC++ bekannt ist.
Um die Jahrtausendwende hatte Visual Basic seinen ursprünglichen Vorteil gegenüber anderen Programmiersprachen, einfach eine graphische Oberfläche zu erstellen, eingebüßt. Viele andere Hochsprachen boten nun ebenfalls die Möglichkeiten, einfach Windows-Benutzeroberflächen zu erstellen, zum Beispiel C++ mit denMicrosoft Foundation Classes (MFC). Darüber hinaus hatte sich Visual Basic inzwischen zu einem komplexen und eher inhomogenen Produkt entwickelt, dessen Wartung und Verbesserung zunehmend schwieriger wurde. Wohl aus diesen Gründen stoppte Microsoft die Weiterentwicklung dieses Produktes (trotz des kommerziellen Erfolgs und des Protestes vieler VB-Programmierer) und integrierte die Programmiersprache Visual Basic in die hauseigene.Net-Framework-Architektur. Dabei wurde die Sprache zu einem hohen Grad verändert, um den Ansprüchen an eine .NET-Sprache zu genügen. Hierdurch wurde die vollständigeObjektorientierung sowie die Übersetzung in dieCommon Intermediate Language ermöglicht.
Mit Visual Studio .NET erschien 2002 erstmals eine Visual Studio Version, die auf dem.Net-Framework aufbaute und somit Visual Basic .NET unterstützte. Durch das Propagieren der zu diesem Zeitpunkt noch recht jungen .NET-Technologie und die Namensbezeichnung „Visual Studio .NET“ wurde bei den Kunden jedoch der Eindruck erweckt, es handle sich um ein Produkt ausschließlich für diese Plattform. Dies hatte zur Folge, dass viele Entwickler und Unternehmen zurückhaltend weiterhin Visual Studio mit dem klassischen Visual Basic verwendeten.
Das erste Update auf Visual Basic 7.1 bzw. .NET-Framework 1.1 (build 4322) sowie „Visual Studio .NET 2003“ brachte nur kleinere Änderungen, was sich im „kleinen“ Versionssprung widerspiegelt. Etwa kann ab Visual Basic 7.1 eine Zählervariable im Kopf einerFor-Schleife deklariert werden. Außerdem wurde die Unterstützung für mobile Geräte hinzugefügt. Auf diesen dient nicht das .NET-Framework 1.1 alsLaufzeitumgebung, sondern das „.NET Compact Framework 1.0“.
Im November 2005 erfolgte der erste große Versionssprung des .NET-Frameworks und des .NET-Compact-Frameworks auf Version 2.0, begleitet von der Veröffentlichung des neuen Visual Basic 8 als Teil von „Visual Studio 2005“ (das „.NET“ ist aus dem Namen entfallen). Mit dieser Version wurden einige Restrukturierungen an der .NET-Laufzeitbibliothek vorgenommen. Am auffälligsten ist die Unterstützung dergenerischen Programmierung, die den aus C++ bekanntenTemplates ähnelt. Viele Schnittstellen und Attribute derLaufzeitbibliothek sind auch als generische Implementation verfügbar. Weiter ist ab der Version 2005 eine kostenlose, im Leistungsumfang eingeschränkteExpress Edition von Visual Basic .NET verfügbar.[3]
Mit Visual Basic 8 wurde der OperatorIsNot eingeführt, der Aufsehen erlangte, da diese Erfindung zum Patent anmeldet wurde.[4] Eine andere Neuerung ist derMy-Namensraum, der unterschiedliche systemabhängige Funktionen in einer für den Programmierer übersichtlichen Weise darstellt, etwa den Zugriff auf Computerkomponenten, dieWindows-Registrierungsdatenbank oder Informationen über das Betriebssystem und den aktuellen Benutzer.
2007 wurde parallel zur Veröffentlichung vonWindows Vista die neue Visual Basic-Version 9[5] bzw. das „Visual Studio 2008“ veröffentlicht. Die größte sprachliche Änderung ist wohl die Unterstützung der neuen .NET-KomponenteLINQ. Visual Basic 9 basiert auf dem mit Windows Vista ausgelieferten und fürWindows XP erhältlichen.NET Framework 3.0 (vormalsWinFX). Der wohl bedeutendste Bestandteil des Versionsupdates ist dieWindows Presentation Foundation, die nicht nurWindows Forms, sondern auch das Windows-interne GrafiksubsystemGDI ablöst.[6]
Seit November 2007 basieren alle Visual Studio 2008-Versionen auf dem .NET Framework 3.5, mit dem die folgenden Technologien eingeführt bzw. erweitert wurden:Language Integrated Query (LINQ), neueCompiler für C#, Visual Basic und C++, ASP.NET mit AJAX,ADO.NET Entity Framework, Datenanbieterunterstützung für SQL Server 2008, Unterstützung für.NET Framework Client Profile u. a.[7]
Visual Basic 10 wurde 2010 zusammen mitVisual Studio 2010 veröffentlicht und brachte kleinere Änderungen mit sich. Dazu zählen automatisch implementierte Eigenschaften, Sammlungsinitialisierer, implizite Zeilenfortsetzung, dynamisch generische Co/Contra-Varianzen und ein globaler Namespace-Zugriff.
Im Jahr 2012 wurden Visual Basic 11 undVisual Studio 2012 veröffentlicht. Dabei führte die neue Version dieSchlüsselwörter async und await, Iteratoren und "caller info"-Attribute ein.
Der Release vonVisual Studio 2013 im Jahr 2013 brachte auch die Version 12 von Visual Basic mit sich. Wichtigste Neuerung war hier die Technologievorschau auf die .NET-Compiler-Plattform ("Roslyn").
Visual Basic 13 und 14 wurden im Jahr 2015 mitVisual Studio 2015 veröffentlicht.[8] Die Version 14 erweiterte die Visual BasicProgrammiersprache um den Operator?., denNameOf Operator, String-Interpolation und Multiline-Strings.[9]
2017 wurde durch den Release vonVisual Studio 2017 auch Visual Basic 15 eingeführt. Neue Features in dieser Version sind die Einführung von Tupels und der erweiterte Support fürC#-Return-Werte.
Die aktuellste Version von Visual Studio,Visual Studio 2019, wurde 2019 gemeinsam mit Visual Basic 16 veröffentlicht. Fokussiert wurde sich dabei auf mehr Funktionen der Visual Basic Runtime (microsoft.visualbasic.dll) für.NET Core. Außerdem ist Visual Basic 16 die erste Version von Visual Basic, die auf den .NET Core ausgerichtet ist.[10]
Für die Entwicklung von Windows-Anwendungen wirdWindows Forms benutzt. Hierbei handelt es sich um einereignisorientiertes Programmiermodell, bei dem entsprechende Ereignis-Prozeduren aufgerufen werden, wenn dasBetriebssystem eine bestimmte Benutzeraktion, wie z. B. das Betätigen einer Schaltfläche, meldet.
Im Gegensatz zuVisual Basic 6 werden Windows Forms nicht in einem speziellen Format gespeichert, sondern wie normale Klassen erstellt und benutzt, die von einer entsprechenden Basisklasse (meistSystem.Windows.Forms.Form) abgeleitet werden.
Bei derInstanziierung einer solchen Klasse werden imKonstruktor die Objekte erzeugt, die innerhalb des Fensters dargestellt werden sollen. Dieses Modell wird auch in derProgrammierspracheJava benutzt.
ModerneEntwicklungsumgebungen ermöglichen die visuelle Erstellung von Formularen, wobei der für den Konstruktor notwendige Code von der Entwicklungsumgebung erzeugt wird.
Für die Entwicklung von Web-Anwendungen wirdASP.NET benutzt. Hierbei erfolgt eine Trennung zwischen der Darstellung der Webseite und dem auszuführenden Code, der sich in einerVB.NET-Klasse befindet. Dies hat den Vorteil, dass der vonASP bekannteSpaghetticode, der gerade die Wartung größerer Projekte erschwert, vermieden wird.
Für die Ausführung von ASP.NET-Anwendungen wird derIIS vonMicrosoft oder derApache HTTP Server mit demmod_mono-Modul benötigt.
ASP.NET ermöglicht auch die Entwicklung vonWebservices. Die für die Publizierung von Webservices benötigten Informationen werden von derEntwicklungsumgebung auf Basis von Attributen, die der Programmierer in das Programm einfügt, generiert.
Für den Zugriff auf einen Webservice kann von der Entwicklungsumgebung auf Anforderung eine Klasse generiert werden, die den Zugriff auf dieMethoden des Webservices kapseln.
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gute Belege einfügst.Als .NET-Sprache unterliegt Visual Basic .NET den Vor- und Nachteilen dieser Plattform. Visual Basic Classic machte viele kleinere Dinge anders als andere Sprachen. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität sind viele dieser Punkte als „Altlasten“ in Visual Basic .NET enthalten. Einige Beispiele:
- Üblicherweise entspricht der in eine Zahl konvertierte logische WertFalsch bzw.False dem Wert 0,Wahr oderTrue wird als 1 interpretiert. Visual Basic Classic verwendet fürTrue jedoch den Wert −1 (alle Bits auf 1). Diese Konvention erlaubte es, nicht zwischen einem logischen und einem binärenNot-Operator unterscheiden zu müssen. Daher ergibt auch in Visual Basic .NET die Konvertierungen
CInt(True) oderCType(True, Int32) noch immer den Wert −1, auch wenn VB.NET inzwischen intern auch mit 0 und 1 arbeitet. Der Aufruf der .NET Framework-MethodeConvert.ToInt32(True) evaluiert hingegen auf 1. Die .NET Runtime schaut übrigens 0 alsFalse an, alles andere alsTrue. - In den meisten Programmiersprachen ist die Größe in einer Arraydeklaration die Anzahl Einträge, also z. B.
int a[5]; deklariert ein Array mit 5 Elementen (in .NET standardmäßig Index 0 bis 4). In VB.NET deklariertDim a(5) As Integer ein Array mit höchstem Index 5, somit also ein Array mit 6 Elementen (Index 0 bis 5), um abwärtskompatibel zur VB Classic SyntaxDim a([lowerBound To] upperBound) zu bleiben. - Sprachunterstützung für XML, z. B. für Literals oder für das Abfragen und Erstellen von neuen Elementen
- VB.NET ist tolerant bei der Initialisierung von Feldern, sie dürfen Referenzen auf die eigenen Instanz oder andere Felder benutzen
- VB.NET unterstützt Inner-Interfaces und Inner-Klassen in Interfaces. Dieses Verfahren erlaubt es, weitere Versionen eines Interfaces zu erstellen. Der Konsument des Interfaces erhält durch IntelliSense beim Implementieren der ursprünglichen Version den visuellen Hinweis, dass hier noch weitere Versionen vorhanden sind und kann die entsprechende auswählen.
- VB.NET braucht keine Unterscheidung zwischen out- und byRef-Parametern
- VB.NET erlaubt das Überschreiben der Iterationsvariable
- VB.NET erlaubt das Verwenden von byRef in ExtensionMethods, was es erlaubt, die Originalinstanz zu initialisieren oder zu ersetzen.
- VB.NET hat mehr Linq-Schlüsselwörter als andere Sprachen, so kann z. B. das Schlüsselwort Distinct verwendet werden anstelle des Aufrufs der gleichnamigen Extensionmethod, und falls der Output vom gleichen Typ ist wie der Input, so kann das Select weggelassen werden. Dies macht Linq-Ausdrücke in der Regel kürzer und somit besser lesbar.
Bis auf die Sprachsyntax ist Visual Basic .NET nicht mit den vorherigen Visual-Basic-Versionen vergleichbar. Als vollwertige .NET-Sprache ist VB.NET vollständigobjektorientiert und der Quellcode wird in dieCommon Intermediate Language übersetzt, nicht in nativen Win32-Code. Dieser Code wird zur Laufzeit inMaschinencode umgesetzt und kann hierdurch an die aktuelle Plattform angepasst werden.
Die Umstellung auf die .NET-Technologie brachte neben diesen Änderungen im Hintergrund auch Änderungen für den Programmierer. Das .NET-Framework stellt zahlreiche Funktionsbibliotheken zur Verfügung, z. B. für Dateizugriffe oder zum Lesen und Schreiben vonXML-Dateien. Am wichtigsten waren zum Zeitpunkt der Einführung von VB.NET dieWindows Forms, die das veralteteThunder-Forms-System der vorherigen Versionen zur Erstellung von Benutzeroberflächen ablöst. Der augenscheinlichste Unterschied derWindows Forms gegenüber denThunder Forms ist die Tatsache, dass kein speziellesDateiformat mehr zur Speicherung verwendet wird, sondern die Formulare als Klassen durch Code erstellt werden. Dabei wird derKonstruktor der Fensterklasse verwendet, um die ebenfalls durch Klassen repräsentierten Steuerelemente zu erstellen. ModerneIntegrierte Entwicklungsumgebungen ermöglichen die visuelle Erstellung von Formularen, wobei der für den Konstruktor der Fensterklasse notwendige Code von der Entwicklungsumgebung erzeugt wird. Des Weiteren lassen sich mit Visual Basic .NET im Gegensatz zu Visual Basic 6 auch Web-Anwendungen erstellen. Mit Einführung des .NET-Frameworks wurdeWeb Forms, eine GUI-Bibliothek für dieASP.NET-Umgebung, zur Verfügung gestellt.
Neben diesen Vorteilen bringt die Umstellung allerdings auch einige Probleme mit sich. Da VB.NET nicht die Visual Basic 6-Funktionsbibliothek, sondern das .NET-Framework verwendet, kann ein Visual-Basic-Classic-Codeprojekt nur mit großem Aufwand auf die neue Version migriert werden. Microsoft lieferte zwar mit seiner EntwicklungsumgebungVisual Studio bis zur Version 2008 einen sogenannten Migrationsassistenten mit. Dieser wandelt die Codestruktur meist korrekt um und beherrscht bis auf wenige Spezialfälle die Konvertierung vonThunder Forms nachWindows Forms, hat aber zum Beispiel starke Probleme mit Grafikprogrammierung, da die verwendeten Grafiksysteme von Visual Basic Classic (GDI, inThunder-Forms-Steuerelementen gekapselt) und Visual Basic .NET (GDI+) praktisch inkompatibel zueinander sind. Zur besseren Portierung gibt es von Microsoft neben dem Migrationsassistenten eine Funktionssammlung im .NET-Framework (imMicrosoft.VisualBasic-Namensraum), die einige wichtige Visual-Basic-Classic-Funktionen unter .NET zur Verfügung stellt. BestehendeCOM-Komponenten können ohne Einschränkungen weiterbenutzt werden. Neben dem Problem der Inkompatibilität bedeutete der Verlust der „Edit and Continue“-Funktion in Visual Studio .NET einen großen entwicklungstechnischen Rückschritt, so konnte man im Gegensatz zu Visual Basic 6 den Code im Debug Modus nicht mehr ändern und die Ausführung ohne Unterbrechung weiterlaufen lassen. Diese Funktion wurde mit Visual Basic 2005 jedoch wieder eingeführt.
In Visual Basic .NET kann man, anders als in Visual Basic Classic, auch dann Programme erstellen, wenn man keine Entwicklungsumgebung erworben hat. Der NamensraumSystem.Reflection.Emit stellt Funktionen bereit, um von einer eigenen Anwendung heraus kompilieren zu können, zudem gibt es einen Kommandozeilencompiler namensvbc.exe.
Der folgendeQuelltext stellt ein einfaches Visual-Basic-Programm dar, das die Meldung „Hallo Welt!“ auf derStandardausgabe ausgibt, welche in der Regel einBefehlsfenster (Konsole) ist.
PublicClassProgramPublicSharedSubMain()Console.WriteLine("Hallo Welt!")EndSubEndClassErläuterungen:
Bei diesem Programm handelt es sich um eine einfacheKonsolenanwendung, die aus einer einzigen Klasse besteht. In diesem Fall enthält die Klasse nur die statischeMain()-Methode – in der VB-Nomenklatur einshared sub –, die für gewöhnlich beim Start in jeder Anwendung einmal als erstes aufgerufen wird.
Die AusgabeanweisungConsole.WriteLine stammt aus der.NET-Klassenbibliothek und ermöglicht die Ausgabe auf der Standardausgabe, wobei die Ausgabe mit einemZeilenumbruch abgeschlossen wird.
ImportsSystem.Windows.FormsPrivateClassProgramPublicSharedSubMain()MessageBox.Show("Text","Titel",MessageBoxButtons.OK,MessageBoxIcon.Hand)EndSubEndClassImportsSystem.IOImportsSystem.TextPrivateClassProgramPublicSharedSubMain()' Text, der in die Datei geschrieben wirdConsttextToWriteAsString="Hallo Welt"ConstfileNameAsString="dateiname.txt"' Datei "dateiname.txt" wird erstellt oder überschriebenUsingstreamAsNewFileStream(fileName,FileMode.Create,FileAccess.Write)' Der Text wird UTF8-kodiert in die Datei geschriebenDimdataAsByte()=Encoding.UTF8.GetBytes(textToWrite)stream.Write(data,0,data.Length)EndUsing'Datei wird geschlossen.EndSubEndClass
Basierend auf Visual Basic 14 mit String-Interpolation (Visual Studio 2015):
ImportsSystem.ConsoleImportsSystem.TextImportsSystem.NetImportsSystem.Net.Sockets''' <summary>''' Beispielprogramm: Socketverbindung''' </summary>''' <remarks>Für weitere Details siehe <see cref="System.Net.Sockets.Socket"/>.</remarks>ClassProgram''' <summary>''' Einstiegspunkt''' </summary>PublicSharedSubMain()' Daten, die gesendet werdenConsttextToSendAsString="Hallo Welt"' Endpunkt, zu dem verbunden wirdConstlocalhostAsString="127.0.0.1"ConstportAsInteger=80DimdataAsByte()=Encoding.UTF8.GetBytes(textToSend)DimipAsIPAddress=IPAddress.Parse(localhost)DimipEndPointAsNewIPEndPoint(ip,port)' Socket, das verwendet wirdUsingsocketAsNewSocket(AddressFamily.InterNetwork,SocketType.Stream,ProtocolType.Tcp)socket.Connect(ipEndPoint)' Es wird zum Endpunkt verbundenDimbyteCountAsInteger=socket.Send(data,SocketFlags.None)' Daten werden gesendetWriteLine($"Es wurden {byteCount} Bytes gesendet")DimbufferAsByte()=NewByte(255){}' Puffer für die zu empfangenen DatenbyteCount=socket.Receive(buffer,SocketFlags.None)' Daten werden empfangen' Wenn eine Antwort erhalten wurde, diese ausgebenIfbyteCount>0ThenWriteLine($"Es wurden {byteCount} Bytes empfangen")DimanswerAsString=Encoding.UTF8.GetString(buffer)WriteLine($"Empfangene Daten: {answer}")EndIfEndUsing' Verbindung wird geschlossen.EndSubEndClassDie am häufigsten eingesetzteIDE istVisual Studio, das Visual Basic vollumfänglich unterstützt.SharpDevelop bis zur Version 4 (kurz:#develop) und mit deutlichen Abstrichen auchMonoDevelop, die Entwicklungsumgebung desMono-Projektes, können ebenfalls verwendet werden.
Mit dem in .NET enthaltenen Kommandozeilentoolvbc.exe können Visual-Basic-Dateien, mitmsbuild.exe Visual-Basic-Projekte kompiliert werden.
Visual Basic Classic ist, anders als viele moderne Hochsprachen, keinoffener Standard, sondernproprietär und geistiges Eigentum vonMicrosoft. Mit Visual Basic .NET hat sich diese Bindung gelockert, da einige Teile der .NET-Infrastruktur durch dieEcma International standardisiert worden sind. Die Patentierung des in Visual Basic .NET 8 eingeführtenIsNot-Operators war jedoch wieder ein Schritt in Richtung einer geschlossenen Umgebung.
Microsoft ist inzwischen an der Patentierung gescheitert.[4] Auch hat Microsoft inzwischen – beginnend mit Roslyn und der 2014 gegründeten.NET Foundation – eine Open-Source-Strategie. Die Roslyn-Compiler-Umgebung (inkl. Compiler, Syntax Tree Analyzer, IL-Emitter u.v.m.) für VB.NET ist auch komplett in VB.NET geschrieben und Open Source (Apache 2.0 lizenziert).
- Klaus Löffelmann:Visual Basic 2010 – Das Entwicklerbuch. 2010 Microsoft Press,ISBN 978-3-86645-535-1.
- Klaus Löffelmann:Visual Basic 2008 – Das Entwicklerbuch. 2008 Microsoft Press,ISBN 978-3-86645-506-1.
- Klaus Werner Wirtz:Visual Basic .NET 2010 praxisorientiert. Band 1: Programmieren für Windows. Norderstedt 2010,ISBN 978-3-8423-0014-9.
- Klaus Werner Wirtz:Visual Basic .NET 2010 praxisorientiert. Band 2: Datenbanken und Web-Anwendungen. Norderstedt 2010,ISBN 978-3-8423-0722-3.
- Peter Monadjemi:Visual Basic 2005 Kompendium. Markt-und-Technik, 2006
- Thomas Theis:Einstieg in Visual Basic 2012. Rheinwerk Verlag, 2012,ISBN 978-3-8362-1959-4.
- Thomas Theis: Einstieg in Visual Basic 2017. Rheinwerk Verlag 2017,ISBN 978-3-8362-5930-9.
- René Martin:Einstieg in VB.NET. Galileo Computing, 2003,ISBN 3-89842-277-1.
- Joachim Fuchs, Andreas Barchfeld:Das Visual Basic 2005 Codebook. Addison-Wesley in Pearson Education Deutschland, München 2006,ISBN 3-8273-2272-3.
- ↑dotnet.microsoft.com/…/9.0 (englisch) – dort genauer erstmals in der zweiten Wartungsausgabe (9.0.2), freigegeben am 11.2.2025 (2025-02-11, zusammen mit dem dort sobezeichneten „SDK 9.0.200“), u. a. mit „Visual Basic 17.13“
- ↑github.com/dotnet/core/releases/tag/v9.0.2 (englisch)
- ↑Produktseite Visual Basic Express Edition
- ↑abPatentanmeldung US20040230959A1: Is Not Operator. Angemeldet am 14. Mai 2003, veröffentlicht am 18. November 2004, Anmelder: Microsoft Technology Licensing LLC, Erfinder: Paul A. Vick Jr. et al.
- ↑Überblick über die Änderungen in Visual Basic 9 (englisch)
- ↑Zukünftige Visual Studio-Versionen (englisch)
- ↑Architektur von .NET Framework 3.5 (deutsch)
- ↑TechNet Wiki. Abgerufen am 18. Mai 2022.
- ↑New Language Features in Visual Basic 14. 9. Dezember 2014, abgerufen am 18. Mai 2022 (amerikanisches Englisch).
- ↑KathleenDollard: What's new - Visual Basic. Abgerufen am 18. Mai 2022 (amerikanisches Englisch).