Vampster
DasOnline-Musikmagazinvampster wurde1999 mit dem Ziel gegründet, ein unabhängiges und umfassendes Nachschlagewerk imInternet für dieFans von harter Musik aufzubauen. NebenBands aus demMetal- undHard-Rock-Bereich werden auch Künstler ausHardcore,Punk undIndependent im Magazin berücksichtigt.
Am 2. Mai 1999 starteten die ehemaligen „Musikforum“-SysOps des Internet-ProvidersCompuServe Andrea Veyhle, Andreas Fischer und Markus Veyhle sowie der aus der Schweiz stammendeProgrammierer Alexander Schmid mit vampster.com. 2001 folgte eine optisch und technisch überarbeitete Version, 2004 wurden weitere Neuerungen wie einRSS-Web-Feed in das Magazin integriert.
Derzeit arbeiten mehr als 20 Musikfreunde ausDeutschland,Österreich und derSchweiz ehrenamtlich an vampster.
Das Hauptaugenmerk liegt auf einem täglich aktualisierten redaktionellen Teil, bestehend aus News aus derSzene, ausführlichenInterviews, CD-Rezensionen,Glossen, Konzert- und Festivalberichten und einem Veranstaltungskalender. Auch ernste Themen in Form vonKommentaren zuPolitik,Religion oderGesellschaft haben in derResidenz Evil ihren Platz bei vampster. Angemeldete Leser können das Magazin mitgestalten und innerhalb derCommunity mit Gleichgesinnten kommunizieren.
Bis 2009 veranstaltete vampster mit „Banging The X-Mas Tree“ jährlich ein Konzert inStuttgart und präsentiert in derMetal-Szene bekannteFestivals wie dasWacken Open Air beiHamburg, dasBang-Your-Head-Festival inBalingen oder dasDoom Shall Rise inGöppingen.
Das Archiv des Musikmagazins vampster bietet unbeschränkten Zugriff auf über 20.000 Artikel zu rund 7.500 Bands, die über verschiedene Rubriken und eine Suchfunktion abgerufen werden können.
In der GrundlagenstudieSchwarzmetall und Todesblei – Über den Umgang mit Musik in den Black- und Death-Metal-Szenen Deutschlands von Sarah Chaker wird die Website zu den wichtigen Online-Angeboten der Death-Metal-Szene gezählt.[1] In dem 2008 erschienenen Szene-PortraitDas Phänomen Heavy Metal nennt der Autor Christoph Lücker das Webzine eines der bedeutendsten in deutscher Sprache.[2]
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Sarah Chaker: Schwarzmetall und Todesblei.: Über den Umgang mit Musik in den Black- und Death-Metal-Szenen Deutschlands,Archiv der Jugendkulturen Verlag Berlin 2014, Tabelle 47
- ↑Christoph Lücker:Das Phänomen Heavy Metal. Ein Szene-Porträt. Nicole Schmenk, Oberhausen 2008,ISBN 978-3-943022-03-2,S. 101.