Verteidigungsbezirkskommando 25 | |
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(führte kein Verbandsabzeichen) | |
| Aktiv | ca. 1963 bis 2007 |
| Staat | Deutschland |
| Streitkräfte | |
| Typ | Verteidigungsbezirkskommando |
| Stabssitz | Lüneburg |
DasVerteidigungsbezirkskommando 25 war einVerteidigungsbezirkskommando derBundeswehr mit Sitz desStabes inLüneburg. Hauptaufgabe desKommandos war dieTerritoriale Verteidigung in seinem Verteidigungsbezirk.
Das Verteidigungsbezirkskommando wurde zur Einnahme derHeeresstruktur II in den 1960er-Jahren als Teil desTerritorialheeres ausgeplant und demBefehlshaber imWehrbereich II unterstellt. Angelehnt an diezivilen Verwaltungsgliederung entsprach der Verteidigungsbezirk in etwa demRegierungsbezirk Lüneburg. Der Standort des Stabes war Lüneburg.[1][2]
1978 wurden derRegierungsbezirk Stade aufgelöst und demRegierungsbezirk Lüneburg eingegliedert. Entsprechend wurde dasVerteidigungsbezirkskommando 26 außer Dienst gestellt und dessen Kommandobereich, der etwa dem Regierungsbezirk Stade entsprach, dem Verteidigungsbezirk 25 eingegliedert.[1][2]
2001 wurde das Territorialheer aufgelöst. DieWehrbereichskommandos und Verteidigungsbezirkskommandos wurden der neu aufgestelltenStreitkräftebasis unterstellt. Die Wehrbereiche und Verteidigungsbezirke wurden grundlegend neu geordnet und ihre Anzahl reduziert. Das Verteidigungsbezirkskommando 25 wurde demWehrbereich I unterstellt. Der Zuschnitt des Verteidigungsbezirks 25 blieb anders als die meisten Verteidigungsbezirke bei der Neugliederung im Wesentlichen unverändert. Die unterstelltenVerteidigungskreiskommandos wurden aufgelöst und seine Aufgabe teils den neu aufgestelltenKreisverbindungskommandos übertragen.[2][3]
Das Verteidigungsbezirkskommando 25 wurde 2007 außer Dienst gestellt. Einige seinerAufträge wurden dem neu aufgestelltenLandeskommando Niedersachsen und unterstelltenBezirksverbindungskommandos übertragen.[2][3]
Das Verteidigungsbezirkskommando umfasste wie die meisten Truppenteile des Territorialheeres nur wenige aktive Soldaten. Erst imVerteidigungsfall konnte das Verteidigungsbezirkskommando durch dieEinberufung vonReservisten und dieMobilmachung eingelagerten und zivilen Materials auf eineTruppenstärkeanwachsen, die um 1989 etwa einer (kleinen)Brigade desFeldheeres entsprach. Die längste Zeit seines Bestehens untergliederte sich das Verteidigungsbezirkskommando abgeleitet von der zivilen Verwaltungsgliederung noch weiter in unterstellte Verteidigungskreiskommandos. Wegen der Nähe zurZonengrenze ähnlich wie im Osten desWehrbereichskommandos I und imVerteidigungsbezirkskommando 23 waren im Verteidigungsbezirk 25 um 1989 nur wenigeHeimatschutzkompanien als Kern derinfanteristisch geprägtenHeimatschutztruppe aufgestellt.[4]

Das Verteidigungsbezirkskommando führte aufgrund seiner Ausplanung als überwiegend nicht aktiver Truppenteil kein eigenesVerbandsabzeichen. Die wenigen aktiven Soldaten trugen daher das Verbandsabzeichen des übergeordneten Wehrbereichskommandos.
Als „Abzeichen“ wurde daher unpräzise manchmal dasinterne Verbandsabzeichen des Stabes und derStabskompanie „pars pro toto“ für das gesamte Verteidigungsbezirkskommando genutzt. Es zeigte im Wesentlichen als Hinweis auf den Stationierungsraum den mitHerzenbestreuten Schild mit derFigur des blauenlüneburgischenWelfenlöwen ähnlich wie imLüneburger Stadtwappen.
53.251910.4517Koordinaten:53° 15′ 6,8″ N,10° 27′ 6,1″ O