EineVersion, häufig auch englischrevision bzw.version genannt, ist ein definierter Entwicklungsstand einerSoftware mit allen dazugehörigenKomponenten. Verschiedene Versionen stellen die Veränderung und Weiterentwicklung einer Software oder eines Teils (z. B. einerProgrammbibliothek) über die Zeit dar. Sie haben immer eine gemeinsame historische Basis. So werden Systeme zur Versionierung genutzt, um neuere Ausgaben einer Software von einer älteren zu unterscheiden.
Verschiedenenumerische,alphanumerische oder auchdatumsbasierteVersionsnummern werden zur Unterscheidung und Bezeichnung verwendet. Der Prozess wird oft durch einVersionsverwaltungssystem technisch begleitet. Software vor ihrer Fertigstellung (z. B.Beta-Versionen) erhält meist eine Versionsnummer, die mit „0“ beginnt.
Im allgemeinen sprachlichen Umgang werden häufig auchVarianten von Software (z. B. „Windows XP Home“ und „Windows XP Professional“) als Versionen bezeichnet. Um jedoch Verwechslungen vorzubeugen, ist die Differenzierung der Begriffe Version und Variante hilfreich, kann allerdings nicht immer exakt vollzogen werden.
Bei anderen Arten von Produkt-Publikationen (z. B. beiBüchern und Spielen) spricht man eher vonAuflagen oderAusgaben statt von Versionen.

Ein Versuch, die Software-Versionierung zu standardisieren, istSemantic Versioning (SemVer),[1] d. h. der Aufbau der Versionsnummern wird mit Bedeutung versehen. Dabei besteht die Version im Wesentlichen aus drei (durch je einen Punkt getrennten)natürlichen Zahlen (einschließlich der Null). In der folgenden Liste wird die Bedeutung einerInkrementierung der jeweiligen Versionsteile beschrieben:
Semantic Versioning wird sowohl in vielen Softwareprojekten als auch z. B. von derNationale IT-Architekturrichtlinie des deutschenBundesministerium des Innern genutzt.[2]
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