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Uhart-Mixe

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Uhart-Mixe
Uhartehiri
Uhart-Mixe (Frankreich)
Uhart-Mixe (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (64)
ArrondissementBayonne
KantonPays de Bidache, Amikuze et Ostibarre
GemeindeverbandPays Basque
Koordinaten43° 17′ N,1° 1′ W43.28-1.0208333333333Koordinaten:43° 17′ N,1° 1′ W
Höhe60–304 m
Fläche11,74 km²
Einwohner213(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte18 Einw./km²
Postleitzahl64120
INSEE-Code64539

Mairie Uhart-Mixe

Uhart-Mixe (baskischUhartehiri)[1] ist einefranzösischeGemeinde mit 213 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartementPyrénées-Atlantiques in derRegionNouvelle-Aquitaine (vor 2016:Aquitanien). Die Gemeinde gehört zumArrondissementBayonne und zumKantonPays de Bidache, Amikuze et Ostibarre (bis 2015:Kanton Saint-Palais).

Die Bewohner werdenUhartear oderUhartehiriar genannt. Der Name ist eine Ableitung des Baskischenur-arte (deutschZwischen den Wassern).[2] Er verweist auf die geografische Lage am Zusammenfluss derBidouze mit einem ihrer Nebenflüsse, der an dieser Stelle eine Insel bildet.[3] Der ZusatzMixe dient zur Unterscheidung zum Namen der GemeindeUhart-Cize.[4]

Straße in Uhart-Mixe
Auf dem Jakobsweg

Geographie

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Uhart-Mixe liegt ca. 55 km südöstlich vonBayonne im historischen LandstrichPays de Mixe (baskischAmikuze) der historischen ProvinzNieder-Navarra im französischen Teil desBaskenlands.

Umgeben wird Uhart-Mixe von den Nachbargemeinden:

OrsancoSaint-Palais
Ostabat-AsmeKompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtLarribar-Sorhapuru
Lohitzun-Oyhercq
ArhansusPagolle

Uhart-Mixe liegt im Einzugsgebiet des FlussesAdour.

Die Bidouze, ein Nebenfluss des Adour, durchquert das Gebiet der Gemeinde zusammen mit ihren Zuflüssen, demIzpaxuriko Erreka, auch Pagolla Uraitza genannt, und dem Urbeltz Erreka, der in Uhart-Mixe entspringt.[5]

Geschichte

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ZweiHügelgräber bezeugen eine Besiedelung vor der Erwähnung in den Aufzeichnungen im 12. Jahrhundert. Die Geschichte der Gemeinde geht größtenteils mit der ihrerGrundherrenfamilie Uhart einher. Sie entstammt einer Nebenlinie der Familie Luxe, die in derSoule eine bedeutende Rolle spielte. Die Uharts kämpften an der Seite des Königs vonNavarra mit einer Ausnahme. Bertrand d’Uhart nahm 1270 an demSiebten Kreuzzug mit KönigLudwig IX. von Frankreich teil, ein anderes Familienmitglied an denItalienischen Kriegen. Im 16. Jahrhundert griff Gabriel d’Uhart zu den Waffen gegen seine KöniginJeanne d’Albret, als sie denProtestantismus in ihrem Territorium einführte. Bollwerke zur Verteidigung deskatholischen Glaubens wurden eingerichtet, die von Gabriel und der Familie Luxe gehalten wurden. Im 18. Jahrhundert dehnte sich der Einfluss der Familie auf die Gemeinden Larribar, Sorhapuru undGarris aus. Uhart liegt an der Kreuzung von drei Hauptwegen ausSorde-l’Abbaye,Orthez undNavarrenx, die zusammen nachSantiago de Compostela führten und somit die Entwicklung des Dorfes belebten. Diese Kreuzung wirdGibraltar genannt, eine Ableitung der baskischen Übersetzung von „Heiliger Erlöser“.[2][6]

Toponyme und Erwähnungen von Uhart-Mixe waren:

  • deu fard (1125),
  • Ufart (1136 und 12. Jahrhundert,Kopialbuch derAbtei Saint-Jean de Sorde, S. 23),
  • Sanctus Petrus de Uhart (1160),
  • Uhart Suson (1316),
  • Uarte (1351),
  • Huart (1384,Manuskriptsammlung vonAndré Duchesne, Band 110, Blatt 86),
  • Uhart (1413),
  • Uhart-Juson en Navarre (1599, Urkunden der Finanzkammer),
  • Uharte-Juzon undUhart-Jusson (1621, nach Martin de Viscay),
  • Uhart (1750, 1793 und 1801,Karte von Cassini,Notice Communale bzw.Bulletin des lois) und
  • Uhart-Mixe (1863, Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées).[3][4][7][8]

Wappen

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Wappen von Uhart-Mixe

Die Gemeinde trägt das Wappen seit 2002 und lässt sich nach Guy Ascarat, Heraldiker und Historiker, folgendermaßen interpretieren.

Das sakrale Bauwerk ist dieKapelle von Soyarce. Der gewellten Balken symbolisiert die Bidouze, die Uhart-Mixe durchquert. Die vier Sterne erinnern an die vier Gemeinden, deren Namen den gleichen Ursprung haben, Uhart-Mixe und Uhart-Cize im französischen Baskenland,Huarte undUharte-Arakil in derAutonomen Gemeinschaft und ProvinzNavarra. Die dreiJakobsmuscheln weisen auf die Lage an einem derPilgerwege nach Santiago de Compostela hin.[6]

Einwohnerentwicklung

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Nach einem Höchststand der Einwohnerzahl von rund 440 in der Mitte des 19. Jahrhunderts reduzierte sich die Zahl bei kurzzeitigen Erholungsphasen bis zu den 1950er Jahren auf Niveau von rund 210, das heute noch gehalten wird.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner210214205209202204214223816
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Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen:EHESS/Cassini bis 2006,[8]INSEE ab 2009[9]

Sehenswürdigkeiten

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Pfarrkirche

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PfarrkircheSaint-Pierre

Sie ist demApostelPetrus geweiht. 1893 entschlossen sich die Kirchenverwaltung und der Pfarrer Bernard Oyhamburu, einen völligen Neubau der alten Kirche aus dem 15. Jahrhundert, deren Einsturz drohte, durchzuführen. Die Arbeiten an demneugotischen Bauwerk wurden 1895 und 1895 vom Bauunternehmer Philippe Oyhamburu und unter der Leitung des Architekten Laborde-Milaà durchgeführt. Gegen 1896 wurden vierzehnGlasfenster, Werke desGlasmalers Pierre-Gustave Dagrand aus Bayonne, eingesetzt. Von 1935 bis 1937 wurde derGlockenturm über dem Eingangsvorbau ausgebessert und seinHelm neu gebaut unter der Leitung des Architekten des Départements, André Pavlovsky ausSaint-Jean-de-Luz. Das heutigeLanghaus mit einemHauptschiff wird durch eineApsis mit fünf Wänden verlängert und von zwei Seitenkapellen flankiert.[10][11]

Die spitzbogenförmige Glasfenster bilden einen farblichen Kontrast zur Schlichtheit der Kirche. Sie erzählen aus dem Leben vonJesus und mehreren Heiligen. Bemerkenswert ist die Darstellung auch von vier heiligen Frauen, eine Folge der wachsendenMarienverehrung nach denMarienerscheinungen in Lourdes.

  • Unterrichtung Jesu. Der Rahmen zeigt mehrfarbige geometrische Motive. Das ovale, polychromeMedaillon in der Mitte des Fensters steht in großem Kontrast zur restlichen Fläche, die mit einer weißen neugotischen Komposition bedeckt ist, die mit zartem Flechtwerk und Weinranken verschönert wird. Im zentralen Medaillon wird das Motiv des Fensters dargestellt, Jesus als Kind mitMaria undJosef an seiner Seite, die ihn unterrichten, wie die Schriftrolle in der Hand Josefs zeigt.[12]
  • Dominikus undFranz von Assisi. Auf der linken der beiden Bahnen ist der heilige Dominikus an seinenAttributen zu erkennen. Er trägt das Buch, das er von Maria erhalten hat, in dem die Predigt geschrieben steht, die man ihm aufgetragen hat zu halten. Zu seinen Füßen hält ein Hund eine Fackel, die auf einen Traum seiner Mutter vor seiner Geburt anspielt, in dem ein Hund eine Flamme in seinem Fang trägt, um das Feuer auf der Erde zu verbreiten. Franz von Assisis Attribut im Fenster der rechten Bahn ist sein großes Kreuz, das sein großes Mitgefühl für dengekreuzigtenChristus überliefert. Diese Frömmigkeit hat sich durch eine Erscheinung des Gottessohns während eines Gebets in der KircheSan Damiano inAssisi ergeben.[13]
  • Paulus undJohannes der Täufer. Auf dem Fenster der linken Bahn wird Paulus mit einem Schwert dargestellt, das auf seinen Märtyrertod Bezug nimmt, denn er wurde durch ein Schwert enthauptet. Johannes der Täufer trägt einen Kreuzstab, der auf sein Leben in der Wüste und seinen Glauben an Christus verweist. Mit seiner Geste des nach oben gerichteten rechten Zeigefingers verkündet er sein Kommen und unterstreicht somit seine Stellung als Prophet.[15]
  • Katharina von Alexandrien undJohanna Franziska von Chantal. Katharina ist in kostbarer Kleidung dargestellt, ein Hinweis auf ihre Herkunft als Tochter des Königs Costus. Sie hält ein Wagenrad in der einen und ein Schwert in der anderen Hand als Zeichen ihres Märtyrertods. Das Fenster auf der rechten Seite zeigt die Mitbegründerin desOrdens von der Heimsuchung Mariens, auch unter dem Namen Salesianerinnen oder Visitantinnen bekannt. Die Gründung wird durch die Darstellung eines Klostergebäudes symbolisiert, das sie auf ihrer rechten Hand trägt und auf den erstenKonvent inAnnecy hinweist.[16]
  • Klara von Assisi undTeresa von Ávila. Die heilige Klara hebt ihr Attribut, einenKelch, mit beiden Händen in die Höhe als Zeichen des „Privilegs der Armut“. Auf der rechten Seite hält Teresa eine Schreibfeder und ein Buch als Symbole ihrer literarischen Werke und ihres Willens zur Reformierung derKirche.[17]
  • Christus übergibt die Schlüssel. Diese Szene erstreckt sich auf beide Bahnen der Zwillingsfenster. Auf der linken Seite ist Christus mit den Schlüsseln in seiner rechten Hand zu sehen. Im rechten Fenster kniet der heiligePetrus, um sie unter den wohlwollenden Blicken Marias und Josefs zu empfangen. Das Motiv betont eine der Hauptlehren deskatholischen Glaubens, der Gnade und der Reue.[18]

Der neugotische Stil der Kirche wird an dem zweifarbigen Gewölbe im Langhaus und imChor sichtbar. Es zeigt Weitschweifigkeit und Vielschichtigkeit von Spitzbögen, die von der Architektur desSpätmittelalters inspiriert ist und im 19. Jahrhundert in großer Mode war. Während dieGewölberippen eine sandgelbe Farbe haben, schafft die himmelblaue Farbe der Gewölbeflächen einen majestätischen Kontrast.[19]

Eine Reminiszenz an die spätmittelalterliche Kunst bildet auch dasAltarretabel, das gegen 1896 entstanden ist. Es befindet sich im Chor und wird durch das Licht beleuchtet, das durch einige der Glasfenster einfällt. Das Retabel ist aus rosaMarmor gearbeitet und zeigt die gleichen Spitzbögen wie die Kirche. EinTabernakel ist eine Miniatur einesEingangsportals mit einemTympanon einergotischen Kirche. AlleSäulen und die Tür des Tabernakels sind vergoldet, ein Anklang an die sakralebyzantinische Kunst.[20]

Kapelle von Soyarce

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Die Datierung des Maria geweihten Vorgängerbaus ist unbekannt. Sie scheint in früherer Zeit von einemEremiten bewohnt gewesen zu sein undPilger auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela aufgenommen zu haben. Heute sind keine Spuren des ursprünglichen Baus zu sehen, der 1894 durch eine neue Kapelle ersetzt wurde. Ein knappes Jahrhundert später war die Kapelle erneut verwahrlost und die Bewohner forderten einen Neubau aufgrund von Schäden durch Unwetter, die sie der fehlenden Pflege der Kapelle zuschrieben. Eine Inschrift über demSturz erinnert an die Schutzfunktion Marias gegenüber Unwetterschäden, insbesondere vor Hagel, der die Ernte zu verwüsten droht. 1991 wurde eine seit langer Zeit ausgesetzte Tradition derProzession zu dieser Kapelle zuPfingsten wieder aufgenommen.[21]

Schloss von Uhart

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Es befindet sich auf der Halbinsel, die aus dem Zusammenfluss der Bidouze mit dem Ispatchoury Erreka gebildet wird. Wie bei den meisten Schlössern und Adelssitzen der Umgebung wurde das ursprüngliche Schloss am Ende des 14. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Die einflussreiche Familie Uhart gab dem Schloss seinen Namen und besaß es zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde das Gebäude umgestaltet, wie die Jahreszahl „1518“ über einer Tür belegt. Im Jahre 1699 wurde das Schloss um ein Geschoss aufgestockt und ein südlicher Flügel angebaut, wie eine entsprechende Jahreszahl an einem Sturz attestiert. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss in den Sitz einesMarquisats erhoben. Im Laufe des 18. und des 19. Jahrhunderts wurde die Inneneinrichtung vollständig umgestaltet. Mit dem Fall desErsten Kaiserreichs sank der Stern der Familie Uhart und sie mussten eine Anzahl ihrer Besitztümer verkaufen, darunter auch das Schloss von Uhart. 1833 kaufte es Henri Berdoly, ein Freund vonOdilon Redon, der sich mehrere Male hier aufhielt. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wechselte das Schloss noch mehrfach seinen Besitzer. Zum Anwesen gehört auch heute noch einTaubenschlag, der in früheren Zeiten ein äußeres Zeichen von Reichtum darstellte. Neben der repräsentativen Funktion hatten Taubenschläge praktische Nutzen als Versorgung mit Nahrung, Produktion von Dünger für die Landwirtschaft und der Abrichtung vonFalken für die Jagd. Die Größe der Taubenschläge waren stets proportional zur Macht der Besitzer. Anders als beim Schloss, das im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet wurde, ist der Taubenschlag in seinem ursprünglichen Zustand. Zu den Nebengebäudes des Schlosses zählt auch eineWassermühle, die den gleichen baskischen Namen wie die Gemeinde,uharteko (deutschZwischen den Wassern), trägt. Henri Berdoly kaufte sie zusammen mit dem Schloss und renovierte sie, so dass sie bis zu den 1950er Jahren Mehl produzieren konnte. Zwanzig Jahre später wurde die Mühle verkauft und seitdem instand gesetzt. Das Schloss und der Taubenschlag sind seit dem 27. März 1996 alsMonument historique klassifiziert. Sie befinden sich im Besitz einer privaten Firma und sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich.[22][23][24][25]

Alte Brücke

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Die Brücke besteht aus drei großen Bögen und ist im Mittelalter vollständig aus Steinen desPays de Mixe gebaut. Sie erlaubte den Pilgern nach Santiago de Compostela und so auch heute noch die sichere Überquerung der Bidouze.[26]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Ossau-Iraty

Die Landwirtschaft ist traditionell der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Gemeinde.[2]

Uhart-Mixe liegt in den ZonenAOC desOssau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch, sowie der Schweinerasse und des Schinkens „Kintoa“.[27]

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Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[28]
Gesamt = 30
Wegweiser zum Jakobsweg

Sport und Freizeit

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  • Ein mittelschwerer Rundweg mit einer Länge von 10 km und einem Höhenunterschied von 230 m verläuft auf einem Abschnitt des Jakobswegs und führt an der Kapelle von Soyarce vorbei.[30]

Verkehr

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Uhart-Mixe ist erreichbar über dieRoutes départementales 272, 302 und 933 (ehemaligeRoute nationale 133) und ist über eine Linie des BusnetzesTransports 64 über Saint-Jean-Pied-de-Port oder Saint-Palais mit anderen Gemeinden des Départements verbunden.

Persönlichkeiten

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  • Jean-Bernard d’Uhart, geboren am 17. Juni 1765 in Uhart-Mixe, gestorben am 18. Mai 1834 inSauguis-Saint-Étienne, war Meisterschmied und Politiker. Er war Vertreter des souletinischen Adels in denGeneralständen des 1. Juli 1789.
  • Gustave Clément Louis Henri d’Uhart, geboren am 17. Juli 1791 in Uhart-Mixe, gestorben am 5. Mai 1860 inLimoux (Département Aude), war Verwalter undUnterpräfekt verschiedener Arrondissements.
  • Martial-Henri Berdoly, geboren am 29. Februar 1844 inBordeaux, gestorben am 23. September 1905 in Uhart-Mixe, war französischer Politiker. Nach seinem Jurastudium in Bordeaux undParis schrieb er sich 1869 in die Anwaltskammer von Saint-Palais ein, was eine Rückkehr zu seiner Heimatregion bedeutete, denn sein Vater überließ ihm das Schloss von Uhart, auf dem er bis zum Lebensende wohnte. Von 1880 bis 1884 bekleidete er das Amt eines Unterpräfekten inMauléon. Sein Ziel war es, aus dem damaligen Arrondissement Mauléon eine republikanische Hochburg zu bilden. Nach der Ausrufung derDritten Französischen Republik im Jahre 1870 gab es dort immer noch starke monarchistische Kräfte. Berdoly gründete zu diesem Zweck die ZeitschriftLe Réveil Basque (deutschDas baskische Erwachen), in der er seine Vorstellung einer liberalen Republik mit einer Trennung von Staat und Kirche verteidigte. 1886 wurde er Conseiller Général des Kantons Saint-Palais, aber es dauerte nach mehreren vergeblichen Anläufen bis 1893, als Berdoly in dieNationalversammlung gewählt wurde. Im Jahre 1898 wurde er dort wiedergewählt und 1900 erlangte er zusätzlich einen Sitz imSenat als Repräsentant des Départements, den er bis zu seinem Tod behielt.[31]

Weblinks

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Commons: Uhart-Mixe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Lieux - toponymie: Uhartehiri (Amikuze). Königliche Akademie der Baskischen Sprache, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  2. abcUhart-Mixe. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  3. abJean-Baptiste Orpustan: Nouvelle toponymie basque. (PDF) 2010, S. 33, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  4. abPaul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 170, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  5. Ma commune : Uhart-Mixe. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  6. abGuy Ascarat: Armorial Communes Basques. Archiviert vom Original am 25. März 2016; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  7. David Rumsey Historical Map Collection France 1750. David Rumsey Map Collection: Cartography Associates, abgerufen am 2. Januar 2018 (englisch). 
  8. abNotice Communale Uhart-Mixe. EHESS, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  9. Populations légales 2014 Commune de Uhart-Mixe (64539). INSEE, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  10. Église Saint-Pierre. visites.aquitaine.fr, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  11. église paroissiale Saint-Pierre. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  12. Vitrail de l’Education du Christ. visites.aquitaine.fr, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  13. Vitrail de saint Dominique et saint François. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  14. Vitrail de saint Jean et saint André. visites.aquitaine.fr, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  15. Vitrail de saint Paul et saint Jean-Baptiste. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  16. Vitrail de sainte Catherine et sainte Jeanne. visites.aquitaine.fr, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  17. Vitrail de sainte Claire et de sainte Thérèse. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  18. Vitrail du Christ donnant les clés. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  19. Chœur et voûte de l’église Saint-Pierre. visites.aquitaine.fr, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  20. Autel de l’église Saint-Pierre. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  21. Chapelle de Soyarce. visites.aquitaine.fr, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  22. Château d’Uhart. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  23. Pigeonnier du château d’Uhart. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  24. Uharteko Eihera, le moulin entre deux eaux. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  25. Château d’Uhart-Mixe. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  26. Pont romain d’Uhart-Mixe. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  27. Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher un produit. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  28. Caractéristiques des établissements en 2015 Commune de Uhart-Mixe (64539). INSEE, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  29. GR® 65, le chemin de Compostelle via le Puy. Fédération française de la randonnée pédestre, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  30. Circuit pédestre Urbeltz à Uhart-Mixe. Office de tourisme de Basse-Navarre, abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch). 
  31. Martial Henri Berdoly. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 3. Januar 2018; abgerufen am 2. Januar 2018 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
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