| VW | |
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VW Chico imAuto- und Technikmuseum Sinsheim | |
| Chico | |
| Präsentationsjahr | 1991 |
| Fahrzeugmesse | IAA |
| Klasse | Kleinstwagen |
| Karosseriebauform | Kombilimousine |
| Motor | Ottomotor: 0,64 Liter (25 kW) +Elektromotor: 7 kW |
| Leergewicht | 830 kg |
| Serienmodell | keines |
DerVW Chico war einPrototyp einesKleinstwagens vonVolkswagen, der 1991 auf der IAA vorgestellt wurde[1]. Die Form gestalteteStefan Seiffert.
Der Chico hatte einenHybridantrieb. Ein Zweizylinder-Ottomotor mit 636 cm³ Hubraum leistete 25 kW (34 PS) bei 6000/min, der Elektromotor 7 kW. Der Prototyp wog 830 kg, war 3,15 Meter lang und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 131 km/h. Der serienmäßige Wagen sollte 20 Zentimeter länger werden.
Der Chico war ein 2+2-Sitzer mit einer aerodynamisch günstigen, dreitürigen Karosserie. AlsKleinstwagen lag er unterhalb desVW Polo. Zur Serienfertigung kam es nicht. Erst seit 1997 hatte VW mit demSeat Arosa und dem fast baugleichenVW Lupo sowie später mit demVW Fox Vertreter in diesem Fahrzeugsegment. Ihre Technik war jedoch weit konventioneller als die des Chico.
Nachdem bereits 50 Rohkarossen gefertigt wurden und die Serienfertigung geplant war, wurde das Projekt nach dem Vorstandswechsel vonCarl Hahn zuFerdinand Piëch 1993 eingestellt. Insgesamt wurden nur drei Fahrzeuge gebaut.
Alternative Antriebstechnologien wie Erdgasantrieb und Elektroantrieb in Serie führte VW mit dem Nachfolger desVW Fox ein, dem 2011 vorgestelltenVW Up.
Die Bezeichnung Chico trugen außerdem in Südafrika hergestellte Modelle desVW Citi Golf, einer Variante desVW Golf I.