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Ustaritz

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Dieser Artikel erläutert den Ort Ustaritz, für den gleichnamigen Fußballspieler sieheUstaritz Aldekoaotalora.
Ustaritz
Uztaritze
Ustaritz (Frankreich)
Ustaritz (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (64)
ArrondissementBayonne
KantonUstaritz-Vallées de Nive et Nivelle (Hauptort)
GemeindeverbandPays Basque
Koordinaten43° 24′ N,1° 27′ W43.399444444444-1.4563888888889Koordinaten:43° 24′ N,1° 27′ W
Höhe0–143 m
Fläche32,75 km²
Einwohner7.897(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte241 Einw./km²
Postleitzahl64480
INSEE-Code64547
Websitehttps://www.ustaritz.fr/
Rue des Magistrats in Ustaritz

Ustaritz (baskischUztaritze) ist einefranzösischeGemeinde imDépartementPyrénées-Atlantiques in derRegionNouvelle-Aquitaine. Ustaritz war die Hauptstadt der altenbaskischen ProvinzLabourd.

Die Gemeinde liegt etwa 13 Kilometer vonBayonne entfernt im Inland und hat 7.897 Einwohner (Stand 1. Januar 2023). Durch Ustaritz fließt der FlussNive.

Ustaritz ist der Hauptort desKantons Ustaritz-Vallées de Nive et Nivelle. Vor dessen Bildung im Jahr 2015 war Ustaritz der Hauptort (französisch:chef-lieu) des früherenKantons Ustaritz.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr19621968197519821990199920092023
Einwohner2.3932.4772.8413.3534.2634.9845.9667.897

Geschichte

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Ustaritz verfügt im französischen Baskenland über die größte Anzahl von Rückkehrervillen der Amerikaauswanderer des 19. Jahrhunderts, den sogenanntenAmerikanoak. Hungersnöte und das sogenannteErstgeborenenrecht hatten einst tausende junge Männer zur Emigration nach Lateinamerika gezwungen. Reich zurückgekehrte Männer wollten den Zuhausegebliebenen ihren finanziellen Aufstieg vor Augen führen. Einer dieser Bauherrn warJean Olhagaray, ein Goldminenbesitzer im mexikanischenSinaloa, der sich eine Villa im schottischen Stil errichten ließ. Auch Laurent Sescosse, Auftraggeber der VillaGuadeloupea von 1845, hatte sich seinen Reichtum inMexiko angeeignet. Er wurde Bürgermeister von Ustaritz. DasChâteau Haltya verweist auf den Familiennamen und das Vermögen von Sauveur Halty, auch er war ein Rückkehrer aus Mexiko.[1]

Château Lota

ImChâteau Haltya wohnte später der Arzt und Bürgermeister Maurice Souberbielle. 2017 verkaufte die Gemeinde das Gebäude, seither kann es nicht mehr besichtigt werden. DasChâteau Lota, erbaut in den Jahren 1874 bis 1879, gehörte Bernard Duhart. Zusammen mit seinen Brüdern Pierre und Charles hatte er sich in der chilenischen HafenstadtLota, etwa 600 Kilometer südlich vonValparaíso, mit derCasa Duhart Hermanos, einer Exportgesellschaft für Alkohol und Nahrungsmittel, niedergelassen. Bernard Duhart, als Baptiste bekannt, brachte seine Gattin Dominique-Rosalie Ainciondo und seinem Anteil am Kapital nach Ustaritz mit. Heute beherbergt Duharts einstige Bleibe dasInstitut culturel basque (baskisch:Euskal kultur erakundea).[1]

Gemeindepartnerschaft

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Partnergemeinde von Ustaritz istTolosa im spanischen Baskenland.[2]

Wirtschaft

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Der Ort ist eine der zehn Gemeinden, welche den baskischen GewürzpaprikaPiment d’Espelette unter der HerkunftsbezeichnungAppellation d’Origine Contrôlée (AOC) anbauen und vertreiben dürfen.[3]

Weblinks

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Commons: Ustaritz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. abAlain Gardinier:Dictionnaire amoureux du Pays basque (= Grégory Berthier-Saudrais [Hrsg.]:Collection Dictionnaire amoureux). Éditons Plon, Paris 2024,ISBN 978-2-259-31802-0,S. 319–322. 
  2. Annuaire des villes jumelées (Memento desOriginals vom 2. April 2011 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.afccre.org
  3. Actimage: Fiche produit. In: www.inao.gouv.fr. Abgerufen am 2. April 2016. 
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