Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Verteidigungsbezirkskommando 66

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Verteidigungsbezirkskommando 66
— VBK 66 —


(führte kein Verbandsabzeichen)
Aktivca. 1966 bis 2007
StaatDeutschland Deutschland
StreitkräfteBundeswehr
TypVerteidigungsbezirkskommando
StabssitzLandshut

DasVerteidigungsbezirkskommando 66 war einVerteidigungsbezirkskommando derBundeswehr mit Sitz desStabs inLandshut. Hauptaufgabe desKommandos war dieTerritoriale Verteidigung in seinem Verteidigungsbezirk.

Geschichte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Aufstellung

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Das Verteidigungsbezirkskommando wurde zur Einnahme derHeeresstruktur II in den1960er-Jahren als Teil desTerritorialheeres ausgeplant und demBefehlshaber imWehrbereich VI unterstellt. Angelehnt an diezivile Verwaltungsgliederung entsprach der Verteidigungsbezirk in etwa dem(Regierungs-)Bezirk Niederbayern. Entsprechend war der Standort desStabsLandshut.[1][2]

Wechsel in die Streitkräftebasis

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

2001 wurde das Territorialheer aufgelöst. DieWehrbereichskommandos und Verteidigungsbezirkskommandos wurden der neu aufgestelltenStreitkräftebasis unterstellt. Die Wehrbereiche und Verteidigungsbezirke wurden grundlegend neu geordnet und ihre Anzahl reduziert. Das Verteidigungsbezirkskommando wechselte zum „neuen“Wehrbereichskommando IV „Süddeutschland“. Zeitgleich wurde dasVerteidigungsbezirkskommando 62 außer Dienst gestellt und dessen Kommandobereich, der etwa dem(Regierungs-)Bezirk Oberpfalz entsprach, dem Verteidigungsbezirk 66 eingegliedert. Die unterstelltenVerteidigungskreiskommandos wurden aufgelöst und seine Aufgabe teils den neu aufgestelltenKreisverbindungskommandos übertragen.[2][3]

Auflösung

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Der feierlicheAußerdienststellungsappell fand bereits am 27. Oktober 2006 auf derBurg Trausnitz statt.[4] Das Verteidigungsbezirkskommando wurde bis 2007 vollständig aufgelöst. Einige seinerAufträge wurden dem neu aufgestelltenLandeskommando Bayern und unterstelltenBezirksverbindungskommandos übertragen.[2][3]

Gliederung

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Das Verteidigungsbezirkskommando umfasste wie die meisten Truppenteile desTerritorialheeres nur wenige aktive Soldaten. Erst imVerteidigungsfall konnte das Verteidigungsbezirkskommando durch dieEinberufung vonReservisten und dieMobilmachung eingelagerten und zivilen Materials auf eineTruppenstärkeanwachsen, die etwa einemBataillon desFeldheeres entsprach. Die längste Zeit seines Bestehens untergliederte sich das Verteidigungsbezirkskommando abgeleitet von derzivilen Verwaltungsgliederung inVerteidigungskreiskommandos.[5]

Siehe auch:Gliederung des Territorialheeres (Bundeswehr, Heeresstruktur 4)

Folgende nichtaktive Einheiten waren dem VBK 66 mit Einnahme derHeeresstruktur 5 in den 90er Jahren bis zu ihrer Auflösung 2007 unterstellt:

Verbandsabzeichen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Erste Version desinternen Verbandsabzeichens desStabes/Stabskompanie
Version desinternen Verbandsabzeichens desStabes/Stabskompanie (ab etwa 2001)

Das Verteidigungsbezirkskommando führte aufgrund seiner Ausplanung als überwiegend nicht aktiver Truppenteil kein eigenesVerbandsabzeichen. Die wenigen aktiven Soldaten trugen daher das Verbandsabzeichen des übergeordnetenWehrbereichskommandos.

Als „Abzeichen“ wurde daher unpräzise manchmal dasinterne Verbandsabzeichen desStabes und derStabskompaniepars pro toto“ für das gesamte Verteidigungsbezirkskommando genutzt. Als Hinweis auf den Stationierungsraum zeigte das interne Verbandsabzeichen zunächstFiguren aus demBezirkswappen Niederbayerns und demLandshuter Stadtwappen:bayerischeRauten, der rotePanther derGrafen von Orthenburg-Kraiburg und die LandshuterEisenhüte. Das stehendeEichenlaub auf der grünenWaffenfarbe derJägertruppe erinnerte als traditionelles Symbol deutscher Landstreitkräfte an dasBarettabzeichen der Jägertruppe, die große Teile der dem Verteidigungsbezirkskommando unterstelltenHeimatschutztruppe stellte. Nach Eingliederung desVerteidigungsbezirkskommandos 62 wurde das interne Verbandsabzeichen geändert. Aus dem internen Verbandsabzeichen des Stabes des Verteidigungsbezirkskommandos 62 wurde derPfälzer Löwe auf schwarzem Grund übernommen.

Siehe auch:Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. Wehrbereichskommando VI. BArch, BH 28-6. In: invenio. Bundesarchiv, 2004, abgerufen am 14. Juli 2018. 
  2. abcVerteidigungsbezirkskommandos. BArch, BH 30. In: invenio. Bundesarchiv, abgerufen am 14. Dezember 2018. 
  3. abWehrbereichskommando I – Küste – (Kiel). BArch, BW 68-1. In: invenio. Bundesarchiv, 2004, abgerufen am 14. Juli 2018 (umfasst Darstellung aller vier WBKs). 
  4. 300 Jahre Militärgeschichte. KSK-Vorsitzender informierte über die Garnison Landshut. In: Webseite der Krieger- und Soldatenkameradschaft Buch am Erlbach. Landshuter Zeitung, 24. Oktober 2006, abgerufen am 17. Dezember 2018. 
  5. O.W. Dragoner:Die Bundeswehr 1989. Territorialkommando SCHLESWIG-HOLSTEIN. Territorialkommando NORD. Territorialkommando SÜD. Anhang: Territoriale Gliederung. 4. Auflage. 2.2 – Heer, Februar 2012 (relikte.com [PDF; abgerufen am 10. Juli 2018]). 
Aktive und ehemalige Kommandos1 des deutschen Heeres

Kommando Heer |Heeresführungskommando |Heeresunterstützungskommando |Ausbildungskommando |Kommando Luftbewegliche Kräfte |Artilleriekommandos:1·2·3 |Fernmeldeführungskommando Heer |Fernmeldekommandos:1·2·3·600·800·850·900 |Flugabwehrkommandos:1·2·3 |Heeresfliegerkommandos:1·2·3 |Kommando Hubschrauber |Instandsetzungskommandos:1·2·3 |Nachschubkommandos:1·2·3 |Pionierkommandos:1·2·3·800·850 |Sanitätskommandos:1·2·3·600·800·850 |Verfügungstruppenkommando 41 |Versorgungskommandos:600·800·850·860 |Kommando Spezialkräfte |Heerestruppenkommando

Kommando Territoriale Verteidigung |Heereskommando Ost |Territorialkommandos:Nord·Süd·Schleswig-Holstein·Ost |Wehrbereichskommandos:I·II·III·IV·V·VI·VII·VIII· |Unterstützungskommandos:3·4·5·7·8·9 |Heimatschutzkommandos:13·14·15·16·17·18 |Verteidigungsbezirkskommandos:10·11·12 ·20·21·22·23·24·25·26 ·31·32·33·34·35·36 ·41·42·43·44·45·46·47 ·51·52·53·54 ·61·62·63·64·65·66·67 ·71·72·73·74·75·76 ·81·82·83·84·85·86·87·88 ·100/Berlin

1ab Brigadeäquivalent

48.54881812.182423Koordinaten:48° 32′ 55,7″ N,12° 10′ 56,7″ O

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Verteidigungsbezirkskommando_66&oldid=239698124
Kategorien:

[8]ページ先頭

©2009-2026 Movatter.jp